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crazyandy ...
Waldeidechse
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...   Erstellt am 14.03.2006 - 16:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Milben
Die häufigsten Außenparasiten, die man bei Schlangen vorfindet, sind wohl die bekannten Schlangenmilben (Ophionyssus natricis). Fast jeder Schlangenhalter wird im Laufe der Zeit mit diesem Problem konfrontiert.

Milben sind als winzige, schwarze Punkte zu erkennen, die vor allem abends und nachts aktiv werden und manchmal vereinzelt, manchmal auch massenhaft auf der Schlange umher krabbeln. Vor allem junge Milbenstadien sind nicht leicht zu entdecken, da sie auch heller als ältere Milben sind. Im ausgewachsenen Zustand können diese Schädlinge ungefähr 0,5 mm groß werden.
Von Milben befallene Schlangen werden durch den verursachten Juckreiz sichtlich nervös und versuchen sich oft aktiv dieser Qual zu entledigen, indem sie sich z. B. stundenlang ins Wasserbecken legen oder an Einrichtungsgegenständen scheuern.

Das Wasser ist bei starkem Befall schnell mit hunderten von abgestorbenen Milben übersät, die als schwarze Punkte am Boden des Wasserbeckens liegen. Milben im Wasserbecken sind meist das erste sichtbare Anzeichen für einen Befall, auch wenn die Tiere meist schon länger an Milbenbefall leiden.

Schlangenmilben sammeln sich besonders häufig an den Augen, was schnell zu Entzündungen führen kann. Dabei schwellen die Schuppen um die Augen an, was dazu führt, dass das ganze Auge eingesunken wirkt.

Die kleinen Parasiten können sehr hartnäckig sein. Man muss daher bei der Bekämpfung einige Dinge beachten: Zunächst einmal sollte man die Finger von den "Anti-Milben-Präparaten" lassen, die einige Zoofachhändler schnell verkaufen. Diese "auf rein pflanzlicher Basis" beruhende Mittel sind meist komplett wirkungslos und man verliert nur Zeit und Geld (Beispiel: "Repto-Mite".

Wenn man einen Milbenbefall ignoriert, riskiert man eine Durchseuchung seines Bestandes innerhalb weniger Wochen, eine Schwächung des Tieres durch Blutverlust, Futterverweigerung durch den Stress des permanenten Juckreizes, Erkältungen durch zu langes Liegen im Wasser, schlecht verlaufende Häutungen und auch die Übertragung von Krankheiten durch die Milben. Die kleinen Parasiten verbreiten sich ungemein schnell im Raum, da sie ca. 1,5 - 1,8 Meter pro Stunde zurücklegen können.
Bekämpfung:
Früher war das Standardmittel "Neguvon" (Wirkstoff: Trichlorphon, Metrifonat), welches man nur auf Rezept beim Tierarzt bekam. Das Mittel wurde unter anderem auch zur Beseitigung von Endoparasiten bei Wiederkäuern verwendet.

Ich habe das Mittel mehrmals in einer wässrigen Lösung mit einer Konzentration von 0,2 % angewendet, einige Male mit Erfolg, andere Male haben die Milben überlebt, bzw. die Schlangen schwere Nebenwirkungen gezeigt. Die Tiere hatten große Koordinationsprobleme, konnten sich kaum bewegen und zitterten am ganzen Körper. Nach einigen Tagen hatten sie sich zwar wieder erholt, 1 Jahr später sind aber in einem Fall bei zwei behandelten Schlangen Tumore festgestellt worden, an denen sie nach kurzer Zeit gestorben sind.
Mittlerweile ist das Mittel nicht mehr erhältlich, vermutlich weil es für die Verwendung in der Nutztierhaltung zu schlecht verträglich war, bzw. zu viele Nebenwirkung hatte.

Mittlerweile gibt es allerdings einige Alternativen. Die populärsten sind z.B. Blattanex (mit Dichlorvos als Wirkstoff), Frontline (Fipronil), Vapona-Strips (Dichlorvos), sowie Ardap.

Dichlorvos wird als Wirkstoff relativ häufig eingesetzt, meistens im Produkt "Blattanex". Ein ganzer Insektenstrip (10x15 cm) reicht für ca. 40m³ Rauminhalt, ein etwa 1x2 cm großes Stück reicht demnach für ein Becken mit einem Rauminhalt von 100X50X50 cm.

Der Strip wird dabei für ca. 5 Tage in das Terrarium gehangen - dabei sollte eine Platz gewählt werden, den die Schlange nicht erreichen kann. Außerdem müssen die Lüftungen verklebt werden, damit der Wirkstoff des Strips nicht wirkungslos entweicht. Da sich Dichlorvos im Wasser bindet, sollte sich in dieser Zeit kein Trinkwasser im Becken befinden. Das Einsprühen des Beckens hat ebenfalls zu unterbleiben - auch für Regenwaldbewohner. Die Tiere sollten daher vor der Behandlung gebadet werden, damit sie nochmals Wasser aufnehmen können.

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crazyandy





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...   Erstellt am 14.03.2006 - 16:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dehydrierung
Wie alle anderen Tiere, so können auch Schlangen dehydrieren. In den meisten Fällen trocknen die Tiere durch konstant zu hohe Temperaturen, Mangel an Trinkwasser, bzw. zu geringe Umgebungsfeuchtigkeit aus. Unbehandelte Holzterrarien sind z. B. hygroskopisch, d. h. sie entziehen der Luft die Feuchtigkeit. Das gleiche Problem hat man, wenn man Holzwolle oder ähnliche saugfähige Substrate als Bodengrund verwendet. Aus diesem Grund sollten man zum Terrarienbau entweder Glas oder kunststoffbeschichtetes Holz verwenden. Hat man unbehandeltes Holz verbaut empfiehlt es sich, das Becken mit Korkplatten auszukleiden.

Dehydrierung kommt oft dann vor, wenn die Bodentemperaturen zu hoch sind und die Schlange keine Ausweichmöglichkeit in kühlere Bereiche hat. Wenn die relative Luftfeuchtigkeit dann noch zu gering ist, ist eine Austrocknung des Tieres nur eine Frage der Zeit. Weitere Fehlerquellen sind eine zu starke Erwärmung der Sonnenplätze durch zu starke Strahlerleistung. Besonders baumbewohnende Tiere liegen oft zu lange an einem direkt angestrahlten Ast und trocknen so langsam aus, auch wenn die Umgebungsfeuchtigkeit stimmt. Unter der Beleuchtung ist die Luft meistens knochentrocken. Das Problem kann gelöst werden, indem man die Heizleistung der Strahler mit einem Dimmer reduziert und die Sonnenäste nicht direkt anstrahlt, sondern den Ast ein wenig versetzt.

Auf Bodenheizungen sollte man verzichten, wenn die Schlangen viel graben, da sie dann mit den heißen Kabelheizungen/Heizmatten direkt in Kontakt kommen können. Der Wärmeregulationsmechanismus von Schlangen assoziiert Wärme immer mit Licht, so dass die Hauptwärmequelle immer ein Strahler sein sollte. Bodenheizungen sollten nur indirekt zum Einsatz kommen und den Boden nicht zu stark erwärmen (26°C maximal, je nach Art) Oft kann man auch auf Bodenheizungen verzichten, falls die Strahlerleistung zum Erwärmen des Beckens ausreicht.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die relative Feuchtigkeit im Terrarienraum. Besonders im Hochsommer, wenn die Zimmertemperaturen stark ansteigen und im Winter, wenn die Zimmerluft durch ständiges Heizen zu trocken wird, sollte man die Feuchtigkeit im Terrarium täglich kontrollieren und durch Sprühen von warmen Wasser entsprechend anpassen. Bei feuchtigkeitsliebenden Schlangenarten kann man auch einen Teil des Bodensubstrates feucht halten, möglichst auch ein Versteck in diesem feuchtem Bereich anbieten, welches oft gerne aufgesucht wird.

Wenn eine Schlange, besonders eine kleine, stark dehydriert wirkt (die Haut bekommt Falten, die besonders dann sichtbar werden, wenn sich die Schlange einrollt), sollten sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden: Zunächst sollte die Schlange gebadet werden - an zwei Tagen hintereinander ca. 15-30 Minuten in 30 °C-warmen Wasser. Der Bodengrund im Terrarium sollte in dieser Zeit zur Hälfte feucht gehalten werden.

Wenn sich die Symptome nach 2 Tagen nicht deutlich verbessern, muss eine Elektrolytlösung verabreicht werden. Diese kann sowohl oral eingeflößt werden, als auch intramuskulär gespritzt werden.

Bei sehr kleinen Tieren kommt nur eine orale Gabe durch eine Schlundsonde in Frage, größere Tiere können vom Tierarzt gespritzt werden. Eine Injektion ist meist wirksamer, als eine Aufnahme der Flüssigkeit über den Magen-Darm-Trakt.

Bei Dehydrierungen kommt häufig Ringer-Lösung zum Einsatz. Das ist eine verdünnte Salzlösung, die man beim Tierarzt erhält. Das Verabreichen von normalen Trinkwasser ist nicht wirksam, da der Organismus einer ausgetrockneten Schlange meist nicht mehr fähig ist, Wasser mit normaler Salzkonzentration über den Magen-Darm-Trakt zu resorbieren.

Man sollte mit der Behandlung nicht zu lange warten, meist zieht eine Dehydrierung weitere Probleme nach sich, die eine Behandlung noch erschweren (Organ-, besonders Nierenschäden, erhöhte Anfälligkeit für Infektionen usw.).

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crazyandy





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...   Erstellt am 14.03.2006 - 16:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Futterverweigerung
Wenn eine Schlange nicht mehr fressen will, so muss das nicht immer zwingend mit einer Erkrankung zusammenhängen. Das Tier sollte dennoch gut beobachtet werden, um den Grund für die eingestellte Nahrungsaufnahme bald möglichst festzustellen.

Die möglichen Gründe für eine Futterverweigerung können sehr unterschiedlich sein, die häufigsten sind hier aufgelistet:
o zu niedrige/hohe Temperatur im Behälter.

o das Tier ist in der Häutungsphase, in der selten Beute erworben wird.

o ein überfüllter Behälter (zu viele Tiere in einem Behälter bedeutet Stress, da sich die Schlangen gegenseitig belästigen).

o das falsche Futter wird angeboten (viele Schlangen sind ausgesprochene Individualisten, was ihre bevorzugtes Futtertiere angeht ... einige Königspythons fressen z.B. nur Farbmäuse, Hamster oder Wüstenrennmäuse).

o eine Erkrankung der Schlange, z. B. Magen-Darm, Infektion der Atemwege, Maulfäule ...

o die Schlange ist von Parasiten befallen.

o ein stressbedingtes Problem liegt vor (Mangel an Versteckplätzen, zu häufige Störungen)

o das Tier legt eine natürliche Ruhepause ein (Winter-/Sommerruhe)

o die Schlange ist in Paarungsstimmung
Es gibt einige Tricks, wie man eine Schlange wieder dazu bewegen kann, Nahrung aufzunehmen.

Dauert die Futterverweigerung aber Wochen und Monate und es ist kein Grund dafür erkennbar, so sollte man Gegenmaßnahmen einleiten. Eine Zwangsfütterung darf man auf keinen Fall durchführen, wenn man nicht den Grund für die Futterverweigerung kennt! Wenn dem Tier z. B. während einer natürlichen Ruhephase (wie in der Winterruhe) Futter aufgezwungen wird, so kann es dieses meist nicht verdauen, da der Stoffwechsel nicht auf Nahrungsaufnahme eingestellt ist und daher auch nicht genug Verdauungssäfte produziert.

Desweiteren muss sichergestellt werden, dass keine Magen-Darmerkrankung vorliegt, deshalb sollte man immer zuerst - falls verfügbar - eine Kotprobe oder zumindest einen Kloakenabstrich des Tieres untersuchen lassen.

Kommt man um eine Zwangsfütterung nicht umhin, sollte man diese so schonend wie möglich durchführen: Am besten ist es (besonders für bereits geschwächte Tiere), wenn man einen Futterbrei aus geschabten Fleisch, etwas Dotter und Multivitaminen zubereitet und es der Schlange mittels einer Schlundsonde eintrichtert. Dabei sollte der Schlauch vorsichtig in den Hals eingeführt werden, damit das Tier den Brei nicht in die Luftröhre bekommt und auch nicht sofort wieder auswürgt.

Diese Prozedur sollte man soweit wiederholen, bis die Schlange wieder zu Kräften gekommen ist. Wenn die Schlange das Ersatzfutter gut verdaut, kann man sie mit kleinen Beutetieren stopfen, die man aber immer vorher dem Tier freiwillig anbieten sollte. Vielleicht hat ist die Schlange schon zu einer selbstständigen Futteraufnahme bereit.

Wie oben schon genannt muss eine Futterverweigerung nicht immer auf eine Krankheit hindeuten es kann natürlich auch sein, dass es sich um ein paarungsbereites Männchen, bzw. ein trächtiges Weibchen handelt. In solchen Fällen hilft nur abwarten.


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...   Erstellt am 14.03.2006 - 16:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hemipenis-/Kloakenvorfall
Kloaken-/ bzw. Darmvorfälle sind als medizinischer Notfall zu betrachten und sollten umgehend behandelt werden. Dieses Problem kann z.B. aufgrund von Bewegungsmangel, Stress, Verdauungsstörungen, Muskelschwäche, Nervenlähmungen oder nicht artgerechter Ernährung auftreten (zu häufige Fütterungen, zu große, oder ungewohnte Beutetiere). Dabei werden meist beim Abkoten teile des Darmes mit aus der Kloake gepresst und können nicht mehr zurückgezogen werden. Das Gewebe schwillt dann meist schnell an und sieht dann aus wie eine Blase.

Grüne Baumpythons leiden recht häufig unter diesem Problem, meist hervorgerufen durch Sondierungsschäden. Die Wirbelsäule der Jungtiere ist extrem fragil und bricht schnell bei unvorsichtiger Handhabung. Als Folge davon können später Teile der Muskulatur im Kloakenbereich gelähmt bleiben. Da die Tiere beim Abkoten als natürliches Verhalten Teile ihres Enddarms ausstülpen und wieder einziehen kann man sich leicht ausrechnen, was eine Muskellähmung in diesem Bereich anrichtet.

Wenn man ein Tier mit Darmvorfall vorfindet, gilt es umgehend Gegenmaßnahmen einzuleiten. Dazu gehört zunächst eine Säuberung des Gewebes, am besten mit einer verdünnten Ringer-Lösung (das ist eine verdünnten Salzlösung, erhältlich beim Tierarzt). Viele Terrarianer beträufeln das vorgefallene Darmstück vorher mit einer hyperosmotisch wirkenden Zuckerlösung, um dem Gewebe Wasser zu entziehen und die Schwellung zu verringern. Anschließend badet man das Tier einige Zeit in warmen Wasser. Wenn die Schwellung zurückgegangen ist, kann man versuchen, das Gewebe vorsichtig mit einem angefeuchteten Q-Tipp zurückzumassieren. Manchmal wird das vorgefallene Darmstück auch während des Bades von alleine eingezogen. Dabei wird man nur Erfolg haben, falls das Gewebe nicht tiefrot/lila verfärbt oder verkrustet ist.

Wenn man dabei keinen Erfolg hat, oder Teile des Darmgewebes bereits stark entzündet oder abgestorben sind, sollte man das Tier unbedingt zum Tierarzt bringen, möglicherweise muss operiert werden. Dabei wird meist auch die Kloakenöffnung durch eine so genannte "Tabaksbeutelnaht" verengt, um weiteren Vorfällen vorzubeugen. In den nächsten Wochen/Monaten sollten anschließend nur kleine, leicht verdauliche Futtertiere (nackte Mäuse/Ratten) gereicht werden.

Bei männlichen Schlangen kann es zu einem Vorfall des Hemipenis kommen, wenn sich das Tier versucht zu paaren und das Weibchen entweder nicht bereit ist, oder während des Paarungsaktes flieht. Dadurch kann das Gewebe verdreht, gedehnt oder anderweitig beschädigt werden, so dass der Hemipenis nicht mehr eingezogen werden kann. Auch hier gilt: Wenn sich die Situation nicht innerhalb weniger Tage von alleine oder durch vorsichtiges zurückmassieren bessert, muss das Organ vom Tierarzt begutachtet und gegebenenfalls entfernt werden. Eine Nachbehandlung mit Antibiotika ist sinnvoll.


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...   Erstellt am 14.03.2006 - 16:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Innenparasiten
Besonders Wildfänge sind fast immer mit den unterschiedlichsten Innenparasiten befallen, in den meisten Fällen diverse Würmer. Meist sind es Nematoden (Fadenwürmer), Trematoden (Saugwürmer), Cestoden (Bandwürmer) oder Acanthocephalen (Kratzer), aber auch Protozoen wie Flagellaten und Amöben bereiten Probleme. Daher sollte man von jedem Neuzugang eine Kotprobe vom Tierarzt untersuchen lassen und die Schlange isolieren, auch wenn das Tier symptomfrei ist. Kotproben kann man bei seinem Tierarzt abgeben, oder besser noch bei GEVO Diagnostik einschicken.
Eine Schlange kann sehr lange mit Würmer leben (vor allem mit Bandwürmern), in der freien Wildbahn ist eine reichhaltige Parasitenfauna auch nichts ungewöhnliches. Schlangen, die in Gewässernähe leben, sind meist besonders stark befallen.
Im Terrarium kann sich das Parasit-Wirt-Gleichgewicht aber schnell zu Ungunsten des Wirtes verschieben (also der Schlange), da besonders Wildfänge nicht gerade schonend transportiert werden und die Tiere daher meist geschwächt zu den einzelnen Händlern gelangen. Ist das Immunsystem durch den Stress erstmal geschwächt, breiten sich die Parasiten schnell unkontrolliert aus und schädigen dadurch ihren Wirt.

Symptome beim Wurmbefall sind: Abmagerung des Tieres trotz Futteraufnahme, lange Pausen zwischen den Häutungen (bis 5 Monate), Apathie, Ausblassen der Farben, Kontraktionen im Magen-Darmbereich, Futterverweigerung, Gewichtsverlust, Verstopfung (z. B. bei massenhaften Befall mit Nematoden), aber auch Durchfall und Erbrechen (bei Einzeller-Befall).

Werden Würmer nachgewiesen, so handelt es sich oft um Nematoden des Magen-Darm-Traktes. Diese Parasiten können in den meisten Fällen gut behandelt werden, indem man den Tieren das geeignete Mittel ins Futter gibt. Zu spätes Erkennen führt oft zum Tode des Tieres, sei es durch Organschäden (vor allem Darm, Leber und Lunge), bzw. durch Entkräftung, da sich die Parasiten sowohl von dessen aufgenommener Nahrung, als auch von den Körperflüssigkeiten des Wirtes ernähren.

Zur Behandlung eignen sich verschiedene Präparate, die in der Veterinärmedizin verwendet werden.
Ich habe bisher die besten Erfahrungen mit Mebendazol (Präparat: Telmin KH) gemacht, welches man 4-5 mal an aufeinander folgenden Tagen in einer Konzentration von 10 mg pro 100 g Körpergewicht verabreicht. In schweren Fällen sollte man die Behandlung nach 3-4 Wochen wiederholen. Dieses Mittel ist fast ohne Nebenwirkungen und wirkt sich auch bei einer Überdosierung nicht negativ aus. Deshalb sollte man trotzdem nicht nach der Methode "Viel hilft viel" verfahren. Die angegebene Menge reicht völlig aus und wirkt gegen die meisten Nematoden, wie z. B. Ascariden, Oxyuren, Strongyliden (Darmälchen) und Spiruiden, sowie gegen einige Bandwürmer, die im Darm der Tiere leben.
Auch Fenbendazol (Präparat: Panacur) ist gegen diese Parasiten sehr wirksam (50 mg pro kg Körpergewicht für 4 Tage).

Bei Befall mit Bandwürmern (Cestoden) oder Saugwürmern (Trematoden) sollte man Praziquantel (Präparat: Droncit) verabreichen, eine einmalige Dosis von 10-30 mg pro kg Körpergewicht reicht meist aus (sollte nach zwei Wochen wiederholt werden). Auch Praziquantel ist erfreulicherweise wenig toxisch.

Parasiten, die nicht im Darm schmarotzen, sind schwieriger zu bekämpfen. Laut Literatur kann man Citarin in einer Dosis von 50 mg/kg Körpergewicht anwenden, dass man subkutan (unter die Haut) von einem Tierarzt verabreichen lassen muss.

Einzeller lassen sich mit Metronidazol (Präparat: Clont) bekämpfen (6-10 mg/100 g Körpergewicht täglich für mindestens eine Woche), wobei Flagellaten manchmal die Auslöser sind (nur bei Massenbefall schädlich), meist stecken aber Amöben dahinter (Entamoeba invadens). Diese Krankheit ist wirklich übel und sehr ansteckend, so dass das Tier sofort isoliert werden muss, um seinen Tierbestand nicht zu gefährden! Metronidazol ist leider nicht sonderlich gut verträglich, so dass schon eine leichte Überdosierung bei schon geschwächten Tieren auch zum Tode führen kann.


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...   Erstellt am 14.03.2006 - 16:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Maulfäule
Die Maulfäule tritt häufig bei Schlangen auf, die unter schlechten hygienischen Verhältnissen leben oder durch Krankheit oder Futtermangel bereits geschwächt sind.

Im frühen Stadium kann man auf der blass wirkenden Mundschleimhaut kleine rote Pusteln und Blutungen erkennen. Die Schlange kann auch meist ihr Maul nicht richtig schließen.

Schreitet die Erkrankung weiter fort, so schwillt schließlich das stark belegte und verschleimte Zahnfleisch an und es kommt zu Zahnverlusten, im Extremfall sogar zur Schädigung der Kieferknochen. Die Infektion (meist durch Pseudomonas-Bakterien) breitet sich schließlich auf die Atemwege und den Magen-Darm-Trakt aus und führt unbehandelt zum Tode.

In leichten Fällen genügt es meist, die befallenen Stellen mit einem milden Desinfektionsmittel auszuwaschen (1-2 mal täglich, für mindestens 5 Tage), z. B. mit einer verdünnen Wasserstoffperoxidlösung (0,2%) oder mit Hexoral, bzw. Supronal. Wenn das nicht schnell zu einer Besserung führt, sollte man der Schlange nach einem vorhergehenden Abstrich Antibiotika verabreichen.


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...   Erstellt am 14.03.2006 - 16:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Verdauungsstörungen/Erbrechen/Durchfall
Dahinter können sich verschiedene Ursachen verbergen, zum einen ein Befall mit Würmern, Einzellern oder eine bakterielle Infektion. Liegt eine bakterielle Infektion vor, so muss man zu Antibiotika greifen. Am besten ist es, wenn man gleichzeitig einen Resistenztest durchführt, um festzustellen, gegen welches Antibiotikum die Erreger empfindlich sind. Leider ist das nicht immer möglich, da vor allem bei kleinen Schlangen Eile geboten ist, denn eine solche Infektion führt oft schnell zum Tode.

Wenn eine Schlange ihr Futter einige Tage später auswürgt, können auch andere Gründe dahinter stecken. Zum Beispiel kann die Temperatur zu niedrig sein, was den Verdauungsprozess verlangsamt oder sogar verhindert.

Schlangen neigen auch oft zum Auswürgen halbverdauter Nahrung, wenn sie zu häufig durch den Halter gestört werden, bzw. wenn der Behälter in einer für sie stressauslösenden Umgebung steht.

Weitere Gründe sind noch das Verfüttern von zuviel oder verdorbener Nahrung. Einige Beutetiere sind zum Teil auch selber nicht gut verdaulich, bzw. sogar leicht giftig. Einige Amphibien sondern toxische Substanzen über die Haut ab, z. B. Krallenfrösche.

Thamnophis sollten z.B. nicht zu häufig mit Regenwürmern gefüttert werden, da diese schwer verdaulich sind und zum Teil nicht immer gut vertragen werden, vor allem, wenn man nicht weiß, was die Regenwürmer selber vorher gefressen haben. Stammen die Regenwürmer zum Beispiel aus Erde, die gedüngt war, oder aus Komposthaufen, so kann es passieren, das die Schlangen diese wieder auswürgen, oder im schlimmsten Fall an Vergiftungserscheinungen leiden. Man sollte dieses Futter also nur anbieten, wenn man sicher ist, dass die Würmer aus unbelasteten Gebieten stammen.


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...   Erstellt am 14.03.2006 - 16:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vitaminmangel
Ernährt man seine Tiere ausschließlich mit toten, eingefrorenen Beutetieren, so sollte man auf eine regelmäßige Vitaminzufuhr achten. Symptome eines Vitaminmangels sind unter anderem Wachstumsstörungen, Knochenerweichungen und Verhaltensstörungen.

Besonders Wassernattern, die nur Fisch zu fressen bekommen, laufen Gefahr, an Vitaminmangel zu erkranken. Vor allem Thamnophis-Arten sind empfindlich gegen Vitamin B1-Mangel (Thiamin). In vielen Fischarten kommt ein Enzym namens Thiaminase vor, die Thiamin - eine Vitamin B-Vorstufe - abbaut, bevor die Schlange es aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert hat. Deshalb sollte man ungefähr bei jeder 3. Fütterung (falls man nur Fische - besonders Stinte - verfüttert) ein Vitaminpräparat zusetzen, welches Vitamin B1 enthält. Besonders sinnvoll ist es, Strumpfbandnattern an nackte Mäuse zu gewöhnen. Die regelmäßige Verfütterung einiger nackter Mäuse (einmal im Monat reicht aus) beugt einem Vitaminmangel sehr wirksam vor - da dieses Futter zudem besonders nahrhaft ist gedeihen die Schlangen auch wesentlich besser.

Wenn ein Thiamin-Mangel vorliegt, so zeigen die Nattern neurologische Erscheinungen, sie fallen beim Kriechen auf die Seite und haben offensichtliche Orientierungsprobleme. Wird dies früh genug erkannt, so kann eine orale Eingabe oder auch Injektion (vom Tierarzt) eines Vitamin B1-Präparates die Symptome lindern oder auch möglicherweise ganz verschwinden lassen. In einigen Fällen behalten die Schlangen allerdings dauerhafte Koordinationsprobleme und können nicht mehr richtig auf dem Bauch kriechen. Selbst wenn die Tiere ruhen, sieht man, dass sie deutlich "Schlagseite" haben. Trotz dieser Einschränkung kann eine betroffene Schlange mit diesem Problem weiterleben, wenn man die Ursache dafür abstellt.

Auch andere Schlangenarten, die nur Nager fressen, sollte man regelmäßig mit Vitaminen versorgen, falls man nur Frostfutter anbietet. Dabei sollte wie immer bei der Gabe von Futterzusätzen, bzw. Arzneimitteln nach der Prämisse "so viel wie nötig, so wenig wie möglich" verfahren werden. Eine Überversorgung mit Vitaminen (Hypervitaminose) kann mitunter genauso schädlich für die Schlangen sein, wie eine Unterversorgung. Die Richtwerte auf den Verpackungen sind nur sehr grobe Angaben, die nicht auf jede Reptilienart anwendbar sind.

Das Problem der Vitaminversorgung ist, dass einfach noch keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen, wie hoch das Vitaminbedürfniss der einzelnen Arten ist. Daher gibt es auch immer wieder Diskussionen, ob Vitamine überhaupt zugesetzt werden sollten. Einige Halter halten nagerfressende Arten sogar über Jahre ohne externe Vitaminzufuhr.

Meiner persönlichen Meinung nach ist eine maßvolle Vitamingabe zu empfehlen, ich gebe dabei ca. alle 5-6 Wochen ein wenig Vitaminpulver/Flüssigkeit auf das Futter.


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...   Erstellt am 14.03.2006 - 16:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Darmvorfall
"Aus meiner Schlange hängen die Eingeweide raus!" So die häufige Beschreibung der erschrockenen Schlangenhalter die zum ersten mal einen Darmvorfall beobachten.

Beim Darmvorfall hängen 1-5 cm des Rectum aus der Kloake der Schlange heraus. Der gesamte Darm ist gedehnt und seine Innenseite nun nach außen gedreht.

Bei Baumpythons tritt Darmvorfall leider recht häufig auf aber auch alle anderen Riesenschlangen und vor allem arboricole Vipern neigen zu diesem Krankheitsbild. Neben den klassischen Gründen wie Parasiten und Stress kann Darmvorfall auch ohne offensichtliche Ursache auftreten. Häufigste Auslöser neben Parasiten sind zu viel Futter oder zu große Futtertiere.

Ich habe sowohl bei adulten Chondros als auch bei Babys etliche Darmvorfälle erfolgreich behandelt. Eingeschläfert, wie manche Tierarzte empfehlen, muss das Tier in gar keinem Fall werden!!

Zunächst ist es wichtig das der Darm nicht austrocknet /noch nicht ausgetrocknet ist. Ausgetrockneter Darm muss abgeschnitten und vom TA neu vernäht werden. Weiterhin sollte es unbedingt verhindert werden, dass der Darm in Kontakt mit Bodengrund (Erde usw.) kommen kann, also das Tier auf feuchtem Papier und hoher Luftfeuchtigkeit halten.

Meistens ist der Darm stark geschwollen weil er durch den After abgeklemmt wurde und sich das abgeschnürte Gewebe mit Flüssigkeit füllt. Die Schlange versucht wie bei der Kotabgabe den Darm herauszupressen um endlich die Kloake wieder schließen zu können, dies fördert den Vorfall des Darmes und das Anschwellen weiterhin.

Die Schwellung des Darmes muss zunächst reduziert werden bevor man den Darm wieder in das Tier zurückschieben kann. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: kaltes Wasser oder Zucker. Meine besten Erfolge habe ich mit Zucker gemacht. Der Zucker wird von allen Seiten auf das Darmende gestreut, er entzieht dem Gewebe Flüssigkeit und bringt dem Darm zum Abschwellen. Den nun feuchten Zucker muss man wieder vorsichtig abwischen und erneut Zucker aufstreuen. Je nachdem wie stark die Schwellung ist, dauert der Vorgang des Abschwellens 10-20 min.

Anschließend kann mit einem feuchten Q-Tip der Darm VORSICHTIG in die Kloake repositioniert werden. Ganz wichtig ist es jede Verletzung des Darms zu vermeiden um einer Infektion vorzubeugen. Ist der Darm wieder im Körper führt man den Q-Tip noch einmal in die Kloake ein damit der Darm richtig liegt.

Die Kloake ist nun immer noch geweitet und der Darm trotzdem noch geschwollen. Meistens versucht das Tier den Darm sofort wieder heraus zu pressen.
Sollte der Darm wieder herauskommen, ist die Prozedur sofort zu wiederholen und darauf zu achten, dass auch etwas Zucker in die Kloake gelangt. Der Zucker entzieht dem Darm weiterhin Wasser/ wirkt abschwellend und zudem antibakteriell.

Bei einem ausgewachsenem Weibchen war alles vergebens der Darm trat immer wieder aus und so habe ich die Kloake mit Klebeband für 7 Tage zugeklebt. Auch der Bereich 10-15cm rostral (kopfwärts) von der Kloake wurde mit dem Klebeband umwickelt. Das Klebeband verhindert, dass die gedehnte Kloake sich einfach öffnen kann und der Darm herausrutscht.

Bei Jungtieren geht das natürlich nicht. Der Tierarzt kann auch alternativ eine Tabaksbeutelnaht machen um einen erneuten Darmvorfall zu verhindern.

Die ersten kleinen Mahlzeiten bietet man frühestens nach 2 Wochen an. Dann haben sich die gedehnten Bänder an denen der Enddarm hängt wieder etwas erholt und die Kloake ist vollkommen abgeschwollen. Alle meine Tiere die ich über die Jahre in dieser Weise behandelt habe sind vollständig genesen und fressen und koten ohne Probleme.


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Erkältungskrankheiten
Diese Infektionskrankheit (bei Reptilien meist durch Bakterien hervorgerufen, seltener durch Viren, Pilze oder Würmer) ist eine der häufigsten bei Schlangen und führt unbehandelt schnell zum Tode. Ursache ist meist eine zu kühle und dabei zu feuchte Haltung.
Manchmal erkranken die Schlangen allerdings auch bei bester Haltung an einer derartigen Infektion, so dass die Schuld nicht immer beim Halter liegt.

Im Anfangsstadium erkennt man eine Erkältung durch häufiges Niesen und "knackende" Atemgeräusche. In späteren Stadien, wenn sich daraus eine Lungenentzündung entwickelt, bekommt das Tier Schwierigkeiten beim Atmen, das Maul ist verschleimt und der Kopf wird aus Atemnot hoch gestreckt. Die Tiere trinken meist viel, vermutlich um den zähen Schleim zu verflüssigen, der die Lunge verklebt.

Man kann meist nicht vermeiden, den Tieren bei Infektionskrankheiten Antibiotika zu verabreichen. Wichtig ist dabei, dass man bei einem Tierarzt einen Rachenabstrich des Tieres untersuchen lässt, um die Art des Erregers festzustellen und gleichzeitig ein Antibiotikum zu bestimmen, gegen das der isolierte Erreger empfindlich ist (Resistenztest).

Die Erkältungsmittel, die man im Zoohandel bekommt, sind lediglich Zeit- und Geldverschwendung! Auch "Hausmittel" wie Eukalyptustropfen sind nicht empfehlenswert. Bislang wurde noch kein heilender Effekt bei Reptilien nachgewiesen. Die scharfen Dämpfe können möglicherweise auch noch mehr Schaden anrichten.

Ist eine Schlange im Bestand erkältet, sollte man das Tier isolieren, warm und trocken halten (28-30 °C) und die Temperaturen nachts nicht mehr stark absenken. Man verabreicht zunächst ein Breitband-Antibiotikum (z. B. Terramycin , ca. 5 mg/100 g Körpergewicht) täglich mit dem Futter, wenn die Schlange schon nicht mehr frisst, über eine Schlundsonde oder lässt es von einem Tierarzt intramuskulär spritzen (nur bei größeren Tieren möglich). Gleichzeitig lässt man den oben genannten Resistenztest durchführen (das dauert meist mehrere Tage), denn falls das erste Antibiotikum nicht nach 3-4 Tagen anschlägt, muss man sofort ein neues einsetzten, um die Schlange noch zu retten.

Für Schlangen geeignete Antibiotika sind:
 Oxytetracyclin (5 mg/100 g Körpergewicht) - (Präparat z.B. Terramycin)
 Chloromycetin (3-4 mg/100 g Körpergewicht) - (Präparat z.B. Chloropalmitat)
 Streptomycin (5 mg/100 g Körpergewicht)
 Penicillin (5 mg/100 g Körpergewicht)
 Baytril (5 mg/ kg Körpergewicht)
Es ist wichtig, dass das Antibiotikum jeden Tag in der korrekten Dosierung verabreicht wird. Zu wenig Antibiotika töten die Erreger nicht ab, eine zu hohe Dosis kann zu Organschäden führen (vor allem der Nieren). Im Extremfall kann eine Überdosis eine bereits geschwächte Schlange umbringen.

Um die korrekte Dosis eines Antibiotikums zu bestimmen, muss das Tier gewogen werden. Aus dem Gewicht errechnet man dann die individuelle Dosis.
Das Antibiotikum sollte mindestens vier und maximal 7 Tage verabreicht werden. Da der Stoffwechsel bei Reptilien langsamer verläuft, als bei Warmblütern, dauert es erfahrungsgemäß auch länger, bis das Medikament anschlägt (meistens ca. 3-4 Tage). Wenn eine Erkältung aber frühzeitig erkannt wird, hat die Schlange gute Chancen, diese zu überleben.

grüsschen
crazyandy





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Ich Liebe das Leben und Hasse Spiesser! Jeder Tag ist ein neuer Anfang und muss crazy sein! Besonders lieb ich diesen Satz: Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere!

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