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...   Erstellt am 11.06.2005 - 12:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Heute habe ich wieder mal einen dieser wunderbaren Kettenbriefe per Email erhalten. Darin kommt ein totkranker Junge vor der, natürlich, an einer unheilbaren Krankheit leidet. Er ist so ein einsamer Junge. Während sich andere Jugendliche/Kinder in seinem Alter über Pickel den Kopf zerdrücken oder wieder mal nicht wissen, was sie anziehen sollen und deshalb eine private Modenschau in ihrem im Jugendstil möblierten Zimmer veranstalten, geht dieses bemitleidenswerte Geschöpf gar nicht erst außer Haus. Jetzt können dann drei lange Ooohhhs des Mitleids ausgesprochen werden.
Oooohhhh 1: Er wohnt noch bei seiner Mutter und Oooohhhh 2: ist unter ihrer Aufsicht. Oooohhhh 3: Es ist schwierig für ihn. Doch dann, es war einmal eines schönen Tages, brachte er den sensationellen Mut auf, es mit der Außenwelt aufzunehmen (natürlich aber nicht ohne vorher seine Mutter gefragt zu haben).
Als er dann so in der ach so gefährlichen Welt dahin schlendert und sich die Schaufenster betrachtet, bleibt er vor einem CD-Geschäft stehen und erblickt eine holde Maid (natürlich eine moderne). Und jetzt Achtung Herzschmerz: Es war Liebe auf den ersten Blick. Also geht er mit diesem ihm bisher unbekanntem Kribbeln im Bauch schnurrstracks in den Laden. Wie in einer amerikanischen Soap stellt er sich total trottelig an und stottert vor sich hin. Er hä-hä-hätte gerne eine C-C-CD. Ob sie eingepackt werden solle, fragt ihn das Mädchen mit einem bezaubernden Lächeln. Diese Frage hatte er nicht erwartet und jetzt ist er kurz davor, seine Mami anzurufen und sie um Rat zu fragen, doch er will ja jetzt langsam mal auf eigenen Füßen stehen. Er ringt sich ein Bitte mit mindestens zehn Bs ab. Also nimmt das süße, knuddelige, herzerweichende, schöne, be- bzw. verzaubernde, entzückende, DAS Mädchen die CD und verschwindet damit in ein Hinterzimmer (für Menschen die Dieter, Lothar oder Jürgen heißen wäre das eine Aufforderung) um die CD einzuwickeln. Dann gab sie ihm die CD zurück und er ging glücklich nach Hause. Von diesem Tag an (übrigens ein schöner) ging er nun jeden Tag in das Geschäft um eine CD zu kaufen. Woher er das viele Geld für all die CDs hat wird nicht angeführt. Ich habe hierzu jedoch einige Thesen:
1. Die Mutter ist nicht nur Hausfrau und Mutter, sondern auch Millionärin.
2. Der Vater hat sich vor 17 Jahren einen Fehler (in einem Hinterzimmer?) erlaubt und darf jetzt fleißig Unterhalt zahlen.
3. Die CDs sind Remittenden oder
4. die für mich plausibelste Erklärung: Da er ja nicht weggeht und auch sonst nichts tut und nicht wie die Mehrheit in seinem Alter das immer zu knappe Taschengeld für Alkohol, Zigaretten, Haschisch und andere Volksdrogen ausgibt kann er sich die CDs ganz einfach doch leisten.
Nun aber zurück zu der spannenden Geschichte, welche mittlerweile schon filmreif wäre. Er kaufte sich also jeden Tag eine CD, nur um das Mädchen sehen zu können. Warum stöbert er nicht einfach in den CDs? Gibt es etwa in dem Geschäft Kaufzwang schon bei einmaligem Betatschen der CD? Wo steht eigentlich das Gesetz geschrieben, welches vorschreibt, dass man die CD kaufen muss, wenn einer des nichts tuenden "Fachpersonals" die Schutzhülle abmacht?
Liebe CD-Konsumenten, bitte lasst alle Schutzhüllen, die ihr finden könnt abreißen und legt sie dann wieder zurück, oder noch besser, lasst sie dort liegen, wo ihr sie angehört habt, damit dieses unnütze Pack von, würg, "Fachpersonal" auch mal was zu tun hat. Wer kauft schon eine CD in die man vorher nicht reinhören kann? Außer es ist eine seiner Lieblingsband, versteht sich. In diesem Sinne: weg mit Begriffen wie Schutzhülle, eingeschweißt, vor Staub schützend usw. Danke.
Dem Jungen ist es aber nach wie vor egal, ob Schutzhülle oder nicht. Er kauft ja nur des Mädchens wegen. Auf diese Weise kommen übrigens manche "Stars" in die Charts, weil es immer irgendwo ein paar Liebessüchtige gibt, die sabbernd an der Kasse stehen und der Verkäuferin gierig in den Auschnitt starren (die schauen nicht auf euer Namensschild, liebe Verkäuferinnen).
Eines Tages geht dem Jungen anscheinend doch mal das Geld aus und er fragt seine Mutti um Rat. Diese ermutigt ihn und so geht er am nächsten Tag, ich zitiere, "mit Mut bewaffnet" in das Geschäft, gibt dem Mädchen eine CD zum Einpacken und als diese wieder im Hinterzimmer verschwindet, verschwindet auch der Junge. Jedoch hat er vorher einen Zettel mit seiner Telefonnummer auf der Ladentheke deponiert. Folgendes Geschehnis erlaube ich mir wieder zu zitieren, weil es urst komisch ist:

Am nächsten Tag:
*dringdring*
Seine Mutter nahm den Hörer ab: "Hallo?"

Ich lach mich tot. Erstens, welches Telefon macht dringdring und zweitens, überhaupt. Jetzt muss ich mir das Lachen aber verkneifen, denn jetzt nimmt die Geschichte eine tragische Wendung. Der Junge ist nämlich gestorben. Gleich nach dem unpassenden Telefonat geht die Mutter in das Zimmer des Jungen "um sich seiner zu erinnern". Kurzzeitgedächtnis? Sie öffnet also den Schrank und sieht die vielen CDs und (wortwörtlich):
"Sie nahm eine CD, setzte sich auf das Bett und öffnete sie (die CD???) . Als sie das machte fiel ein kleiner Zettel aus dem Packet (Packet???). Die Mutter nahm es (das Packet???) auf und las es (das Packet???)."
Auf dem Zettel, oder vielleicht doch auf dem Packet (das Packet aus der CD!!!), stand irgendwas in der bohlschen Sprache, die Jugendliche heute sprechen:
"Hallo!!! Du bist super-mega süß. Ich würde mich voll freuen, wenn du mal mit mir ausgehen würdest. Hab dich mega-lieb."
Unterschrieben ist der Zettel/das Packet mit "Sofia". In diesem Sinne mein herzliches Beileid an alle Sofias dieser Welt.
Die Mutter, erinnerungsbedürftig wie sie ist, öffnet alle CDs und findet in mehreren Dinge wie Zettel, Packete, Schachteln, Kisten, in einer sogar einen 12-Tonner. Auf allem steht das gleiche geschrieben.
Und die Moral von der Geschicht` ist nun folgende: So sei das Leben eben, man solle nicht zu lange warten um jemanden zu sagen was man fühle. Man solle es heute sagen, denn morgen könne es bereits zu spät sein. Die Nachricht sei geschrieben worden, um die Menschen zum Nachdenken zu bewegen und so könne nach und nach die Welt verändert werden.
Und da Internet Internet ist soll man jetzt diese Email auch noch an alle Freunde und Freundinnen verschicken. Aber nur an die, die einem auch was bedeuten und die man zu schätzen weiß. "Diese Karte wurde dir durch das Glück geschickt". Vielen Dank Glück, ich bin ja so ein -spilz.
Übrigens ist das Original dieses Kettenbriefes in Neuseeland (meistens) oder in Neu-England (seltener) entstanden. Hauptsache Neu-. Zum ersten mal verschickt hat sie ein Missionär (revolutionär!!). Und, staun, schon x-mal um die Welt gegangen.
Jetzt da sich der Finger auf der Maustaste schon zum genervten Schließen dieser Email erhebt, wird einem noch fieserweise ein schlechtes Gewissen gemacht, falls man diese Email überhaupt nicht oder nicht innerhalb der nächsten 96 Stunden versendet. Die ganz brutalen Kettenbriefe muss man sogar noch am selben Tag versenden. Denn nur wenn man dies mache, erfährt einem Glück. "Ich hab doch sowieso nie Glück" sagen viele. Aber um die Versuchung die Email zu löschen zu unterbinden werden nun noch Beispiele großen Glücks erzählt:
" Die Elliots (wer??) haben 10 Millionen Dollar (dafür muss man lange stricken/ficken) erhalten, um diese Kette nicht unterbrochen zu haben.
Ein Offizieller hat 170 Millionen Dollar (stricken²/ficken²) erhalten, nachdem er diesen Brief an seine Freunde weitergeleitet hat.
(Aaaaaber: )
Auf den Philippinen verlor Cana Walap (möchte wissen wie die Eltern heißen) seine Ehefrau - nach einer 6-Tage-Krankheit (gibt es auch eine 427-Tage-Krankheit?) nachdem er diesen Brief bekam und ihn nicht weiterleitete."
Während sich vielleicht andere jetzt überreden lassen haben und wie wild versuchen in den nächsten 96 Stunden möglichst viele Leute im Chat kennen zu lernen, drücke ich mit jahrelanger Kettenbrieferfahrung auf "Löschen" und lehne mich gelassen zurück.
Falls ich wirklich mal sterben sollte, weil ich einen Kettenbrief nicht weitergeleitet habe, wünsche ich mir, dass dieser Missionär aus Neu-Irgendwas gefunden, grausam zerstückelt, verbrannt und die Asche über dem Bermudadreieck aus dem Flugzeug gestreut wird. Wenn er schon tot sein sollte, grabt seine Leiche aus und führt die letzten drei Anweisungen durch.
Falls dies aus mir unersichtlichen Gründen nicht möglich sein sollte, bin ich zwar traurig und drehe mich im Grab wütend umher, würde mich aber mit einem simplen Ausweichwunsch begnügen: Ich möchte, dass auf meiner Beerdigung "Candle in the wind" gespielt wird und zwar von Elton John persönlich. Danke.





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