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lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 23.09.2008 - 21:57 |  |
Teufelskreis im Treibhaus
Zwei völlig unterschiedliche Studien kommen zu ein und demselben Ergebnis: Die Zusammenhänge zwischen der Klimaerwärmung und dem Treibhausgas Kohlendioxid sind weitaus stärker als bisher gedacht.
Zwischen 1500 und 1850 war es ziemlich kühl auf unserem Planeten: Es gab überdurchschnittlich kalte Winter und regenreiche, kühle Sommer. Peter Cox von der Universität im britischen Exeter und Chris Jones vom britischen Wetterdienst haben nun Daten aus dieser "Kleinen Eiszeit" genauer unter die Lupe genommen, um Klimaveränderungen in den kommenden Jahren vorherzusagen.
Konkret ging es ihnen um die Frage, wie viel vom Treibhausgas Kohlendioxid durch sogenannte Senken wie Meere oder Wälder aufgenommen wurde. Bisherige Modelle legten nahe, dass diese Reservoirs bei steigenden Temperaturen immer ineffizienter bei der CO2-Aufnahme werden dürften.
Die Untersuchungen von Cox und Jones belegten dies und zeigten zudem, dass dieser Effekt stärker ist als bisher angenommen:...
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lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 04.10.2008 - 15:00 |  |
Klimawandel in Europa
Die Warnsignale werden immer deutlicher.
Nehmen Hitzewellen und Unwetter in Europa zu? Wie stark steigt der Meeresspiegel in Europa? Und wie beeinflusst der Klimawandel Menschen, Pflanzen und Tiere? Antworten gibt der Bericht „Impacts of Europe’s changing climate – 2008 indicator based assessment“, den die Europäische Umweltagentur (EEA) gestern in Kopenhagen, Dänemark, vorstellte. So hat sich das Klima in Europa in den vergangenen Jahrzehnten erheblich verändert - und die Auswirkungen dieses Wandels zeigen sich immer klarer. Ergebnisse neuester modellgestützter Projektionen lassen in Zukunft eine deutliche Verstärkung der Auswirkungen erwarten. Der Bericht beschreibt anhand von 40 Indikatoren, wie sich erhöhte Risiken für Flutereignisse und Trockenheiten, Verluste der Biodiversität oder Gefahren für den Energiesektor auswirken. Der Bericht erstreckt sich auf zehn Bereiche wie menschliche Gesundheit, Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Tourismus, Verkehr oder Ökosysteme. „Wir sehen deutliche Warnsignale für alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche“ meint der Vizepräsident des Umweltbundesamtes, Dr. Thomas Holzmann, „Auch bei der Bekämpfung des Klimawandels muss Europa zusammenwachsen.“ Laut Bericht stieg die Temperatur in Europa seit Beginn der Industrialisierung um 1 Grad Celsius an, also stärker als der globale Durchschnitt von 0,8 Grad Celsius. Die Gletscher der Alpen verloren seit 1850 etwa zwei Drittel ihrer Eismasse. Seit den 1980iger Jahren beschleunigt sich dieser Prozess. Steigende Temperaturen und Hitzewellen führen zu Gesundheitsproblemen; abschmelzende Gletscher können im Alpenraum die Wasserversorgung vor neue Herausforderungen stellen........
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lebenslust  Administrator

Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 10.10.2008 - 07:14 |  |
Klimawandel weit dramatischer, als erwartet
Der Klimawandel kommt scneller ind schlimmer, als bisher angenommen. So soll der Meeresspiegel noch in diesem Jahrhundert um einen Meter ansteigen. Das verkündeten am Donnerstag Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimaforschung, Hans Joachim Schellnhuber auf einer Pressekonferenz in Berlin. Die Berechungen stützen sich auf neue Erkenntnisse in der Klimaforschung.....
..Quelle: Greenpeace
Vor den Folgen dieser überwiegend menschgemachten Klimakatastrophe warnt der AEVU schon lange. Ob der Mensch noch fähig ist, die Vernunft im Sinne einer möglichen Zukunft einzusetzen, hängt nun vom Willen eines jeden Einzelnen ab.... Info auch hier
[Dieser Beitrag wurde am 10.10.2008 - 07:31 von lebenslust aktualisiert]
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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 18.10.2008 - 09:12 |  |
Forscher bestätigen: Klimawandel pur in der Arktis
Temperatur: fünf Grad höher als gewöhnlich im Herbst. Festlandeis Grönland: 101 Kubikkilometer weniger als 2006. Anstieg des Meeresspiegels: ein Viertelzentimeter jährlich. Nirgendwo sind Tempo und Eigendynamik des Klimawandels besser zu beobachten als in der Arktis.
Die Daten stammen aus dem Arktisbericht 2008 der US-Behörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration). 46 Wissenschaftler aus zehn Ländern haben daran mitgearbeitet. Sie stellten fest, dass die Temperaturen in der Arktis weit über dem langjährigen Durchschnitt liegen.
Durch die Erwärmung schmilzt das Eis auf den arktischen Gewässern. Eis reflektiert Sonnenlicht. Je weniger Eis auf dem Wasser, desto weniger Rückstrahlung von Sonnenlicht ins All. Wasser und Luft erwärmen sich noch mehr, wodurch weiteres Eis schmilzt. ......
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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 11.01.2009 - 19:20 |  |
Globale Erwärmung ist kein Zufall
+ 11.01.2009 + GKSS-Wissenschaftler widerlegen Argument der Klimaskeptiker.
Wissenschaftler des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht und der Universität Bern haben erstmalig die globale Häufigkeit von überdurchschnittlich warmen Jahren zwischen 1880 und 2006 statistisch untersucht. Ihr Ergebnis: Die dabei beobachtete Zunahme von warmen Jahren nach 1990 ist kein statistischer Zufall. Die Ergebnisse werden jetzt in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“ veröffentlicht.
Zwischen 1880 und 2006 lag die durchschnittliche globale Jahrestemperatur im Mittel bei 15 Grad Celsius. In den Jahren nach 1990 häuften sich Jahre, in denen dieser Mittelwert überschritten wurde.
Die GKSS-Forscher stellten sich die Frage:
Ist es purer Zufall, dass die wärmsten 13 Jahre nach 1990 gemessen wurden, oder ist diese Häufung beeinflusst?................
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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 27.02.2009 - 07:06 |  |
Warnung vor Risiken der globalen Erwärmung
+ 26.02.2009 + Selbst geringfügiger Temperaturanstieg sorgt für heftige Folgen.
Die Risiken der negativen Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur müssen heute höher eingeschätzt werden als noch vor einigen Jahren. Zu dieser Schlussfolgerung kommt ein internationales Forscherteam, dem auch Hans-Martin Füssel vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK angehört. In einem nun erschienenen Artikel im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) kommt das Expertenteam zum Schluss, dass die Risiken bereits bei einer geringen weiteren Erwärmung über das Niveau von 1990 deutlich zunehmen.
Füssel erklärt, dass viele Ökosysteme, wie etwa tropische Korallenriffe, empfindlicher auf die globale Erwärmung und den Anstieg der CO2-Konzentration reagieren als noch im dritten Sachstandsbericht des IPCC von 2001 angenommen wurde. "Wir haben drei wesentliche Informationsquellen", erklärt Füssel. Zum Einen sind es Messungen von Temperaturen, Eisdichten, Schmelzvorgänge von Gletschern, Eisschilden und dem Meereis, aber auch Beobachtungen von Veränderungen in Ökosystemen. Zum Anderen sind es Analysen von vorhandenen Daten, die Aufschluss darüber geben, wie stark der menschliche Einfluss zur beobachteten Veränderung beiträgt. "Einschlägige Studien zeigen zum Beispiel, dass die Hitzewelle 2003 ohne menschliches Zutun kaum erklärbar ist", so Füssel.
"Die dritte Informationsquelle sind die wesentlich verbesserten Modellrechnungen, die mehr Prozesse berücksichtigen als jene von 2001." Diese Modellrechnungen zeigen, dass sich Wetterextreme stärker verändern werden als klimatische Mittelwerte, da auch die Variabilität des Klimas zunimmt.
Der Treibhausgas-Ausstoß und der beobachtete globale Temperaturanstieg in den vergangenen Jahren liegen im oberen Bereich der Prognosen des IPCC. "Wenn die damit verbundenen Risiken höher zu bewerten sind, ist auch die Dringlichkeit größer, den Treibhausgas-Ausstoß zu verringern und besonders betroffene Regionen bei der Bewältigung der nicht mehr vermeidbaren Folgen des Klimawandels zu unterstützen", folgert Füssel. Dies sei auch eine Frage der Gerechtigkeit, da viele der Länder mit dem geringsten Ausstoß von Treibhausgasen besonders stark vom Klimawandel betroffen sein werden.
Eine der fünf "begründeten Klimasorgen", die in dem PNAS-Artikel betrachtet werden, betreffe einzigartige Ökosysteme wie etwa Korallenriffe, polare und alpine Ökosysteme und tropische Regenwälder. "Viele Tier- und Pflanzenarten dort sind sehr spezialisiert und können sich an die Klimaänderung nicht schnell genug anpassen. Betroffen sind aber auch wir Menschen, insbesondere indigene Völker und die Bewohner von Inselstaaten", führt Füssel aus. "Das Risiko extremer Wetterereignisse wie Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren oder tropischen Wirbelstürmen nimmt in vielen Weltregionen ebenfalls deutlich zu."
Der Treibhausgas-Ausstoß könnte das Klimasystem der Erde über kritische Grenzen hinaus belasten, sodass wichtige Prozesse im Gesamtgefüge "kippen" und von da an grundsätzlich anders ablaufen, warnen die Forscher. Beispiele sind das Abschmelzen des Grönländischen Eisschildes, eine großflächige Versteppung des Amazonas-Regenwaldes oder die Schwächung des Nordatlantikstromes. Die Studienautoren um Joel Smith von Stratus Consulting und Stephen Schneider von der Stanford University in Kalifornien stützen sich auf Beobachtungen bereits eintretender Folgen der globalen Erwärmung und auf das verbesserte Verständnis wichtiger Prozesse des Klimasystems. Drei der Verfasser des aktuellen Artikels sind auch maßgebliche Autoren des Kapitels des IPCC-Berichts von 2001, in dem die fünf begründeten Klimasorgen erstmals beschrieben wurden.
Quelle:
pressetext austria 2009
Wolfgang Weitlaner 2009
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Klimaforscher: Dramatischer Apell der Wissenschaft
+ 14.03.2009 + "Die Botschaft der Wissenschaft ist eindeutig", sagt der Potsdamer Klimaforscher und Kanzlerin-Berater Joachim Schellnhuber: "Für die Politik gibt es keine Ausreden mehr".
Drei Tage lang trugen 2.500 Wissenschaftler aus aller Welt die neuesten Erkenntnisse zum Klimawandel in Kopenhagen zusammen.
Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen: Der Klimawandel schreitet noch schneller und härter voran als bisher gedacht . Der Weltklimarat ging in seinem jüngsten Sachstandsbericht von 2007 etwa noch von einem Anstieg des Meersspiegels um bis zu 60 Zentimetern bis zum Ende des Jahrhunderts aus. Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass bereits bis 2050 ein Anstieg um einen Meter oder mehr möglich ist. Klimawissenschaftler aus 80 Ländern waren Anfang März auf einer dreitägigen Konferenz in Kopenhagen zu dem Schluss gekommen, dass bis 2100 der Anstieg des Meeressspegels um 75 bis 190 Zentimeter real sein wird. 600 Millionen Menschen, aus Küstenregionen wären davon bedroht.
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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 25.03.2009 - 21:39 |  |
Prognose über Klimawandel immer düsterer
Vor dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen zeichnen die führenden Fachwissenschaftler ein düsteres Bild von der Zukunft der Erde. Der britische Ökonom Lord Nicholas Stern sagte am Donnerstag bei dem Vorbereitungstreffen auf den Gipfel im Dezember, die Experten müssten den Menschen "laut erklären, was fünf Grad Erderwärmung bedeuten". Stern meinte, dass "Milliarden Menschen zu Klimaflüchtlingen werden"......
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[Dieser Beitrag wurde am 28.03.2009 - 09:55 von lebenslust aktualisiert]
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Deutscher Wetterdienst: Der Der Klimawandel hat sich beschleunigt
01.05.2009 + „Der Klimazug rollt nicht nur. Er fährt auch immer schneller.“ Neue Fakten zum Klimawandel in Deutschland.
Die Klimastatistiker des Deutschen Wetterdienstes hätten Temperaturmessungen in ganz Deutschland von 1890 bis 2008 ausgewertet. Im Mittel dieser knapp 120 Jahre liege die Jahresdurchschnittstemperatur bei 8,3 Grad Celsius. In den vergangenen 20 Jahren sei dieser Mittelwert fast immer übertroffen worden. Nur einmal, 1996, sei es kühler gewesen. Sechs der zehn wärmsten Jahre seit 1890 fielen in die vergangene Dekade. Kusch: „Diese Zahlen belegen klar: Der Klimawandel hat sich in den vergangen beiden Jahrzehnten beschleunigt.“......
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Status: Offline Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5018 Nachricht senden | Erstellt am 19.06.2009 - 06:31 |  |
"Nicht-Handeln nicht zu entschuldigen"
Forscher warnen in neuem Bericht eindringlich vor "schnellen und unumkehrbaren Klimaveränderungen"
Brüssel - Das weltweite Klima wandelt sich nach neuesten Forschungsergebnissen noch rasanter als bisher befürchtet. Die Höhe des Treibhausgasausstoßes und andere wichtige Indikatoren zum Klimawandel lägen bereits an oder nahe an den jeweiligen Obergrenzen, die der Weltklimarat (IPCC) vorgegeben habe. Wie aus dem Kopenhagen-Bericht führender Forscher hervorgeht, könnte der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um einen Meter oder mehr steigen. Wegen der neuen Erkenntnisse forderte die Forschergruppe Politiker, Wirtschaft und Verbraucher auf, ihr Verhalten zu ändern und so den Klimawandel zu bekämpfen.
Selbst nach 2100 wird das Abschmelzen des Eises in der Antarktis und in Grönland noch für mehrere Jahrhunderte andauern, wie die Forscher in dem in Brüssel veröffentlichten Bericht schreiben. Selbst wenn der Ausstoß der Treibhausgase von heute auf morgen gestoppt würde, würden die Temperaturen in den kommenden 1.000 Jahren kaum sinken. Die Entwicklung verstärke sich zudem von selbst: Ist ein Ozean nicht von Eis bedeckt, sondern von Wasser, wird mehr Hitze von der Sonne aufgenommen und weniger reflektiert. Das Aufheizen der Ozeane beschleunige sich damit weiter......
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