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<Daniel>
unregistriert

...   Erstellt am 07.09.2009 - 17:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,
ich hoffe mir kann hier jemand helfen und vielleicht einen Tipp geben, wie ich weiter vorgehen sollte.
Ich bin seit ca. 2 Jahren Mitglied in einer Fitnessstudiokette. Vor ca. einem Jahr habe ich mich am Knie verletzt. Mehrere Ärzte versicherten mir, dass sich dies von selbst wieder regeln würde. Ich habe währenddessen unvernünftigerweise weitertrainiert, zunächst auch noch die Beine. Da sich aber nach über einem Jahr immer noch keine Besserung eingestellt hattee, ließ ich eine Arthroskopie an meinem lädierten Knie durchführen. Die Diagnose war ziemlich niederschmetternd. Ich habe einen Knorpelschaden 4. Grades, also quasi Arthrose. An Training der Beine möchte ich gar nicht mehr denken, zumindest nicht ohne ärztliche Aufsicht. Da ich aber keine Lust habe, nur meinen Oberkörper zu trainieren, wollte ich meinen Vertrag kündigen.
Ich schrieb also an die Verwaltung und teilte Ihnen mit, dass ich meinen Vertrag kündigen wolle. Ich fragte, was sie denn vom Arzt bräuchten, bat die Abbuchungen von meinem Konto einzustellen und mir die letzte Rate, welche immer im Voraus abgebucht wird, zurückzuüberweisen. Ich bekam die Mitteilung, dass man ein Attest bräuchte (was ich auch erwartet hatte). Ich schrieb, dass ich diese nachreichen würde.
Das erste Mal geärgert habe ich mich, als ich sah, dass von meinem Konto die nächste Rate für mein Abo abgebucht wurde, obwohl ich darum gebeten hatte, dies nicht zu tun (vielleicht hatte ich von knallhart kalkulierenden Geschäftsleuten zu viel Entgegenkommen erwartet….). Ok, dann schickte ich das Attest mit der Bitte, mir die letzten beiden Raten zurückzuüberweisen. Ein paar Tage später kam die Mitteilung, dass mein Vertrag zum Oktober 2009 gekündigt wird, d.h. es werden mir bis dahin noch weitere 2 Raten eingezogen, wenn ich nichts unternehme.
Ich möchte mir das nicht gefallen lassen. Ich weiss, dass ich das Recht auf eine außerordentliche Kündigung habe, wenn eine dauerhafte Verletzung vorliegt. Außerdem ärgert es mich schlicht und einfach, wenn meine Bitten kommentarlos übergegangen werden.
Tja, was habe ich denn für Möglichkeiten? Zunächst möchte ich mich telefonisch mit der Verwaltung in Verbindung setzen und mein Anliegen erklären, auch mit dem „Hinweis“, dass ich einige Berichte in gut besuchten Onlineforen setzen könnte, in denen ich etwas über die Praktiken der Kette „aufklären“ könnte. Das mag sicher nicht die feine Art sein, aber als Verbraucher bietet das Internet einige Möglichkeiten. Fair geht das bei diesen Firmen ja auch nicht zu, wenn man sich nur mal durchliest, wieviel Ärger im Internet allgemein beschreiben wird.
Wenn das nichts hilft, habe ich mir überlegt, und das ist meine eigentliche rechtliche Frage, einfach das Geld zurückbuchen zu lassen. Soweit ich informiert bin, ist dies bei Abbuchungen per Lastschriftverfahren möglich. Dann würde ich mein Konto natürlich für diese Kette sperren lassen.
Was wären aber bei der letzten Option meine rechtlichen Konsequenzen? Was hätte ich zu befürchten und bin ich überhaupt im Recht?

Ich bin sehr frustriert wegen meiner Verletzung, da ich immer gerne Sport gemacht habe und nun muss ich auch noch mit sowas rumärgern. Ich hoffe, mir kann jemand einen Ratschlag geben.




Geburtig 

...............

...

Status: Offline
Registriert seit: 06.01.2005
Beiträge: 867
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...   Erstellt am 11.09.2009 - 09:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ihr Recht zu einer außerordentlichen Kündigung müssen Sie schon unter Nachweis der Grundlage wahrnehmen.
Eine rückwirkende Kündigung ist in der Regel nicht möglich.
Sie sind also bis zur Beendigung des Vertrages zu den vertragl. vereinbarten Leistungen verpflichtet.

Sicherlich sollten Sie bei einen weiteren vorgehen gegen das Unternehmen anwaltlichen Rat in Anspruch nehmen. Bedenken Sie jedoch dabei das Kostenrisiko.





Signatur
Joachim Geburtig Mail: rostock@geburtig.info Homepage: http://www.geburtig.info


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