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...   Erstellt am 04.03.2007 - 14:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Was bedeuten die Klimaänderung und das Abschmelzen der Gletscher für die Alpen?

Im Alpenraum steigt das Gefahrenpotential mit den Temperaturen: Durch das schnelle Abschmelzen der Gletscher werden große Schuttareale, die sogenannten Gletschervorfelder, freigelegt. Das lockere Gestein kann bei Starkregen als Murgang oder Erdrutsch Täler und Siedlungen gefährden. Auch hier bilden neue und schnell ansteigende Gletscherseen eine zunehmende Gefährdung.

mehr..... mit vielen Bildern: Gletscherarchiv





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Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
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...   Erstellt am 01.08.2008 - 22:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Klimawandel bedroht Naturraum Alpen

+ 01.08.2008 + In Tirol wird es immer heißer und die Gletscher schmelzen - Konkrete Schritte für Anpassung an den Klimawandel müssen dringend gesetzt werden.

Die Lebensbedingungen der TirolerInnen werden sich aufgrund eines anhaltenden ungebremsten Klimawandels dramatisch verändern. Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 präsentierte im Rahmen einer Pressekonferenz ein alarmierendes Klimaszenario für das Bundesland Tirol und den alpinen Raum.

Eine Studie, die von Klimaforschern der Universität für Bodenkultur für GLOBAL 2000 erstellt wurde, zeigt auf, dass im Alpenraum die Folgen des Klimawandels verstärkt auftreten werden. Der Alpenraum reagiert besonders sensibel auf die globale Klimaveränderung und kann daher als „Klimafrühwarnsystem“ angesehen werden.

„Gerade im Alpenraum, wo der Klimawandel rascher als anderswo voranschreitet, muss von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft besonders rasch reagiert werden“, sagt Karl Schellmann, Klima- und Energieexperte von GLOBAL 2000. „Nur wenn jetzt konsequent in die Verringerung der Treibhausgasemissionen und in die Anpassung an die Klimaveränderung investiert wird, kann Tirol auch in Zukunft seine Qualität als Lebens- und Erholungsraum erhalten.“

In den nächsten Jahrzehnten werden die Jahreszeiten Sommer und Herbst in Tirol um etwa 3 Grad wärmer. Bei einem ungebremsten Klimawandel sind bis zum Ende dieses Jahrhunderts eine Zunahme der Durchschnittstemperaturen von bis zu 5 °C zu befürchten. Fünf Grad mehr klingt nach nicht viel, ist aber genau der Unterschied von der letzten Eiszeit bis heute. Ohne Gegenmaßnahmen droht uns daher innerhalb von Jahrzehnten eine „Heißzeit“.

„Weder wir Menschen noch die Natur können sich in so kurzer Zeit an diese Aufheizung anpassen. Gesundheitliche Probleme, besonders für Kinder und ältere Menschen, sind zu befürchten. Außerdem droht ein massives Artensterben im Naturraum Alpen. Der massive Temperaturanstieg könnte das Aus für Schneehase und Murmeltier bedeuten“, warnt Schellmann.

Gleichzeitig drohen im Sommer zunehmend Stromausfälle: Niedrige Flusswasserstände beschränken die Stromerzeugung aus Wasserkraft und der Betrieb von kalorischen Kraftwerken (insbesondere auch von Atomkraftwerken) ist auf kühles Flusswasser angewiesen. Da sommerliche Trockenperioden oft ganz Mittel- und Osteuropa betreffen, schafft eine Importabhängigkeit zusätzliche Probleme. Ohne Anpassungsmaßnahmen ist der Kollaps des Energiesystems vorprogrammiert.

GLOBAL 2000 fordert daher folgende Anpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen:


Maßnahmenprogramm zur Anpassung der Land- und Forstwirtschaft an die Klimaerwärmung
Schnelle Anpassung von Baunormen und Berücksichtigung des künftig erhöhten Kühlbedarfs
Umschichtung der Wohnbaufördermittel vom Neubau zur thermischen Sanierung bestehender Gebäude. Völlige Streichung der Wohnbaufördermittel ohne Energiekriterien (Sockelförderung)
Förderung innovativer Projekte und der entsprechenden Forschung & Entwicklung zur Senkung des Heiz- und Kühlenergiebedarfs
Ausweitung und Begrünung von autofreien Zonen in den Städten. Dadurch wird der CO2-Ausstoß reduziert und es werden zusätzliche Grünflächen geschaffen

Darüber hinaus fordert GLOBAL 2000 auf Bundesebene ein umfassendes Klimaschutzgesetz im Verfassungsrang. „In Anbetracht der alarmierenden Klimadaten muss die Politik endlich handeln und Klimaschutz zum Staatsziel ernennen“, appelliert Schellmann abschließend.

Quelle: www.global2000.at/index.php





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...   Erstellt am 31.03.2009 - 21:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Alpenwelt bröckelt

Der Klimawandel zeigt auch direkt vor unserer Haustür seine Auswirkungen, teils mit roher Gewalt: Er zermürbt die Alpen und lässt Berghänge abbrechen.

Der Klimawandel bedroht die einzigartige Alpenwelt. Besonders stark zu spüren bekommt das der Schweizer Ferienort Grindelwald im Kanton Bern, berichtet die Zeitschrift „bild der wissenschaft“ in ihrer Aprilausgabe. Der Ort, der unterhalb einer tiefen Schlucht liegt, wird immer öfter von Murenabgängen und Gerölllawinen bedroht. Schuld ist die globale Erwärmung.

„In Grindelwald spielen sich auf engstem Raum viele Prozesse wie im Lehrbuch ab“, sagt der Geologe Hans Rudolf Keusen, der das Gebiet seit fast zehn Jahren beobachtet. Begonnen hat seine dortige Arbeit im Frühjahr 2000, nachdem eine große Gerölllawine in die Schlucht des Grindelwaldgletschers stürzte. Die Ursache fand sich in 2700 Metern Höhe: Dort war der Permafrostboden an einer Bergflanke angetaut, das Gestein wurde brüchig und stürzte schließlich donnernd zu Tal – ein Phänomen, das sich seitdem regelmäßig während des Sommers wiederholt.......

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