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Joker
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...   Erstellt am 15.10.2008 - 15:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dieses Rezept ist sicher keine "hohe Kochschule", erfreut sich aber in meiner Familie seit Jahren anhaltender Beliebtheit

KOMI (Komm-morgen-wieder)

Das Rezept kommt von meiner aus Lettland/Riga stammenden Großmutter.
Die Komi haben ihren Namen vermutlich deshalb, weil sie aufgewärmt am nächsten Tag fast noch besser schmecken als frisch.
Komi waren und sind in unserer Familie sehr beliebt und wurden (und werden) wegen des relativ großen Arbeitsaufwands nur selten und meist zu besonderen Anlässen zubereitet.

Zutaten (für ca. 30-40 Stück):

ca. 500gr. Schweinefleisch
ca. 500gr. Rindfleisch (z.B. hohe Rippe)
(beides nicht zu fett, aber auch nicht ganz mager)
ca. 300gr. gemischtes Hackfleisch
Suppengemüse (nicht zu knapp)
ca. 12 Eier
ca. ½ l Milch
ca. ½ l Wasser
Mehl

Zubereitung:

Aus Rind-, Schweinefleisch und Suppengemüse (mit Salz, Zwiebel, Nelken, Lorbeerblatt, Piment- und Pfefferkörnern) eine Suppe kochen. Das Fleisch heraus nehmen und zusammen mit einer frischen Zwiebel durch den Fleischwolf drehen, pfeffern und salzen.
Das Hackfleisch in einem Topf krümelig anbraten und dann das durchgedrehte Suppenfleisch zugeben (dabei mit Salz, Pfeffer, Maggi oder Sojasauce würzen und etwas von der Brühe angießen, so dass eine nicht zu trockene und nicht zu weiche Farce entsteht).
Das kann ggf. schon am Vortag erledigt werden, z.B. wenn die Komi zum Mittagessen serviert werden sollen.


Aus Mehl, Milch & Wasser (zu gleichen Teilen), Eiern (ca. 8 bis 12 Stück) und Salz einen relativ flüssigen Eierkuchenteig zubereiten (das Mehl lang genug quellen lassen!) und in einer Pfanne (am besten eine beschichtete Crépespfanne) dünne Eierkuchen backen. Dabei den Teig gerade mal „trocknen“ lassen, er muss noch keine Farbe nehmen und soll noch weich und geschmeidig sein. Dann den Eierkuchen auf ein Brett o.ä. gleiten lassen, je nach Größe etwas Fleischfarce (ca. 1 gehäufter EL) im hinteren Teil in die Mitte legen, die Seitenränder zur Mitte hin umschlagen und nach vorn aufrollen bis ein „Päckchen“ entsteht.
So weitere Komi machen bis Teig und Fleischmasse aufgebraucht sind.

Nun etwas Fett in eine große Pfanne geben und die Komi von allen Seiten schön braun und knusprig braten, zusammen mit Brühe servieren!
(Man kann natürlich sittsam mit Messer und Gabel essen, meine Oma war aber immer der Meinung mit den Fingern gegessen schmecken Komi am besten.)
Übrig gebliebene Komi sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie schmecken auch kalt erstaunlich gut, können aber auch – in Alufolie gewickelt – im Backofen aufgewärmt werden.

Guten Appetit
Joker





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