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Suzette ...
Zweig
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...   Erstellt am 31.10.2005 - 19:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich kann Elisabeth nur zustimmen, die Kostüme der DDR Verfilmungen mögen nicht immer sooo historisch korrekt sein, aber - neben der Lotte in Weimar, die ich ebenfalls sehr schätze (ich muß mal wieder reinschauen, die Szene ist mir irgendwie entfallen ) - halte ich die DEFA Adaption von Goethes, Wahlverwandtschaften für eine der schönsten Literaturverfilmungen, die ich je gesehen habe.




Adolphe ...
Zweig
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...   Erstellt am 31.10.2005 - 20:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hinsichtlich auf Republicain´s Hinweis zu dem Film "Barry Lyndon" sei noch zu erwähnen, das einige von euch vor nicht allzu langer Zeit an einem der Drehorte dieses Filmes waren.
Es ist das fast schon berüchtigt zu nennende kleine Freilichtmuseum im Voreifelland, westlich von Köln gelegen: Kommern





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Der Schein trügt..........

Justine_de_Farinot ...
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 14:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Besagten "Barry Lyndon" konnte ich jetzt auch endlich mal sehen, wirklich schön ausgestattet und ein tolles Flair, alles was recht ist!
Unglaublich stimmige und aufs 18. Jahrhundert einstimmende Bilder...
Kubrick hat zwar immer sehr stimmige Bilder, aber manchmal langweilt dafür der Stoff, auch "Barry Lyndon" war sehr lang (3 Stunden), aber ich bin (nachts um 2 Uhr!) nicht dabei eingeschlafen, also Bravo!

[Dieser Beitrag wurde am 18.11.2005 - 14:44 von Justine_de_Farinot aktualisiert]





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Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen.
(Rousseau)

Adolphe ...
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 15:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die schönen Stimmungen kommen nicht von ungefähr...
Hier eine kleine Rezension, die die Philosophie die dahintersteckt erklärt:

retro-park.de/barrylyndon/





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Der Schein trügt..........

Elisabeth 
Ast
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 15:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


dabei ist Barry Lyndon mit nicht so perfekt ausgestattet wie beispielsweise die "Gefährlichen Liebschaften"
Aber das Gesamtbild und die Athmosphäre sind hinreißend.Es hat den Anschein , daß sich Kubrick zu den wunderbaren Landschaftsbildern der Epoche die passende Landschaft gesucht hat....





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der Unterschied zwischen Einbildung und Bildung besteht in Anstrengung und darin , daß man sich die Finger schmutzig macht .....

Justine_de_Farinot ...
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 15:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sehr gut!
Jaaa, ich bin mehrere Jahre in der Filmproduktion tätig gewesen und kenne ein paar Tricks der Kameraführung
An einigen Stellen wundert man sich, daß man nicht sonderlich gerührt ist, an anderen erdrückt einen die Sentimentalität, die dennoch nie kitschig wirkt, wie ich finde! Steven Spielberg z.B. arbeitet ja dagegen nur mit der Tränendrüsentaktik, da schüttelt es mich immer!
Eindrucksvoll und meisterhaft sind die Szenen, die nur von der Mimik der Darsteller leben, das Duell am Ende war in der Tat so eine.
Schade eigentlich, daß diesen Film kaum jemand kennt...

Stimmungsvoll ebenfalls bestens gelungen finde ich übrigens auch den Film "Zimmer mit Aussicht", der allerdings um 1900 spielt.





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Republicain ...
Dieses Baums Blatt
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 16:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sehr guter Beitrag, Adolphe.
Das einzig wirklich doofe finde ich - die unsäglichen Bärte. Der irischen Verwandschaft wie der Schnurbart, und die Schönheitspflästerchen des Chevalier de B...", diesem irischen Gentlemen, der aussieht als wäre er eine männliche Puffmutter. Entschuldigt den Ausdruck, mir fiel leider kein zutreffenderer ein.
Das ist die einzige Stelle bei der ich Kubrick nicht nachvollziehen kann. Über Militärszenen pflegt man ja lieber den Mantel des Schweigens zu decken.
Schönheitspflästerchen sind bei Damen so um 1750 gänzlich aus der Mode gekommen. Man sieht noch bei Boucher, und, schon die größte Ausnahme, auf einem Gemälde von Reynolds um 1770 diese Dinger. Bei Herren scheinen sie stets belächelt worden zu sein. Es gibt da ja die bekannte Karikatur von Hogarth, die sogar als Gemälde ausgeführt ist, auf dem der künftige Bräutigam Schönheitspflästerchen trägt. ("Marriage à la Mode" aus den 1740ern)
Ansonsten aber ein Spitzenfilm, in Sachen Bilder unübertroffen, obwohl "Gefährliche Liebschaften" gerade was die Passform und Stimmigkeit, Stoffe etc. der Kostüme betrifft noch besser ist.





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... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet.

Adolphe ...
Zweig
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 20:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oooch, so schlecht finde ich die Militärszenen nicht.
Die Parade am Anfang mit diesem geradezu hinreißend arrogant/dämlich dreinschauenden Offizier ist Kultverdächtig. Der gepfiffen und getrommelte Marsch "British Grenadier" sowieso.........

Gut, die Bärte, naja.....
Aber längst nicht so dämlich wie die angeklebten Bärte in "Gettysburg"
Aber das findet ja auch 50 Jahre nach unserer Zeitrechnung statt.





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Der Schein trügt..........

Justine_de_Farinot ...
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...   Erstellt am 18.11.2005 - 20:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mir gefielen die Militärszenen eigentlich auch ganz gut, Bärte hin oder her.
Na ja, wir sind die Bilder marschierender Soldaten ja auch schon gewöhnt und verbinden sie automatisch mit freizeitlichem Vergnügen
Ich habe vorhin auch den Soundtrack zu "Barry Lyndon" gefunden, und ich gebe es zu, ich habe auch eine Schwäche für diese Märsche

[Dieser Beitrag wurde am 18.11.2005 - 20:56 von Justine_de_Farinot aktualisiert]





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Elisabeth 
Ast
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...   Erstellt am 19.11.2005 - 06:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


mein Lieblingsmarsch ist und bleibt der Hohenfriedberger ;- )))......

Der kleine aber feine Unterschied zwischen Emotionaliät und Emotion-

Die Militärszenen im Patriot beispielsweise sind platt&pathetisch, dämlich theatralisch und emotional.Das macht es umglaubwürdig und kitschig.
Hollywood scheint seine Betrachter für emotionale Krüppel zu halten , die mit einer Überdosis Bildern überschüttet werden müssen ....

Kubricks ( zählt für mich nicht zu Hollywood !!!) Bilder hinterlassen so ein seltsam erhabenes Gefühl beim Zuschauen-Vielleicht liegt das Geheimnis darin , daß der Betrachter genügend Raum bekommt für eigene Empfindungen-






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