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...   Erstellt am 25.10.2006 - 14:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Klimawandel: Regierungen stehen in der Verantwortung
25.10.2006

Britische Außenministerin Margaret Beckett: „Wenn wir den Klimawandel richtig anpacken, werden wir zahlreiche Probleme weit besser lösen können“


Gestern hat Margaret Beckett, britische Außenministerin, in Berlin in der britischen Botschaft eine wirklich bemerkenswerte Rede gehalten, wie fundamental das Thema Klimawandel und Klimasicherheit in Zukunft die Außenpolitik verändern wird, bzw. jetzt schon verändert. Es wird immer klarer, die internationale Debatte über den Klimawandel steht kurz vor dem Durchbruch auf eine andere Stufe. Die Veränderungen sind signifikanter und relevanter als je zuvor. „In letzter Zeit haben wir erfahren, dass Ausmaß und Dringlichkeit der Herausforderung, vor der wir stehen, noch schlimmer sind als befürchtet,“ so Beckett.
Sowohl das Institut "British Antarctic Survey" als auch das "National Snow and Ice Data Center" aus den USA haben berichtet, dass die Polarkappen schneller schmelzen, als wir es je für möglich gehalten hätten. Wissenschaftler der NASA haben davor gewarnt, dass katastrophale Folgen des Klimawandels wahrscheinlich nicht mehr abwendbar sein werden, wenn ein weiteres Jahrzehnt verstreicht, ohne dass die Emissionen drastisch reduziert werden. Auch Großbritanniens höchste Autorität in Sachen Folgen des Klimawandels, das "Met Office Hadley Centre", hat vor kurzem neue und beunruhigende Daten über das wahrscheinliche Ausmaß der durch Klimawandel ausgelösten Wüstenbildung und extreme Dürreperioden veröffentlicht.
„Es ist jetzt klar, dass Klimaschutz keine Option ist, für die man sich entscheiden kann oder auch nicht, sondern ein zwingendes Gebot. Klimawandel ist ein Problem von heute, nicht von morgen.“ erklärte Beckett. Sie wies außerdem auf die zahlreichen Probleme durch instabiles Klima hin: Temperaturerhöhungen, Ernteausfälle, Zugang zu Süßwasser, Häufigkeit und Schwere extremer Wettereignisse, usw.
Maßnahmen gegen den Klimawandel seien also nicht nur ein notwendiges Muss, sondern auch eine Chance.
„Unsere Aufgabe ist keine geringere als die, die größte öffentlich-private Partnerschaft ins Leben zu rufen, die es je gegeben hat. Wir müssen Rahmenwerke schaffen, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken, mit Anreizen und Strafen, gemeinsam genutzten Chancen und gemeinsam getragenen Lasten, um private Kapitalströme in Richtung CO2-armer Lösungen zu lenken. Und diese Rahmenwerke müssen auf allen Ebenen gleichzeitig geschaffen werden, auf nationaler, regionaler und globaler Ebene. Dafür brauchen wir das breitestmögliche politische Bündnis. Und damit wird es auch zu einer Aufgabe für uns. Dies ist nicht nur ein Umweltproblem. Es ist ein Verteidigungsproblem und ein Problem für alle, die mit Wirtschaft und Entwicklung, Konfliktverhütung, Landwirtschaft, Finanzen, Wohnungswesen, Verkehr, Innovation, Handel und Gesundheit zu tun haben. Dieses Bündnis auf die Beine zu stellen, ist eine Herausforderung für die ganze Welt, vom einfachen Verbraucher bis hin zum Staats- oder Regierungschef.“ erklärte Beckett.
Ihre Rede endete mit einem dringenden Appell an die deutsche Regierung, ihre Klima-Verantwortung bei Ihrer EU-Präsidentschaft und bei der G8- Präsidentschaft wahrzunehmen.

[holler]
www.oekonews.at/





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lebenslust ...
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...   Erstellt am 18.03.2007 - 17:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Klimaschutz geht vor Braunkohle

Täglich kommen neue Vorschläge zur Verringerung klimaschädlicher Treibhausgase auf den Tische, doch droht in Deutschland das wichtigste Instrument zur Senkung von Emissionen unter die Räder der fossilen Energiewirtschaft zu geraten. Im Kampf um die Ausgestaltung des Emissionshandels soll die Braunkohle weiterhin bevorzugt werden - wenn es nach den Wünschen von Wirtschaftsminister Glos und den Energieversorgern Vattenfall und RWE geht. Doch Braunkohle ist der klimaschädlichste Energieträger den wir haben. Die Bundesregierung muss Klimaschutz vor die Einzelinteressen von Konzernen stellen.

weiter..........Greenpeace





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