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Rainer ...
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...   Erstellt am 21.06.2015 - 09:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Jubel trotz Niederlage: Marlower Damen verlieren Pokalfinale
Mit 3:4 verlieren die Marlowerinnen gegen den SV Hafen Rostock II. Dennoch ist man beim VfB zufrieden.

Es sind die Szenen nach dem Schlusspfiff die den Damenmannschaften vom SV Hafen Rostock II und dem VfB Marlow wohl noch lange in Erinnerung bleiben werden. Nach einem spannenden Pokalfinale indem sich beide Teams keinen Meter geschenkt hatten, feierten beide Seiten als hätten sie sie das Spiel gerade gewonnen. Und das ganze gemeinsam. Dabei hätte man sich zumindest beim VfB Marlow doch reichlich ärgern dürfen, denn die Recknitzstädterinnen waren nach einer starken Vorstellung als „Verliererinnen“ vom Platz gegangen. Doch für Schiedsrichterobmann Frank Maas vom Kreisfußballverband gab es nur Gewinnerinnen. „Das war hier heute beste Werbung für den Frauenfußball. Beide Mannschaften haben ein starkes Spiel gezeigt und hatten den Sieg verdient“, so Maas, der sich anschließend mit auf das Jubelfoto der Marlowerinnen schlich. Die VfB-Damen waren gegen den frisch gebackenen Kreismeister als krasser Außenseiter zum Pokalfinale nach Laage gereist. Warum die Hafen-Kickerinnen als Favorit ins Spiel gingen, zeigten sie vom Anpfiff weg. Bereits nach wenigen Sekunden war die Marlower Taktik ohne eine echte Angreiferin zu agieren über den Haufen geworfen worden. Als die Marlowerinnen zu weit aufgerückt waren, erreichte ein langer Ball Marina Sachse und die Rostockerin traf zum 1:0 (2.). In den Folgeminuten verdienten sich die Hafen-Kickerinnen ihre Führung dann zusehends und bauten den Vorsprung nach 13 Minuten sogar aus. Mariana Sachse hatte diesmal von einem Fehlpass in der Marlower Abwehr profitiert und traf zum 2:0. Die Marlowerinnen versuchten zwar in Person von Julia Schneider (15.) und Jule Engel (18.) zu antworten, für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte jedoch der SV Hafen. Wiederum war Marina Sachse vor dem Marlower Tor frei zum Abschluss gekommen und schnürte ihren Hattrick (23.). Bis zur Pause investierte der VfB zwar weiter viel, blieb im Abschluss jedoch zu harmlos. VfB-Trainer Wolfgang Müller lobte seine Mannschaft zur Pause trotzdem: „Es war wichtig das wir uns trotz der Gegentore nicht aufgegeben haben und weiter versucht haben den Ball laufen zu lassen.“ Was Müller dann im zweiten Durchgang von seinen Damen geboten bekam, betitelte der 53-jährige Coach später als „Sternstunde des Marlower Damenfußballs“. Nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff verpasste zunächst Katharina Tews mit einem Kopfball das 1:3, ehe auch Isabel Ziegler nach einer Flanke von Sally Spliedt eine Großchance liegen ließ (42.). Anschließend gab es für den beide Teams erst einmal eine zehnminütige Zwangspause als das Tor von VfB-Torfrau Steffi Koltermann umgekippt war. Als die Tore wieder gesichert standen, spielte der VfB weiter stark auf und belohnte sich nach 55 Minuten endlich mit einem Treffer. Isabel Ziegler hatte die mitgeeilte Katharina Tews nach einem Sololauf bedient und diese netzte aus sechs Metern locker ein. Der Marlower Dauerdruck ging weiter und nur drei Minuten später verkürzte der VfB auf 2:3. Nach einer Kopfballvorlage von Isabel Ziegler hatte Henriette Sohns eingenetzt. Jetzt ging es heiß zur Sache, doch der SV Hafen Rostock hatte ja noch Mariana Sachse, die nach 63 Minuten mit ihrem vierten Treffer zum 4:2 traf. Die Marlowerinnen spielten unbeirrt weiter und vergaben durch Jule Engel (64.), Ramona Zitzen (65.) und Julia Schneider zunächst dreimal das 3:4, ehe Ramona Zitzen zu Isabel Ziegler gepasst hatte und diese erneuten Anschlusstreffer traf. Unter dem Jubel der 30 mitgereisten Anhänger und den knapp 90 Zuschauern rannte der VfB weiter an, doch die Zeit lief den Marlowerinnen allmählich davon. So lief bereits die achte Minute der Nachspielzeit als es Julia Schneider nach einem Pass von Katharina Tews noch einmal versuchte, jedoch an der Rostocker Torsteherin scheiterte. Es blieb bei der knappen 3:4-Pleite, womit wohl nicht nur Wolfgang Müller sehr gut leben konnte. „Wie wir nach dem 0:3 zurück gekommen sind spricht für den Charakter der Mädels. Wir Trainer sind sehr stolz wie teuer sich unsere Farben heute verkauft haben“, so Müller, der anschließend versuchte sowohl den Marlower als auch den Rostocker Sektduschen auszuweichen. Erfolglos.
VfB: Steffi Koltermann- Sandra Schramm, Ramona Zitzen, Sally Spliedt, Isabel Ziegler, Jule Engel, Katharina Tews, Henriette Sohns, Julia Schneider





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