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Roland ...
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...   Erstellt am 22.12.2007 - 20:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hello Tony,
just had a look at your 48scale Hien here on JAM- marvellous, great work on this flying beautie! I am keen to see your 32scale project being started...

Roland




Roland ...
Allesflieger
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...   Erstellt am 30.12.2007 - 16:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Leute,
Tabatas grüne Ki-61 betrachte ich auf´s erste einmal als fertig gestellt.
Was noch fehlt, sind die eingeklappten Trittstufen sowie die Positionslichter- und natürlich die Kanzelverglasung: wenn bis Ende dieser Woche die Eduard-Abklebeschablonen nicht eingetroffen sind, werde ich die Verglasung bei beiden Modellen wie gewohnt "eigenhändig" abdecken und lackieren.
Weiters möchte ich die Paneellinien noch etwas verdunkeln, die Auspuffrohre farbig noch etwas aufmotzen und ähnliches mehr...


Auf den beiden Bildern stehen sie Läufe der Bordwaffen im Mittelpunkt: die Teile stammen aus dem Bausatz -die Spritzenkanülen blieben diesmal in der Verpackung, aufgebohrt wurden sie mit Pinnadeln und der konischen Spitze einer Reisnadel. Wobei mich hier interessieren würde: wie geht Ihr an diese Problem heran?






Bis heute sah der Vogel so aus:







Allerdings konnte ich mich mit den Antennenkabel nicht anfreunden; viel zu dick, der Kleber hatte außerdem unschöne "Buckel" hinterlassen (anders gesagt: ich habe gepatzt :o)
Abhilfe sollte ein Einfärben mit einer Alufarbe bringen, half aber nichts:



Nachdem ich mir diese Verkabelung mit "Unsichtbarem Faden" einige Tage angesehen hatte, stand der Entschluß fest- das Ding muß runter!

Anschließend applizierte ich -mit Einwilligung meiner Frau- ein schönes, gerades Stück Haar als Antennendraht; mit der Lösung kann ich jetzt -auch im großen Maßstab- leben.








Die Isolatoren habe ich dabei mit verdickten Farbtropfen angedeutet.
Also, demnächst sollte es Hien Nr.1 in der Gallerie zu sehen geben. Nach der Fertigstellung der Ki-46 geht´s mit Nr.2 weiter...

Grüße Roland

[Dieser Beitrag wurde am 11.01.2008 - 09:45 von raidenjack aktualisiert]




RaidenJack ...
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...   Erstellt am 30.12.2007 - 18:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi Roland!

Ich sage mal gar nichts, schöne Haare hat Deine Frau. Wie immer ein sehr imposantes Modell von Dir und mehr als nur sehr gut. Was die Antennen angeht, so kann ich Dir da nur Q-Tips empfehlen, was besseres gibt es nicht. Zu den Kanonenläufen, nun ja, viel besser bekommt man die nicht hin. Kanülen von Spriten oder ähnliches sind dann wohl auch eher für glatte Läufe bestimmt. Ich bevorzuge auch die Bohrmethode, habe aber auch schon den ein oder anderen Pikser benutzt. Gruß, Udo und guten Rutsch schon mal.




Roland ...
Allesflieger
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...   Erstellt am 31.12.2007 - 15:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Udo- danke für die Wünsche!
wie soll ich´s formulieren- nachdem ich bei Wikipedia erfahren hatte, dass "Q-Tips" mit den auch in Österreich recht beliebten Wattestäbchen ident sind (und von einem gewissen Leo Gerstenzang -mein kindliches Gemüt war erheitert- 1926 erdacht worden waren... :o) bleibt trotzdem eine Frage offen: Wie gestaltest Du damit Antennenkabel? Ziehst Du da Fäden heraus? Klingt jedenfalls sehr interessant! Falls die Silvesterpartie zu fad wird, habe ich jedenfalls was Sinnvolles zum nachdenken

Udo, ich wünsch Dir -und uns allen- ein glückliches, produktives 2008!
Prosit Neujahr! Roland




Nakano ...
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...   Erstellt am 05.01.2008 - 17:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Respekt, Respekt Roland

Wie gewohnt ertsklassige ausfuehrung und den bau begleitende erlaeuterungen..

deine Tony rockt

Unter anderem die Darstellung der lackplatzer ist dir hervorragend gelungen...

Nur wurden die tankbehaelter alt genug fuer selbige??

[Dieser Beitrag wurde am 05.01.2008 - 17:45 von Nakano aktualisiert]




Roland ...
Allesflieger
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...   Erstellt am 05.01.2008 - 22:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Nakano,
danke einmal für Deine anregende Rückmeldung. Du formulierst die Bedenken zur Oberfläche der Tanks zwar als Frage, aber ich denke, Du hast mich erwischt...


Von Anfang an, als ich den Plan gefasst hatte, eine abgewitterte Ki-61 zu bauen, waren abgeschlagene Tanks ein fester Teil des Vorhabens- aber Du hast natürlich recht, die Dinger waren ja Verlustgeräte.

Irgendwo habe ich einmal an Abbildungen einer Hien oder einer Hayate so gefleckte, demolierte Tanks gesehen (hab´ in meinen Quellen nachgesehen aber jetzt nichts gefunden) und seitdem geistert bei mir die diffuse Vorstellung um, so etwas einmal darzustellen. Eventuell ist die Abplätzerei aber wirklich etwas gar zu heftig ausgefallen... Da ist wohl die Begeisterung wirklich mit mir durchgegangen :0)

Ich habe zuwenig Ahnung über Lager- und Transportbedingungen von Verschleißmaterial wie Außentanks im Betrieb der japanischen Streitkräfte jener Tage, um den Grad der Verwitterung belegen zu können- vielleicht hat ja einer der Forenkollegen da eine Meinung dazu? Wär ja eigentlich interessant, darüber mehr zu erfahren.

Schön von Dir gehört zu haben! Gruß Roland




Nakano ...
Vielflieger
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...   Erstellt am 10.01.2008 - 22:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Roland schrieb

    Hallo Nakano,
    danke einmal für Deine anregende Rückmeldung. Du formulierst die Bedenken zur Oberfläche der Tanks zwar als Frage, aber ich denke, Du hast mich erwischt...


    Von Anfang an, als ich den Plan gefasst hatte, eine abgewitterte Ki-61 zu bauen, waren abgeschlagene Tanks ein fester Teil des Vorhabens- aber Du hast natürlich recht, die Dinger waren ja Verlustgeräte.

    Irgendwo habe ich einmal an Abbildungen einer Hien oder einer Hayate so gefleckte, demolierte Tanks gesehen (hab´ in meinen Quellen nachgesehen aber jetzt nichts gefunden) und seitdem geistert bei mir die diffuse Vorstellung um, so etwas einmal darzustellen. Eventuell ist die Abplätzerei aber wirklich etwas gar zu heftig ausgefallen... Da ist wohl die Begeisterung wirklich mit mir durchgegangen :0)

    Ich habe zuwenig Ahnung über Lager- und Transportbedingungen von Verschleißmaterial wie Außentanks im Betrieb der japanischen Streitkräfte jener Tage, um den Grad der Verwitterung belegen zu können- vielleicht hat ja einer der Forenkollegen da eine Meinung dazu? Wär ja eigentlich interessant, darüber mehr zu erfahren.

    Schön von Dir gehört zu haben! Gruß Roland



Das gesamtbild deiner Hien ist hervorragend und obs nun abplatzer gab oder nicht ist auch zweitrangig, und tut dem erstklassigen ergebnis keinen abbruch...

selbst wenn die abplatzer da nicht hingehoeren, sehen sie sehr gut aus

Bei der 262 sahen sie teilweise auch so aus




habe ich mal in einem buch ueber die 262 gesehen, das die ne frisch lackierte 262 mit total verranzten abwurftanks aus restbestaenden bestückt haben...

So wirds bei deiner Hien auch gewesen sein

[Dieser Beitrag wurde am 10.01.2008 - 22:49 von Nakano aktualisiert]




Roland ...
Allesflieger
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...   Erstellt am 11.01.2008 - 09:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


... ja genau, so wird´s gewesen sein

Irgendwie wär es ja auch einmal interessant, diese Dinger nicht nur schmoddrig sondern so richtig verbeult darzustellen, sodaß der Eindruck einer dünnen Blechwand verstärkt wird.

Der Me-262 Ausschnitt verrät ein interessantes, sehenswertes Modell; gibt´s da irgendwo noch mehr Bilder online?

Gruß Roland

[Dieser Beitrag wurde am 11.01.2008 - 09:27 von Roland aktualisiert]




Roland ...
Allesflieger
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...   Erstellt am 06.02.2008 - 20:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo, hier eine Übersicht über den Bauzustand der zweiten Hien im Schwalben-Duett.
Kobayashis Ki-61 weist ja diese attraktive, eigenwillige Flecktarnung auf; ich habe auf folgende Weise versucht dem nahe zu kommen: Zuerst war an abriebfreudigen Stellen ein wenig Abdecklack aufgebracht worden, danach wurde das Mottling in einem -durchaus anstrengenden!- längeren Arbeitsgang mit äußerst verdünnter Acrylfarbe aufgebracht. Die Umrisse der Flecken wurden meist zuerst gezogen, dananch kam sozusagen die Füllung, wobei -dank verdünnter Farbe- in Schichten aufgebaut werden konnte.
Die stark verdünnte Farbe sorgte dabei für einen recht präzisen Farbrand.
Bei Form und Anordnung der grünen Flecken orientierte ich mich an Abbildungen der Originalmaschine- ohne dabei bei jedem grünen Kringel an den Fotos zu kleben.






Mir war am Eindruck eines relative rasch aufgetragenen, durchaus nicht gleichmäßigen Farbauftrags gelegen, es sollten auch nicht alle Farbränder gleich präzise ausfallen. Kobayashis Maschine bekam erst am Frontflugplatz der 244. eine improvisierte Flecktarnung, die Hinomarus sowie die weißen, blauen und roten Bänder waren schon vorhanden und wurden dabei ausgespart. Entsprechend versuchte ich den Eindruck von "ummalten" Hinomarus zu erwecken...










Als nächstes werde ich den Blendschutz am Bug sowie das gesamte Heck abkleben und mit den entsprechenden Farben versehen; darauf folgend wird das ganze in einem ersten, erprobenden Durchgang mit einem Washing versehen und mit glänzendem Klarlack für die Decals vorbereitet. Der Klarlack wird auch -so hoffe ich- den grünen Auftrag etwas vereinheitlichen.
Wirklich zufrieden bin ich noch nicht: einerseits wünsche ich mir bei manchen Flecken einen präziseren Rand, der im Kontrast zu den weicheren Übergängen stehen soll -vielleicht verwende ich dafür auch einen Pinsel. Zum anderen werde ich die endgültige Form und Anzahl der Flecken nach dem Aufbringen der Decals noch einmal überprüfen...
Bis dann -Grüße
Roland




Roland ...
Allesflieger
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...   Erstellt am 15.02.2008 - 20:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So, mit diesem Beitrag werde ich den Baubericht zum Hien- Doppelpack abschließen.




Im ersten Bild seht Ihr die Hien -eigentlich nicht :o) Bloß die gerade lackierten Partien schauen aus der Umhüllung.

Die folgenden Abbildungen zeigen Euch den letzten Bauabschnitt: die Decals sind vollständig aufgebracht; übrigens ließen sich diese mit einer Vor- und Nachbereitung mittels je einer Schicht glänzendem Klarlack problemlos aufbringen.





Da ich einen gewissen Grad der Abnützung und entsprechende Verschmutzungen zeigen möchte, habe ich mich bemüht, die Decals etwas "anzukratzen"; das heißt, die Abziehbilder wurden mittels Weichmacher/ Fixierer in jede Vertiefung und rund um jede erhabene Form geschmiegt -mit Zahnstocher oder ähnlichem- und nach dem Auftrocknen mit einem washing in die allgemeine Oberflächenbehandlung mit einbezogen.








Das ist jetzt der Stand der Dinge. Eventuell kommt noch das eine oder andere Detail, die eine oder andere Ölspur hinzu, aber prinzipiell betrachte ich die Gestaltung der zweiten Hien als beendet.



Was zu tun bleibt, ist dem ganzen ein mattes Finish zu geben und die fehlenden Teile zu montieren, sodaß auch die zweite Schwalbe auf "eigenen Beinen" stehen kann.
So, ich mach mich jetzt gleich an den matten Klarlackauftrag- das Ergebnis des ganzen seht Ihr dann einmal in der Galerie!

Liebe Grüße Roland




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