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MollyWeasley 
Ordensmitglied
Hausfrau




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...   Erstellt am 21.07.2006 - 14:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Molly grinste, als Bill meinte, es müsse nicht jeder seine Schwächen kennen. „Weißt Du, das ist schwer zu verbergen, wenn Du fast in der Suppenschüssel landest.“ Bill’s Mutter musste an die vielen Momente denken, in denen ihr Sohn an den unmöglichsten Orten appariert war. Sie fand das immer sehr amüsant, auch wenn er meistens ein kleines Chaos verursachte. Und da Fred & George gerade nicht hier waren, tat es ihr gut, selbst einen kleinen frechen Kommentar dazu abzugeben. Es hellte die düstere Stimmung auf, die noch vor ein paar Minuten über dem Ort gelegen hatte. Und wahrscheinlich konnte Bill sich garnicht vorstellen, wie sehr sich Molly freute, ihren Ältesten zu sehen. Die Mutter fühlte, wie ihr Herz einen Sprung nach dem anderen machte. Wo sie gerade noch an Percy hatte denken müssen …
Sie sah Catalina an, als diese das Wort ergriff. „Recht hat sie. Niemand ist perfekt.“ Und in Gedanken fügte Molly hinzu: Außer vielleicht dein Bruder, der glaubt, er wisse alles besser. Selten äußerte die Mutter ihre Wut über Percy’s Verhalten laut, wenn eines ihrer Kinder zugegen war. Auch wenn sie wusste, dass diese ihren Bruder genauso wenig verstanden.
Doch Bill’s Reaktion auf ihren kleinen Boxhieb, holte sie wieder aus diesen Gedanken. Sie lächelte ihren Sohn an und sagte: „Jetzt übertreib nicht.“ Und als Bill seinen Pferdeschwanz zurecht rückte, rümpfte Molly die Nase. Kann er sich nicht endlich mal eine ordentliche Frisur zulegen?
Als Catalina ihre Prüfung erwähnte, schaute Molly sie fragend an. „Prüfung der schwarzen Engel?“ Sie glaubte zwar, schon einmal davon gehört zu haben von Arthur, war sich aber nicht sicher.





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~ Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel. ~

CatalinaAlcarez ...
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...   Erstellt am 21.07.2006 - 14:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Verträumt sah Catalina den beiden zu. Dies war eine Stimmung an die sich gewöhnen könnte, dies war etwas dass ihr lieb war. Sie erinnerte sich selber an ihre liebe Mutter und ihre vier älteren Brüder und bei dem Gedanken wurde ihr ganz war. Vielleicht lag es auch einfach daran dass der Gedanke mit Spanien verbunden war.
Auf Mollys Frage hin schreckte sie aus ihren Gedanken auf.
"Oh Entschuldigung... ist ja klar dass sie davon nichts wissen." sagte sie schnell und lächelte verlegen.
"In der Prüfung geht es darum die Forscher der Schwarzen Magie zu testen. Es ist ja klar dass man nicht jedem Wesen einfach trauten kann dass wir untersuchen. Eigentlich keinem. Es gibt einen eigentlich simplen Spruch der einem Zeigt wie viel vertrauen man in etwas haben kann. Dass heisst so lange dieses etwas Simpler Natur ist. Bei Menschen klapp dass nicht, eigentlich klappt es bei gar nichts was von intelligentere Natur ist. Dennoch ist es einer der wichtigsten Punkte in der Ausbildung. Ohne dies kämen wir viel schleifender Voran und hätten so manchen Kollegen schon verloren.
Nur klappt der Zauber nur wenn man die Dinge Neutral angeht und sich nicht von Äusserlichkeiten verführen lässt.
Leider schenk ich wohl mein Vertrauen allem und jedem. Deshalb bin ich so viel durch gefallen.
Den Namen hat die Prüfung überrigens weil es erstens: um schwarze Magie geht und zweitens: Ist es am schwersten wenn dir gerade ein Wesen gegenüber steht dass so lieblich wie ein Engel ist." erklärte sie schnell den Anwesenden.





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To Shy To Fly

BillWeasley ...
Ordensmitglied
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...   Erstellt am 25.07.2006 - 21:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


ooc: Hmm, jetzt habt ihr mich übersprungen... ;-(
ic:

Bill lächelte verlegen. Was immer die beidne Frauen auch sagen würden, es war Bill einfach unangenehm, dass er nicht vernünftig apparieren konnte.
Er horchte auf, als er in Catalinas Stimme einen Akzent in Catalinas Stimme.
"Kann es ein, dass du nicht in England aufgewachsen bist. Dein Akzent klingt leicht spanisch." In Ägypten hatte Bill oft mit Maggiern aus allerlei Nationen zusammengearbeitet, daher konnte er auch den Akzent zuordnen.
Der älteste Weasleysohn streckte seiner Mutter die Zunge raus, als diese meinte er würde sich nur anstellen.
Fragend schaute er due junge Frau an, als sie etwas von den Schwarzen Engeln sagte. Seine Mutter jedoch stellte die Frage, die auch ihm auf der Zunge lag und geduldig antwortete Catalina.
"Das klingt sehr interessant. In Ägypten hatte ich auch vuiel mit schwarzer Magie zu tun, ich war Fluchbrecher für Gringotts, aber von so eienm zauber habe ich noch nie gehört."





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MollyWeasley 
Ordensmitglied
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...   Erstellt am 27.07.2006 - 16:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Molly ließ das Apparier-Thema lieber sein, da es Bill sicher unangenehm war, über diese kleine Schwäche zu reden. Sie war sich sicher, dass ihr Ältester eines Tages auch den Dreh raus haben würde, wie man ordentlich apparierte. Außerdem mochte Molly ihre Kinder so wie sie waren. Nur bei einem stand diese Ansicht im Moment in Frage, denn Percy hatte seiner Mutter mehr wehgetan, als er vermutlich ahnte.
Bill’s rausgestreckte Zunge erwiderte Molly mit einem beleidigten Ausdruck im Gesicht. Das war eher ein Verhalten, was sie von ihren noch nicht ganz so erwachsenen Zwillingen erwartete, aber nicht von ihrem Ältesten. Allerdings wollte sie vor Catalina auch nicht eine ihrer Grundsatz-Duskussionen über gutes Benehmen anstellen.
Interessiert hörte Molly den Ausführungen Catalina’s zu. „Klingt sehr spannend.“ Sie konnte sich gut vorstellen, wie schwer es war, bei diesem Job die Guten von den Bösen zu unterscheiden. Obwohl es in Molly’s Augen wohl beides in dieser Reinform nur ganz selten gab. Dumbledore vielleicht, und Voldemort und die Malfoys, aber ansonsten machte die Weasley nicht gerne diese extremen Abgrenzungen … spätestens aber seitdem sich Percy mehr für Fudge’s Verdunkelungspolitik als für die Werte seiner Familie interessierte.
„Letztendlich hast du die Prüfung doch bestanden“, sagte Molly mit einem Lächeln, um sich von ihren traurigen Gedanken abzulenken. „Und ein gutes Herz ist nichts Schlimmes. Im Gegenteil.“ Zwar wusste Molly, dass zuviel Vertrauen sicher nicht gut war in Catalina’s Job. Aber da erinnerte Catalina sie vielleicht ein wenig an sich selbst. Und Molly hatte es noch nie bereut, ein gutes Herz zu haben. Und wenn sie an die falschen Verdächtigungen gegenüber Sirius dachte, meinte Molly sogar, sie sei noch nicht mal ein allzu guter Mensch.


Ooc: War sicher keine Absicht. *knuddel*





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...   Erstellt am 07.08.2006 - 00:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Im Kamin des Salons von Grimmauld Place begann das Feuer leise zu knistern. Und wie aus dem Nichts schoß plötzlich ein Brief aus dem Kamin. Der Umschlag, dessen Siegel einen goldenen Phönix zeigte, verharrte eine Sekunde in der Luft und flog dann Richtung Küche. Dort landete er geräuschlos vor Catalina auf dem Tisch. In diesem Moment wurden in goldenen Buchstaben die Worte „Catalina Alcarez“ auf dem Brief sichtbar.


Sehr geehrte Catalina,

entschuldige, dass ich Dich so lange habe warten lassen. Ich hoffe, Du hast Dich nicht allzu sehr gelangweilt.
Da sich in der Zwischenzeit einige seltsame Dinge ereignet haben, muss ich leider eine kleine Planänderung vornehmen. Wenn Du es irgendwie einrichten kannst, würde ich mich sehr freuen, Dich in den nächsten Tagen in Hogwarts zu begrüßen.

Mit freundlichen Grüßen,
Albus Dumbledore

PS: Schöne Grüße an Molly.





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CatalinaAlcarez ...
Ordensmitglied
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...   Erstellt am 08.08.2006 - 12:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Danken sah sie Molly an. Sie war froh dass diese Frau es genau so sah wie sie. Ein gutes Herz konnte nichts schlechtes sein. Und Catalina hoffte wirklich dass ihr Herz auch so gut war.
Es war ein sanftes Lächeln dass sich auf Catalinas Lippen schlich als Bill ihren leicht spanischen Akzent ansprach. Kurz flogen ihre Gedanken weg, machten sich auf den Weg in ihre Heimat. Das warme Spanien flutete in ihre Gedanken. Das Lächeln ihrer Mutter und die Grinsenden Gesichter der männlichen Familienmitglieder. Sie sollte ihre Leute endlich mal wieder besuchen gehen. So lange war sie schon nicht mehr zu Hause gewesen. Doch eigentlich war sie nun ja auch hier zu Hause. Nun langsam kamen ihre Gedanken wieder zurück. Sie verliess den sonnigen Strand ihrer Heimat und die Erinnerungen an die warme Frühlingsbrise die dort herrschte. Sie wandte sie nun wieder an Bill.
"Ja, ich bin in Spanien aufgewachsen. Aber mit elf kam ich nach Hogwarts. Den Akzent werd ich wohl aber nie los." sagte sie zwinkernd.
"Naja, der Zauber ist wie gesagt keine 100%-ige Sicherheit und wird deshalb offiziell nicht praktiziert. Dennoch ist er für uns sehr wichtig als Schutz. Ich möchte heute nicht mehr darauf verzichteten wenn ich ehrlich bin." erklärte sie Bill. Er war Fluchbrecher. Dass war ja interssant. Sie hatte doch da und dort mit solchen Leuten zu tun, aber bis her nur rein geschäftlich.
Auf einmal flackterte das Freuer im Kamin leise Auf. Es knisterte und raschtelte bis schliesslich ein Brief herausflog und sich vor Catalina hinlegte.
Sachte fuhr sie mit den Fingern über die goldenen Lettern die ihre Namen Beschrieben. Der Brief musste von Albus kommen. Doch wieso kam ein Brief. Eigentlich waren sie hier verabredet gewesen. Schnell strich sie sich eine Sträne aus dem Gesicht und öffnete den Umschlag.

Nein Gelangweilt hatte sie sich nicht. Sie hatte ja gute Unterhaltung und nette Leute bei sich. Dachte sie als sie den Brief überflog.

"Einen Gruss für dich Molly von Albus..." sagte sie fast geistes Abwesend. Seltsame Dinge, was meinte er damit. Doch wenn er sie dabei sehen wollte konnte dass nichts gutes verheissen. Am liebensten würde sie gleich jetzt aufbrechen um heute noch anzukommen. Doch wie wollte sie dass erklären im Büro. Eigentlich egal. Sie wollte wissen was diese Seltsamen Dinge waren. Sie konnte nur im Zusammenhang mit Schwarzer Magie stehen. Ansonsten würde Albus sie nicht sehen wollen.

"Ich glaube ich muss euch jetzt verlassen. Der Direktor möchte mich in der Schule sehen.
Es war schön mit euch zu reden. Ich hoffe wir können dass noch einmal fortsetzten. Ich würde mich freuen mehr über deine Arbeit zu hören Bill..." gestand sie lächelnd. Dann stopfte sie den Brief in ihren um Hang und verabschiedete sich noch einmal. Mit einem "Plopp" war sie verschwunden. Sie konnte zwar nicht direkt nach Hogwarts Apparieren doch zumindest bis Hogsmead würde sie kommen. Dort wollte sie zuerst einmal in die Eulerei.

TBC: Hogsmead

OOC: verzeih mir Bill... Tut mir Leid *knuddel*





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To Shy To Fly

BillWeasley ...
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...   Erstellt am 11.08.2006 - 13:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Bill regierte gar nicht erst auf das beleidigte Gesicht seiner Mutter, er wollte keien Diskussion über Benehmen riskieren, in der er sowieso wieder den Kürzeren gezogen hätte.
Er bemerkte das Lächeln auf Catalinas Lippen, asl er von ihrem Akzent sprach. Erst deutet er dies als Verlegenheit, was ihm leid tat, doch schnell merkte Bill, dass es wohl eher auf Erinnerungen zurückzuführen war.
"Wie kommt man denn aus Spanien mit elf nach Hogwarts?"
Es wunderte Bill schon.
Diese Frage hatte er aber sofort wieder vergessen, als Catalina von diesem coolen zauber sprach. Darüber wollte er unbedingt mehr wissen. vielleicht würde er ja irgendwann wieder als Fluchbrecher arbeiten. das hoffte er zumindest. In dem Büro wird er wahrscheinlich nochmal ersticken.
Gerade wollte er noch mehr Fragen über den zauber stellen, da flog ein Brief aus dem salon in die Küche und landete auf dem Tisch.
Von wem ist der denn wohl?

Ein wenig abwesend starrte Catalina auf den Brief und richtet die Grüße aus.
"Schade, dass du gehen musst. Ich würde mich gern mit dir über deinen Job unterhalten, schließlich haben wir beide viel mit schwarzer Magie gearbeitet und ich vermisse den Job in Ägypten doch so."
Neidisch sah er Catalina disapparieren. Sie kommt bestimmt da an, wo sie hin will.

"Tja, Mum. Und schon wären wir allein. Gibt es irgendwas neues? Dieser Job in der Bank bringt mich noch um den Verstand, ich hoffe meien Fleur kommt bald wieder. Ich vermisse sie so."
Bill setzte sich an den Tisch, nachdem er eine Tasse mit Kaffee gefüllt hatte.

ooc: is ja kein Problem, wollts nur erwähnt haben





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MollyWeasley 
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...   Erstellt am 11.08.2006 - 23:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Molly hatte der Unterhaltung der beiden schweigend zugehört. Und sie war nicht überrascht, als aus dem Salon plötzlich ein Brief geflogen kam. Albus schickte öfter Briefe über den Kamin, wenn er wusste, dass die Adressaten sich hier im Hauptquartier aufhielten. Und als Catalina ihr Grüße von Dumbledore übermittelte, staunte die Hexe auch nicht wirklich. Der weise Zauberer wusste immer viel mehr, als man ihm wirklich zutraute, selbst wenn man ihn kannte. Und so hatte er natürlich auch gewusst, dass sie sich im Ordensquartier aufhielt. „Falls Du ihn siehst, grüß ihn von mir“, entgegnete Molly. Er sollte wissen, dass sie ein Auge auf das Quartier hatte. Immerhin hatte sie zu Hause eh nicht viel zu tun. Es war ja doch nie jemand da. „Mach’s gut“, rief Molly der Hexe zu, ehe Catalina apparierte. Es schien wirklich wichtig zu sein, sonst wäre sie wohl nicht so überstürzt aufgebrochen.
„Sieht so aus“, entgegnete Molly, als Bill meinte, dass sie nun alleine seien. Dass er auch seine Verlobte ansprach, ignorierte seine Mutter gekonnt. Sie wollte jetzt keine Diskussion über seine in ihren Augen zweifelhafte Wahl führen. Dafür freute sie sich viel zu sehr, dass sie ihn mal wieder ein paar Minuten für sich alleine hatte. Ein leichtes Lächeln lief über ihr Gesicht. Sie freute sich immer, wenn sie mit einem ihrer Kinder reden konnte. Die Mutter sah ihre Söhne und Ginny leider viel zu selten. „Hast Du Hunger?“, fragte sie Bill und stand auf ohne eine Antwort abzuwarten. Wenn sie schon einmal die Gelegenheit hatte, dann ließ Molly es sich nicht entgehen, etwas Leckeres für ihre Familie – oder zumindest einen Teil davon – zu zaubern. Sie durchstöberte die Küchenvorräte, während sie antwortete: „Nun, Schreibtischarbeit erfüllt dich nicht gerade, oder?“ Molly drehte sich um und grinste. Dann fügte sie hinzu: „Neues? Naja, nicht viel. Albus wollte eigentlich Catalina persönlich abholen. Ich schätze, in der Schule ist mal wieder die Hölle los. Aber das muss ja nicht gleich das Schlimmste heißen.“ Molly dachte kurz nach. Sonst hatte sie in den letzten Wochen nicht viele Infos von Ordensmitgliedern erhalten. Aber die Zeitungen waren ja auch so voll genug. Bill’s Mutter zeigte auf die Zeitung, in der sie vorhin gelesen hatte und die noch auf dem Tisch lag: „Und sonst hauptsächlich nur das, was DIE für nötig halten.“ Dem Ton in Molly’s Stimme war deutlich anzumerken, dass die Hexe von der Kontrolle der Zeitungen durch das Ministerium überhaupt nichts hielt.





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BillWeasley ...
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...   Erstellt am 14.08.2006 - 12:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Bill entging nicht, dass seine Mutter bewusst nicht auf seine Schwärmerei für Fleur einging. So recht konnte er aber einfach nicht verstehen, warum seine Familie ihr so abgeneigt war. Fleur war eine so hübsche und liebe Frau, die keiner Fliege was zu Leide tun konnte.
"Essen ist eine prima Idee, Mum." Das er hergekommen war, damit er sich zuhause nicht selber etwas kochen musste, verschwieg er ihr besser.
"Schreibtischarbeit ist die Hölle." erwiderte er. "Es ist so schrecklich langweilig." Interiert hörte er, dass Albus eigentlich herkommen wollte.
"Schade, dass er nicht konnte, ich hätte ihn gern mal wiedergesehen. Aber was ist denn in der Schule schon wieder los? Hoffen wir das Beste."
Bill machte einen verächtlichen Ton, als Molly auf die Zeitung zeigte. "Da steht doch nur drin, was diesen Fudge als den besten Mann der Welt darstellt und wenn ich darüber nachdenke, wer ihm dabei hilft, wird mir fast schlecht." Der Gedanke an Percy war für die ganze Familie sehr schwer. Einerseits liebten sich alle Mitglieder dieser Familie, aber Percy hatte sie verraten. Das Warum verstand Bill aner einfach nicht. War Percy etwa gierig nach der Macht? Er war so ein kluger und fleißiger Zauberer, der es doch gar nicht nötig hatte, sich beim Zaubereiminister einzuschleimen. Hatte Percy nicht genug Selbstbewusstsein um das zu wissen?
Bill dachte auch an den Rest der Familie, Ron und Ginny waren in Hogwarts und damit wohl behütet, so hoffte Bill jedenfalls, von den anderen wusste er aber nicht wirklich etwas.
"Was macht denn der Rest unsere verrückten Sippe?"
Molly wusste für gewöhnlich immer, wo die Familie war.





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MollyWeasley 
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...   Erstellt am 15.08.2006 - 11:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Molly freute sich, dass Bill von der Essen-Idee sehr angetan war. So konnte sie ihn endlich mal wieder verwöhnen. Und so fing sie an aus den Vorräten etwas Leckeres auf dem Herz zu zaubern, während sie sich mit ihrem Ältesten unterhielt. „Das glaub ich Dir sofort“, entgegnete Molly, als Bill Schreibtischarbeit als die Hölle bezeichnete. Das musste wohl in der Familie liegen, denn sie könnte so etwas auch nicht tagein und tagaus machen. Irgendetwas brauchte sie immer zu tun, aber das schloß langweiligen Bürokram grundsätzlich aus.
Bill’s Mutter drehte sich um, als sie über Hogwarts sprachen. „Ich weiß es nicht. Aber du weißt ja, wie es am Schulahresanfang so zugeht. Wenn dein Bruder nicht mit dem Auto hingeflogen ist, dann hat sicher irgendjemand anderes etwas angestellt.“ Dabei grinste sie. Heut ekonnte Molly über diese Sache lachen, denn inzwischen war ihr Mann heil aus dem Ganen herausgekommen. Aber damals war sie schon sehr sauer gewesen, dass Ron und Harry mit dem verzauberten Ford Mustang ihres Mannes nach Hogwarts geflogen waren. Immerhin hätte da eingies schiefgehen können.
Molly, die gerade das Gemüse im Topf umrührte, bis sich auf die Zunge, als Bill auf Percy anspielte. Er brauchte dessen Namen nicht erst zu erwähnen, sie wusste auch so, wen er meinte. Und plötzlich hatte die Hexe ein Gefühl, als würde sie gleich zerspringen. Natürlich liebte sie ihren Sohn nachwievor. Aber die Art, wie er seine Familie verratne hatte, verletzte sie zutiefst und wohl mehr, als der Rest der Familie überhaupt nachvollziehen konnte. Percy war schon immer ein fleißiger Schüler gewesen, genau wie Bill. Und sie hätte ihm auch von Herzen eine gute Stellung im Ministerium gewünscht. Aber bei allem Erfolg, den er hätte haben können, war sie doch sicher, dass er seine Bodenständigkeit nie verlieren würde. Denn eines hatte sie sich für all ihre Kinder gewünscht: Dass sie erfolgreich in ihrem Leben waren, aber dennoch nie vergaßen, wo sie herkamen und wo sie zu Hause waren. Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel, dachte Molly immer. Und bei all ihren anderen Kindern war genau das geschehen. Sie waren ihren eigenen Weg gegangen und vergaßen trotzdem niemals, dass im Fuchsbau ihre sie über alles liebende Mutter auf sie wartete.
Die Hexe war froh, dass Bill schnell wieder das Thema wechselte. Denn wenn sie erst anfing, sich um Percy Gedanken zu machen, bekam sie sehr schnell schlechte Laune und ein sehr ungutes Gefühl im Bauch. „Nun, ich hoffe sehr, dass Ron und deine Schwester nichts anstellen, wobei ich mir Sorgen machen müsste.“ Molly drehte sich um und sah ihren Ältesten mit dem „Meine Kinder sind in Hogwarts nur allzu bekannt“ – Blick an. Da war wohl Bill noch der Vernünftigste von allen gewesen, denn Percy war schon wieder durch seinen extremen Ordnungs- und Kontrollwahn aufgefallen. „Dein Vater arbeitet im Moment sehr viel und ich bekomme ihn kaum zu Gesicht. Im Ministerium herrscht ziemliches Chaos zurzeit, auch wenn das offiziell niemand zugibt. Deswegen ist auch dein kleiner Bruder ziemlich beschäftigt.“ Dass Molly Charlie in Bill’s Gegenwart als dessen kleinen Bruder bezeichnete kam öfter vor. „Und Fred & George sind dabei die Winkelgasse in eine Straße der Knallfrösche und Lauschohren zu verwandeln.“ Wieder drehte sie sich von ihrem Essen um, und diesmal lag ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht. Auch wenn sie sich am Anfang schwer getan hatte, den Schulabgang ihrer Zwillinge zu akzeptieren, war sie inzwischen schon ein wenig stolz auf die beiden. Schweren Herzens stellte Molly fest, dass in ihrer Aufzählung wieder jemand fehlte - wie in den letzten Monaten auch.





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