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Krassus unregistriert
| Erstellt am 13.12.2006 - 17:03 | |
Krassus hatte sich, wie üblich, wenn er nicht mit den anderen am Tisch saß, auf eines der grossen Holzfässer gesetzt. Mias Portion neben sich stehend, löffelte er hungrig seinen Eintopf.
Das Quintus im Stehen aß, störte ihn überhaupt nicht, im Gegenteil, er ging davon aus, dass dieser ziemlich hungrig sein musste.
Falvius freute sich stattdessen sehr über Quintus Lob und lachte, da dieser es wirklich sehr charmant rübergebracht hatte.
Auch Krassus nickte zustimmend: »Ja, sehr schmackhaft!«
Als er schliesslich fertig war, und er hatte recht geschlungen, drückte er Quintus Mias Portion in die Hand und sprach: »Ich sage mal Normin Bescheid und komm dann zueuch indie Krankenstation und hier ist das Essen für Mia!«
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Krassus unregistriert
| Erstellt am 23.12.2006 - 03:08 | |
Gerade sah Krassus, dass Quintus ziemlich erschöpft war und so nahm er den Teller, der für Mia bestimmt war, dem Mann wieder aus der Hand und sprach: »Ich werde Mia das Essen bringen. Ruht Ihr euch einfach mal aus! Und sobald Ihr Zeit habt und Normin auch, werde ich Euch vorstellen.«
Und dann verschwand Krassus mit dem Teller aus der Küche und machte sich auf in den kleinen Notfallraum.
(Weiter: Kleiner Notfallraum)
(OOC) leider hast du dich nicht weggepostet, obwohl du dich für längere Zeit abgemeldet hast. So übernehme ich dann mal, damit es nicht so lange stockt)
[Dieser Beitrag wurde am 23.12.2006 - 03:09 von Krassus aktualisiert]
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 19.01.2007 - 21:07 | |
(aus: Grossem Versammlungsraum)
Normin wurde aus unerfindlichen Gründen gerade alles zu viel. Er wusste, dass die Rebellen von ihm erwarteten, dass er nun eine Rede hielt und ihm viel nichts ein. Er fühlte sich matt und erschlagen. Am liebsten wäre er einfach geflüchtet. Erklären konnte er es nicht. Aber dies alles nagte so an ihm, und doch konnte er nicht darüber sprechen. Er musste doch stark sein - die Verantwortung übernehmen und durfte keine Schwäche zweigen. Er sollte doch als Vorbild agieren und dennoch lag ihm so vieles schwer im Magen, zu letzt das, was dieser Magnus gesagt hatte: Tat Normin wirklich nur, wonach ihm war und schnautzte er jeden an? Nein!! Der Mann hatte nur keine Ahnung von Verantwortung.
»Gib mir eine Amphore Wein!« sriess er tonlos von sich. Normin wollte abschalten, er wollte sich zurückziehen, nachdenken und auch endlich mal ein wenig vergessen. Vergessen, was Ragnar ihm angetan hatte, und alles davor. Er wollte einfach nur mal vergessen.
Jemand gab ihm eine kleine Amphore Wein und Normin entstöpselte diese und trank dann davon. Er hatte sich in das Lager der Küche zurückgezogen, dorthin, wo nicht jeder vorgelassen wurde und dort setzte er sich auf ein Wasserfass und begann die Amphore zu leeren. Und doch wusste er, dass dies nicht der richtige Weg war, zumal er doch Wein nicht vertrug. Aber das war ihm im Moment egal. Zu viele Sorgen quälten ihn ...Sorgen, die er hasste. Zweifelnde Gedanken, die er hasste und so griff er zu einem Mittel, was er eigentlich ablehnte, aber er hatte es langsam satt, die Kontrolle zu haben. Und so trank und trank er ...
Signatur Auch wenn dir die Hände gebunden sind, dein Geist bleibt frei ... 
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 21.01.2007 - 12:42 | |
Normin hatte gerade einen Schluck des roten Rebensaftes getrunken, als er angewidert die Amphore zurück auf den Tisch stellte und den Kopf schüttelte. Er war dabei, sich gehen zu lassen und das war unverzeihbar.
»Ich bin in der geheimen Bucht, falls wer wichtiges fragt!« brummte er zu dem Koch und machte sich auf den Weg. Er musste alleine sein, brauchte frische Luft und Licht und musste endlich aus diesen Räumen raus.
(Weiter: Sonstiges außerhalb der Stadt » Geheime Bucht » Höhlenausgang)
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Mia  Lebenskünstlerin

Status: Offline Registriert seit: 04.06.2005 Beiträge: 2216 Nachricht senden | Erstellt am 07.02.2007 - 22:20 | |
cf kleiner Notfallraum
Mit Rosella an ihrer Seite leerte Mia ihre kleine Schüssel und wartete geduldig, bis die Ältere aufgegessen hatte. Doch Rosella wandte sich an sie und bat dem Koch Flavius beim Abwasch zu helfen. Rosella musste in die Stadt hinaus und konnte Mia nicht mitnehmen. Quin war anscheinend noch unterwegs. Rosella stellte ihr Flavius vor und erklärte ihm auch sogleich, dass Mia stumm war. Rosella blieb noch ein bisschen bei Mia und flüsterte dem Koch zu das stille Mädchen aufzumuntern.
Dieser schaffte es durch seine freundliche Art Mia ein paar Mal zum Lachen zu bringen, weil er einige lustige Sachen zu erzählen hatte. Er erwähnte auch, dass er Quintus schon getroffen hatte und schenkte ihr einen saftigen Apfel. Mia freute sich, ihre Lieblingsfrucht zu sehen und kletterte auf ein Fass, um gleich hinein zu beissen. Mit einem amüsierten Lächeln sah sie zu, wie tollpatschig Flavius mit ein paar Bechern zu jonglieren versuchte. Dieser Moment war umso kostbar, liess er Mia doch die Enge der Katakomben, die stöhnenden Verletzten und ihre Schuld vergessen.
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Quintus unregistriert
| Erstellt am 08.02.2007 - 19:23 | |
[cf keine Ahnung, Zeitsprung bis nach den Ereignissen in Normins Post]
Quintus kam müde und abgeschlagen wieder in dem Rebellenversteck an. In den vergangenen Tagen war er fast immer auf den Beinen gewesen und hatte kaum geschlafen. Am Eingang der Rebellenfeste hielt er kurz inne, um sich zu sammeln. Er wollte Mia nicht so gegenüber treten...
Seinerzeit hatte er sich von Mia getrennt und auf den Weg zu Normin gemacht, um ihm seine Hilfe anzubieten. Nachdem er Normin gefunden hatte, musste er feststellen, dass dieser anscheinend bereits Bescheid wußte, über Quintus Hilfe. Da aber leider nicht mehr genügend Zeit blieb, die Rebellen alle samt auszubilden, hatte Normin ihm das Kommando über 5 Männer, teils ehemalige Legionäre oder Gladiatoren übertragen. Quintus, für den dies etwas überraschend kam, wunderte sich erst, aber dann sah er im Hintergrund Sirius und Crassus stehen, die ihn beide recht freundlich anlächelten. Anscheinend hatten die zwei ihre Finger im Spiel.
Nun, Quintus konnte es nur Recht sein. Trotz der kurzen Zeit, die er erst auf der Insel verbracht hatte, waren ihm die Bewohner und ganz besonders dieses kleine Mädchen sehr ans Herz gewachsen. Sie in diesem Leid und Unrecht zu sehen, gefiel ihm ganz und gar nicht.
Nachdem er sich von diesem Schock erholt hatte, lächelte er Normin an und besprach mit ihm die Einzelheiten seiner Aufgaben.
Kurze Zeit später war es losgegangen und Quintus und seine Mannen hatten, ihrer Aufgabe entsprechend, den Hafen besetzt. Normin wollte um jeden Preis verhindern, dass der Diktator fliehen konnte und hatte aus diesem Grund Quintus zur Sicherung des Hafens abkommandiert. Was beide nicht wußten war, dass Phobos eine Abteilung der Armee in diesen Teil der Stadt gesteckt hatte. Glücklicherweise war der Befehlshaber dieser Truppen seit langem ein Spion der Rebellen gewesen, sodass die Truppen sich nach einiger Zeit freiwillig den Rebellen anschlossen. Quintus, der nun endlich über eine ausreichend starke Besatzung verfügte, lies sofort den Hafen abriegeln und auch die Zufahrtsrinne mit zwei Booten sperren. Nun war der Hafen abgesichert und komplett dicht. Im Laufe des Tages drangen immer mehr Berichte zu ihm hindurch, dass die dem Diktator treuen Stadtwachen dennoch versuchen wollten, den Hafen wieder einzunehmen, um so fliehen zu können.
Also kam es doch zu dem Kampf den Quintus vermeiden wollte. Glücklicherweise konnte man den Größtenteil der Stadtwache gefangen nehmen, nachdem ihr Kommandant getötet worden war und somit ihr Grund zum Kämpfen wegfiel.
Quintus wartete noch einige Zeit, bis ihm die Nachricht überbracht wurde, dass die Rebellen gesiegt hatten. Das ganze Unternehmen hatte ein paar Tage gedauert, aber Quintus erschien es fast wie eine Stunde. Hier fühlte er sich in seinem Element. Wieder die Truppen zu befehligen, den Feind niederzuringen und dabei noch möglichst viele Leben zu retten, war ganz nach seinem Geschmack. Die gesamte Zeit hatte er versucht, die Gedanken an Mia aus seinem Kopf zu verdrängen, aber nun, da die Sachen ausgestanden waren, übergab er das Kommando einem ehemaligen Legionär und machte sich auf den Weg zur Rebellenfeste.
Dies alles war vor ein paar Stunden gewesen und nun stand er am Eingang. Die Verbliebenen begrüßten ihn artig und er zwang sich zu lächeln. Eigentlich hätte er fröhlich sein sollen, aber das einzige, was ihm im Moment noch beschäftigte, war der Gedanke an Mia.
Er fragte sich durch die halbe Feste der Rebellen, bis er sie schliesslich in der Küche fand.
Er stürzte auf sie zu und die Anspannung der vergangenen Tage und Wochen glitt von ihm ab. Er nahm sie in den Arm, wirbelte sie herum, setzte sie dann wieder ab und kniete sich vor ihr. Sie wieder in den Arm nehmend, fing er leise an zu weinen.
Erst jetzt wurde ihm in seiner ganzen Konsequenz bewußt, wieviel ihm die kleine Mia mittlerweile bedeutete. Sie war für ihn nicht wie eine Tochter, sondern, Sie schien seine Tochter zu sein...
Offiziell war dies nicht so, aber wer wußte das schon, was jetzt, nachdem die Rebellen gesiegt hatten, möglich war...
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Mia  Lebenskünstlerin

Status: Offline Registriert seit: 04.06.2005 Beiträge: 2216 Nachricht senden | Erstellt am 08.02.2007 - 19:40 | |
Wieder ging ein Becher kaputt. Flavius stelle sich wirklich zu dumm an, aber das machte nichts, so sah es echt lustig ein. Mias Lächeln wurde etwas breiter und offener. Ihre Haltung auf dem Fass wurde merklich lockerer und entspannter. Genüsslich aß sie den saftigen Apfel und vertilgte diesen mitsamt den Kernen. Gerade kündigte Flavius an, auch mit Tellern jonglieren zu können, da stürmte jemand auf sie zu.
Mia zuckte im ersten Moment erschrocken zurück, doch der Geruch, der Quin anhaftete, war einfach typisch für desen netten Mann. Die Händ auf seinen breiten Schultern bettend liess sie sich von ihm herumwirbeln und schlang die schmalen Arme um seinen Hals herum. Er war wieder da! Erleichtert vergrub Mia ihr Gesicht in seiner Schulterbeuge und bemerkte, dass er weinte. Wieso denn das auf einmal? War ber verletzt? Sie hob erschrocken den Kopf und sah ihn von der Seite her an. Der große starke Mann weinte sich an ihr aus? *Quin?* Ihre Arme zeichneten Quins Gebärde mit Gesten in die Luft. Aus einem Impuls heraus holte sie ein sauberes Tuch hervor und strich mit einem stummen Lächeln die Tränen weg. *Guck mal. Flavius macht die Teller allesamt kaputt.* Tatsächlich gingen dem Koch bei einem erneuten Jonglierverusch gleich drei Teller kaputt.
Signatur *Alles was in Sternchen steht sind die Zeichen der Gebärdensprache und der Schrift.* |
Quintus unregistriert
| Erstellt am 08.02.2007 - 19:55 | |
Quintus beruhigte sich wieder und strahlte Mia aus vollem Gesichte an.
"Wir haben gesiegt! Wir sind wieder frei und können uns in der Stadt frei bewegen! Ich bin nur hergekommen, um dich zu holen... Ich will dir zeigen, wie frei es nun in der Stadt ist. Willst du mit mir kommen?"
Dann sah er den Koch an und musste grinsen, als er sah, wie dieser mit hochrotem Kopf die Scherben zusammen fegte. Anscheinend war ihm dies peinlich, dass seine Versuche missglückt waren, aber zumindest war es ihm so gelungen, Mia aufzumuntern.
[tbc: Großes Tor]
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Mia  Lebenskünstlerin

Status: Offline Registriert seit: 04.06.2005 Beiträge: 2216 Nachricht senden | Erstellt am 08.02.2007 - 20:02 | |
Er war nicht verletzt. Und er brachte gute Nachrichten mit. Die Rebellen hatten gesiegt. Ihre dunklen Augen funkelten überrascht auf. Sie konnten wieder in die Stadt zurück... wie schön. Mia nickte heftig und umarmte Quin noch einmal. Sie blickte zu dem Koch Flavius hinüber und zwinkerte ihm dankbar zu. Er hatte ihr das Warten erträglicher gemacht. Etwas verlegen über ihre Freude wieder nach draussen zu können, reichte sie Quin ihre Hand und hängte sich an ihn. Mit großen Schritten trippelte sie Quin hinterher.
tbc: großes Tor
Signatur *Alles was in Sternchen steht sind die Zeichen der Gebärdensprache und der Schrift.* |