christine unregistriert
| Erstellt am 14.02.2007 - 17:09 |  |
P R E S S E M I T T E I L U N G
aktion tier - menschen für tiere e.V.,
Achtung, Kippfensterkatzen kommen
Berlin/München, 14.02.2007. Bald ist Frühjahr - Zeit des Kippfenstersyndroms der Katzen, gefürchtet von jedem Tierarzt. Wenn die ersten lauen Tage kommen, wird erst einmal ordentlich gelüftet, am besten man kippt gleich alle Fenster. Was viele Tierhalter nicht bedenken: Auch die Stubentiger zieht es jetzt nach draußen. Durch den gekippten Spalt versuchen sie, den heimatlichen vier Wänden zu entwischen. Auf halber Strecke bleiben sie im Fensterspalt hängen und sitzen fest. Durch die hektischen Bewegungen bei den Versuchen sich zu befreien, rutschen die Katzen immer tiefer in den Fensterschlitz hinein.
Am Ende kommen sie weder vor noch zurück. Wohl der Katze, deren Besitzer das Dilemma rechtzeitig bemerkt. Schon einstündiges Festsitzen kann Folgeschäden mit sich bringen, die nicht heilbar sind.
Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V. erklärt, warum dieses Festsitzen so gefährlich ist: "Durch die Einengung werden die Blutgefäße abgequetscht. Es kommt zu Minderdurchblutung der Hintergliedmaßen und der Nieren mit teilweise irreversiblen Schäden. Bei Befreiungsversuchen kann es zudem zu Frakturen der Wirbelsäule kommen."
aktion tier e.V. weist daher Katzenbesitzer darauf hin, ihre Fenster nie gekippt zu lassen!
Für Räume wie Bad und Toilette, in denen das Lüften teilweise unabdingbar ist, gibt es im Zoofachhandel Schutzvorrichtungen, um die Fenster nachzurüsten und die Spalten zum Beispiel mit Netzen abzudichten.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 089-89146676, Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).
aktion tier - menschen für tiere e.V.
Pressestelle
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<castorc> unregistriert
| Erstellt am 15.02.2007 - 21:00 |  |
Ja, das Thema kenne ich. Eine unserer Katzen hat den Weg auch für dich entdeckt. Wir haben uns immer gewundert wie sie den Weg nach draussen (wenn die Haustür zu war) gefunden hat, bis wir sie am Küchenfenster erwischten.... zack auf das Gardinenstängchen und raus aus dem Fenster. Die Gardinenstange ist nur mit doppelseitigem Klebeband bestestigt... was da alles hätte passieren können.
Aber: Das Fenster hat nun ein Kipp-Gitter und Kimba benutzt wieder den Weg durch die Tür - so ungefährt 50x am Tag 
LG
castorc
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