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IrasCignavojo ...
WeltChronist und
Ex-ZSL

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...   Erstellt am 25.06.2006 - 03:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Konzept des AK Südwelt (18.10.1993)


- Die Südwelt soll als e i n Segment geführt werden, und ab sofort nach dem neuen Konzept der "Ruhenden Spielleiter" einer Frau unterstellt werden, die als Erste Frau Vangas die Koordination übernimmt. Irmtraud Habermaas ist bereit und willens, dies zu machen und steht bereits in Kontakt mit einzelnen anderen Frauen, die sich mit ihr Gedanken zur Gestaltung der Südwelt machen. Als solche beantragt sie Sitz (und Stimme?) in der SL-Versammlung der Nordwelt, entsprechend und mit der selben Begründung wie die ZSL Praemyra, als ZSL der Südwelt.



- Bis auf weiteres sollen ausschließlich Frauen eingeladen sein, sich an der Gestaltung der Südwelt zu beteiligen, dies jedoch unabhängig davon, ob sie derzeit eine Funktion auf der Nordwelt haben. Männer werden jeweils über den Weltboten informiert.



- Die Südwelt soll im Großen und Ganzen in ihrer historisch gewachsenen Struktur erhalten werden. Dies beinhaltet die völlige Andersartigkeit der Kultur und damit auch des Geschehens auf der Südwelt, dominiert von einem (mit realen Frauen als ruhenden Spielerinnen, später als Co-Spielleiterinnen) Hexenrat der Zaubermütter, dem die Erste Frau vorsteht.



- Die völlige Andersartigkeit des Geschehens bedingt andere Regeln. Die Spielregeln der Nordwelt sollen auf der Südwelt, die eine eigene Welt ist, im Gegensatz zu den Naturgesetzen (auch der Magie), höchstens eingeschränkt Verwendung finden. Ein Kampfspiel mit Eroberungen von Land durch Heere ist derzeit nicht vorgesehen. Anstelle dessen läuft es, mit den Maßstäben der Nordwelt gemessen, eher auf eine Art großes Geschichtenprojekt hinaus, mit Schnittstellen zur Spieltechnik, wie sie das Geschichtenprojekt3 ja auch entwickeln muß.



- Spieltechnisch ist eine Invasion seitens der Nordwelt durch die erneuerte Große Barriere derzeit nicht möglich. Die Behandlung/Auswertung eines Heeres, das dies versucht, erfolgt sofort nach Verlassen des männlichen Segmentes (und nicht erst nach weiteren KFs, die sich ein Mann noch in seine Karte malt) durch die Ruhende SL der Südwelt. Der SL erfährt ab Rückkehr, wieviele Leute wann wo zurückkommen und was sie erlebt haben. Ein REP erfährt dies jeweils direkt.



- Die Große Barriere verhindert ein Vordringen durch u.a. emotionale Abwehrmagie (es entwickelt sich ein Widerwillen, weiterzugehen/fahren), komplett um die ganze Grenze am Rand der Welt, egal ob Land, Luft, Wasser, und ist von den Zaubermüttern unter anderem errichtet worden, um eine Begrenzung zu erreichen gegen die Segmentshüter der Nordwelt, die nach Pondaron ihre Domänen mit ihrer Magie nach Süden ausgedehnt haben und so eigtl. Teile der einstigen Dämmerzone, also der Südwelt, beherrschen. (Vor allem Corigani, aber auch Teile Karcanons) Direkt an diesen Grenzen, damit diese sich nicht ausdehnen, ist die Große Barriere.



- Es wird eine Schnittstelle zur Spieltechnik der Nordwelt eingerichtet, was unter anderem die Aktivitäten der Göttinnen angeht, deren Höchstpriesterinnen ja auf der Südwelt sitzen. (Aber auch der Götter, die z.T. ja auch auf der Südwelt verehrt werden.) Diese Aktivitäten werden einstweilen von der ZSL Südwelt koordiniert.



- Belehrt durch die Blockade und Schwächung der Südwelt, die in der Zeit der feindlichen Lager entstand, als Zaem und Zahda sich bekämpften, gibt es im Hexenrat keine Lager und Mehrheitsfragen mehr. Es gibt ein magisches Kräftemessen, bei dem jede Seite versucht, der anderen ihren Willen zu vermitteln. Ist eine Seite siegreich, sind alle von der Ansicht überzeugt, nicht nur eine Mehrheit. Real soll dies so aussehen, daß eben solang telefoniert/beredet wird, bis alle von einer Entscheidung überzeugt/damit einverstanden sind. (So ist zumindest derzeit der Plan)



- Kulturell sieht sich die neue Erste Frau in der Tradition des Schwertmonds und der Zaubermutter Zeremia. (Der Vorgängerin der späteren Schwarzen Mutter und der heute ebenfalls Namenlosen, Zaem).



- Die einzelnen Bereiche der Südwelt werden nicht Segmente, sondern Zacken genannt, und sind Fortsezungen der Zacken vom 12zackigen Hexenstern als Bereiche bis zum Rand der Welt. Einen Segmentsrand gibt es nicht, wohl aber einen Unterschied der magischen Macht einer Hexe, je nachdem in welchem Zeichen/welchem Mond die Zacke steht, und welchem die Hexe sich verschrieben hat.



- Die Überlegung besteht, daß Züge auf der Südwelt, wie im Corigani-Plan nach WB10, auch im wesentlichen orts- und zielbezogen (also "fährt nach Tahokum"), weniger oder nicht KF- und Richtungsbezogen, sein sollen. Die Lokalisation soll aber (wenn nötig und erwünscht) jederzeit möglich sein (also zusätzlich doch KFs, um die frau sich in der Regel aber nicht kümmert?).



- Wie bisher (nach Mythor) auch, soll es weiterhin eigene, nur auf der Südwelt existente Lebensformen geben, nach Absprache der Zaubermütter. (Auch Monster und Gefahren, wie etwa durch Ptaath und das ja teilweise aufgetauchte Reich der Schwarzen Mutter, Singara, dessen HST Ptaath ja war.)



- Auch wenn der Schwerpunkt nicht auf der Simulation liegen soll, sondern auf der Beschreibung, und Konflikte im Wesentlichen nach Absprache (und ggf. nach Schlichtung bzw. Real-Entscheidung durch den Hexenrat) in Geschichten ausgetragen werden sollen, soll eine Synchronizität zur Geschichte, also ein paralleler Zeitverlauf zur Real- und zur Nordwelt gewährleistet werden.



- Dort, wo die Domänen der Nordwelt-Segmentshüter sich nicht in den Bereich der Südwelt hinein erweitert haben, bestimmen die Realfrauen des Hexenrates selbst, wieweit das Blutige Band bei ihnen reicht und wie der Rand der Welt ihrerseits, auch zu noch unbespielten Bereichen ("Xhaketia", "Nykerien") aussieht.



- Bis alle Zacken des Hexensterns besetzt sind, übernehmen einzelne Frauen als Spielerinnen mehrere Zacken, aufgeteilt jeweils nach der Gesamtzahl der beteiligten Frauen, geben sie aber entsprechend, nach gemeinsamer Entscheidung über Beteiligte, an neue Interessierte ab. Spielerinnen von "Reichen", von "Fürstentümern", von Amazonenforts und Hexenschulen, werden von den entsprechenden Zaubermüttern, auch ohne Absprache, eingesetzt; die Erste Frau wird nur informiert.



- Eine Vergabe von "Reichen" an Frauen, die auch im Norden/Machairas Spielerinnen sind, ist nicht vorgesehen. Eine Vergabe von Zacken dagegen stößt sich damit nicht.



- Über auf der Nordwelt selbstverständliche Dinge, etwa Steuern (von denen bei Mythor in der ganzen Südwelt nichts erwähnt ist), soll auf der Südwelt völlig neu nachgedacht werden.



- Die Erweiterung von weltlichen Machtbereichen erfolgt in der Regel über Magie und magischen Kräftevergleich (Zauberduelle?).



- Als Verfahren zur Regelung von Problemen ist das Konzept, daß nicht gleich sofort jede Möglichkeit in eine feste Regel gegossen werden muß. Die Idee ist, nach dem Englischen Recht vorzugehen, und einen Präzedenzfall dann zu behandeln, wenn er auftritt, und den Umgang damit als Regelung für gleich gelagerte Fälle einzuführen.



- Als Verfahren ist vorgesehen, diese Konzeption zuerst vom AK Südwelt her mit einzelnen Frauen, spezifisch Christel Scheja und Verena Luger, persönlich abzusprechen, auch um es als eine Linie den Männern präsentieren zu können. Dann soll der Antrag als Ruhendes Segment gestellt, dann der AK Südwelt erweitert und alle Frauen angeschrieben werden, um die bisherige Konzeption vorzustellen und zur Stellungnahme, Kritik und Beteiligung einzuladen; danach erst soll das Konzept fertig der männlichen Öffentlichkeit im Weltboten präsentiert werden. Daher ist das Konzept bisher als vertraulich und die Kontaktaufnahme als persönlich anzusehen.



Gesprächsprotokoll durch Lichtmonster





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...   Erstellt am 25.06.2006 - 13:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Antwort (auch historisch) von Verena *VFM004*

Erste Stellungnahme und Reaktion durch Verena:


So weit, so gut. Ich denke, weitere Fragen werden sich erst im Laufe der Praxis stellen, und sollten im Laufe der Praxis auch gelöst werden. Mit dem, was gesagt ist, bin ich durchaus einverstanden. Ich würde mich für den Kristallmond und Zythas Zacke interessieren, wenn auch nicht unbedingt in Tradition von Zaems Lager, dem Zytha angehörte. Es sollten bis alle Positionen im Hexenrat besetzt sind, auch alle Segmente der Nordwelt bespielt/vergeben sein, zumindest an ruhende SLs, (also auf absehbare Zeit anfangen), um eine Parität der männlichen SL-Versammlung zum weiblichen Rat der Zaubermütter zu gewährleisten. Es sollten, wenn nicht zugleich alle Zacken besetzt werden, einer Zaubermutter jeweils die gegenüberliegende Zacke gegeben werden. Sechs Zaubermütter müßten sich ja finden lassen, dann kann man die anderen Stück für Stück vergeben.

Ich denke, das Konzept wird dann schwierig, wenn eines Tages die Große Barriere fallen sollte, was natürlich, wenn es je denn geschieht, noch so weit in der Zukunft liegt, daß das nicht gleich geregelt werden muß. Die Englische Regelung könnte natürlich dazu führen, daß dann wie in England verschiedene Präzedenzfälle gegeneinander aufgerechnet werden. Das kann aber dadurch vermieden werden, daß wir im Ggs. zu den englischen Richtern die Möglichkeit haben, uns ja alle abzusprechen und so einen Fall auch nur auf eine Weise zu behandeln. Ich denke, wir werden das schon irgendwie gebacken kriegen.

Es könnte oder sollte im Rahmen jedes Myratreffens auch Treffen der Zaubermütter geben, bei dem dann Problemfälle geregelt und besprochen werden. Es sollten dann alle anwesend sein, oder schriftlich oder telefonisch Stellung nehmen.

Wenn die ZSL Südwelt Sitz und (evtl. eingeschränkt) Stimmrecht in der SL-Versammlung der Nordwelt bekommt, könnte (oder sollte?) der ZSL der Nordwelt (also von WdW) auch Sitz und eingeschränktes Stimmrecht im Rat der Südwelt (nicht kulturell im Rat der Zaubermütter) bekommen.



Grüße,



gez. Verena.





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