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KralHei ...
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...   Erstellt am 25.02.2007 - 10:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ostdeutsches Kulturerbe gehört nicht in den Müll!
Durch Krieg und Vertreibung sind unübersehbare Kulturwerte verloren gegangen, nur weniges befindet sich noch im Besitz älterer Vertriebener oder deren Erben, Andenken, mit denen oft die Hinterbliebenen nichts anzufangen wissen.
Hier soll lediglich die Rede von Liederbüchern, Liederblättern und Eigenkompositionen sein, die in der Patenschaft für das ostdeutsche Lied in Wetzlar eine Heimstatt finden. Hier ist die Sammelstelle für das gesamte Bundesgebiet.
Diese einzige kulturelle Patenschaft wurde auf Vorschlag des heimatvertriebenen Volkskundlers und Musikerziehers Edgar Hobinka im Jahre 1962 gegründet, der Übernahme stimmten alle Stadtverordneten einhellig zu und übertrugen die Durchführung der Aufgaben der Wetzlarer Musikschule, die zur Zeit fast 1200 Schüler zählt. Inzwischen ist die Patenschaftsstelle zur größten Liedersammlung der Bundesrepublik Deutschland angewachsen. Alle erreichbaren Liederbücher oder Liederhefte stehen zur Einsicht und Ausleihe zur Verfügung. Eine Liedsuchkartei, nach Liedanfang geordnet, ermöglicht rasches Auffinden eines Liedes. Zahlreiche neu geschaffene, schlichte Lieder, in der Vertreibung entstanden, warten auf eine Veröffentlichung. Nur wenige von ihnen konnten gedruckt werden. Auf alle Fälle geben die Einsendungen von Schöpferkraft und Schöpfungswillen unserer Landsleute Zeugnis.
Die Patenschaft hat im Laufe der Jahre mehrere Broschüren herausgegeben, worunter das Liederbuch „Brücke zur Heimat" mit vier Auflagen besonderen Anklang gefunden hat.
Der vorliegende Aufruf richtet sich an alle, die in ihrem „Fluchtgepäck" noch Liedaufzeichnungen besitzen, die mit dem Ableben der eigentlichen Besitzer in den Müll gelangen könnten. Alles, was in den Abfall kommt, ist unwiederbringlich verloren, das sollten wir bedenken.
Senden Sie daher rechtzeitig vorhandene Lieder in Druck- oder handschriflicher Form an uns! Wir sind bereit, falls es sich um wertvolle, das heißt sonst kaum erreichbare Liedquellen handelt, einen Kaufpreis zu zahlen.
Hier die Anschrift:
Patenschaft der Stadt Wetzlar für das ostdeutsche Lied, Wetzlarer Musikschule e. V., Schillerplatz 7-8, 6330 Wetzlar I.

[Dieser Beitrag wurde am 25.02.2007 - 13:00 von KralHei aktualisiert]





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Karl Heinz Kralowetz

Gartenzwerg ...
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...   Erstellt am 25.02.2007 - 16:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Erlaubt bitte einen Hinweis, auch wenn es nicht gerade um Kulturerbe geht.

Aber - und das betrifft vor allem die Nachkommen unserer vertriebenen Eltern: Werft nichts weg!!!
Man findet Bürgerbriefe, Geburtsurkunden, alte Fahrradausweise und vieles andere.
Der Hilfsverein ist nicht mehr daran interessiert, das habe ich schon hinter mir. Aber in jedem Fall wäre das etwas für das entstehende Böhmische Museum, das Collegium Bohemica. Alte Tagebücher, sonstige Erinnerungen an Aussig: nichts wegwerfen.

Entweder direkt erst einmal ins Stadtarchiv von Usti n.L / Aussig bringen, oder KralHei informieren oder auch mir Bescheid geben.

Ein Beispiel: Aus dem Nachlass einer Aussigerin wurde Dr. Kaiser Interessantes angeboten. u.a fand er das Platten-Couvert einer Schallplatte von George Harrison, einem der Beatels. Darauf war groß im Hintergrund ein Maresch-Zwerg liegend abgebildet. Wie der darauf kam? Der Künstler, der die Werbung der Beatels betreute und auch für die Gestaltung des Filmes "Yellow Submarine" verantwortlich war, stammte aus Aussig! Dr. Kaiser war sehr erfreut!

Eine Kleinigkeit, aber den ideellen Wert können wir manchmal selbst nicht ganz einschätzen.

Also nochmal: Bitte bitte nichts wegwerfen!





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D.W.Winter

KraloMa ...
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Beiträge: 416
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...   Erstellt am 27.02.2007 - 01:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich möchte garnicht wissen, was da schon auf den Sperrmüll gewandert ist oder auf Flohmärkten quasi verschenkt wurde.





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KraloMa

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