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Aine unregistriert
| Erstellt am 19.03.2007 - 20:00 |  |
Gerade hab ich Nachrichten geschaut und ich als Berliner muss zugeben, ich mag den Zoo und auch die Aufzucht und auch die allgemeine Behandlung der Tiere. Was mich jetzt wirklich mal ärgert ist das was die einen Tierschützer sagen, das man den kleinen Eisbär einschläfern muss. Das lustige an der Sache ist: ES sind nicht der Berliner Tierschutzverein. Was meint ihr mal so dazu... ist es Tierquälerei, wenn man einem Jungtier die Möglichkeit bieten aufzuwachsen und sich zu entfalten? Und diese Aufzucht macht man ja nicht nur mit Eisbären, sondern auch mit Löwen und auch einigen Elefanten.... ich finde es merkwürdig, das man erst jetzt versucht sich da einzumischen. Aber es ist doch eigentlich von vorn herein logisch, das die Tiere nicht ausgewildert werden können und im Zoo haben sie ja dann doch ein gutes Leben.
Tja und nun will so ein Tierschutzverein, der nicht in Berlin sitzt, das man das Eisbärbaby einschläfert! Zum Glück spricht sich der Zoo dagegen aus... Ich kann nicht fassen das man das doch fordert!
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Aine unregistriert
| Erstellt am 19.03.2007 - 20:03 |  |
Und hier ist einer der Artikel dazu: http://www.bild.t-online.de/BTO/news/20 … t-zoo.html
und hier das mit den Tierschützern: http://www.bild.t-online.de/BTO/news/20 … r-tod.html
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 19.03.2007 - 20:11 |  |
Ich kann dich voll und ganz verstehen. Ich habe auch immer gerne Berichte zu Knut gesehen und er ist ja echt knuffig, nun, wo er noch so klein ist.
Dennoch versuche ich mich auch in die Tierschützer zu versetzen, was nicht heissen soll, dass ich dafür bin, den kleinen Eisbären einzuschläfern.
Zoo-Bedingungen sind nun mal anders als die reale Welt, wo Eisbären leben.
Da es aber anscheinend einzigartig ist, den Kleinen von Menschen aufzuziehen, sollte man mal den Versuch wagen, was aus ihm wird, wenn er grösser ist.
Ich sah heute einen Bericht, wo Menschen zwei Leoparden aufzogen und die sehr zahm mit ihren Menschen umgingen, die sie aufgezogen hatten, dabei hiess es immer, Wildkatzen könne man nicht zähmen.
Ich verstehe die Tierschützer: Sie haben wohl Angst, dass Knut, wenn er gross ist, nicht zu den anderen Eisbären integriert werden könnte und alleine in einem Gehege sein Leben fristen könnte.
Ist schon schwierig, schliesslich ist er nun mal ein Raubtier. Und wenn er gross ist, kann er kaum in der Wohnung eines Menschen gehalten werden.
Ich meine: Man sollte es versuchen, ihn, wenn er grösser ist, mit anderen, unverwandten Eisbären zusammen zu bekommen. Sollte das schief gehen, kann man weiter sehen.
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 19.03.2007 - 20:12 |  |
Zusatz:
Nur dürfen wir auch uns nicht blenden lassen von dem süssen Knuddelfaktor 
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Aine unregistriert
| Erstellt am 19.03.2007 - 20:20 |  |
Er wird jetzt schon mit seinen Artgenossen zusammen geführt, zwar ist er dann in seinem eigenem Käfig, aber man nähert ihn bereits an und entwöhnt ihn langsam von seinem Pfleger.
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 19.03.2007 - 20:27 |  |
Das ist gut und genau das sollte man ausprobieren und es genau beobachten. Ich halte auch nix davon, ein Tier gleich zu töten. 
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Aine unregistriert
| Erstellt am 19.03.2007 - 20:28 |  |
Der Meinung bin ich auch, zumal Knut kerngesund ist.....
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Normin Ehem. Rebellanführer Administrator

Status: Offline Registriert seit: 27.05.2004 Beiträge: 7990 Nachricht senden | Erstellt am 19.03.2007 - 20:29 |  |
Eben! Und schliesslich wird er im Zoo aufwachsen, nicht in der Wildnis. Im Zoo muss er nicht jagen, da wird er gefüttert. Also sollte man mal abwarten 
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Aine unregistriert
| Erstellt am 19.03.2007 - 20:50 |  |
Stimmt und das Leben im Zoo ist ja nicht unbedingt schlecht und derzeit wird alles umgebaut, damit die Tiere in einer Artgerechten Umgebung aufwachsen.
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Maximus  Romanos Sohn Administrator

Status: Offline Registriert seit: 14.02.2007 Beiträge: 1539 Nachricht senden | Erstellt am 19.03.2007 - 21:22 |  |
Erstens bin ich auch dafür, dass man den kleinen Knut am Leben lassen sollte. Ich weiß nicht, seit wievielen Jahren das mal wieder ein Eisbärbaby in Gefangenschaft ist. Man sollte den Kleinen leben lassen. Und das man diese Tiere vielleicht nicht in die gleiche Gruppe integrieren kann, aber er dennoch mit Artgenossen zusammen sein kann zeigt das Bespiel des Löwenjungen Malik aus dem Leipziger Zoo.
Malik kam Ende Juni 2005 auf die Welt, als einzigste Löwenjunges. Seine Mama Luena hat sich nach ein paar Wochen nicht mehr um ihn gekümmert. Der Zoodirektor und die Pfleger standen vor einer schweren Entscheidung, da Malik aber ebenfalls seit langem wieder der erste Löwennachwuchs war, hat man ihn mit der Hand aufgezogen. Fortan wurde Malik der Star des Leipziger Zoos. Eines Tages sollte er in die Gruppe integriert werden. Man hatte ihm zwar vorher schon immer versucht wieder an die Mutter zu gewöhnen ber leider hat das nicht geklappt. Malik konnte nicht in die Gruppe integriert werden. Aber das war kein Grund zum Verzweifeln. Nach kurzer Suche wurde man im Chemnitzer Zoo fündig. Dort war der alte Löwe gestorben und der Zoo erklärte sich bereit Malik zu nehmen. Zur gleichen Zeit kam im Chemnitzer Zoo eine junge Löwin an, Kimba. Heute sind Malik und Kimba unzertrennlich, darum ist es bedauerlicer dass es von den beiden keinen Nachwuchs geben wird.
Was ich damit sagen will, wenn man Knut eventuell in einem anderen Zoo an an eine andere Gruppe gewöhnt, dann kann das wirklich gutgehen und aus ihm wird ein ganz normaler Eisbär.
Was ich aber an der ganzen Geschichte völlig idiotisch finde ist, dass einige "Tierschützer" Ende vergangenen Jahres den Direktor des Leipziger Zoos, den Kurator und den Tierpfleger angezeigt haben, weil sie ein junges Lippenbärenbaby einschläfern ließen, weil die mutter schon den Bruder des Bären getötet hatte und ihr zweites Kind auch verstoßen hat. Das Verfahren wurde eingestellt, weil der Zoo Leipzig nachweisen konnte, dass der kleine Bär auch nicht lebensfähig gewesen wäre. Der Zoo hat richtig gehandelt und zwei oder drei Wochen später kam ein völlig gesundes Lippenbärenjunges zur Welt. Und das ist auch einfach nur knuffig. Zu sehen ist das manchmal freitags um 19.50 Uhr auf dem MDR bei "Elefant, Tiger und Co.".
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