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Lili ...
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...   Erstellt am 01.03.2008 - 19:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Heute stand ich nur sehr widerwillig auf, weil ich genau wusste, dass jede Menge organisatorisches und Papierkram auf mich zukam. 30 Minuten nach dem Weckerklingeln schleppte ich mich ins Bad und duschte erst einmal. Als ich mich abgetrocknet und angezogen hatte, ging ich schnell zum Bäcker und holte mir 5 Brötchen. Danach noch schnell in den Supermarkt um dort Marmelade und Nutella zu kaufen. Als ich wieder zu Hause war, machte ich mir mein Frühstück und verschlung geistesabwesend 2 Brötchen. Ich hatte keine Lust, den halben Tag im Büro zu verbringen. Es war herrliches Frühlingswetter und die Schneeglöckchen waren schon auf jeder Wiese zu sehen. Als ich fertig war mit dem Frühstück, räumte ich noch schnell alles weg, schnappte mir den Schlüssel und das Handy und ging ins Büro. Ich schloss es auf und öffnete das Fenster. Die Vögel zwitscherten und die Sonne schien herein. "So ein herrliches Wetter und ich kann mich heute kaum um Malick kümmern", grummelte ich zu mir und ärgerte mich. Aber bevor ich weiter miese Laune haben würde, ging ich schnell in den Stall zu Malick und gab ihm die 3 Brötchen vom Bäcker. "Hallo mein Süßer. Es tut mir so leid, dass ich dich heute Nachmittag nur kurz reiten kann, aber im Büro wartet ein großer Haufen Papierkram auf mich und ich muss auch noch in die Stadt.", sagte ich, während ich ihn beim Fressen beobachtete. Er spielte mit den Ohren und stubste mich an, als wollte er mich trösten. Ich schmunselte und sagte: "Es geht nicht anders Malick. Es tut mir leid" Ich verzog mich wieder in mein Büro.
Rechnungen, Werbung, Angebote... Alles Post die ich nicht gebrauchen konnte und sie trotzdem bekam. Ich musste heute auch noch in die Stadt um dort Besorgungen zu machen. Als ich nach 4 Stunden den Papierkram erledigt hatte, war es Mittagszeit. Ich schloss also die Tür vom Büro hinter mir und freute mich schon auf den Salat den ich mir nun zum Mittag machen würde.
Als ich mit dem Mittag fertig war, zog ich meine Stallsachen an und schlenderte über den Hof. "Hallo Lili. Ein herrliches Wetter heute was?", begrüßte mich Kim. "Hi Kim. Ja du hast Recht, viel zu schön um im Büro zu sitzten", antwortete ich gut gelaunt. Ich hatte mir während des Mittags überlegt, dass ich mit Malick in die Stadt reiten könnte und dann meine Besorgungen machen könnte. Ich wollte den Weg aber nicht über die Straßen reiten, sondern über die Felder. Also machte ich mich auf den weg zum Stall wo Malick stand. Dort schnappte ich mir Halfter und Führstrick und ging schnellen Schrittes zur Hengstkoppel. Dort angekommen rief ich Malick. Er kam sofort angaloppiert und ich ich bekam erst einmal einen Pferdekuss zur Begrüßung. "Hey. Womit hab ich das denn verdient?", fragte ich ihn mit einem ironischen Unterton in der Stimme. Malick stubste mich an und rieb seinen Kopf ein meiner Schulter. "Du bist heute ziemlich verschmust oder? Ja ja mein kleiner Schmusebär", lachte ich und wir gingen zum Stall. Dort angekommen band ich ihn an und holte den Putzkoffer. Ich machte mich an die Arbeit...
Eine dreiviertel Stunde später war ich fertig mit dem Putzen und fing an ihn zu satteln und zu trensen. Malick wurde immer hibbeliger je mehr Ausrüstung ich ihm auflegte. "Ja. Du freust dich auch, dass wir jetzt ausreiten oder?", fragte ich ihn in einem beruhigenden Ton. Er schnaubte ungeduldig und ich setzte noch schnell meinen Helm auf. Dann machte ich ihn vom Führstrick los und stieg auf. Wir ritten in einem schnellen Schritt vom Hof in Richtung Felder.
Als wir auf den Feldern angekommen waren fiel Malick in einen lockeren Trab und ich ließ ihn traben. Eine frische Prise wehte mir um die Nase und ich sog die Frühlingsluft tief ein. "So Malick. Jetzt darfst du dich austoben!", sagte ich zu ihm, als wir ganz allein auf einem Feldweg waren. Kaum hatte ich dies gesagt, legte ich leicht meine Beine an seine Flanken und er ging in einen schnellen und lockeren Galopp über. Der Weg in die Stadt war kürzer, wenn man die Straße entlang geritten wäre, aber ich bereute es keine Sekunde, übr die Felder geritten zu sein. Wir galoppierten in einem gestreckten Galopp bis zum ende des Feldweges und dann trabten wir am Rand der Bundesstraße antlang. Als wir zum Ortseingangsschield kamen, parrierte ich ihn zum Schritt und klopfe ihn am Hals. "DAs war schön oder? Jetzt noch schnell alles erledigen und dann wieder ab nach Hause.", sagte ich zu Malick. Ich ritt mit einem Grinsen von einem Ohr zum anderen durch die Stadt, weil ich nicht gedacht hätte, dass ich doch noch so viel Zeit für mein Traumpferd hatte. ich war glücklich und gut gelaunt als ich zum Notar kam. Ich stellte Malick vor der Tür ab und band ihn an den nächsten Baum. "Hallo. Ich habe gute und schlechte Nachrichten für sie. Welche wollen sie zu erst hören?", fragte mich der Notar. Hallo. Die schlechte bitte zu erst", sagte ich unsicher. Meine ganze gute Laune war verflogen. Was mag das wohl für eine schlechte Nachricht sein? "Ihre Großtante ist schwer erkrankt und kann sich nicht mehr um ihre Reitpsortkarriere und ihr Sportpferd kümmern." Das waren wirklich schlechte Nachrichten. Mein unsicheres Lächeln auf dem Gesicht verschwand rasch und eine ernste Miene breitete sich aus. Sie war eine so bezaubernde Frau, die ein großes Talent im Springen und in der Dressur war. ihr jetztiges junges Sportpferd ist eines der Besten, die ihre Großtante je gehabt hatte. Zu gerne wäre ich einmal auf diesem erstklassigen Pferd geritten. "U...Und was ist die gute Nachricht?", fragte ich ihn. Ich konnte mir nicht vorstellen, das es noch eine Nachricht geben konnte, die mich jetzt wieder aufmuntern würde. "Sie hat sie in ihrem Testament festgehalten. Sie sollen das Pferd erben", bei diesen Worten wurde mir heiß und kalt zugleich. Ich sollte eines der besten Sportpferde auf meinem kleinen Gestüt unterbringen und es sollte auch noch mir gehören. Es war eine einzigste Achterbahn der Gefühle. "D...Das ist nicht war oder?", fragte ich fassungslos. "Doch. Das ist war. Ihre Großtante hat mich gebeten, das Pferd so bald wie möglich auf ihr Gestüt bringen zu lassen", antwortete er mir mit sicherer Stimme. "Oh.... Ähm... Das ist ja mal eine ausergewöhnliche Nachricht. Aber ich nehme das Pferd sehr gern. Sie können es jederzeit auf das Gestüt bringen.", sagte ich immer noch verblüfft. "Ok. Dann hätten wir alles geklärt. Hoffen wir, dass ihre Großtante bald wieder auf die Beine kommt. Sie wird zwar nie wieder reiten können, aber eine nette Person ist sie.", sagte der Notar, "Sie entschuldigen mich? Ich habe noch Termine. Bis zum nächsten mal." "Ok. Bis zum nächsten mal" Ich ging zur Tür hinaus und blieb stehen. Ich musste erst einmal alles in meinem Kopf ordnen. Meine GRoßtante ist schwer krank und kann nie wieder reiten, sie vermacht mir ihr Sportpferd und ist sich wahrscheinlich sicher, dass ich die richtige Reiterin für ihr Pferd bin. Es war fassungslos. Verwirrt und den Kopf voller Gedanken ging ich zu Malick und wir ritten aus der Stadt. Ich erzählte Malick alles und er schnaubte und nickte hin und wieder, als würde er mir zuhören. Als wir auf den Feldern waren sagte ich: "Vergessen wir das alles für einen Moment und galoppieren nach Hause ok?" Malick erwiederte nicht, sondern viel in einen zügigen Galopp. Wir galoppieren bis kurz vor das Eingangstor. Ich ritt im Schritt durch das Tor und stieg am Putzplatz ab. Da band ich ihn wieder an und nahm ihm alles ab. Danach spritzte ich ihn ab und brachte ihn in die Box. Dort legte ich ihm eine Decke auf und schmuste mit ihm. "Ach Malick. Bald wirst du nicht mehr das einzigste Pferd sein, das ich reiten werde. Dann kann ich mich nicht mehr so ntensiv um dich kümmern.",sagte ich etwas bedrückt. Irgendwo machte sich aber auch Freude auf das neue Sportpferd breit und irgendwo in meinem körper die Angst, dass meine Großtante stirbt. Mit gemischten Gefühlen gab ich Malick einen Kuss zwischen die Nüstern, räumte alles weg und ging ins Haus. Dort zog ich meine Reitsachen aus, stieg unter die Dusche und duschte meine Gefühle weg. Als ich aus der Dusche steig war ich so müde, dass ich nicht mehr über alles nachdenken wollte, sondern nur noch in Richtung Bett tapste und hineinfiel. Ich schlief sehr schnell ein.

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Danke!





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Kim ...



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...   Erstellt am 01.03.2008 - 19:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


gute geschreiben 5 punkte!





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Schaut mal auf: http://bundesgestuetsilberpfeil.oyla14.de

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Wie ein Teddy ohne Bäre,
Wie ein Dusch ohne Das,
Wie ein Kontra ohne Bass,
Wie eine Sonne ohne Strich,
So wär mein Leben ohne dich.

Lili ...
Administrator
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Beiträge: 121
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...   Erstellt am 01.03.2008 - 20:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Toll danke. *freu*





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