robin  Registrierter Member

Status: Offline Registriert seit: 22.12.2005 Beiträge: 416 Nachricht senden | Erstellt am 02.01.2008 - 15:11 |  |
Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr
Wandel durch zukunftsweisende Wechselwirkungen
Unter dem Dach der EGRR
Meldung vom 28. Dezember 2007
Eines der Hauptbetätigungsfelder der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr (EGRR), ist die gemäß Genossenschaftssatzung festgelegte Aufgabe, sich mit der Problematik des Klimawandels zu befassen und exzellente Rahmenbedingungen zu erarbeiten.
Diese werden im Verbund mit den Genossenschafsmitgliedern zur gesellschaftlichen Orientierung eines neuen Energiezeitalters im Einklang mit der Natur und ihren Ressourcen umgesetzt.
Hier steht die EGRR als neutrale Institution sowohl mit der Wissenschaft, der Wirtschaft als auch der Politik im konstruktiven Austausch, um sich mit der Klimaproblematik und den möglichen Folgen nachhaltig auseinandersetzen.
Nachdem Herr Andris Piebalgs, EU-Kommissar für Energie, der EGRR schriftlich seine volle Unterstützung zugesagt hat, wollen wir in Form eines Neujahrwortes unsere Mitglieder und alle Interessierte mit einigen Sichtweisen der EGRR vertraut machen.
Grundlage hierfür soll der Europäische Strategieplan für Energietechnologie (SET-Plan) sein.
Keine Angst bitte. Es ist nicht so kompliziert, wie es die Bezeichnung zunächst vermuten lassen könnte. Die EGRR bittet Sie, sich auf dieses Thema einzulassen, da die Auswirkungen des Klimawandels einen immer größer werdenden Einfluss auf Ihren Alltag nehmen werden.
Die Lösungsvorschläge der Europäischen Kommission sind in sich nachvollziehbar und als erster Ansatz geeignet, um eine differenzierte Auseinandersetzung zu führen.
Die EGRR kommt bei ihrer Auswertung unter anderem zu dem Schluss, dass der Zeitrahmen zur Durchführung notwendiger Maßnahmen eine stringente Vorgehensweise vernachlässigt.
Auch Sir Nicholas Stern, Berater der britischen Regierung, kommt in seiner Studie zu dem gleichen Urteil: „Aber es ist noch ehrgeizigeres Handeln in der ganzen Welt erforderlich“.
Die EGRR möchte ihre Einsicht mit einer Verlautbarung aus der Wissenschaft untermauern: Das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung zeigt auf, es gibt eine Klimareaktion, die innerhalb des laufenden Jahrhunderts zu einem anthropogenen Kipp-Prozess im Erdsystem führen kann.
Die Deutung ist unmissverständlich. Der von Menschen verursachte Bedarf an Energie beeinflusst das Klima. Es kommt eine Zeitschnittstelle auf uns zu, an der die durch uns erzeugten Klimaveränderungen zu unumkehrbaren Reaktionen führen.
Vor diesen Hintergründen sieht die EGRR die Notwendigkeit, dass alle Anstrengungen unternommen werden, damit erforderliche Maßnahmen durchgeführt und durchgesetzt werden - nicht nur von ausgesuchten Kreisen hinter verschlossenen Türen und mit den Hintergedanken negativer Ambitionen.
Die EGRR sieht die Lösung als Aufgabe der Gemeinschaft, in der alle die anstehenden Veränderungen erkennen und gemeinschaftlich umsetzen.
Selbstverständlich wird es zu finanziellen Belastungen kommen. Hier muss aus Sicht der EGRR eine soziale Ausgewogenheit Berücksichtigung finden.
Wir sind Herrn Prof. Schellhuber, Leiter des Potsdam Instituts, dankbar, dass er unsere Anregungen aufgegriffen und in den Medien veröffentlicht hat: Der Erfolg zur Lösung des Klimaproblems ist nur mit der breiten Masse der Menschen zu erreichen.
Gerfried Bohlen
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lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5047 Nachricht senden | Erstellt am 04.01.2008 - 13:00 |  |
Greenpeace: Merkels Klimapolitik 2007 - Inkonsequent und unglaubwürdig
"Politik nach dem Motto ‚Wasch mich - aber mach mich nicht nass`", so bilanziert Greenpeace-Kampagnengeschäftsführer Roland Hipp die Politik der Bundesregierung im Klimajahr 2007. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe die Zeichen der Zeit erkannt und auf internationalem Parkett ihre Rolle als Klimaschützerin souverän gespielt. Doch in der Praxis verteidige die Regierung zu Lasten des Klimas die Profitinteressen von Autoherstellern und Energiekonzernen.
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