Kulinarische Genüsse

Habt Mitleid...




Neuer Thread ...
More : [1] [2]


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

BDBruemmer1 ...
Administrator
...............



Status: Offline
Registriert seit: 12.06.2005
Beiträge: 20742
Nachricht senden
...   Erstellt am 21.03.2007 - 08:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Kartoffel:



"Morgens rund, mittags gestampft, abends in Scheiben, dabei soll's bleiben - das ist gesund". (Johann Wolfgang von Goethe)

Geschichte:

Die Urheimat der Kartoffel liegt im heutigen Peru. Die Inka pflanzten in den Anden die "Papas" (Knollen) schon vor rund 2000 Jahren und nutzten sie neben dem Mais als Hauptnahrungsmittel. Spanische Eroberer nahmen im 16 Jahrhunderts die Kartoffeln als Proviant und wohl auch als ungewöhnliches Souvenir mit an Bord ihrer Schiffe - so gelangte die Knolle nach Europa. Auf dem europäischen Festland wurden die kostbaren Erdäpfel zunächst von Hof zu Hof als Geschenk weitergereicht. Nach Deutschland gelangte die Kartoffel Ende des 16. Jahrhunderts - zunächst jedoch nur als Zierpflanze in den Gärten der Adeligen, Mediziner und Botaniker. Das Volk glaubte, die Kartoffel sei - weil zur Familie der Nachtschattengewächse gehörend - in größeren Mengen giftig. Erst Friedrich der Große (18. Jahrhundert) erkannte ihren Wert als Nahrungsmittel und zwang die Bauern, die Erdäpfel anzubauen.

Inhaltsstoffe und Gesundheit: Grundnahrungsmittel ohne Makel

Kartoffeln gehören zu den Grundnahrungsmitteln, von denen wir ruhig eine ganze Menge essen dürfen. Sie weisen einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten und Vitamin-C auf. Außerdem enthalten die Erdäpfel die meisten Vitamine des B-Komplexes (B1, B2, B6). Besonders wichtig sind Kartoffeln, um den Bedarf an Vitamin B6 zu decken, das den Eiweißstoffwechsel im Körper steuert. Viele Menschen erreichen die empfohlene Menge nicht und leiden deswegen oft unter Entzündungen von Mund und Lippen, können schlecht schlafen oder sind reizbar. Falls man von solchen Beschwerden betroffen ist, sollte man mehr Kartoffeln essen.

Ideal zum Entschlacken und Abnehmen

Weil Kartoffeln Kalium enthalten, entwässern sie den Körper. Wenn man zu den Kartoffeln reichlich trinkt, spült man Nieren und Blase gut durch - das ist ideal für alle Menschen mit hohen Harnsäurewerten und Nieren- und Blasenbeschwerden. Auch der Darm kann mit Kartoffeln "entschlackt" werden. Um bei den Ballaststoffen den Bedarfsempfehlungen etwas näher zu kommen, dürfen Kartoffeln ruhig häufig auf dem Speiseplan stehen. Auch wer keine Vollkorngerichte mag, sollte Kartoffeln als ideale Ballaststoffquelle für sich entdecken. Schließlich braucht unser Darm diese unverdaulichen Stärke- und Faserstoffe, damit er Giftstoffe schneller ausscheiden kann. Aber auch damit wir uns leichter fühlen, schneller die Abbauprodukte des Cholesterins, der Eiweißverdauung und andere "Schlacken" wieder loswerden, benötigen wir ausreichend Ballaststoffe.

Allergiker nutzen diesen Effekt, wenn sie sich mit einer Kartoffel-Reis-Diät von allem befreien, was ihr Immunsystem möglicherweise aus der Bahn werfen könnte. Diese Diät ist extrem arm an Allergieauslösern. Betroffene können mit ihr beginnen, gezielt nach den Allergenen zu fahnden, die sich in einzelnen Lebensmitteln verbergen können, kontrolliert durch einen Arzt oder Ernährungswissenschaftler. Kartoffeln lassen sich bestens mit vielen anderen kalorien- und fettarmen Lebensmitteln kombinieren und verhindern, dass der Körper beim Abnehmen neben den Pfunden auch seine Vitalstoffreserven verliert.

quelle: www.br-online.de





Signatur
Die Natur kann ohne uns locker leben.


BDBruemmer1 ...
Administrator
...............



Status: Offline
Registriert seit: 12.06.2005
Beiträge: 20742
Nachricht senden
...   Erstellt am 10.04.2007 - 08:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kartoffelpuffer

Kartoffelpuffer kross und duftend aus der Pfanne, schmecken delikat. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie süß oder pikant serviert werden. Apfelmus ist eine beliebte Beilage, aber auch würzig angemachter Salat lässt die Genießerherzen höher schlagen.

Infos:

* Festkochende Kartoffelsorten eignen sich besonders für Kartoffelpuffer.

* Die geriebenen Kartoffeln sollten rasch verarbeitet werden, da die Rohmasse sich schnell bräunlich verfärbt. Beim Backen werden sie wieder appetitlich hell.

* Zum Braten eignen sich Pflanzenfett, Schmalz oder hoch erhitzbares Öl.

* Im heißen Fett oder Öl bildet sich schnell eine appetitliche Kruste, die verhindert, dass nicht zu viel Fett von den Kartoffeln aufgesaugt wird.

* Wenn das Bratfett nicht heiß genug ist, werden die Puffer nicht knusprig, sondern weich und sind dadurch auch sehr fettig.

* Kartoffelpuffer sollten in einer schweren Pfanne gebraten werden. Je dicker der Boden, desto gleichmäßiger und knuspriger wird der Kartoffelpuffer.

* Möglichst frisch und heiß aus der Pfanne servieren.

* Sieht ein Rezept Zwiebeln vor, empfiehlt es sich die Zwiebeln mit dem Messer zu schneiden. Geriebene oder in der Küchenmaschine gehackte Zwiebeln verleihen dem Kartoffelpuffer eine leichte bittere Note.

quelle: www.swr.de





Signatur
Die Natur kann ohne uns locker leben.


BDBruemmer1 ...
Administrator
...............



Status: Offline
Registriert seit: 12.06.2005
Beiträge: 20742
Nachricht senden
...   Erstellt am 29.04.2007 - 20:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Alles über Kartoffeln - Teil 1

Jeder Deutsche verspeist pro Jahr rund 70 Kilogramm Kartoffeln - gekocht, gebraten oder fritiert. Kein anderes Gemüse ist so beliebt. Der Grund: Kartoffeln sind wohlschmeckend, kalorienarm und enthalten viele Nährstoffe und Vitamine

Tips Für Den Kartoffelkauf

Unbeschädigt, saubere und trockene Knollen wählen. Kartoffeln, die beim Händler im grellen Licht liegen oder in der Plastikverpackung schwitzen, möglichst nicht kaufen. Kocheigenschaften und Haltbarkeit der jeweiligen Sorte berücksichtigen.

Die Kochtypen

Ob für Püree oder Salat - jede Kartoffel hat eigene Kocheigenschaften. Deshalb werden beim Verkauf Kochtypen angegeben, die die Auswahl erleichtern:

Festkochend: z.B. Hansa und Cilena. Diese Sorten springen beim kochen nicht auf, sind fest und feinkörnig. Ideal für Kartoffelsalat, Salz-, Pell- und Bratkartoffeln sowie Rösti und Puffer.

Vorwiegend Festkochend: z.B. Christa und Clivia. Die Knollen springen beim kochen manchmal auf, sind aber fest und feinkörnig. Ideal für Schmor- und Grillkartoffeln, Pommes frites, Puffer und Rösti, aber auch für Suppen und Eintöpfe.

Mehligkochend: z.B. Datura. Die Sorten springen beim Kochen leicht auf, sind locker und grobkörnig. Ideal für Suppen, Eintöpfe, Klösse, Kroketten und Püree.

Reifezeit und Haltbarkeit

Kartoffeln werden von Juni bis November geerntet. Je später der Zeitpunkt, desto dicker die Schale der Knollen und desto haltbarer sind sie. Das sollten Sie vor allem berücksichtigen, wenn Sie grössere Mengen einkellern möchten. Hier die unterschiedlichen Sorten und ihre Reifezeiten.

Sehr Frühe und Frühe Sorten werden im Juni und Juli geerntet. Die Schale der Frühkartoffeln ist noch sehr dünn. Der Stärkegehalt ist gering, dafür enthalten sie viel Wasser. Deshalb haben die Sorten auch einen festen Biss. Sie keimen und welken schnell und sollten möglichst innerhalb von 2 Wochen verbraucht werden.

Mittelfrühe Sorten haben im August und September Hochsaison. Ihre Schale ist fest, das Fleisch körnig. Diese Kartoffeln sind bereits 8-12 Wochen haltbar.

quelle: www.kochmeister.com





Signatur
Die Natur kann ohne uns locker leben.


BDBruemmer1 ...
Administrator
...............



Status: Offline
Registriert seit: 12.06.2005
Beiträge: 20742
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.05.2007 - 22:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Alles über Kartoffeln - Teil 2


Späte und Sehr Späte Sorten werden von Oktober bis Ende November geerntet. Sie haben eine dicke Schale und sind meist mehligkochend, denn ihr Stärkegehalt ist durch die lange Reifezeit besonders hoch. Werden sie richtig gelagert, halten sie sich bis ins Frühjahr.

So Werden Kartoffeln Richtig Zubereitet


Kartoffeln sind vitamin- und mineralstoffreich. Damit die wichtigen Stoffe auch erhalten bleiben, hier einige Tips zur Zubereitung: Kartoffeln möglichst nicht schälen. Denn die Schale schützt das Innere vorm Auslaugen. Geschälte Knollen vor dem Kochen nicht lange im Wasser liegenlassen. Nur ganz wenig Wasser zum Kochen verwenden. Noch besser ist es, die Kartoffeln im siebeinsatz über Dampf oder mit etwas Fett im Backofen zu garen.

Wichtig: Die Richtige Aufbewahrung

Trocken und Luftig: Feuchte Knollen schimmeln leicht. In Kunststoffbeuteln verpackte Kartoffeln deshalb gleich nach dem Einkauf in eine Papiertüte, einen Stoffsack oder Korb umfüllen. So können sie nicht schwitzen.

Kühl: Bei einer Temperatur zwischen 4 und 8 Grad halten sich Kartoffeln am längsten frisch. Ideal für die Lagerung ist ein kühler Keller oder das Gemüsefach des Kühlschranks.

Dunkel: Bekommen Kartoffeln zuviel Licht, bilden sich auf den Knollen grüne Flecken. Sie enthalten den gesundheitsschädlichen Stoff Solanin (kann Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen). Kartoffeln müssen deshalb immer dunkel gelagert bzw. abgedeckt werden. Grüne Stellen vor dem Kochen grosßügig wegschneiden.

So Kellern Sie Kartoffeln Ein

Späte und Sehr Späte Sorten wählen. Verschiedene Sorten bei der Lagerung nicht mischen.

Lattenkisten oder -Roste sind für die Aufbewahrung der Kartoffeln am besten geeignet, hier werden die Knollen von allen Seiten gut belüftet.

Keime immer erst kurz vor dem Verbrauch entfernen.

Äpfel regen Kartoffeln zum Keimen an. Deshalb sollten sie nicht nebeneinander gelagert werden.

quelle: www.kochmeister.com





Signatur
Die Natur kann ohne uns locker leben.


BDBruemmer1 ...
Administrator
...............



Status: Offline
Registriert seit: 12.06.2005
Beiträge: 20742
Nachricht senden
...   Erstellt am 19.08.2007 - 06:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wissenswertes über Kartoffeln



„Ein Tag ohne Kartoffelsalat ist kulinarisch gesehen ein verlorener Tag!“ So pflegen wir zu sagen, denn nichts ist vielseitiger und kann interessanter abgewandelt werden als ein Kartoffelsalat. Wobei schon die Basis, die Kartoffeln selbst, für Abwechslung sorgen kann.

Im Allgemeinen empfiehlt man für Kartoffelsalat eine festfleischige Sorte, zum Beispiel „Sieglinde“, „Selma“, „Kipferl“, „Hörndl“ ... Man kann aber auch andere Sorten verwenden – wie und mit welchem Ergebnis, zeigen wir Ihnen anhand einiger Kartoffeln mit verschiedenfarbigen Schalen und unterschiedlich gefärbtem Fruchtfleisch.

Matthias Claudius hat einst gedichtet: „Schön rötlich die Kartoffeln sind und weiß wie Alabaster.“ Wir bevorzugen heute eher die gelblichen Sorten, weiße Kartoffeln sind ziemlich unbeliebt und daher auch selten geworden.

Und neben den rosaschaligen Sorten, die meist mehlig kochen, findet man heute wieder richtiggehend blaue Knollen – die sogenannten „Truffes de Chine“ sind sogar tiefblau. Sie sehen ungewohnt aus, sie gleichen nur äußerlich Trüffeln, das Blau mag vielleicht sogar gefährlich wirken – dabei sind sie herrlich mehlig, sehr würzig im Geschmack und gelten überdies als besonders gesund, weil sich der blaue Pflanzenfarbstoff (Anthocyane) positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken soll.

Für einen Salat müssen die Kartoffeln zunächst gekocht werden – und schon beginnen die unterschiedlichen Auffassungen und Möglichkeiten:

Unbedingt zu empfehlen ist es, sie als Pellkartoffeln zu kochen, denn die Schale von den garen Kartoffeln abzuziehen ist erheblich einfacher als rohe Kartoffeln zu schälen – abgesehen vom Abfall, der dann viel größer ist, und den Vitaminen, die, weil sie direkt unter der Schale sitzen, verloren gehen würden.

Damit der Kartoffelsalat schön saftig ist, kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an. Die Kartoffeln sollten eben noch ein wenig warm sein, nicht zu heiß, weil sie sonst noch nicht abgebunden haben und leicht zerfallen.

Das ist zwar die geläufigste, dennoch nur eine von vielen Möglichkeiten, Kartoffelsalat zuzubereiten! Beginnen wir aber einmal mit zwei klassischen Kartoffelsalaten, die – im Norden und Westen mit Mayonnaise, im Süden mit Essig und Öl angemacht – als Beilage üblich sind.

quelle: www.wdr.de





Signatur
Die Natur kann ohne uns locker leben.


More : [1] [2]

Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Kartoffel witchi 0 witchi
*rofl* Kartoffel Phoenix 54 phoenix13
Die Kartoffel HausMaranatha 0 haus_maranatha
Kartoffel und Tomate Boss 6 maike_adam
Die Kartoffel DIFI 2 difi
Neuer Thread ...

Onlinestatistiken vom 25.11.2009 - 01:52 Uhr
2 Besucher sind online!
Es sind gerade 0 registrierte(r) Benutzer und 2 Besucher im Forum unterwegs.


Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------


Forenregeln Haftungsausschluss Impressum

Besucher private krankenversicherungen
Gesamt
Gestern
Heute
Online

Besucher seit dem 13.02.2007




Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Samsung SGH-E590
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
stärkegehalt obst | stärkegehalt nahrungsmittel | stärkegehalt von obst | nahrungsmittel die entwässern | kartoffelpuffer zerfallen | kartoffelpuffer peru | obst und gemüse reifezeit im jahr | liste der reifezeit von obst und gemüse | kocheigenschaft obst
blank