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Charly666 ...
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...   Erstellt am 15.02.2009 - 13:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


DISKUSSION IM EUROPÄISCHEN PARLAMENT,Rue Wiertz, Brüssel

(Übersetzungen sind in Englisch, Spanisch, Italienisch and Französisch erhältlich)

ROOM A 1 G 3, ALTIERO SPINELLI BUILDING

MITTWOCH, DEN 4. MÄRZ 2009

14.00 – 18. 30

ES GIBT EINEN BANNER

DIE KOKA-DEBATTE AUF YOUTUBE

Koka 2009: von Verfolgung zur Vision

Erfahrungen aus der Vergangenheit und Zukunftsperspektiven der EU-Strategie in Hinsicht auf die Koka-Pflanze und einen möglichen Markt für legale Kokaprodukte in Europa.

Am 4. März 2009 veranstaltet ENCOD eine Konferenz mit Debatten und Reflexion im Europäischen Parlament in Brüssel.

Die Veranstaltung beginnt um 15 und endet um 18:30 Uhr.

Abgeordnete von Sozialverbänden, Mitglieder des Europäischen Parlaments und Experten aus Europa, Nord- und Südamerika nehmen daran teil.

Ein endgültiges Programm wird demnächst veröffentlicht.

Hintergedanke dieser Veranstaltung ist es, so viel Unterstützung aus Europa wie möglich für den Vorschlag zu gewinnen, der von der bolivianischen Regierung eine Woche darauf in Wien eingebracht wird.

Hintergrund

1995 wurde von ENCOD die „KOKA 95“-Kampagne organisiert, an der auch Organisationen von Kokaproduzenten aus der Andenregion teilnahmen.

Ziel der Kampagne war die öffentliche und politische Thematisierung des Vorschlages, die Pflanze Koka nicht länger zu verfolgen.

Dies wäre eine Möglichkeit, die traditionellen Kokablatt-Produkte in Europa zu kommerzialisieren.

Der Vorschlag könnte der europäischen Unterstützung für die US-Politik der Vernichtung und der gewaltsamen Alternativpflanzen-Substitution in Südamerika ein Ende machen. Anstelle dessen hätten die Kokabauern eine ökonomische Perspektive und könnten den Anbau für die illegale Herstellung von Kokain einschränken.

Nach fast 15 Jahren ist das Ergebnis nicht gerade erfreulich. Das Kokablatt untersteht noch immer der Prohibition durch die UN-Suchtstoffkonvention von 1961.

Gewaltsame Konflikte im Zusammenhang mit der Kokakultivierung finden noch immer in den Produktionsländern statt, während sich die ökonomische Situation der Kokabauern nicht verbessert hat.

Auch ist der Nachschub von Kokain für die konsumierenden Länder nicht gesunken.

Vom 11. bis 13. März 2009 wird in Wien eine Versammlung der Vereinten Nationen ( http://www.unodc.org ) zum Thema Drogen stattfinden.

Bei diesem Treffen sollen Richtlinien für eine globale Strategie, dem Drogenthema begegnen zu können, bestimmt werden. Unter der Präsidentschaft von Evo Morales, welcher sich als Gewerkschaftsführer der Kokabauern an der „COCA 95“-Kampagne beteiligte, wird dort die bolivianische Regierung einbringen, die Kokapflanze aus der Liste 1 der kontrollierten Substanzen zu entfernen, wo sie in den Anhängen zu der Konvention von 1961 vermerkt ist.

Am 12. März 2008 hat das Europäische Parlament einem Bericht ( http://www.encod.de/info/IMG/doc/REPORTCATANIADE.doc ) zugestimmt, welcher die folgenden Empfehlungen abgibt: "Die Europäische Kommission und ihre Mitgliedsstaaten werden aufgerufen, Wege der Kooperation mit europäischen zivilgesellschaftlichen Organisationen zu finden, die auf dem Feld der legalen Nutzung der Kokapflanze aktiv sind, und darüber hinaus einen sicheren Umgang mit den Produkten sicherzustellen.“

Als Plattform für zivilgesellschaftliche Organisationen, Firmen und Bürger hat ENCOD sich mit den Organisationen der Kokabauern zusammengeschlossen, um ein mögliches Modell ( http://www.encod.de/info/IMG/pdf/AGREEMENT.pdf ) für eine nachhaltige Kommerzialisierung von traditionellen Kokablatt-Pprodukten auszuarbeiten. Diese sollen unter strikter Überwachung durch Regierung und Gesellschaft produziert werden.
PROGRAMM COCA 2009

15.00 – 15.30 Uhr

Ein ausschlaggebender Zusammenhang in der Beziehung zwischen Europa und der Andenregion

Drei Berichte über die Bedeutung des Kokablattes für die Beziehung zwischen Europa und der Andenregion

Giusto Catania, Abgeordneter, Italien

Felipe Cáceres, Vizeminister von Social Defense, Bolivien

Joep Oomen, Encod, Belgien

15.30 – 16.45 Uhr

48 Jahre der Prohibition

Drei Berichte über die Auswirkung der Ausrottung und gewaltsamen Alternativpflanzen-Substitution von Cocafeldern in der andeanischen Gesellschaft

Terry Nelson, LEAP, Vereinigte Staaten von Amerika

Adriana Rodriguez, Forscherin, Kolumbien

Asterio Romero, Komitee der sechs Gewerkschaften der Bauern in der tropischen Region von Cochabamba, Bolivien

16.45 – 18.00 Uhr

Auf dem Weg zu neuen Lösungen

Drei Vorschläge für eine effektive Politik hinsichtlich der Kokapflanze, mit der Absicht die Situation der Kokabauern auf eine nachhaltige Art und Weise zu verbessern

Felix Barra, COFECAY, Gewerkschaft der Bauern der Region von Los Yungas, Bolivien

Eduardo Casas Bertet, PLATAFORMA MAMACOCA, Spanien

Beatriz Negrety, Wissenschaftlerin, Bolivien

18.00 – 18.30 Uhr

Schlussfolgerungen

Mit der Teilnahme von Mitgliedern des Europäischen Parlaments

Vicente Miguel GARCÉS RAMÓN

Präsentation der Sammlung des Coca Museums in Paris, Frankreich

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Eine Voranmeldung ist dennoch erforderlich. Das Anmeldeformular hierfür findet sich unten. Bitte senden Sie es ausgefüllt an: coca2009@encod.org

ANMELDUNG - REGISTRATION FORM

Ich möchte gerne an der "Koka 2009: Von Verfolgung zu Vision" Veranstaltung teilnehmen

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FRAGEN UND KOMMENTARE

Wer am 4. März nicht in Brüssel sein kann, kann gerne an der Diskussion teilnehmen – per eMail mit Euren Anregungen an coca2009@encod.org


European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD)
Secretariat: Lange Lozanastraat 14 - 2018 Antwerpen - Belgium
Tel: +32 (0)3 293 0886
E-mail: office@encod.org

Die Europäische Koalition für eine gerechte und effektive Drogenpolitik, ist ein Euroregio-Netzwerk von Organisationen und besorgten Bürgern, welche sich mit einer sinnvollen Drogenpolitik auseinandersetzen.

Wir sind die europäische Sektion einer Internationalen Vereinigung mit mehr als 200 NGO’s aus der ganzen Welt welchen das Manifesto für eine gerechte und wirksame drogenpolitik von 1998 als Grundlage dient.

Der Krieg gegen die Drogen muss aufhören. Helft uns bei der Durchsetzung einer friedlichen Politik. Unterstützt ENCOD!

Pressestelle Hanf
Hintergrundinformationen zur Pflanze Hanf und Drogenpolitik in
Deutschland, Europa und der Welt





Signatur
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