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missjodie12 ...
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...   Erstellt am 10.12.2005 - 14:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also, das hier ist die Geschichte, die unsere liebe shadow zum Sieg geführt hat. Also unsern Story's Master.
Da die Geschichte aber in voller Forum 324 Seiten lang ist hier nur die ersten beiden Kapitel!
Falls ihr noch mehr haben wollt sagt ihr oder am besten mir einfach bescheid!

Eure Miss


Katzenaugen Paris, Montag 12.6.1989


Kapitel 1



Der Traum



Angelina zog sich die Bettdecke über den Kopf.

Gleich würde Madam Rosi in ihren Schlafsaal kommen, und sie, und ihre Kameradinnen, zum Frühstück wecken.

Sie hatte heute aber keine Lust.

Angelina schloss die Augen.

Sie versuchte sich an ihren Traum zu erinnern.

Eine große Katze kam darin vor.

Dies war nicht sehr ungewöhnlich, den Angelina liebte Katzen, und träumte oft von ihnen.

Aber dieser Traum war anders als andere. Er kam ihr so real und bekannt vor, als ob sie schon einmal dort gewesen wäre.

„ Aufstehen Mädels! Heute ist der große Tag!“Rief Madam Rosi plötzlich mit fröhlicher Stimme.

Angelina stöhnte.

Heute würden alle Eltern der Kinder im Mädcheninternat, zu Besuch kommen.

Doch für Angelina, war dieser „ große Tag“, wie jeder andere.

An ihre Eltern konnte sie sich nicht erinnern, denn sie sind bei einem Unfall ums Leben gekommen, als Angelina gerade einmal sechs Monate alt war.



Während ihre Zimmerkameradinnen, Michelle, Nadine und Katrin, schwatzend und lachend das Zimmer verließen, drehte sie sich auf die andere Seite, und dachte nach.

Immer, wenn sie Madam Rosi, auf dieses Thema ansprach, dann blickte diese sie nur böse an, und schnauzte: „ Sie sind eben auf unerklärliche Weise ums Leben gekommen !“ Angelina hatte von Anfang an gemerkt, das sie und all die anderen im Internat, nicht gerade begeistert über Angelina waren. Wahrscheinlich lag das daran , das Angelina urplötzlich auf dem Chefsessel des Schulleiters lag , mit einem Brief ohne Absender.

In den Brief stand nur das sie Angelina Jordie hieß , und sie hier leben sollte.



Angelina richtete sich auf, und rieb sich die Augen.

Dann ging sie verschlafen in den Waschraum nebenan.

Sie blickte in den Spiegel und schaute , wie jeden Morgen , in die grüngelben Augen eines Blonden, zwölfjährigen Mädchen.

Angelina war sehr mager und recht klein für ihr Alter.

Ihr Gesicht war voller Sommersprossen.

Sie wurde wegen ihrer Größe oft gehänselt, deshalb, so dachte Angelina, hatte sie wohl auch keine Freunde.

Angelina wusch sich, und zog ihr Lieblingskleid, ein hellgrünes mit kleinen roten Rosen, an, denn es war ein sehr warmer Julitag.

Schließlich ging sie langsam den Gang zum Essensaal entlang.

Sie mochte diesen Gang irgendwie nicht,

Er war voll bunter Bilder, auf denen meist Blumen zu sehen waren. Die Wand war mit einen schlichten blau passend zu dem blauen Wandschrank, angefertigt.

In diesem Schrank befanden sich Urkunden, und Pokale des Internats.

Alles hier drin wirkte so fröhlich und einladend. Doch Angelina fühlte sich hier keineswegs wie zu hause.

Endlich erreichte sie den großen Essenssaal.

Überall schwatzen und lachten Mädchen des Internats.

In dem Saal standen fünf große , runde Tische.

Angelina setzte sich in die hinterste Ecke, füllte sich etwas von dem Essen auf dem Tisch auf, und begann zu essen.

Sie war gerade mit ihrem Brötchen fertig, als auch schon Nadiélle mit ihrer Clique, zu ihr kam und sich laut schwatzend an den Tisch setzten.

Nadielle konnte Angelina nicht ausstehen.

Und wen sie nicht mag, den mag ihre Clique ebenfalls nicht.

Und viele Mädchen des Internats gehörten zu ihr, und der Rest, beachtete sie trotzdem nicht.

Angelina beachtete sie zuerst nicht, und versuchte ganz entspannt ihre Milch zu trinken.

„Na wen haben wir den da? ! Wenn das nicht unser kleiner, süßer Zwerg ist! “Sagte Nadielle spöttisch , und so laut, dass die anderen Mädchen neugierig die Köpfe wandten.

„ Das musst du gerade sagen , du hässliche alte...“ murmelte Angelina , so das die anderen es nicht hören konnten.

Tränen stiegen Angelina in die Augen.

„Huch! Das tut mir aber leid! Hab ich unser kleines Baby verletze? !“ Sagte Nadielle und alle brachen lauthals in Gelächter aus. Da konnte Angelina nicht mehr.

Weinend ließ sie ihr Frühstück zurück, und rannte davon.

Sie rannte hinaus ins Freie lehnte sich schluchzend mit dem Rücken an einem Baum, wo sie zusammenbrach. Angelina sah das große, weiße Internatsschloss an. Es hatte insgesamt vier Stockwerke, und vier große Türme die oben herausragten. Wie sie dieses Internat hasste. Sie würde viel lieber draußen an einem der vielen gemütlichen Cafés sitzen und mit ihren Freundinnen tratschen Doch Angelina war noch nie außerhalb der Umzäunung und sie wusste dass das auch wahrscheinlich immer so bleiben würde.

Dann stieg in ihr ein Hass hoch, ein Hass, den sie noch nie zuvor gespürt hatte. Sie wollte sich rächen, einfach nur rächen für das was Nadielle ihr in den letzten Jahren alles angetan hatte.... doch plötzlich sank sie in den Schlaf...



Angelina befand sich nun in einen Raum, den sie noch nie zuvor gesehen hatte.

Sie schaute sich um. Es war stockfinster. Fenster und Türen waren nicht vorhanden.

Doch da, am Ende des Ganges, sah sie ein Licht.

Sie rannte darauf zu, so schnell ihre Füße es erlaubten.

Doch so sehr sie sich auch anstrengte, sie kam dem Ziel nicht näher...



„ Angelina! Angelina wach auf!“

Angelina öffnete die Augen.

Vor ihr stand Madam Rosi, dahinter eine Schar kichernder Mädchen, unter ihnen Nadielle.

Doch sie beachtete sie nicht.

Angelina rieb sich die Stirn, und dachte nach.

Was war das für eine Gang? Warum konnte sie das Ende nicht erreichen? Dieser Traum kam ihr genauso real und bekannt vor, wie der vorherige.

„Komm Angelina! Der Unterricht fängt gleich an!“Rief Madam Rosi, und ging in Richtung Schlosstor. Als sie außer Hörweite war, sagte Nadielle in gespielt mitleidigen Ton:

„ Genau Dornröschen, komm! Wir wollen doch nicht, dass du den Unterricht verpasst! “

Angelina raffte sich auf und Nadielle stieß ihr mit den Ellenbogen schmerzhaft in den Bauch , sodass sie wieder zusammensackte.

Lachend schritt die Mädchenschar in Richtung Tor.

Angelina schaute ihnen nach.

Erst als sie verschwunden waren, ging sie selber ins Internatsschloss, bog nach links in Richtung Deutschraum ab, und öffnete die Tür.

Monsieur Picher gab gerade die Aufsätze über dem Lieblingstier , Angelina hatte natürlich über Katzen geschrieben ,wieder, die sie letzte Woche geschrieben hatten.

Als Angelina sich setzte, gab Monsieur Picher ihr ihren Aufsatz zurück, und schenkte ihr ein Lächeln.

Sie lächelte kurz zurück, und schaute sich ihren Test an.

Ein A.

„ Du bist also die Einziege, die ein A hat! War ja klar, du Streberin! “ Rief Nadielle die ihr sofort den Test vor der Nase wegschnappte.

„ Gib ihn her! “ Rief Angelina und versuchte ihren Test zu greifen. Die Mädchen hinter Nadielle brachen in lautes Gelächter aus.

„ Oh! Bist wohl zu klein, nicht? Na dann lass mal sehen :

Meine Lieblingstiere sind Katzen. Ich mag sie weil sie so einen starken Charakter haben....“ las Nadielle, während sie den Zettel noch höher hielt. „ Armes Baby! Hast du jetzt nichts mehr zum Angeben? Katzen... du magst Katzen ? Miau “ rief sie und ahmte eine alte Katze nach .Wieder brach Gelächter aus.

Es stimmt, das Angelina ziemlich gute Noten schreibt, aber angegeben, das hatte sie noch nie getan.

„Ruhe!!!! “ Schrie plötzlich Monsieur Picher. „ Ich möchte mit dem Unterricht fortfahren! “

Nadielle grinste hämisch, holte eine Flasche Orangensaft aus ihrer Tasche, und schüttete ihn, so der Monsieur Picher es nicht sehen konnte, über Angelinas Test.

Wieder traten Angelina Tränen in die Augen, die sieh aber mit aller Kraft verbarg.

Den Rest der Stunde verbrachte sie damit nachzudenken.

Sie wollte schon einmal den Lehrern etwas über Nadiell´s Foltern erzählen, doch diese war so beliebt, das ihr keiner glauben würde.










Kapitel 2


Die Katze


Um 12:00 Uhr klingelte es zur Mittagspause. Während die Anderen ihre Eltern empfingen, ging sie hinaus um zu lesen. Sie las gerne in ihrem Lieblingsbuch, an der frischen Luft

„Katzen wie du und ich“.





Nach ein paar Seiten jedoch, fielen ihr die Augen zu...



Angelina befand sich wieder in diesem Gang, doch diesmal, war er von einigen Fackeln beleuchtet, so das sie sich gut umsehen konnte.

Am Rande des Ganges, standen rechts und links viele Rüstungen. In dem schwachen Licht wirkten sie sehr beängstigend.

Dann standen da noch viele Vasen und Töpfe.

Bilder, gab es hier allerdings nicht.

Da ganz am Ende schien wieder dieses Licht. Es war ein wunderschönes, blaues Licht. Angelina rannte auf es hinzu, doch es wollte nicht näher kommen.

Plötzlich hörte sie eine wunderschöne Stimme. Sie sagte:

„Wenn du das Auge willst finden,

musst erst deine du Ängste überwinden. “



Angelina spürte plötzlich einen Schmerz.

Sie öffnete die Augen.

Angelina lag auf den Boden.

Neben ihr stand Nadielle, die ihr hart mit den Fuß in die Rippen stieß, und rief:

„ Wach endlich auf, du dummes Ding! “

„ Wenn du das Auge willst finden,

musst du erst deine Ängste überwinden Ängste ? Andere haben Angst vor Spinnen....“murmelte Angelina.

„ Was zum Teufel murmelst du da vor dich hin ? „ schnautze Nadielle.

„ N.. Nichts ...“

„ Na los, nun steh endlich auf! Ich soll dich von Madam Rosi zum Unterricht holen! “ Schrie Nadielle.

„ Wie? Was? Wo, wo bin ich? “

Nadielle stöhnte nur, winkte ihre Clique zu sich, und ging.

„ Meine Ängste? Was für Ängste muss ich überwinde? Und warum? “ Fragte Angelina einen Stein.



Der Tag verging ohne weitere Zwischenfälle, weder durch Nadielle, noch durch so einen Traum.

Am Abendessen hielt der Direktor des Internats noch eine Ansprache, die Angelina nicht mitbekam.

Sie saß gedankenversunken an ihrem Platz in der Ecke.

Warum kommet ihr die Träume so real vor? Sie ist doch noch nie dort gewesen, oder doch? Was hat das alles mit ihr zutun? Was für welche Ängste sind gemeint? Sie hatte ein wenig Angst vor Spinnen ansonsten hatte sie eigentlich keine Angst.
Nach dem Abendessen trottete sie zurück in ihren Schlafsaal, wusch sich, zog ihren Pyjama an, wünschte ihren Zimmergenossen Gute Nacht, und schlief ein.





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