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hartmutholzhey 



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...   Erstellt am 05.02.2005 - 14:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Seit der Könitzer Veranstaltung am 13.01.05 ( nicht unbedingt wegen) ist schier unglaubliches passiert. Man redet und schreibt offen über einen Zusammenschluss der 3 Städte( Marcus/OTZ), ohne dass es großen Widerspruch gibt.
Saalfelds Bürgermeister Beetz spielt dabei eine überaus positive Rolle.
„ Wenn wir nicht bald in größeren Strukturen denken und arbeiten, rutschen wir in die Bedeutungslosigkeit ab“ zitierte ihn gestern die OTZ. Und wie recht er hat. Und auch damit, dass er die Unterwellenborner Variante als „unmutig“ bezeichnete. Den Mut zu solchen eindeutigen Aussagen bezog er sicherlich auch aus dem eindeutigen Votum der Könitzer Bürger für die Kandidatin der freien Wähler, die sich alle Optionen für eine Eingemeindung Könitz offen hielt und sich nicht nur auf U-born konzentrierte.
Dabei könnte Herr Beetz sich genau wie Herr Sterzik so langsam auf den Ruhestand einschießen – beide haben in Ihrer Zeit hervorragendes für Ihre Kommunen geleistet und niemand würde es Ihnen übel nehmen, wenn sie Ihre Amtszeit ruhig ausklingen lassen.
Deshalb: Hut ab Herr Beetz! Und weiter so! Unsere Unterstützung haben sie.

Frau Strubls Position zum Thema ist eher eine von gestern – die anderen sollen sich mal bewegen, wir müssen das nicht, höchstens ein wenig. Wir brauchen Reformen – aber bitte nicht bei uns.....wie halt überall in unserer Gesellschaft. Vordergründig eigene Posten kurzsichtig sicherstellen. Mit solch einer Einstellung kommen wir nicht vorwärts.
Herr Köhler ( Bürgermeister von Goßwitz) denkt da schon weiter. Er kam am 13.01.05 nach der Versammlung auf mich zu und meinte, daß die Vision des Denkanstoßes bezüglich der Gebietsreform den Namen nicht verdient – eine wirkliche Vision wäre die Zusammenlegung des Städtedreiecks nebst der angrenzenden Gemeinden. Mir erschien dieses Gebilde zunächst etwas unübersichtlich - glaube aber inzwischen, dass seine tatsächlich die bessere und damit richtige Vision ist.
Ich bin gespannt, ob wir es bis 2006 schaffen.....





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Raykbergner ...





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...   Erstellt am 28.02.2005 - 15:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Hartmut,

Kompliment, wie sich der Denkanstoss für die Region Saalfeld-Rudolstadt (und darüber hinaus) engagiert und eine Plattform für Veränderungen bietet.

Mit Interesse habe ich am Wochenende bei einem Besuch in der Heimat die Berichterstattung im Bezug auf die Zusammenlegung von Rudolstadt, Saalfeld und Bad Blankenburg verfolgt und interessante Gespräche zum Thema führen können.

Ich kann aus meiner Sicht dazu sagen, dass eine solche Zusammenlegung durchaus die Chance darstellt, um zukunftsträchtige Strukturen zu schaffen. Verschlankung und Entbürokratisierung sind zwingend notwendig!

In diesem Zusammenhang ist es, so glaube ich, die Chance,da zwei (?) der drei Bürgermeister mit riesen Schritten auf die Rente zusteuern , welche sich der Region bietet (wer sägt schon gern den Ast ab, auf dem er selbst sitzt?). Also, ran an die Arbeit, denn Mai ist nicht mehr weit und bis dahin muss ja noch einiges bewegt werden. Denn sind erst einmal neue Bürgermeister im Amt, wird es sicherlich nicht einfacher für ein solches Unternehmen.

Ähnliche Entwicklungen und Positionen gibt es auch in der Region Leipzig. Dazu ein kurzes Zitat aus "Delitzsch-Online":vom 11.01.2005:

"Im Hinblick auf die angeschlagene Haushaltslage des Landkreises Delitzsch hat Landrat Michael Czupalla die Auflösung des Landkreises ins Gespräch gebracht.
Czupalla schlägt vor, aus dem Landkreis Delitzsch zwei kreisfreie Gemeinden zu bilden. Aus dem Altkreis Eilenburg, erweitert um die Stadt Taucha, soll die eine kreisfreie Regionalgemeinde entstehen. Eine zweite soll aus dem Altkreis Delitzsch entstehen, der um die Stadt Schkeuditz erweitert wird. Die jetzigen kommunalen Ebenen würden dann aufgelöst werden. Laut Aussage des CDU-Politikers sollen damit Kosten gespart und Bürokratie abgebaut werden.

Hintergrund - Im Kreishaushalt 2005, wird trotz Einsparungen von rund zwei Millionen Euro, ein Finanzloch in Höhe von 13,3 Millionen Euro klaffen. Hauptproblem: 95 Prozent der Ausgaben werden der Kommune vom Gesetzgeber aufgebürdet. Besonders der Sozialbereich und die Arbeitsmarktreform belasten die Haushaltskasse schwer."


Ich hoffe und wünsche, dass es immer weniger Gegner von solchen oder ähnlichen Gebietsreformen geben wird, denn sie sind aus meiner Sicht, neben einigen anderen Maßnahmen, dringend notwendig um diesen Staat (Bund, Länder und Kommunen!) vor dem totalen finanziellen Kollaps zu bewahren. So habe auch ich große Hoffnung, dass es schnellsten das Bundesland Mitteldeutschland gibt, doch dass nur am Rande.

Soviel zu diesem Thema auf die Schnelle von einem überzeugten Thüringer, welcher seine Wahlheimat in Leipzig gefunden hat.

Gruß an alle

Rayk Bergner




<Frank Elsner>
unregistriert

...   Erstellt am 15.03.2005 - 15:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So geht’s nun dem Denkanstoß

Große Veranstaltungen, große Zeitungsartikel. Interesse wird bekundet.

Aber passiert wirklich etwas? Die Menschen, die eine Diskussion im Volk aufnehmen sollten und zur guten Tat verwandeln müssen – die Politiker – schweigen, lehnen sich zurück und denken: „Laß die nur machen“.

Im Kreistag spielt die CDU Bauerntheater um den Haushalt und vergrault die letzten sachkundigen Bürger, die Stadträte der drei großen Städte haben noch nicht mal über einen Zusammenschluß geredet und den Lehrern ist ihre Schule so egal wie die Schulkleidung ihrer Schüler. Von Interesse ist einzig die Entfernung des nächsten Urlaubslandes.

Der Städtezusammenschluß wird NICHTS. Man kann sich jede Minute Diskussion sparen und lieber Eis essen gehen. Spätestens, wenn es um den Sitz des Bürgermeisteramtes, die Schulden der Stadthalle und die Kosten für den Saalemax geht, wird aus allen drei Städten das geschlossene Nein zu den notwendigen Beschlüssen kommen.

Unsere Region bzw. unsere Politiker sind zu alt für Veränderungen. Für die Jungen gilt: Haut ab, wenn ihr könnt.




hartmutholzhey 



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Status: Offline
Registriert seit: 08.10.2004
Beiträge: 73
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...   Erstellt am 15.03.2005 - 17:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


nach der Podiumsdiskussion vergangenen Mittwoch hatte ich so einen ähnlichen Text im Kopf....
ich schiele ein wenig neidig auf die Franzosen - die gehen millionenfach auf die Straße, wenn sie sich von der Politik vera(lbert) fühlen. Hier scheint man nur die Sonderangebote der Supermärkte zu studieren.





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