<ART> unregistriert
| Erstellt am 06.06.2005 - 08:33 |  |
Vor 30 Jahren spielte Klaus Hoffmann zum ersten Mal vor Publikum in Berlin eigene Lieder. Seither ist viel Zeit vergangen, aber er ist sich und seiner Kunst treu geblieben. Mit großem Erfolg - Klaus Hoffmann hat inzwischen rund 20 Alben veröffentlicht! Nun liegt sein neuestes Werk vor: "Von dieser Welt".
Die Produktion knüpft an die beiden letzten Veröffentlichungen "Melancholia" und "Insellieder" an. "Von dieser Welt" handelt vom Alltäglichen mit seinen Licht- und Schattenseiten, in dem die Hoffnung trägt - und das immer mit einem Augenzwinkern. Wie Hoffmann selbst im NOTES-Interview erzählte, fließen seine Grundthemen immer wieder in alle seine Lieder ein. "Es geht um Abschied von bestehenden Regeln, um Mutmacher, Paroli, es geht um Suggestion und um die Vielfältigkeiten der Selbst- und Menschwerdung. Aber, um es nicht zu strapazieren, jeder Künstler schafft etwas Eigenartiges. Und diese Eigen-Art ist natürlich von einer Welt, die es woanders nicht gibt, einem Innen und Außen. In dem Sinne handelt das Album natürlich von 30 Jahren Bühnenarbeit." So gesehen fließt in das Album auch der Titel "Nicht von dieser Welt ein".
Auch bei diesem Album zeigt Klaus Hoffmann meisterlich seine stilistische Vielfalt: Bossa, Jazz, traditionelle griechische Musik, französische Chansons und deutsche Gassenhauer verknüpft er zu unverwechselbaren Liedern und eigener Poesie. Diese Vielfalt und Theatralik macht ihn einzigartig und zu dem, was Italiener und Franzosen als Chansonnier bezeichnen.
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