StevieTheWanderer  Registrierter Member

Status: Offline Registriert seit: 15.12.2006 Beiträge: 24 Nachricht senden | Erstellt am 07.12.2007 - 17:07 |  |
Prof. Dr. Sänger hat ... zu einigen geplanten Artikeln in einer Berliner Tageszeitung zwei Beiträge geliefert. Diese AIDS-kritischen Artikel wurden letztlich doch nicht veröffentlicht, aber man findet sie hier [[Einf. StevieTW http://aids-kritik.de/aids/zeitungs-serie/index.html ]]. Und hier [[dito, http://aids-kritik.de/aids/saenger/Saenger-Fax.html ]] geht´s zu den beiden Faxbriefen von Prof. Sänger an die Autoren Hein und Leitner. Da diese Faxe handschriftlich verfaßt und nicht allzu bequem lesbar sind, nachfolgend der Text!
Fax 1 von Prof. Dr. Heinz Ludwig Sänger:
Meine eigene wissenschaftliche Arbeit in den vergangenen vierzig Jahren befaßte sich im wesentlichen zunächst mit der biologisch-funktionellen und dann später mit der molekular-biologisch-biochemischen Charakterisierung von Pflanzenviren und Viroiden [Hervorhebungen von Prof. Sänger]. Letztere sind übrigens die kleinsten bisher bekannt gewordenen vermehrungsfähigen Krankheitserreger, die als hüllproteinfreie kleine RNA-Moleküle vorliegen und dementsprechend sehr instabil sind. Außerdem ist ihre Konzentration im Pflanzengewebe so gering, daß ihre Isolation und Reindarstellung jahrelange intensive Arbeit erforderte. Jedenfalls gelang es mir, trotz all dieser Probleme, die Viroid-RNA von den zellulären RNA-Molekülen abzutrennen und sie in Mikrogramm-Mengen und in hochreiner Form zu isolieren. Damit war die Voraussetzung dafür geschaffen, daß diese "nackten Mini-Viren" elektronenmikroskopisch, physikochemisch und biochemisch in Zusammenarbeit mit einer Reihe von versierten Fachkollegen in allen Einzelheiten charakterisiert werden konnten (*). Dabei war einer der Höhepunkte die Aufklärung ihrer Nukleotid-Sequenzen im Jahr 1978, was dazu führte, daß die Existenz solcher subviraler Krankheitserreger endlich akzeptiert werden konnte. Heute sind rund 25 verschiedene Viroid-"Arten" bekannt.
Diese eigene Erfahrung befähigt mich, mir ein Urteil über die Reindarstellung und Charakterisierung von Viren und Nukleinsäuren zu bilden, auch wenn diese aus tierischen, menschlichen oder mikrobiellen Zellen stammen. Bis etwa 1997 hat mich das HIV-Aids-Problem nur am Rande interessiert, und ich habe die entsprechenden Publikationen zur "Isolierung" des HIV ohne eingehende Prüfung ihrer Stichhaltigkeit als selbstverständlich korrekt akzeptiert. Als ich dann die Diskussionen über die in Wirklichkeit offensichtlich fehlende Reindarstellung des HIV kennenlernte, war ich so verblüfft, daß ich mich entschloß, nun endlich einmal selbst alle diese Arbeiten kritisch unter die Lupe zu nehmen. Ich hielt es geradezu für undenkbar, daß man von einem Virus redete, das man im Gegensatz zu den vielversprechenden Titeln in den entsprechenden Publikationen nicht nach den Kriterien der klassischen Virologie gereinigt und in hochreiner Forum im Reagenzglas verfügbar hatte. Erst unter diesen Voraussetzungen kann man das virale Genom und die spezifischen viralen Proteinkomponenten charakterisieren und vor allem auch biochemisch detailliert aufklären, d.h. vor allem sequenzieren. Erst dann hat man einen Standard in der Hand, auf den man sich verlassen kann. (**). Das ist übrigens mit dem sog. "Goldstandard" gemeint, der immer wieder in den Diskussionsbeiträgen der HIV-Kritiker (den "Non-Existentialists") auftaucht.
Das Ergebnis meiner Literaturstudien: Das HIV wurde bisher nie nach den Kriterien der klassischen Virologie isoliert, gereinigt und charakterisiert. Es erhebt sich hierbei die Frage, wie es möglich ist, daß alle diese Arbeiten zur angeblichen HIV-Isolation und Charakterisierung veröffentlicht werden konnten, obwohl sie nicht halten, was die Titel versprechen. Mir scheint hierbei das Zusammenwirken mehrerer Komponenten eine Rolle zu spielen: stark ausgesprägtes Wunschdenken, Zwang zur schnellen Publikation auch unvollständiger Ergebnisse, stillschweigendes Akzeptieren auch zweifelhafter Daten vor allem wenn sie aus etablierten und einflußreichen Laboratorien kommen, die Akzeptanz der Zuverlässigkeit indirekter Methoden, solange es sich um modernste Labortechniken handelt, und schließlich oberflächliches Lesen und Bewerten der Publikationen nach dem Motto: Es wird schon stimmen, wenn es aus der Gruppe X kommt und zuletzt halt die Geringschätzung der klassischen und sehr arbeitsaufwendigen und zeitaufwendigen Methoden, die als altmodisch und unzeitgemäß bewertet werden. Natürlich werden alle diese Gründe im Einzelfall energisch abgestritten, aber ihre latente Wirkung ist unbestreitbar und die Beweise sind offensichtlich. Sollte sich die HIV-AIDS-Hypothese als tatsächlich falsch erweisen, so wird das zwar den medizinisch-pharmazeutischen Komplex vorübergehend kräftig erschüttern, aber das allgemeine Bewußtsein in der Bevölkerung wird davon nur geringfügig beeinflußt werden. Der Leidensdruck und die Todesangst der Betroffenen machen blind für die Wirklichkeit. Beide nähren auch weiterhin große Hoffnungen und Erwartungen auf Hilfe von außen, die sich naturgemäß nicht erfüllen werden.
(*) Viroide sind somit hüllproteinfreie einzelsträngige zirkuläre RNA-Moleküle mit einer Kettenlänge (je nach Viroid-"Art") von etwa 240 - 380 Nukleotiden, die als weitgehend doppelsträngige stäbchenförmige Strukturen vorliegen
(**) (Alle diese Argumente treffen auch für das angebliche Hepatitis Virus C und die postulierten Hepatitis Viren D, E, F, G...zu, die z. Zt. immer mehr in den Vordergrund gerückt werden.)
Fax 2 von Prof. Dr. Heinz Ludwig Sänger:
Zu meinen Ausführungen habe ich noch etwas hinzuzufügen, was mir wichtig erscheint, nämlich die Konsequenzen, die sich aus dem Ergebnis meiner Literatur-Studien ergeben:
Da das HIV bisher nicht in reiner Form isoliert wurde, konnten weder seine Nukleinsäure noch seine Proteine isoliert und charakterisiert und als Standards zum Nachweis verwendet werden. Daher sind die gegenwärtig angewendeten Testverfahren nicht HIV-spezifisch, sondern sie weisen zelluläre Bestandteile nach, denn sie wurden aus Zellen isoliert. Das gilt sowohl für die Nukleinsäure-Nachweisverfahren (PCR) als auch für die Protein-Testverfahren. Die damit erzielten Ergebnisse sind daher naturgemäßt nicht HIV-spezifisch und somit unzuverlässig und nur von sehr begrenzter Aussagekraft. So ist es auch nicht verwunderlich, daß sie auf mehr als 50 unterschiedliche Erkrankungen ansprechen, bei denen auffällige Änderungen zellulärer Komponenten auftreten, die mit den angeblichen HIV-Tests erfaßt werden.
AIDS kann man als eine "Summations-Erkrankung" ansehen, wobei neben den ererbten Prädispositionen und den im Leben durchgemachten Einzelerkrankungen (z.B. Tuberkulose, Hepatitis, Syphilis, Herpes-Infektionen, Mononucleose etc.) vor allem auch die zum Teil sehr massiven ärztlichen Therapien mit Antibiotika, Corticoiden, Sulfonamiden usw. eine Rolle spielen. Hinzu kommen dann noch die diversen Impfungen. All dies führt zu Störungen der Selbstheilungskräfte des Organismus, indem vorwiegend das Immunsystem nachteilig beeinflußt wird. Die HIV-orientierte Therapie mit AZT und den Protease-Hemmern verstärkt diese ärztlicherseits verursachten (iatrogenen) Schädigungen um ein Vielfaches. Infolge der Individualität der Reaktionsweise der einzelnen Betroffenen zeigen sie naturgemäß sehr unterschiedliche Symptombilder. Man kann also AIDS nicht mit der heute üblichen monokausalen Sichtweise gerecht werden. Die Lösung des AIDS-Problems wird nur mit einer ganzheitlich orientierten Therapie möglich.
H. L. Sänger
(gefunden auf http://web.archive.org/web/200512160748 … m#saenger1 )
s.a. http://aids-kritik.de/aids/zeitungs-serie/index.html
http://aids-kritik.de/aids/saenger/index.html
http://aids-kritik.de/aids/saenger/Saenger-Fax.html
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StevieTheWanderer  Registrierter Member

Status: Offline Registriert seit: 15.12.2006 Beiträge: 24 Nachricht senden | Erstellt am 07.12.2007 - 18:33 |  |
(Nicht veröffentlichter) Leserbrief von Prof. Heinz Ludwig Sänger
vom 11.Oktober 2000 an die Süddeutsche Zeitung
Das Nobelpreis-Komitee war gut beraten, als es sich entschloss den diesjährigen Nobelpreis für Medizin den drei Hirnforschern Carlsson, Greengard und Kandel und nicht etwas dem Aidsforscher Luc Montagnier eventuell sogar zusammen mit Robert Gallo zu verleihen. Wenn man den Bericht von Holger Wormer [nicht mehr online, bei Bedarf kostenpflichtig im Archiv der SZ suchen] aufmerksam liest, dann kann man selbst als Laie erkennen, dass es in der HIV-orientierten Aidsforschung offensichtlich nicht mit rechten Dingen zugeht. Für einen unbefangenen und nicht in diese Forschung verstrickten Wissenschaftler wird deutlich, dass sie von Anfang an mit Täuschungen sowohl der wissenschaftlichen Welt als auch der Öffentlichkeit begonnen hat. Weiterhin zeigt sich zwischen den Zeilen, dass vor allem persönlicher Ehrgeiz, ungesundes Konkurrenzdenken und unverhohlene Profitgier wesentliche Motive für die HIV-Aidsforschung waren.
Ein Leserbrief reicht nicht aus, um dieses harte Urteil im einzelnen handfest zu begründen. Der interessierte Leser kan sich jedoch selbst in einer ganzen Reihe von kritischen Büchern informieren, von denen "Inventing the Aids Virus" und Infectious Aids: Have we been misled?" von Peter Duesberg sowie die Dokumentation aus raum&zeit (Ehlers Verlag) "AIDS: Dichtung und Wahrheit" [im Moment vergriffen] besonders aufschlussreich sind, weil sie auch die Hintergründe dieser Entwicklung aufzeigen
Während der vergangenen 20 Jahre HIV-Aids Forschung hat eine ganze Reihe von kritischen Wissenschaftlern immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die Existenz des HIV nie eindeutig nachgewiesen wurde und dass es sowohl aus ätiologischer (ursächlicher) als auch aus epidemiologischer Sicht nicht für die Immunschwäche Aids verantwortlich sein kann. Angesichts der allgemeinen Akzeptanz der HIV-Aids-Hypothese erschien mir das so unglaublich, dass ich mich entschloss es selbst nachzuprüfen. Nach einem inzwischen dreijährigen intensiven und vor allem kritischen Studium der einschlägigen Originalliteratur musste ich als erfahrener Virologe und Molekularbiologe zu meiner grossen Ueberraschung folgendes festellen: Es gibt bis heute tatsächlich keinen einzigen wissenschaftlich wirklich überzeugenden Beweis für die Existenz des HIV. Ein solches Retrovirus wurde bisher nicht ein einziges Mal mit den Methoden der klassischen Virologie isoliert und aufgereinigt. Praktisch alle publizierten elektronenmikroskopischen Aufnahmen des angeblichen HIV (die von Montagnier und von Gallo eingeschlossen) stammen von speziell "angefärbten" Gewebsschnitten, die keineswegs virustypische homogene Partikel gereinigter Präparate zeigen, sondern sehr unterschiedliche Strukturen, wie sie für normale Zellkomponenten charakteristisch sind. Infolge des Fehlens hochreiner HIV-Präparate war es daher bis heute auch nicht möglich, die entsprechenden virusspezifischen Nukleinsäure (RNS)- und Protein-Komponenten getrennt voneinander daraus zu isolieren und biochemisch-molekularbiologisch zu analysieren und zu charakterisieren. Infolgedessen fehlen jegliche molekularen HIV-spezifischen Standards, die man als unbedingte Voraussetzung für einen sicheren HIV-Nachweis fordern muss.
Aus dieser Lage der Dinge ergeben sich folgende Konsequenzen: Der HIV-Nachweis sowohl mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) als auch die Protein-orientierten HIV-Nachweise (ELISA und Western blot) sind völlig unzuverlässig, weil sie bisher nicht mit virusspezifischen Komponenten standardisiert wurden. Die hochempfindliche PCR weist sog. retrovirale zelleigene Sequenzen nach und wird selbst von ihrem Erfinder, dem Nobelpreisträger Kary Mullis, als völlig ungeeignet für einen HIV-Nachweis bezeichnet, weil das Virus fehlt. Die Protein-orientierten Nachweiseverfahren reagieren falsch-positiv bei mehr als 70 Krankheitszuständen, darunter vor allem auch bei Tuberkulose. Die Aktivität der Reversen Transkriptase ist ebenfalls nicht spezifisch für die Anwesenheit eines Retrovirus, weil es sich bei ihr um ein zelleignes Reparatur-Enzym handelt, das man in praktisch allen niederen und höheren Organismen findet. Damit fällt nicht nur die HIV-Aids Hypothese in sich zusammen, sondern vor allem die daraus resultierenden medizinisch-therapeutischen Konsequenzen verlieren ihre wissenschaftliche Grundlage.
Alle diese Zusammenhänge sind erwiesenermassen seit vielen Jahren den verschiedensten wissenschaftlichen Institutionen und Behörden bekannt. Trotzdem wird bei Aids-kranken Patienten noch immer eine Kombination extrem toxischer und gesetzlich nicht kontrollierter Medikamente (AZT u.a.) eingesetzt, die genau jenes Symptombild erzeugen für das man ein bisher nicht eindeutig nachgewiesenes und somit "virtuelles" Virus verantwortlich macht. Die Immunschwäche Aids ist angesichts dieser Situation und unter Berücksichtigung vieler weiterer Zusammenhänge - zumindest in Europa und in den USA - eine vor allem ärztlicherseits (iatrogen) verursachte komplexe Summationserkrankung mit unterschiedlicher Ätiologie, die eine sanfte und ganzheitlich orientierte Therapie erfordert. Deshalb verdient meines Erachtens die zwar immer behauptete aber bisher nie wirklich erfolgte "Entdeckung" und "Isolation" des "Aids-Virus" keinen Nobelpreis.
Heinz Ludwig Sänger
11. Oktober, Berg am Starnberger See
(gefunden auf http://web.archive.org/web/200512220313 … enger1.htm )
s.a. http://aids-kritik.de/aids/saenger/Saen … brief.html ) 
Original-Seiten des Leserbriefs:
http://aids-kritik.de/aids/saenger/Saen … html#scans
[Dieser Beitrag wurde am 07.12.2007 - 19:35 von StevieTheWanderer aktualisiert]
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