crazyandy  Waldeidechse
 

Status: Offline Registriert seit: 12.03.2006 Beiträge: 36 Nachricht senden | Erstellt am 14.03.2006 - 15:53 |  |
Königsphyton ( Phyton regius )
Herkunft: West- und Zentralafrika vom Senegal östlich bis in den südlichen Sudan. Endgröße: durchschnittlich 1,30m bis 1,50m Temperatur: 24-30°C, nachts kann die Temperatur auf 20°C abfallen. Futter: Nager, Mause Allgemeine Beschreibung:
Königspythons zeigen eine gelbliche Grundfärbung die mit unregelmässigen schwarzen Flecken überzogen ist. Die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere sind sehr friedfertig. Python regius zählt ohne Zweifel zu den populärsten Riesenschlangen. Mit einer Länge von durchschnittlich 1,30m bis 1,50m bleibt diese zweitkleinste Art der Gattung sehr handlich. Es wird über Exemplare aus Süd-Ghana berichtet, die eine Länge von 1,80m und mehr haben. Während die Körperzeichnung bei jedem Python regius individuell ist und ihn, gleich dem menschlichen Fingerabdruck, unverwechselbar macht, gleicht sich die Kopfzeichnung der Tiere fast völlig. Von den Nasenlöchern über den oberen Augerand hinweg bis zu den wiederum dunklen Schläfen erstreckt sich eine helle Binde auf der dunklen Kopfoberseite. In der Natur bewohnen sie oft Nagerbauten und Baumhöhlen, wo sie sich vor der Hitze zurück ziehen. Terrarienhaltung:
Im Terrarium wird der Königsphyton bei einer Tagestemperatur von 27-30°C gepflegt. Lokal sollten auch kleinere Wärmeplätze von ca. 33°C angeboten werden. Während der Nacht sollte die Temperatur ca. 24°C betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte im Terrarium je nach Jahreszeit zwischen 60 und 95% liegen, um diese Werte zu erreichen, wird am Abend die gesamte Einrichtung inkl. des Pfleglings kräftig mit lauwarmem Wasser besprüht. Es sollte jedoch nach kurzer Zeit wieder einige ganz trockene Plätze geben um der Schlange die Möglichkeit zu geben sich dahin zurückzuziehen, auf keinen Fall soll das Tier über längere Zeit auf nassem Untergrund liegen müssen. Bei normalen Umständen reicht eine Beleuchtungsdauer von 10-12 Stunden absolut aus. Für einen Ausgewachsenen Königsphyton reicht ein Terrarium von 120x60x90 cm absolut, um die Haltung als Artgerecht zu betrachten. Das Terrarium sollte reichlich mit Bodengrund (Rindenmulch, Pinienrinde oder Buchenspäne und einem Sandgemisch bedeckt sein. Auf jedenfall darf eine Versteckmöglichkeit nicht fehlen sowie ein oder mehrere Äste zum Klettern. *Vorsicht*: Leider werden Konigsphytons mittlerweile fast als Massenware zu sehr billigen Preisen in jedem Terrariengeschäft angeboten. Es ist allerdings nicht von der Hand zuweisen, daß ein Konigsphyton nicht als Anfängerschlange geeignet ist. Gerade bei der Fütterung treten oft Probleme auf, da der Konigsphyton ein sehr guter Nahrungsverweigerer ist! Wenns denn trotzdem ein Königsphyton sein soll, unbedingt darauf achten das es eine Nachzucht ist!! Es gibt mittlerweile genügen Züchter diese Art. Auch die berühmten FZ = Freilandnachzuchten sind prinzipiell nichts anderes als Wildfänge! Zucht:
Die Weibchen legen etwa vier Monate nach der Paarung ein Gelege mit 2 bis 15 Eiern ab, die das Weibchen umschlingt aber nicht aktiv bebrühtet. Nach 2-3 Monaten schlüpfen die Jungtiere die kleine Nager als Futter akzeptieren
grüsschen crazyandy 
Signatur Ich Liebe das Leben und Hasse Spiesser! Jeder Tag ist ein neuer Anfang und muss crazy sein! Besonders lieb ich diesen Satz: Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere! |
crazyandy  Waldeidechse
 

Status: Offline Registriert seit: 12.03.2006 Beiträge: 36 Nachricht senden | Erstellt am 14.03.2006 - 16:04 |  |
Python molurus bivittatus - Burma Python
oder auch: dunkler Tigerpython
Python molurus zählt zu den großen Pythons. Diese Pythons erreichen Längen von 4-6m, von 8m langen Tigerpythons wird berichtet, diese Längen sind aber unbestätigt. Der Dunkle Tigerpython wird hingegen größer (6-8m) und massiger.
P. mulurus molurus (Heller Tigerpython) gilt als Nominatform. Es ist bisher unklar, ob es sich bei dem P. molurus pimbura (Heller indonesischer Tigerpython) um eine Unterart handelt oder nicht. Daher wird er noch zur Nominatform gerechnet. P.m.molurus ist vom Aussterben bedroht und wird daher imVerzeichnis der besonders zu schützenden Tiere WA I geführt. Die Unterart P. molurus bivittatus (Burma Tigerpython) ist zwar ebenfalls im Bestand bedroht, wird aber noch im WA II geführt. - Da sich der Status der Pythons jederzeit ändern kann, ist es empfehlenswert, sich vor dem Kauf über evtl. amtliche Auflagen zu informieren.
Tigerpythons leben im Bereich Indien, Indonesien, Pakistan, Nepal. Sie bevorzugen feuchte Biotope und halten sich überwiegend in der Nähe von Wasserstellen oder Bächen auf. P. m. bivittatus lebt im oder am Regenwald, wo er sich meist auf Bäumen, die über Wasserflächen ragen, aufhält. Bei Gefahr lässt er sich ins Wasser fallen und schwimmt eilig in ein sicheres Versteck. Tigerpythons suchen sich sowohl Ruheplätze auf Bäumen im dichten Blätterwerk, als auch am Boden in Laub oder Pflanzen.
Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv. Die bevorzugte Nahrung sind kleine und mittlere Säugetiere und Wasservögel. Größere Säugetiere (Wildschweine, Hirsche usw.) werden nicht gezielt erbeutet.
Die Zeichnung des Dunklen Tigerpythons ist hellgrau/-braun mit dunkelbraunem, speerspitzenähnlichen Muster mit großen Flecken. Die Bauchseite ist meist cremeweiß. Männchen bleiben kleiner als die Weibchen. Bei den meisten Männchen sind die Aftersporne kräftig ausgebildet, so dass eine Geschlechtserkennung in der Regel gut möglich ist.
Der Python molurus bivittatus ist ein eher ruhiger, umgänglicher Vertreter und von daher zur Haltung im Terrarium geeignet, vorausgesetzt, der Halter hat auf viele Jahre genügend Platz. Das Terrarium muß der Größe der Tiere angepasst sein. Für einen juvenilen Tigerpython mit einer Länge von 2,50 m rechnet man ein Terrarium von 180x100x130cm (LxBxH). Später, bei einem Gewicht von 25-35 kg sollten es schon 6 Quadratmeter Grundfläche sein. Wird die Schlange noch größer, sollte man eine Fläche von 8 Quadratmetern anbieten. Das Terrarium wird als Tropenbecken eingerichtet (warm und feucht). Unterschiedliche Klimazonen schafft man, indem man Plattformen in verschiedenen Höhen an die Rückwand des Terrariums anbringt, die auch unterschiedlich warm beheizt werden. Die Tiere suchen sich dann den jeweils gewünschten Platz/Temperaturbereich aus.
Als Substrat kann man ein Sand-Erde-Gemisch, Rindenmulch, Repti-Bark oder Kleintierstreu (gefällt mir nicht, da schwer auf Schimmel zu überprüfen im großen Becken) verwenden. Ein kräftiger, verzweigter Kletterast und ein Höhle als Versteck gehören ins Terrarium. Wichtig ist natürlich ein sehr großer Wasserteil (die Hälfte der Bodenfläche wird empfohlen). Bei einem Terrarium für einen adulten Tigerpython ist zu überlegen, den Boden zu betonieren (Heizung ist dann sehr wichtig) und einen Wasserteil fest zu installieren. Ein direkter Wasserzu- und -ablauf muß ebenfalls vorhanden sein. Große Pflanzen kann man einsetzen, allerdings werden sie recht schnell von den kräftigen Tieren zerdrückt.
Heizung: Der Wasserteil muß 24-26°C warm sein, die Lufttemperaturen sollen zwischen 26 und 32°C in unterschiedlichen Zonen liegen (s.o.), nachts etwa 5 Grad weniger. Beim Wasserteil lohnt eine Überlegung, die Wohnungsheizung anzuschließen. Ansonsten muß man auf Heizkabel zurückgreifen. Das Terrarienklima wird mittels HQL-Lampen mit 125-250W und Spot-Strahlern erreicht.
Zur Beleuchtung werden HQL-Strahler oder mehrere Tageslicht-Leuchtstofflampen verwendet. Sind echte Pflanzen im Terrarium, muß ihnen spez. Pflanzen-Licht geboten werden. Die Beleuchtungsdauer beträgt 12-14 Stunden, im Winter 10 Stunden.
Die Luftfeuchtigkeit soll tagsüber bei 60-75% liegen, nachts bei etwa 90%. Die Tageswerte ergeben sich durch das vorhandene Wasserbecken in der Regel von allein, zum Abend hin setzt man dann eine Beregnungsanlage ein.
Der Burma-Python wird häufig in Terrarien nachgezogen. Die Tiere sind mit einer Größe von etwa 260cm (4-5 Jahre) geschlechtsreif. Nach erfolgreicher Paarung dauert die Trächtigkeit 2,5 bis 3 Monate. Dann werden etwa 30 Eier abgelegt. Das Weibchen bebrütet ihr Gelege. Während dieser Zeit nimmt sie kein Futter auf und verlässt das Gelege nur, um zu trinken. Nach ca. 60 Tagen schlüpfen die Jungschlangen, die beim Schlupf 60-70cm lang sind.
grüsschen
crazyandy 
Signatur Ich Liebe das Leben und Hasse Spiesser! Jeder Tag ist ein neuer Anfang und muss crazy sein! Besonders lieb ich diesen Satz: Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere! |