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johnnyrebel  Moderator a.D.
 

Status: Offline Registriert seit: 12.09.2006 Beiträge: 242 Nachricht senden | Erstellt am 18.11.2006 - 12:10 |  |
Nun,
der Entscheid ist wohl scheinbar durch. Eine erneute Anhebung von Beiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung ist beschlossen. Doch im Gegensatz zu dem angegebenen Artikel nicht um 0,6 %, sondern bis zu 1,3 %. Im Gegenzug versprechen die privaten Krankenkassen eine deutliche Verminderung ihrer Beiträge.
Also, ein aus für das soziale Netz oder ein Einstieg in amerikanische Verhältnisse?
"Berlin - Die von den Koalitionsspitzen vereinbarte stärkere Steuerfinanzierung stößt bei den Krankenkassen auf Skepsis. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Angestelltenkrankenkassen (VdAK), sagte dem "Handelsblatt", dies sei "eine kleine Hilfe", aber bei weitem nicht ausreichend. Auch einschließlich der nun diskutierten zusätzlichen rund 1,5 Milliarden Euro würden die Kassen 2007 immer noch weniger Steuergelder erhalten als in diesem Jahr. Aktuell fließen rund 4,2 Milliarden Euro aus der Tabaksteuer an die Kassen. Dieser Zuschuss wird im nächsten Jahr auf 1,5 Milliarden Euro gekürzt.
Wegen der zusätzlichen Steuereinnnahmen will die Koalition den Einstieg in die Steuerfinanzierung der Kinderversicherung auf 2007 vorziehen. Im Gespräch sind 1,5 Milliarden Euro. Wenn diese Summe zusätzlich aus Bundesmitteln flösse, müssten die Beiträge nach Angaben der VdAK-Chefin trotzdem im Schnitt um 0,6 Prozentpunkte steigen. © afp/aerzteblatt.de"
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Stefan unregistriert
| Erstellt am 18.11.2006 - 21:09 |  |
Und die Aktien der Pharmaindustrie steigen und steigen.....
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johnnyrebel  Moderator a.D.
 

Status: Offline Registriert seit: 12.09.2006 Beiträge: 242 Nachricht senden | Erstellt am 18.11.2006 - 23:25 |  |
Stefan schrieb
Und die Aktien der Pharmaindustrie steigen und steigen.....
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Na, nicht nur die der Pharmaindustrie. *Malkurzabschweif*... Z.B. Kodak.
Neben der Fotopapierherstellung betreibt der Kodak Konzern auch ein Zwischenverkauf von Restchemikalien an die Pharmaindustrie.
Und achja.... Ich kann mich noch gut an eine Zeit, schon etwas her, in Kolumbien und Bolivien erinnern (übrigens sind dort Produktionsstätten von Kodak), als der Eastman Kodak Konzern in arge Erklärungsnöte kam, nachdem er nicht mehr belegen konnte, wo denn zum Teufel nochmal eine Tonne mit Acet Anhydrid abgeblieben war 
ein Coca... Öhem.... Cola öffnender John 
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Stefan unregistriert
| Erstellt am 18.11.2006 - 23:31 |  |
John schrieb
Na, nicht nur die der Pharmaindustrie. *Malkurzabschweif*... Z.B. Kodak. |
Da habe ich noch nie von gehört, muss ich gestehen. Kannst Du mich da mit mehr Information versorgen? Das interessiert mich jetzt doch brennend.
Brennende Grüße
Stefan 
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johnnyrebel  Moderator a.D.
 

Status: Offline Registriert seit: 12.09.2006 Beiträge: 242 Nachricht senden | Erstellt am 18.11.2006 - 23:49 |  |
Huhuuu Stefan
Tja, was möchtest Du denn dazrüber wissen? Nun, Kodak ist ja nicht das einzige Unternehmen. Derer gibt es ja einige mehr. Übrigens, meist die Unternehmen, die mit bestimmten Chemikalien arbeiten, um damit ihr Produkt herzustellen.
Aber mal zu einem "fiktiven" Beispiel:
Coca ist eine traditionelle Pflanze der Anden, die so aussieht wie ein Lorbeerbaum und in vielen indianischen Religionen als heilig gilt. Die bitteren Cocablätter werden im getrockneten Zustand gekaut, um ein Hungergefühl zu betäuben. Für die Indianer Boliviens, Perus oder Kolumbiens ist Coca-Kauen das Gleiche wie andernorts das Kaffeetrinken.
In Bolivien leben fast 90 Prozent der Bauern unter der Armutsgrenze, doch gibt es einen Job, der für sie ebenso ein festes Einkommen garantiert wie für arbeitslose Minenarbeiter: der Anbau von Coca-Pflanzen. Die Produktion von 12.000 Tonnen im Jahr ist legal.
Ähnlich sieht die Lage in Kolumbien aus: Aus strikt marktwirtschaftlichen Erwägungen pflanzen die Kleinbauern keinen Kaffee mehr an, sondern Coca.
Die USA nehmen dabei mit Abstand den ersten Rang unter den drogenkonsumierenden Staaten ein - sie stellen fünf Prozent der Weltbevölkerung, konsumieren aber ein Drittel des weltweit verkauften Kokains.
Doch zurück nach Bolivien - im Sog einer global wachsenden Nachfrage produzieren die Coca-Bauern dort nicht nur ein "illegales Produkt" für den internationalen Markt, sie bestreiten mit dem Coca-Anbau nach inoffiziellen Angaben auch zehn bis fünfzehn Prozent des Bruttosozialproduktes.
Im kolumbianischen Medellín kann man zum Beispiel ein Kilo reines Kokain für rund 2.000 Dollar kaufen. Verpackt in kleine Tütchen zu wenigen Gramm und gestreckt mit allen möglichen Giften, kostet dasselbe Kilo Kokain auf den Straßen New Yorks 300.000 Dollar.
Für die Herstellung jedoch wird neben Schwefelsäure, Äther und Azeton auch Acet Anhydrid zum Binden benötigt.
Naja, der Rest wäre dann, natürlich nur rein theoretisch, ein einfacher, kleiner Gedankengang, oder?
John
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Stefan unregistriert
| Erstellt am 19.11.2006 - 13:31 |  |
John schrieb
Neben der Fotopapierherstellung betreibt der Kodak Konzern auch ein Zwischenverkauf von Restchemikalien an die Pharmaindustrie. |
Wo kann ich das nachlesen? Wo finde ich Information darüber?
John schrieb
Für die Herstellung jedoch wird neben Schwefelsäure, Äther und Azeton auch Acet Anhydrid zum Binden benötigt.
Naja, der Rest wäre dann, natürlich nur rein theoretisch, ein einfacher, kleiner Gedankengang, oder?
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Ein Schelm, wer arges dabei denkt.
Schelmische Grüße
Stefan
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johnnyrebel  Moderator a.D.
 

Status: Offline Registriert seit: 12.09.2006 Beiträge: 242 Nachricht senden | Erstellt am 19.11.2006 - 13:40 |  |
Stefan schrieb
Wo kann ich das nachlesen? Wo finde ich Information darüber?
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Tja, das wird so eine Sache sein *grübel*... Wie gesagt, es war so eine kleine Plauderei am Rande bzw. ein kurzes Aufflackern von Erinnerungen. 
Aber ich werde mich mal schlau machen. Vielleicht findet sich ja etwas zum Lesen für Dich 
das Johnny
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johnnyrebel  Moderator a.D.
 

Status: Offline Registriert seit: 12.09.2006 Beiträge: 242 Nachricht senden | Erstellt am 20.11.2006 - 16:05 |  |
Stefan schrieb
Wo kann ich das nachlesen? Wo finde ich Information darüber?
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So, ich habe mal nachgefragt und auch gegooglet. Natürlich findet sich nichts Offizielles darüber und auch interne Sachen sind schwerer zu erhalten, bzw. können natürlich nicht Public gemacht werden.
Aber hier mal einige Links, die so schon einige Infos enthalten und, um einige Ecken, in ganz tiefe Abgründe schauen lassen *gg
Zu Marcos Guevara: (na, wer kennt den Namen nicht? *ggg)
Und Jorge F.S. steht als Synonym für den ehemaligen Beauftragten des M Kartells und späterer, freier Berater der Abteilung chemische Entsorgung bei Kodak
http://www.greenpeace.de/themen/umwelt_ … _konzerne/
http://wssa.allenpress.com/wssaonline/? … &page=0193 (Jorge F. S.)
http://www.upsavirtual.com/curriculum_marcosguevara.php Marcos Guevara
http://www.spreeblick.com/2006/07/10/coca-colombia/
ein schon mal Weste rausholender und abwartender John 
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