barbara

Status: Offline Registriert seit: 07.11.2004 Beiträge: 37 Nachricht senden | Erstellt am 09.11.2004 - 22:50 |  |
Hallo Zusammen,
ich möchte hier gerne meine absolut positven Erfahrungen mit Tapsy und "meiner" Heilpraktikerin erzählen, um Allen, die eine kranke Katze haben, eine Chance zu geben und Mut zu machen.
Tapsy ist meine 12 Jahre alte Zaubermaus, die ich 4jährig mit 4 KG Lebendgewicht vor fast 9 Jahren aus dem Tierheim zu mir genommen habe. Als Neuling habe dann wohl alle Fehler gegangen, die man machen kann. Ich habe ihr die verschiedensten Futtersorten (man soll sie ja nicht nur an eins gewöhnen)in der jeweilig empfohlen Menge hingestellt, bin regelmäßig jedes Frühjahr zu den turnusmäßigen Impfungen gegangen usw. Nun ist sie 12 Jahre alt,wog vor 2 Monaten 8,5 Kg und bekam in der großen Hitzeperiode eine "Herzattacke". Mein Mann rief mich nach Hause mit den Worten, "Komm sofort, ich glaube Tapsy stirbt. Sie liegt mit Krämpfen auf dem Boden und blutet aus dem Mäulchen." Ich also sofort nach hause und was war: meine Tapsy stand ganz aufgeregt vor mir, lief immer zum Freßnapf und meine anderen beiden Katzen saßen in sicherer Entfernung und heulten wie Wölfe. Ich meinen Tierarzt angerufen (abends 20:00 Uhr, aber er ist jederzeit erreichbar), den Fall geschildert und die Beruhigung bekommen "Es ist entweder ein Herzanfall oder Epilepsi, nichts Lebensbedohendes, kommen sie morgenfrüh zur Untersuchung." Okay, ich am nächsten Tag zur Praxis, mußte meine Katze alleine da lassen für die Untersuchungen und sollte sie abends wieder abholen. Den Tag vergesse ich nie ! Ich abends zum Tierarzt und er kam ohne meine Katze ins Sprechzimmer. Ich brach sofort in Tränen aus, aber er meinte ich bekäme meine Katze gleich wieder, voher müßte er ein ernstes Wort mit mir reden. Meine Katze seit Herzkrank (Herzvergrößerung, wodurch die Herzwände verdünnt werden) und hochgradig übergewichtig. Wenn sie nicht sofort abnimmt, könnte der nächste Herzanfall zum Tode führen.Sie bekam Cibacen fürs Herz und Hills Diätfutter. Okay, sie würde damit leben können, aber Nierenprobleme waren lt.TA vorprogrammiert. Zuhause angekommen, bekam ich den nächsten Schreck, sie hatten Tapsy ein Bein rasiert (für den Katheder)und das war jetzt statt hellrosa/weiß lila/schwarz. Eine Stunde später bekam meine Katze den nächsten Anfall und ich fast mit. Von da ab, bekam sie alle 12 Stunden einen Anfall. Lt.TA normal, ich sollte abwarten, bis die Medikamente und Spritzen wirken. Ich ins Internet und um Hilfe gerufen, denn dass sollten meine Katzen nicht durchmachen. So kam ich auf die Homepage "Katzen-epilepsie.de" einer leidgeprüften Dosenöffnerin. Da waren die Symptome beschrieben, die meine Katze auch hatte, also kein Herzanfälle, sondern epileptische Anfälle (Sekundärepilepsie, die durch andere,meistens Organische Krankheiten ausgelöst wird). Ich wieder zum Tierarzt und ihm davon erzählt. "Ja das klingt logisch, dagegen gibt's nur Luminaltabletten. Dosierung 2x 1 Tablette täglich" (Kurzform). Wieder zu hause lese ich den Beipackzettel und dort wird ausdrücklich vor der Kombination Cibacen und Luminaletten gewarnt. Es heißt wörtlich: "Risiko und Nutzen sind genauestens abzuwägen". Nein danke! Bei meiner Tapsy wird überhaupt nichts abgewogen! Ein Erfahrungsbericht aus dem Forum erzählte von Homöopathischen Mitteln, ich also den Tierschutzverein angerufen und eine Millionen-Dollar Telefonnummer einer Heilpraktikerin bekommen. Diese war nach kurzem Gespräch bereit, Tapsy auszutesten und zu behandeln. Sie kam 2 Tage später zu mir und die Erst-Analyse, Austestung und Therapiebesprechung dauerte ca. 3 Std. Noch während des Gesprächs hat sie die Medikamente in der Apotheke bestellt, damit ich am Abend mit der Behandlung anfangen konnte. Ich bekam einen Heidenschreck, es waren 18 Medikamente und das wo meine Katze nichts medizinisches von mir schluckte. Nebenbei wurde auch das Futter umgestellt, auf Konservierungsmittel- und Zusatzstofffreies (Lockstoffe) umgestellt. Diagnose: Herzinsuffizienz, chronische Gastrites, Wasserödeme und Impfschaden (Impfschock), alle Organstati zwischen 4- und 6- auf einer Skala zwischen 6+ und 6-, aber sie will noch noch nicht gehen. Also Zaubermaus, "auf in den Kampf". Nach der ersten Medigabe (im Mörser zerstoßen und mit Leberwurst gemischt), war meine Tapsy 3 Tage Anfallsfrei (von 2 Anfällen täglich). Okay es wirkt! Telefonisch mit meiner Heilpraktikerin weiteres Vorgehen beprochen. Noch einmal das Schocklösungsmittel Thuja in Hochpotenz (D200)gegeben. Die Futterumstellung war da schon schwieriger, aber inzwischen fressen alle drei Katzen das gesunde Futter. Lange Rede, kurzer Sinn ==> Meiner Tapsy ging es von Tag zu Tag besser, sie wurde wacher und lebendiger, das Fell wurde seidig weich, sie haarte kaum noch und ihr Mensch wurde von Tag zu Tag mit ihr glücklicher. Sie ist jetzt seit 43 Tagen und Nächten Anfallsfreiund ich weiß, dass keine Folgeschäden aufgrund der Medikamente auf uns zukommen.
Inzwischen habe ich ich viel mit meiner Heilpraktikerin gesprochen und auch von anderen Erfahrungen mit ihr gehört und gelesen. Alle und durchweg positiv, ihre Diagnosen stimmen und die Behandlungen sind erfolgreich. Leider wird sie häufig erst kontaktiert, wenn die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß, aber selbst dann sind die Chancen noch sehr gut, wenn das Tier anspricht und der Dosenöffner mitzieht.
Nachdem ich gestern die Geschichte von "Freitag" gelesen habe, hab ich sie angerufen und gefragt, ob sie helfen kann, auch über die Entfernung hinweg. Dies ist bei ihrer Methodik absolut möglich, also kann ich nur empfehlen, ruft sie an (Kontakt steht unter News) und redet mit ihr.
So nun stopp ich erst mal meinen "Redefluß". Wenn ihr Fragen habt, meldet euch.
Liebe Grüße Barbara
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barbara

Status: Offline Registriert seit: 07.11.2004 Beiträge: 37 Nachricht senden | Erstellt am 05.12.2004 - 20:13 |  |
Hallo Zusammen,
neues von Tapsy und ihrer Epilepsi. Tapsy war jetzt genau 11 Wochen anfallsfrei ! 
Leider mußten wir nochmal zum Tierarzt (obwohl ich ihr versprochen hatte: Nie wieder!!), es sollte eine Röntgenaufnahme vom Magen gemacht werden. Sie würgt zwar aber sie kann nicht spuken und die HP vermutete, dass ein riesiger Haarballen im Magen liegt und den Weg versperrt. Es ging zunächst alles erstaunlich gut, meine Kleine ließ sich das erste mal ruhig in den Korb legen. Bei den ersten beiden Leeraufnahmen ging auch alles gut, dann mußte sie 10 ml Kontrastmittel schlucken und das war überhaupt nichts für Tapsy. Ich hab dann in der Wartezeit 2 Rescuetropfen in den Korb gegeben und sie wurde wieder etwas ruhiger. Die 2ten Aufnahmen gingen dann wieder ruhig ab, obwohl sie mich angesehen hat, als wenn sie sagen wollte "Muß das alles sein ?" Im nachhinein richtig, es mußte nicht sein, weil da nicht's war, aber meine Unsichheit ist weg. Zuhause wurde dann erstmal das Frühstück nachgeholt und ich war den ganzen Tag am Knuddeln, weil ich so Stolz auf Tapsy und ihre Ruhe war. Nächsten Morgen um 5:30 dann auf meinem Bett ein Epi-Anfall. Da ich eigentlich vorher schon damit gerechnet hab, weil der Streß da war, blieb ich relativ ruhig und Tapsy kam nach 60-120 Sek. wieder zur Ruhe.
Seit dem ist kein erneuter Anfall aufgetreten, sodaß man wohl sagen kann: Aufregung hat zu dem Anfall geführt, ansonsten ist sie dank der Medikamente stabil. Hoffen wir, dass es so bleibt.
Liebe Grüße an alle Barbara (Tina)
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Barbara

Status: Offline Registriert seit: 07.11.2004 Beiträge: 37 Nachricht senden | Erstellt am 12.12.2004 - 19:19 |  |
Hallo Miteinander,
tja Mo es war leider kein einmaliger Ausrutscher. Am Freitag hatte Tapsi 3 Anfälle innerhalb von 24 Stunden. Es ist grausam das mitanzusehen und sie nicht mal anfassen zu dürfen, weil das zusätzlichen Streß für sie bedeuten würde. Aber ich führe ja ein Krankheitstagebuch und so stellte ich fest, das Tapsy an den Tagen vorher die Malzpaste "Petromalt" (vom TA) genommen hatte und darauf auch mit übelst riechendem Dünnpfiff und eben den Anfällen reagiert hat. Die Paste sollte sie nehmen, um den Haarballen auszuscheiden, damit der Würgereiz ggfs. nachläßt. Leider konnte mir die Tierärtztin nicht sagen, ob die Paste chemische Konservierungsmittel enthält (O-ton: Steht nicht drauf, also wird auch nichts drin sein. So ein blödsinn!!!) Das muß ich erstmal rauskriegen. Solange ist die Paste getrichen und gegen die Anfälle bekommt sie jetzt Ignatia D200 als Anti-Strßmittel für das innere Gleichgewicht, Agaricus C200 als Gehirnentkrampfend und wieder Spasupreel. Wir hoffen, sie damit wieder aus der Serie herauszubekommen. Sie war jetzt auch schon wieder 31 Stunden Anfallsfrei. Es ist schon richtig Schei..... das ich eine Anfallsfrei Zeit von 13 Wochen durch einen !!! TA-Besuch kaputgemacht habe und jetzt wieder Anfallsfreie Zeit in Stunden rechne.
Aber Holger, was sich mein Mann ist, ist richtig süß.  Er achtet auch schon auf die spezifischen Geräusche und dann geht sofort das Licht aus, der Fernsehton weg und die Resuetropfen werden leise geholt.
Er hat auch gestern schon unser Haus Anfallssicherer gemacht. Wir haben ja große freihängende Treppen und Tapsys Lieblingsplätze sind natürlich alle in der Nähe der Treppen. Wenn sie dann in einem Anfall vorwärtschießt, hing sie schon manches mal halb zwischen Fußboden und unterster Stufe. Ich hatte jedemal Angst, wenn ich das Haus verlassen hab, dass ich meine Kleine mit gebrochenem Genick wiederfinde. Jetzt sind die untersten Zwischenräume mit Brettern geschlossen und die Gitterstäbe vom Treppengeländer mit Handtüchern umwickelt.
Aber ich glaube ganz fest daran, dass Gudrun Neumann sie da wieder herausholt. Ein erster kleiner Erfolg ist ja schon wieder spürbar .
In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne Adventszeit Tina
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peggy

Status: Offline Registriert seit: 19.10.2004 Beiträge: 367 Nachricht senden | Erstellt am 15.12.2004 - 07:19 |  |
Hallo Tina,
bei uns ist es auch so wie bei Dir, bloß daß es bei uns wie Du ja weißt um unsere Tochter MAria geht. Man ist immer hilflos, wenn man sie so leiden sieht und hat Angst, daß etwas passiert. ich schrecke auch bei jedem komischen Geräusch zusammen, wenn Maria nicht in unserer Nähe ist. Zum Glück kann sie es oft noch rechtzeitig sagen, das ist ja bei Deiner Tapsy schwierig.
Heute fahren wir ja nach Augsburg, malsehen, was rauskommt. Ich melde mich, wenn ich was weiß. LG Peggy
Signatur Peggy und ihre Rasselbande. Jemand der nicht bereit ist seine Katze zu verwöhnen, bekommt niemals die Belohnung, die sie bereit ist demjenigen zu schenken, der sie verwöhnt.
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