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Oldtimer ...
Assistent
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...   Erstellt am 16.12.2016 - 11:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Was war das denn?", war mein alles dominierender Gedanke nach Betrachten dieser Folge. Für mich eine Derrick-Parodie, deren Theatralik bei mir sämtliche Grenzen des guten Geschmacks durchbrochen hat.

So wie einst "Tod einer Zeugin" beim "Kommissar", eine im positiven Sinne vollkommen schräge, irre und abgefahrene Ausnahmefolge darstellte, ist es "Kostloffs Thema" in der Derrick-Reihe leider im negativen Sinne.
Zu meiner vollkommenen Überraschung haben so manche Forumsteilnehmer dieses Werk ziemlich positiv aufgenommen. Ich sehe es eher wie Member "StephanDerrick" und schließe mich seinen Ausführungen nahtlos an.

Bedauerlicherweise läuft es momentan wie eine Art Abwärtspirale. Nach dem bombigen "Anruf aus Wien" und dem sehenswerten "Mord, zweiter Teil" ging es fast im Sturzflug bergab. Die "Teestunde" war schon recht zäh, aber immerhin noch weitesgehend erträglich. Der "Mord und lauter nette Leute" war dann schon am Rande der *-Wertung. Aber "Kostloffs Thema" toppt bei mir alles je da gewesene. Für mich ist dieses maßlos überzeichnete Theaterstück der bis dato langweiligste, zähste und nervigste Fall "ever", der gute Chancen auf die Bezeichnung "Oldtimers unbeliebteste aller 281 Derrick-Folgen" haben könnte. (Ja, auch "Beatrice und der Tod" kommt bei mir besser davon!)
Wobei ich mit dieser Prognose noch ein wenig vorsichtig sein MUSS, da Member hier der ein oder anderen, der mir noch fehlenden 33 Folgen, ähnlich unterirdisches Niveau attestieren.
Aber Gerd Anthoffs hier verkörperter "Schwurbel-Messias" ist fast nicht mehr steigerungsfähig. Mal abwarten...
* von *****




ross 
Inspektor
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...   Erstellt am 16.12.2016 - 14:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Kostloffs Thema" hinterlässt beim Betrachter auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck, sei dieser auch positiv oder negativ.





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"Ironisch bin ich selber" (Derrick zu Berger in "Tod des Trompeters")

axel2107 ...
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...   Erstellt am 15.12.2020 - 09:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


StephanDerrick schrieb

    Pluspunkte sind eben Erlandsen als stummer Diener (hier könnte man neben Wilde auch Joe Ortons "Was der Butler sah" ansprechen) und Biber als Theater-Faktotum, Maria Becker spielt gut, der "Showdwon" im Steinbruch hat ja dann noch etwas, auch der Verzicht auf eine Abspannmusik passt hier, zumal davorsehr stark Wagner-Musik zum Einsatz kommt (@Olaf19: Bist Du Wagnerianer? Deine Einlassungen legen das nahe).


Sehr viel Wagner kommt da nicht vor. Eigentlich fast gar nicht. Habe mir die Folge gestern abend wieder mal angesehen. Die Musik, die hauptsächlich vorkommt, stammt eindeutig aus dem 1. Satz des "Konzerts für Orchester" von Bélà Bartók.





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"Es geht nirgendwo so zu wie auf der Welt."
(Siegfried Lowitz alias Köster)

Olaf19 ...
Inspektor-Anwärter
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...   Erstellt am 21.12.2020 - 01:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


axel2107 schrieb
    Die Musik, die hauptsächlich vorkommt, stammt eindeutig aus dem 1. Satz des "Konzerts für Orchester" von Bélà Bartók.

Danke Axel! Das wollte ich immer schon mal wissen.

Dietrich Haugk hat öfter eine hervorragende, vor allem extravagante Musikauswahl, "Ein unkomplizierter Fall" (Köster) ist auch so ein Beispiel. Da habe ich mich auch gefragt, woher die (klassische) Musik stammt.

Generell finde ich es schade, dass man so etwas nie im Abspann erfährt. Da werden nur die Auftragskomponisten genannt, nicht aber, woher die Musik "aus dem Archiv" stammt, selbst wenn diese – so wie hier – eine sehr prominente Stellung einnimmt.

Greetz
Olaf





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"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben"
(ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)

axel2107 ...
Newbie


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...   Erstellt am 26.12.2020 - 11:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Olaf19 schrieb

    Dietrich Haugk hat öfter eine hervorragende, vor allem extravagante Musikauswahl, "Ein unkomplizierter Fall" (Köster) ist auch so ein Beispiel. Da habe ich mich auch gefragt, woher die (klassische) Musik stammt.


Muss ich mir bei Gelegenheit wieder mal ansehen. Dann erkenn ich das Stück bestimmt.
Es gibt auch eine andere Köster-Folge (mit G. Ungeheuer und M. Semmelrogge), in der eine Bach-Aufnahme von Albert Schweitzer an der Orgel eine ziemlich wichtige Rolle spielt. Muss ich auch mal raussuchen.





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"Es geht nirgendwo so zu wie auf der Welt."
(Siegfried Lowitz alias Köster)

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