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The Trooper

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...   Erstellt am 22.07.2007 - 13:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Geburtstag: 15.09196
Geburtsort: St. Boniface, MTB, Canada

University of Manitoba, EA Kempten, EHC Klostersee, Winnipeg Wrecklers, EC Ratinger Löwen,





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93/94
Krefelder EV
22
4
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94/95
Krefelder EV
57
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95/96
Krefeld Pinguine
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Krefeld Pinguine
44
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...   Erstellt am 22.07.2007 - 13:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im Jahr 1993/94 suchte man beim KEV Spieler, die das Team sinnvoll würden verstärken können, um sich weiter an die Spitze der Bundesliga heran zu arbeiten. Fündig wurde man dabei in direkter Nachbarschaft: Die Ratinger Löwen waren in finanzielle Bedrängnis geraten und die Pinguine sahen ihre Chance, den Kader aufzurüsten. Mit Torwart Rene Bielke und Verteidiger Brad Bergen holte man zwei Spieler, die zu den Topspielern des Teams gehörten. Doch außerdem erinnerte man sich eines Spielers, der zwar in Ratingen bisher nicht weiter aufgefallen war, den man aber aus gemeinsamen Zweitligazeiten noch kannte: Ken Petrash, der von 1989-91 für Klostersee fast 100 Zweitligatore in zwei Jahren schoss (94) und auf insgesamt 179 Punkte in dieser Zeit kam. So zögerte man nicht, den Arbeiter, der keine Ausländerposition belegte, über den Rhein zu holen. Bekannt wurde der kleine Wirbelwind aus St.Boniface in Manitoba, Kanada vor allen durch eine Situation:
Der KEV hatte seit dem Aufstieg 11 Spiele in Folge gegen den großen Konkurrenten DEG verloren und traf gegen Ende der Saison in der heimischen Rheinlandhalle erneut auf das Team aus der Landeshauptstadt. Es war ein denkwürdiges Spiel. Bis heute das einzige Derby überhaupt, das, unter der souveränen Leitung des unvergessenen Bernd Schnieder, ohne jede Strafminute beendet wurde und vor allem: Der erste Sieg gegen die DEG seit dem Aufstieg! Und es war Petrashs ganz große Show. Beim Spielstand von 1-0 für den KEV kam er hinter dem von Christian Frütel gehüteten Tor in Scheibenbesitz. Und er lupfte die Scheibe von hinten über das Tor, an den Rücken des völlig verdutzten Keepers, von wo sie in die Maschen trudelte. Wahrscheinlich eines der verrücktesten Tore der neueren, wenn nicht der gesamten KEV-Geschichte!
Petrash, und sein „Zwilling“ James Hanlon gehörten vielleicht zu den meistunterschätzten Spielern ihrer Zeit überhaupt. Allein das Spieljahr 1995/96, als beide je 13 Tore erzielten und damit teamintern hinter Johnny Walker, Chris Lindberg, Marek Stebnicki und Andrej Kovalev – vier der ganz großen Scorer der Krefelder Neuzeit – gemeinsam den fünftbesten Platz teamintern belegten sei hier als Beleg genannt. Lange Jahre bildeten die Beiden gemeinsam mit Reemt Pyka eine Reihe. Und oftmals wurde eben diese Reihe als die beste vierte Reihe der Liga bezeichnet! Zusammen kamen sie 95/96 auf 30 Tore, im Folgejahr auf 24 und im Spieljahr 94/95 gar auf 32 Einschüsse! Werte, die – zumal in dieser Konstanz – mancher Scoring-Line durchaus Ehre gemacht hätten! Doch viel wichtiger als die offensive Produktion der Drei war ihre defensive Verlässlichkeit und ihr unbändiger Kampfgeist. Viele Fans der Pinguine wünschten sich in späteren Jahren in jene seligen Zeiten zurück, da man, wenn die vierte Reihe auf dem Eis war, nicht nur recht unbesorgt sein konnte, was Gegentore angeht, sondern auch immer wieder auf eigene Treffer berechtigte Hoffnung hatte. Spätere Generationen der Checking Line kam in der gemeinschaftlichen Produktion all zu oft nicht über die 10-Tore Marke hinaus. Und auch defensiv war man in den hinteren Reihen des Öfteren längst nicht so stabil wie in der Zeit von Pyka, Hanlon und Petrash.
Als man aber nach der insgesamt missglückten Saison 1997/98 (von vielen als das „Klima-Jahr“ bezeichnet) den Kader komplett ausmistete, da fiel diesem Groß-Reinemachen auch das so zuverlässige Dreigestirn – mit Ausnahme von Reemt Pyka, der bis 2000 blieb und später als Co-Trainer zurückkehrte - zum Opfer.
Der Fairness halber muss man erwähnen, dass sie in Barin, Ouellet und Hartogs würdige Nachfolger fanden. Aber an die offensiven Qualitäten ihrer Vorgänger kamen sie, zumindest so lange sie gemeinsam als vierte Reihe aufgestellt wurden, nie heran. Allerdings fanden zumindest Hartogs an der Seite von Thomas Brandl und Barin, mit Brandner und Purdie, auch Partner, die ihnen starke Offensivproduktion ermöglichten. Aber niemals wieder gab es eine so dauerhafte, so zuverlässige und so zusammengehörige vierte Reihe. Es fällt noch heute schwer, über einen der Drei alleine zu reden. Und wenn, dann wohl am ehesten über Reemt Pyka, der vor und nach den beiden Anderen lange Jahre das schwarz-gelbe Trikot trug. Petrash und Hanlon aber gehören noch mehr zusammen als Brandner und Purdie, Lambert und Doyon oder Lindberg und Stebnicki.


krefeld-pinguine.de





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