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...   Erstellt am 11.01.2007 - 08:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


11. Januar 2007

Komet leuchtet in der Dämmerung



Am Himmel über Mitteleuropa sorgt ein Komet für Aufsehen unter Sternguckern. Der nach seinem australischen Entdecker David McNaught benannte Komet wurde erst im August vergangenen Jahres entdeckt.


Abends orientieren Sie sich kurz nach Sonnenuntergang (also ab zirka 17 Uhr) an der hellen Venus, die ziemlich genau im Südwesten steht. Rechts davon, also in Richtung Westen, beschreibt McNaught einen Bogen, der ihn bis zum 13. Januar immer näher an den Abendstern heran führt. Sollte es schon dunkel genug sein, um Atair, den Hauptstern im Sternbild Adler, auszumachen, so können Sie sich auch von diesem in Richtung Horizont dem Wandelstern nähern.

Der Schweifstern ist seit einigen Tagen als schwacher Lichtfleck mit bloßem Auge, besser jedoch mit einem Feldstecher, in der Morgen- wie auch in der Abenddämmerung zu erkennen. Abends ab zirka 17.00 Uhr dient dabei die hellen Venus, die ziemlich genau im Südwesten steht, als Orientierungshilfe: Rechts davon, also in Richtung Westen, beschreibt McNaught einen Bogen, der ihn bis zum 13. Januar immer näher an den Abendstern heran führt. Am Morgenhimmel kann die fast genau im Osten aufgehende Konstellation Adler vor Sonnenaufgang als Wegweiser herangezogen werden. Der offiziell als C/2006 P1 katalogisierte Komet ist dann gegen 7.00 Uhr morgens knapp über dem Horizont sichtbar.

Der einen Schweif tragende Komet wird seit Tagen heller. Besonders bei kurzen und plötzlichen Aktivitätsausbrüchen, die bei seiner Annäherung an die Sonne möglich sind, könnte er sogar neben der Venus als zweiter Abendstern in der Dämmerung sichtbar werden. Am 12. Januar wird McNaught im Perihel seiner Flugbahn der Sonne, rund drei Tage später dann der Erde am nächsten kommen. Leider wechselt McNaught mit dem Erreichen des Perihels auf die Südhalbkugel des Himmels und ist daher in den kommenden Wochen nur noch von südlicheren Gefilden aus zu sehen.

quelle: www.wissenschaft-online.de

Dazu gibt es auch wieder die Kometenseite von Winnie:

Winnies Kometenseiten





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...   Erstellt am 13.01.2007 - 14:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


12.01.2007 - Astronomie

Komet im Anflug auf die Sonne

Neuer Schweifstern verschwindet gerade hinter der Sonne



Der Komet C 2006 P1, im August 2006 vom australischen Astronomen Robert McNaught entdeckt, hat in den vergangenen Tagen für Aufregung unter Hobby-Astronomen gesorgt, wird aber in den nächsten Tagen hinter der Sonne verschwinden. Nach der Umrundung des Gestirns könnte sich der nach seinem Entdecker benannte Komet zu einem der hellsten Objekte am Himmel entwickeln.
Weiteres siehe Quelle





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...   Erstellt am 14.01.2007 - 07:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


12. Januar 2007

Endspurt für Komet McNaught


Ziemlich überraschend erschien der vor einigen Monaten entdeckte Komet C/2006 P1 McNaught als auffällig helles Himmelsobjekt am Sternenhimmel. Obwohl er sich nun rasch der Sonne nähert könnte er in den nächsten Tagen aufgrund seiner enormen Helligkeit eventuell zu Sonnenuntergang am noch hellen Himmel beobachtet werden.
Weiteres siehe Quelle





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...   Erstellt am 14.01.2007 - 19:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Beobachtungsbericht Komet C 2006 P1 McNaught

Beobachtungsort: Meppen Balkonterasse meiner Mutter, ca. 2 Km von meinem Wohnort entfernt
Beobachtungszeit: 14.01.2007, 16:45 – 16:55 Uhr MEZ
Beobachtungsgerät: 8 x 21 Opernglas
Wetter: klarer Himmel, nur zum Horizont Dunst, frischer Wind
Temperatur: Anfang: +6,5° C Ende: +6,5° C
Helligkeit des Kometen: ca. -4,0 mag
Vergleichsobjekt: keins
Sternbild: Schütze

Bericht:

Die ganzen Tage im Januar war es bewölkt, etliche Sturm- und Orkanböen und so war eine Beobachtung des doch sehr hellen Kometen bisher nicht möglich gewesen. Doch heute klarte es etwas auf und so schaute ich nach dem Wintersportgucken bei meiner Mutter mal kurz aus dem Fenster gen Südwest und da sah ich dann plötzlich eine schweifartige Erscheinung. Meine Mutter hatte noch ein kleines Opernglas, was ich dann zum Beobachten nutzen konnte, da ich meine Gerätschaften nicht dabei hatte. Der Komet ist wahnsinnig hell, ich schätzte ihn auf Venushelligkeit, denn kein Objekt konnte zu dem Zeitpunkt so hell strahlen. Ein Vergleichsobjekt hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht parat, so dasz ich so ca. -4,0 mag grob schätzte. Die Koma war sehr verdickt und strahlend hell, der Schweif ca. 2° und zeigte eine schwache Zweiteilung, wenn ich mich nicht allzu sehr täuschte, er verdichtete sich auch zur Koma hin. Leider konnte ich nur so 10 Minuten ihn beobachten, zum einen aufgrund seiner Horizontnähe, zum anderen, weil er auch von einer Dunstwolke erfasst wurde und auch immer tiefer sank, war dann so kurz vor 17:00 Uhr auch nicht mehr zu sehen. Dasz ich diesen Kometen aber trotzdem zu sehen bekam, freute mich sehr, ein imposanter ist er zudem, auch wenn er jetzt die nächsten Tage wohl nicht mehr zu sehen sein wird. Aber immerhin, ich kann eine Sichting vermelden, wenn es auch wohl die einzige bleiben wird. Meine Mutter war auch ganz begeistert, sie hatte sowas schon lange nicht mehr gesehen.





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...   Erstellt am 14.01.2007 - 19:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


14.01.2007 13:50 Uhr

Rekord-Komet McNaught in STEREO

Sonnenobservatorien sehen Schweifstern



Washington/ USA - Der erst im vergangenen Jahr entdeckte Komet C/2006 P1 McNaught entwickelt sich immer mehr zum astronomischen Highlight des Frühjahrs 2007. Aufgrund seiner Nähe zur Sonne ist er schon jetzt der hellste Komet seit 30 Jahren und wird von Astronomen weltweit regelrecht gejagt.
Weiteres siehe Quelle


Der Komet C/2006 P1 McNaught, fotografiert am 11. Januar 2007 von den STEREO-Sonden der NASA.





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...   Erstellt am 31.01.2007 - 16:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


22. Januar 2007

Komet McNaught am Südhimmel


Bei uns ist der vor einigen Monaten entdeckte Komet C/2006 P1 McNaught inzwischen nicht mehr zu sehen, erfreut aber dafür die Bewohner der Südhalbkugel der Erde. Auch von den Observatorien der ESO in Chile aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Kometen, der inzwischen die Sonne umrundet hat und zum hellsten Kometen seit 40 Jahren wurde.
Weiteres siehe Quelle


Der Komet McNaught am 17. Januar 2007 von Paranal, dem Standort des Very Large Telescope, aus gesehen. Foto: ESO





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...   Erstellt am 31.03.2007 - 09:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


21.03.2007

Komet 2006 P1 (McNaught)

Der Komet des Jahrzehnts



Mit Spannung wurde Anfang 2007 der Periheldurchgang des Kometen C/2006 P1 McNaught erwartet. Er flog am 12. Januar 2007 in weniger als einem Sechstel der Distanz Erde-Sonne an der Sonne vorbei. Um dieses Ereignis war der Komet jeweils kurz in der Dämmerung von Mitteleuropa aus von blossem Auge sichtbar. Der Komet wurde wegen der Sonnennähe noch aktiver und dadurch noch heller; er entwickelte sich zum hellsten Kometen seit Komet Ikeya-Seki im Jahr 1965 und war sogar tagsüber mit einem kurzen, nur 0.5° langen Schweif neben der Sonne sichtbar. Er zog rasch südwärts und verschwand eine Woche nach Periheldurchgang vom mitteleuropäischen Himmel. Für Bewohner der Südhemisphäre fing dann das Schauspiel erst richtig an: Mit zunehmender Elongation stand der Komet mit 30° langem Schweif am Himmel und war auch für astronomische Laien bis Anfang Februar ein auffälliges Objekt.
Weiteres siehe Quelle





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