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Status: Offline Registriert seit: 06.06.2005 Beiträge: 80 Nachricht senden | Erstellt am 07.06.2005 - 15:01 |  |
Javanese (Orientalisch Langhaar)

Javanesen, die von manchen Verbänden übrigens auch als Mandarin oder Orientalisch Langhaar bezeichnet werden, entstanden aus einer Verpaarung von Balinesen und Orientalisch Kurzhaar. Im Gegensatz zu den amerikanisch geprägten Balinesen stammen die als jüngere Rasse geltenden Javanesen aus England, dort erschienen die aparten Persönlichkeiten in den frühen 70er Jahren auf der Bildfläche.
Ursprünglich wurden Javanesen in England übrigens als Angora Katzen bezeichnet, wobei damit ganz und gar keine Türkisch Angora gemeint waren. Angeblich gehen die ersten Javanesen auf eine Verpaarung aus einem roten Abessinier und einer sealpointfarbenen Siamesin zurück. Eigentlich hatte die englische Züchterin lediglich geplant, ein Cinnamon-Gen in ihre Zuchtlinie zu bringen, was dank dieser Verpaarung auch funktionierte. Die einfarbigen, langhaarigen Katzenkinder, die vertrauensselig blinzelnd neben ihren Geschwistern in der Wurfkiste lagen, erst einmal nichts weiter als ein Zufallsprodukt – ein überaus attraktives, wie man später feststellen sollte. Ob das allerdings wirklich der Ursprung der Javanesen-Laufbahn war, sei einmal dahingestellt.
Fell: Fein und seidig ohne wolliges Unterfell, mittellang am Körper, etwas länger an der Halskrause, sowie an den Schultern und am Schwanz
Kopf: Mittelgroß, in Proportion zum Körper gut ausgewogen, keilförmig mit geraden Linien. Die Nase ist lang und gerade, die Schnauze schmal und das Kinn von mittlerer Größe.
Ohren: Groß, zugespitzt und breit an der Basis.
Augen: Mittelgroß, weder hervorstehend noch tief liegend, mandelförmig, zur Nase hin leicht schräg gestellt und die Augenfarbe sollte ein tiefes Grün sein.
Körper: Lang und schlank, gut bemuskelt, graziös und elegant.
Schwanz: Sehr lang und dünn, spitz zulaufend. Fedriges Fell.
Beine und Pfoten: Die Beine sind lang und fein, in Proportion zum Körper. Die Pfoten sind klein und oval.
Wesen: Wer Javanesen sein Eigen nennt, kennt keinen grauen Alltag! Die grazilen Vierbeiner haben meistens gute Laune und bringen Licht und Freude in das tägliche Leben. Oft sind sie sogar ausgesprochen ausgelassen und übermütig und zu jedem Schabernack bereit. Die wilde Hatz durch die Wohnung geht auch gerne mal über Tische und Bänke. Jeder bewegliche Gegenstand wird zum Spielzeug umfunktioniert. Maine Coon
 Die Main-Coon hat die Ehre, sowohl die älteste als auch die größte Katzenrasse Amerikas zu sein. Es ist gut möglich, das sie im damals noch jungen Staat Maine frei herumstreifte und dabei Vergleiche mit dem einheimischen Waschbären, dem Racoon, der ähnlich wieder Tabby-Typus der Maine-Coon-Katze aussieht, auf sich zog und auch eine ähnliche Jagdtechnik hat.
Das strenge Klima von Neuengland trug zur Entwicklung des dicken Fells der Maine-Coon bei, ein Merkmal, das sie mit noch einem Säugetier teilt, das aus einer kalten Klimazone stammt, der Norwegischen Waldkatze.
Die ersten Vorfahren der Maine-Coon waren wahrscheinlich robuste amerikanische Bauernkatzen und langhaarigen Katzen, die von Händlern und Seeleuten aus Europa nach Main mitgebracht wurden. Die Rasse wurde auf der Katzenausstellung 1860 in New York gezeigt, wurde dann 1861 registriert und gewann in der Madison Square Garden Show von 1895 den ersten Preis. Als jedoch die Perserkatze in die USA eingeführt wurde, nahm ihre Beliebtheit ab, und erst in den 50er Jahren lebte sie wieder auf.
Der 1953 gegründete Centra Maine-Coon Cat Club war unmittelbar an dem Wiederaufleben der Rasse beteiligt, das einen weiteren Impuls durch die Gründung der Maine-Coon-Züchter- und –Liebhabervereinigung im Jahre 1976 erhielt. Im selben Jahr wurde die Zucht in den USA offiziell anerkannt. Fell: Das Fell ist dick und zottig, dabei von einer Seidigkeit, die sein Aussehen Lügen straft. Kopf: Ziemlich lang, aber im Verhältnis zum Körper klein. Er sollte eine kantige Schnauze, mit deutlicher Einbuchtung haben und eine mittellangen Nase. Ohren: Die Ohren stehen weit auseinander, haben Ohrbüschel und sind hoch am Kopf angesetzt. Augen: Sie sollten groß und rund sein und weit auseinander stehend. Die Farben: Grün, Gold oder Kupfer. Körper: Sehr groß, lang und muskulös. Das Gewicht liegt zwischen ungefähr drei und sechs Kilo, allerdings wurden auch schon schwerere Tiere verzeichnet. Die Form des Körperumrisses wirkt fast rechteckig. Schweif: Er sollte so lang wie der Körper sein, mit einem breiten Ansatz und einem stumpf verlaufenden Ende. Beine und Pfoten: Die Beine sind mittellang und kräftig. Die Pfoten sind groß und die Farbe der Ballen sollte der Farbe des Fells entsprechen. Wesen: Die Main-Coon besitzt zwei einzigartige Merkmale: Sie ist, vielleicht auf Grund ihrer einfachen Herkunft, gewöhnt, auf hartem Untergrund zu schlafen. Man findet sie zusammengerollt in den seltsamsten Stellungen und an den seltsamsten Plätzen. Außerdem ist sie bekannt für den entzückenden, feinen Zirplaut, den sie von sich gibt. Main-Coon-Katzen sind zärtliche, gesellige Haustiere. Farbe: ----------
Herkunft: USA Norwegische Waldkatze
 Eine norwegische Legende beschreibt die Norwegische Waldkatze als ein geheimnisvolles verzaubertes Tier, und vielleicht wirkt keine andere Katzenrasse so wild und so sehr wie ein nur zeitweiliger Besucher am häuslichen Herd wie diese. Obwohl sie tatsächlich nicht wilder ist als die Maine-Coon, der sie ähnlich sieht, handelt es sich doch um eine natürliche Rasse, die robust, ausdauernd und den kalten, skandinavischen Wintern angepasst ist. Das auffälligste Merkmal dieser Anpassung ist das Doppelfell der Norwegischen Waldkatze, das Wind und Schnee fernhält, die Wärme speichert und nach einer Durchnässung in etwa fünfzehn Minuten trocknet.
Das einzige, was wir mit Sicherheit über die Norwegische Waldkatze wissen, ist dass es sich um eine alte Züchtung handelt. Zu ihren Verwandten mögen Kurzhaarkatzen gehören, die von den Wikingern aus England mitgebracht wurden, und Langhaarkatzen, die Kreuzfahrer mit nach Hause brachten, und die sich dann mit Bauern- und wildlebenden Katzen paarten.
Andererseits kann jedoch auch nur die Norsk Skaukat, wie sie in ihrem Heimatland genannt wird, die Trollkatze aus den skandinavischen Märchen sein. Sie wurde in Norwegen 1930 anerkannt und 1938 zum erstenmal ausgestellt. Eine Zeitlang war es nicht erlaubt, diese Katzen zu exportieren, und deshalb blieb diese Zucht außerhalb des eigenen Landes lange unbekannt. Heute jedoch hat sie sich auf internationaler Ebene profiliert, und es wurden Zuchtstandards für sie aufgestellt Fell: Das Doppelfell besteht aus langen, Wasserabweisenden Leithaaren über dickerer Unterwolle. Kopf: Dreieckig, mit einer langen, breiten, geraden Nase. Die Farbe des Nasenspiegels entspricht der Fellfarbe. Ohren: Lang, hoch oben am Kopf angesetzt und spitz zulaufend, mit Ohrbüscheln.
Augen: Groß, mandelförmig und weit auseinander stehend. Körper: Robust und muskulös, von mittlerer Länge und quadratisch wirkend. Schweif: Wallend und ebenso lang wie der Körper. Beine und Pfoten: Die Beine sind lang und kräftig, die Pfoten sind groß und stark mit Ballen die der Fellfarbe entsprechen.
Wesen: Diese Katzen lieben den Menschen und können sehr viel Zuneigung verlangen, dafür belohnen sie ihn mit ihrer intelligenten, freundlichen und spielfreudigen Gesellschaft. Gewöhnt an das Leben im Freien, wo sie geschickte, rasche Jäger sind, können sie sich trotzdem völlig zufrieden an das Leben im Haus anpassen, solange man ihnen genug Raum bietet.
Farbe: ----------
Herkunft: Norwegen Perser
 Zweifarbige Katzen waren zwar schon in den Anfängen der Katzenzucht bekannt, jedoch nicht sonderlich beliebt.
Bei der Züchtung der Tortie mit Weiß entstanden unweigerlich auchimmer wieder Bicolour- Varietäten, die heute sowohl in den USA als auch in Großbritannienin allenEinzelfarbschlägen zusätzlich Weiß anerkannt sind. Fell: Das Fell ist lang und dicht; feine seidige Textur, nicht wollig. Lange Halskrause um Schulter und Brust. Kopf: Rund und breit mit einer kurzen Nase.
Ohren: Klein mit runden Spitzen und Ohrbüscheln. Augen: Groß und rund, kupfer- oder orangefarben. Körper: Kräftig und untersetzt. Schweif: Kurz und buschig.
Beine und Pfoten: Die Beine sind kurz und dick, die Pfoten sind groß und rund. Wesen: Sehr ruhig und freundlich.
Farbe: Blau, Schwarz, Chocolate, Chreme, Lilac, Rot, Weiss, Bicolor, Blaucreme, Cameo, Chincilla, Colourpoint, Golden, Shaded Silver, Smoke, Tabby, Tortie, Tortie & Weiss Herkunft: USA RagaMuffins
 Charakter: Die RagaMuffin ist eine besonders liebevolle anschmiegsame Katze. Sie ist intelligent und lernt bei entsprechender Zuwendung sehr schnell. Sie befindet sich gerne "Inmitten des Geschehens" und fordert liebevoll Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten von "Ihrem" Menschen. Kratzen und beißen sind Fremdwörter für die RagaMuffins. Durch ihr großes Vertrauen sind diese Katzen jedoch als outdoor Katzen gefährdet. Sie sind sehr glücklich als Wohnungskatzen, schätzen zwar ein geschütztes Fenster oder Freigehege, haben aber keinerlei Ambitionen "auszubrechen". Andere Haustiere werden von Seiten der RagaMuffin schnell und gerne akzeptiert.
Körperbau: Die RagaMuffin ist eine große schwere Katze. Die Mädchens sind etwas kleiner als die Kater. Der Ziel ist es eine knuddelige süße Teddybärkatze mit einem sehr lieben Gesicht zu züchten.
Fell: Das Fell einer RagaMuffin kann man nicht wirklich beschreiben, man muß es fühlen,..... Mhhmmm weich, seidig, angenehm, man möchte gar nicht aufhören zu kraulen und zu streicheln. Das Fell ist halblanghaar und wesentlich pflegeleichter als Langhaar. Natürlich bürstet man seine Katze gerne, sie liebt es und schnurrt wonniglich dabei. Außerdem ist es zur Zeit des Fellwechsels in Herbst und Frühjahr angenehmer, wenn die Haare gleich in der Bürste sind und nicht in der Wohnung verteilt werden.
Farben: Ja, die tollen Farben, die waren der eigentliche Grund warum wir uns diese Katzenrasse über den großen Teich geholt haben ( siehe auch unter über Uns) Im Gegensatz zu ihrer "Cousine" der Katzenrasse Ragdoll, gibt es die RagaMuffin in allen erdenklichen Farben. Und das nicht nur als blauäugige Pointkatze, sondern auch als solid (=vollfärbige) Katze. Zum Beispiel, aufregende Calicos, atemberaubende Smokes,Tabby, lilac, chocolat, Mink, Sepia,...........und und und............ selbstverständlich auch die traditionellen Farben seal und blue,... alles mit und ohne weiß. Die Augenfarben sind blau, grün, gold, kupfer, aquamarin,.......... einfach faszinierend!
Ragdoll
 Die Ragdoll ist eine Katze der Kontraste: Sie besitzt den großen, imponierenden Körperbau der Birmakatze, aber wenn man sie aufnimmt, entspannt sie alle Muskeln und wird so kraftlos wie ein Kätzchen und so schlaff wie eine Stoffpuppe (Ragdoll) von der sie ihren Namen erhalten hat.
Doch damit nicht genug – man sagt, dass sie abgesehen von dieser einen außergewöhnlichen Eigenschaft auch noch eine besonders hohe Toleranzschwelle gegenüber Schmerzen besäße. Diese Besonderheit, heißt es, habe sie von den ersten Ragdollkatzen geerbt, die von einer langhaarigen Katzenmutter geboren wurden, die bei einem Autounfall verletzt worden war. Allerdings vertreten viele Züchter die Meinung, dass ihrer Erfahrung nach die Schmerzschwelle der Ragdoll sich nicht von der, anderer Rassen unterscheidet und dass jede andere Meinung sich zum Nachteil der einzelnen Katze auswirken.
Der Geburtsort der Ragdoll war das Kalifornien der 60er Jahre, und wir verdanken sie im Grunde den Bemühungen einer einzigen Frau. Außerhalb der USA, wo die Ragdoll 1965 anerkannt wurde, sind sie ziemlich selten. Erst kürzlich wurden sie bei Ausstellungen in Großbritannien zugelassen. Fell: Lang, voll und von seidiger Beschaffenheit.
Kopf: Keilförmig mir einer kurzen Nase.
Ohren: Mittelgroß, mit abgerundeten Spitzen. Augen: Groß und oval, weit auseinander stehend, die Farbe sollte blau sein. Körper: Ähnlich wie bei der Birma: lang gestreckt, muskulös und stämmig. Schweif: Lang und flauschig. Beine und Pfoten: Die Beine sind mittellang und die Pfoten groß und rund. Die Ballen sind dunkelbraun oder schweif.
Wesen: Die Ragdoll ist eine Katze, die außergewöhnlich tolerant ist gegenüber den Schwächen und Marotten anderer und rasch, sehr anhänglich wird.
Farbe: ----------
Herkunft: USA Russisch Blau
 Das typische Merkmal der Russisch Blau ist ein Doppelfell, das eine plüschartige Beschaffenheit besitzt, wie sie keine andere Katze hat. Das wahrscheinlich berühmteste und bestimmt verwöhnteste Exemplar dieser Rasse war Vashka, die dem Zaren Nikolaus I. gehörte. In Russland betrachtet man diese Katze als Glücksomen. Die Vielfalt von Bezeichnungen, die man der Russisch Blau schon gegeben hat, zeugt davon, wie wenig man über ihren Ursprung weiß. Vieles spricht dafür, das es sich um eine natürliche Rasse aus Russland handelt. Diese Annahme wird unterstützt durch die große Anzahl von Katzen dieser Art, die man vor langer Zeit in Schweden entdeckt hat. Ihre weitere Geschichte ist jedoch weniger gesichert. Ursprünglich wurde sie Archangelsk-Katze genannt, weil Seeleute zur Zeit Elisabeths I. einige Exemplare vom russischen Hafen Archankelsk nach England mitgebracht hatten. Später wurde sie als Spanische und auch als Malteser-Katze bekannt. Die letzte Bezeichnung blieb in den USA bis zum Anfang dieses Jahrhunderts geläufig. Während des Zeiten Weltkrieges ging die Zucht stark zurück, und Versuche, sie durch Einkreuzung von blauen Britisch Kurzhaar und Siamkatzen wieder zu beleben, führte stattdessen zu ihrem Untergang. Es entstand eine blaue Siamkatze, und das charakteristische Doppelfell ging dabei fast völlig verloren. In den 60er Jahren gelang mit vereinten Anstrengungen von Züchtern auf beiden Seiten des Atlantiks eine Rückzüchtung des Originaltypus. Fell: Das kurze, plüschartige Fell hat eine sealartige Struktur. Das Doppelfell ist so dicht, das es vom Katzenkörper absteht. Es sollte gleichmäßig blau sein, mit einem typischen Glanz, der von den Silberspitzen der Leithaare hervorgerufen wird.
Kopf: Er muss keilförmig geschnitten und kurz sein, mit einer mittellangen Nase. In Großbritannien ist der Nasenspiegel blau, in den USA schieferblau. Ohren: Groß und leicht spitz. Die Haut ist dünn und nur leicht von sehr feinem Fell bedeckt, was das Ohr fast transparent erscheinen lässt. Augen: Sie sollten von lebhaft grüner Farbe sein und weit auseinander stehen. In Großbritannien sind sie mandelförmig geschnitten, in den USA runder. Körper: Lang, schlank und elegant.
Schweif: Lang und spitz zulaufend; am Ansatz mittelstark.
Beine und Pfoten: Die Beine sind lang und grazil. Bei der Russisch Blau in Großbritannien sind die Vorderbeine kürzer als die Hinterbeine. Die britischen Russisch Blau haben kleine, ovale Pfoten mit blauen Ballen; die der amerikanischen sind rundlicher und haben rosa oder malvefarbene Ballen. Wesen: Die Russisch Blau ist zurückhaltend, fast scheu und ruhig. Diese Katzen sind so ruhig, dass es sogar schwierig ist festzustellen, ob ein Weibchen in der Hitze nach einem Partner ruft. Farbe: Blau
Herkunft: Russland
Selkirk Rex
 1987 tauchte in Sheridan Montana eine Rexmutante auf, die (später) Selkirk Rex genannt wurde und sich im Unterschied zu den anderen Varianten nicht nur dominant vererbt, sonder auch ganz anders aussieht wie alle bekannten Rexe. Offenbar gleicht der Werdegang aller Rexe dem Märchen vom Aschenputtel und so liest sich auch die Selkirk-Story wie die klassische Hollywood-Schnulze vom Tellerwäscher und dem Millionär: Im Tierheim wurde eine Hauskatze mit ihren sechs Kitten abgegeben, wovon eines durch sein deutlich gekräuseltes Fell auffiel. Die Pflegerin erzählte das einer befreundeten Perserzüchterin, Jeri Newman (Noface), die das blau-creme/weiße Lockenkind kurzerhand mit nach Hause nahm und ihm den klangvollen Namen Miss DePesto of Noface gab. Im passenden Jungdamenalter wurde Miss mit einem schwarzen Perser verpaart und brachte drei gelockte und drei glatthaarige Kitten zur Welt – womit die dominante Vererbung ihres Rexgens erwiesen war. Eines der Katzenkinder war zudem langhaarig, also trug Miss DePesto auch dieses Gen. Die schönste Frisur zeigte ein kräftiger schwarz/weißer Kater, er bekam den Namen Noface Oskar Kowalski und wurde zunächst auf seine Mutter zurückgekreuzt, um eventuelle Fehler gesundheitlicher oder körperlicher Natur aufzudecken. Das Ergebnis war sensationell und mehr als erfreulich: Viel muntere Kätzchen ohne negative Auffälligkeiten, drei davon mit Löckchen und eines davon zudem in Redpoint! Also verbarg die Miss auch noch das Colourpoint-Gen unter ihrem Kraushaar, denn vom Perser kam es erwiesenermaßen nicht. Der amerikanische Traum von einer eigenen Rexrasse hatte sich doch noch erfüllt, einer gezielten Weiterzucht stand nichts mehr im Wege und Miss DePesto und Oskar wurden die Urahnen einer langen Reihe von Silkirks. Fell: Zwei Längen – kurz und lang. Der Unterschied ist am deutlichsten an Schwanz und Halskrause zu erkennen. Bei Kurzhaar hat der Schwanz die gleiche Haarlänge wie der übrige Körper (2,5 bis 5 cm), die Locken am Schwanz liegen plüschig an. Am Kragen ist das Haar genauso lang wie am Körper. Bei Langhaar sind die Locken am Schwanz fedrig und stehen ab. Die Halskrause ist ebenfalls länger und umrahmt das Gesicht. Obwohl die Lockenbildung je nach Haarlänge Geschlecht und Alter individuell unterschiedlich ausfällt, sollte das Fell insgesamt den Effekt des Rexgens aufweisen.
Locken: Unregelmäßige, ungleichmäßig ausgebildete einzelne Locken, die nicht in Wellen liegen, sondern mehr büschelig oder als Kringel ausgebildet sind. Die Kräuselung kann um Hals, Schwanz und Bauch deutlicher hervortreten. Bei Babys und jungen erwachsenen Katzen darf die Lockenbildung schwächer sein.
Kopf: Rund, breit und vollwangig mit einer mittelbreiten Schnauze mit viereckiger Erscheinung. Das Profil zeigt einen Stop.
Ohren: Mittelgroß, breit an der Basis, spitz zulaufend, weit gesetzt. Sie sollen sich in die gerundete Kontur des Kopfes einpassen. Haarbüschel falls vorhanden, lockig.
Augen: Groß, rund, schön weit gesetzt. Die Augen sollen weder mandelförmig noch oval sein, die inneren und äußeren Augenwinkel liegen auf derselben horizontalen Linie. Körper: Mittelgroß bis groß und ausgewogen. Der kraftvolle muskulöse Torso ist mehr rechteckig als quadratisch, jedoch nicht lang. Schultern und Hüfte sind gleich breit. Schweif: Mittellang zum Körper passend. Stark an der Basis, am Ende weder abgestumpft noch zugespitzt.
Beine und Pfoten: Die Beine sind mittellang bis lang. Kraftvoller Knochenbau, in guter Proportion zum gesamten Körper. Die Pfoten sind groß, rund und stark.
Wesen: Die Selkirk Rex ist fröhlich und extrovertiert, kontaktfreudig, temperamentvoll, enorm intelligent und voll kapriziöser Einfälle. Richtige Clowns mit Neigung zur Akrobatik. Farbe: ----------
Herkunft: USA
Siamesen
 Herrisch, aufdringlich, frech, arrogant, reserviert, laut, vulgär, heikel, betörend – das alles und noch viel mehr ist eine Siamkatze. Diese Katze mit ihrem grazilen fremdländischen (Foreign) Körperbau, ihrem wundervoll pointierten Fell und den saphirblauen Augen verlangt viel Aufmerksamkeit – in jeder Beziehung. Die Nationalbibliothek in Bangkok besitzt eine Sammlung von Manuskripten, die Cat-Book-Poems (Katzengedichte), vermutlich aus dem 14. Jahrhundert, mit Zeichnungen einer Siam-Katze, der so genannten „vichien mas“. Man schloss daraus, dass ähnliche Katzen schon seit Jahrhunderten im heutigen Thailand leben. Siam-Katzen wurden erstmals um 1880 nach England eingeführt, und wenig später begann die Zucht auch in den USA. Fell: Das Fell sollte kurz, eng anliegend, fein strukturiert und glänzend sein.
Kopf: Keilförmig, lang und schmal, mit einer langen Nase.
Ohren: Groß und spitz.
Augen: Mittelgroß, mandelförmig und schräg geschnitten in saphirblau. Schielen oder ein Silberblick, einst üblich bei Siamesen, wird jetzt auf Ausstellungen als Fehler gewertet. Körper: Mittelgroß, lang, geschmeidig und grazil, eine ästhetische Erscheinung. Schweif: Lang, dünn und spitz zulaufend. Der Schwanz sollte frei von Knicken sein. Beine und Pfoten: Die Beine sind lang und dünn, proportional zum Körper, wobei die Hinterbeine etwas länger als die Forderbeine sind. Die Pfoten sind zierlich, klein, oval und haben lavendelfarbene Ballen.
Wesen: Die Siamkatze ist extravertierter als jede andere Rassekatze. Sie hat eine laute Stimme, die man unmöglich ignorieren kann. Sie ist hochintelligent und im Allgemeinen sehr anhänglich – manchmal in einem solchen Maß, das sie keine Rivalen duldet. Farbe: Seal-Point, Blue-Point, Chocolate-Point, Lilac-Point, Red-Point, Creme-Point, Tortie-Point, Tabby-Point Herkunft: Großbritannien Sibirische Katze
 Ursprünglich war die Sibirische Katze in Russland und der Ukraine beheimatet. Sie war in ihrer Heimat nichts anderes als eine Hauskatze, die sich ihrer klimatisch recht unwirtlichen Heimat mit ihrem Fell besonders gut angepasst hatte. Man schätzte diese semilanghaarige Variante der russischen Hauskatze vor allem als guten und zuverlässigen Mäusefänger und als angenehmen Hausgenossen. Um eine Zucht dieser Rasse machte man sich aber keinerlei Gedanken. Die „Sibirskaja Koschka“, wie sie auf russisch heißt, erhielt erst mehr Beachtung, als durch den politischen Wandel Reisen in den Osten vereinfacht wurden. Erste Erwähnungen der Sibirischen Katze finden sich unter anderem in einer Ausgabe der „Illustrierten Zeitung“ aus dem April 1895. Hier wird in einem Artikel von einem blaugrauen Katzenpärchen berichtet, das im Zoo von Dresden beheimatet war. Auch Brehms Tierleben (aus dem Jahre 1925) erwähnt einen Kaukasisch-Kumanische Katze sowie eine rote Tobolsker-Katze aus Sibirien. 1987 kamen die ersten Sibirischen Katzen nach Westdeutschland. Russische Auswanderer brachten ein Zuchtpaar in ihre neue Heimat mit und die Kätzin hatte einen Wurf. Da sich jedoch die Lebensumstände der Auswanderer veränderten, gaben die die Elterntiere samt ihren etwa einwöchigen Babys an deutsche Züchter ab. Ungefähr zur selben Zeit wurden die ersten Sibirischen Katzen aus der ehemaligen DDR und der CSSR importiert. Der steinige Weg bis zur Anerkennung der Katzen konnte beginnen. Viele Widerstände waren hier zu überwinden, liegt die Sibirier doch typmäßig zwischen der Maine Coon und der Norwegischen Waldkatze, doch die robusten, charmanten Kinder des Ostens haben sich durchgesetzt. Seit dem Januar 2002 ist die Sibirische Katze auch bei der FIFe anerkannt. Fell: Halblang mit dichtem Unterfell und langem, wasserabweisendem Deckhaar. Das Fell zwischen den Schulterblättern ist deutlich kürzer.
Kopf: Das Ideal ist ein kurzer, stumpfer Kopf. Die Nase ist breit und leicht konkav, ein Stopp darf jedoch nicht vorhanden sein. Die Wangen sind kräftig und massiv, das Kinn sollte ausgeprägt sein.
Ohren: Mittelgroß, der Abstand zwischen den Ohren sollte mindestens eine Ohrenbreite betragen. Die Spitzen sind abgerundet und weisen Luchspinsel auf, die Ohreninnenseiten sind deutlich behaart. Augen: Die Augen sind groß, oval und weit auseinanderstehend. Körper: Mittelgroß und muskulös mit kräftigem Knochenbau. Schweif: Der Schweif ist breit und am Ansatz kräftig, mit einer leicht abgerundeten Spitze. Er sollte mindestens bis zu den Schulterblättern reichen, wenn man ihn auf den Rücken legt. Beine und Pfoten: Die Beine sind mittellang und kräftig, mit großen, runden und kräftigen Pfoten. Die Zwischenräume der Zehen müssen Haarbüschel aufweisen. Wesen: Das Wesen der Sibirischen Katze ist dem der Norwegischen Waldkatze sehr ähnlich. Sie sind begeisterte Kletterkünstler und bewahren ihre Würde in jeder Situation. Sibirische Katzen lassen sich gerne streicheln und bürsten, sind aber in der Regel keine ausgeprägten Schmusetiere. Im Allgemeinen vertragen sie sich gut mit anderen Katzen und Hunden und geben auch für Kinder einen guten Spielkamerad ab.
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Herkunft: Russland Somali
 Die Somali sieht „wild“ aus, so, als sei sie gerade aus dem Wald gekommen. Es handelt sich um eine langhaarige Version der Abessinierkatze. Das Fell ist üppig und leicht struppig, ohne im Geringsten wollig zu wirken. Während die Fellhaare der Abessinierkatze zwei oder drei Farbbänder besitzen, die das Ticking bilden, haben die längeren Fellhaare der Somalikatze zehn der sogar noch mehr Bänder, was eine besondere Farbdichte bewirkt. Das Langhaar-Gen wurde möglicherweise schon während der 30er Jahre oder sogar noch früher in die abessinische Zuchtlinie eingeführt, aber die Somali-Katzen wurden erst in den 60er Jahren durch nordamerikanische Züchter entwickelt. 1972 wurde ein Zuchtverein gegründet, und 1978 wurde die Somali-Katze von allen führenden amerikanischen Verbänden anerkannt. Die Züchtung ist heute in ganz Europa verbreitet und wurde besonders erfolgreich in Australien, wo die Somali-Katzen fast unter Ausschluss von Abessiniern gezüchtet werden. Fell: Das Fell ist halblang, dicht, seidig und fein. Das Unterfell sollte hell sein mit schokoladenbraunem Ticking, um einen silbrigen Pfirsich-Effekt zu erzeugen.
Kopf: Gemäßigt keilförmig, mit einer mittelgroßen Nase. Ohren: Groß, weit auseinander stehend und spitz zulaufend. Augen: Groß und mandelförmig.
Die Farben: Bernsteinfarben, haselnussbraun oder grün. Körper: Ein orientalischer Typus, mittellang, etwas größer als die Abessinier und nicht so feinknochig wie die Siam. Schweif: Lang, dick im Ansatz und am Ende leicht zugespitzt. Beine und Pfoten: Die Beine sind lang und schlank, und die Pfoten sind klein, oval mit rosa Ballen. Wesen: Somalikatzen sind hochintelligent, gutmütig und spielfreudig. Sie mögen ein wenig scheuer sein als die Abessinier, sind aber ebenso ungeeignet wie diese für ein Leben das sich nur innerhalb des Hauses abspielt. Farbe: Rötlich, Rot, Blau und Beige, verschiedene Silbertöne
Herkunft: USA
[Dieser Beitrag wurde am 07.06.2005 - 15:02 von GoObLoY aktualisiert]
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