HausMaranatha 

Status: Offline Registriert seit: 06.04.2005 Beiträge: 272 Nachricht senden | Erstellt am 13.02.2009 - 22:28 |  |
Was braucht die Haut zum Leben? Vielleicht sollte der Speiseplan einmal unter die Lupe genommen werden.
Ein Erwachsener benötigt täglich ca. 3.000 I.E an Vitamin A für eine gesunde Haut. Ein Mangel hat u.a. Trockenheit und Verhornung der Zellen zur Folge sowie eine verschlechterte Wundheilung.
Ein Erwachsener, aber auch Kinder benötigen täglich ca. 0,025 mg Vitamin D. Bei einem Mangel können u.a. chronische Ekzeme begünstigt werden, denen die ausreichende Versorgung jedenfalls entgegen steht.
Ein Erwachsener benötigt täglich ca. 1,8 - 2,0 mg Vitamin B² für eine gesunde Haut. Fehlt dieses Vitamin oder ist es nur mangelhaft vorhanden, können u.a. Schädigungen an Haut und Schleimhäuten entstehen.
Ein Erwachsener benötigt zwischen 10 und 18 mg Nicotinsäureamid (Niacin) für eine gesunde Haut. Ein Mangel oder gar ein Fehlen dieses Vitamins hat schwere Stoffwechselstörungen zur Folge, die u.a. auch die Haut betreffen. In der Medizin ist der positive Einfluß des Nicotinsäureamid gerade auch bei Haut- und Schleimhauterkrankungen bekannt.
Panthothensäure ist für Aufbau und Funktion der Gewebe unentbehrlich. Erwachsene benötigen hiervon ca. 8 mg täglich. Es bessert immerhin u.a. Hauterkrankungen entzündlicher und allergischer Natur (Ekzeme, Juckreiz, Sonnenbrand).
Ebenso ist Vitamin B6 als Regulator des Gewebsstoffwechsels auch der Haut unentbehrlich. 1,6 bis 1,8 mg werden als notwendig angesehen. Bei einem Mangel an demselben können sich Hautveränderungen einstellen, die uns gar nicht gefallen.
Vitamin H (Biotin) wird auch als Hautschutz-Vitamin bezeichnet, tritt doch bei Mangel immer wieder trockene, schilfrige Haut auf, versiegt die Talgproduktion, entwickelt sich eine zunächst feinschuppige, später fleckigschuppige Hautentzündung (Dermatitis). Der Tagesbedarf wurde mit ca. 0,1 - 0,3 mg ermittelt.
Vielleicht sollten gerade unsere Vitamine in unserer Gesundheit mehr Beachtung finden. Hierbei sollte bedacht werden, daß sie, in natürlicher Umgebung eines Lebensmittels vorkommend, fast immer eine andere, bessere Wirkung entfalten, als wenn sie isoliert von ihren Träger- oder Kooperationsstoffen Verwendung finden.
Gruß
Johannes
[Dieser Beitrag wurde am 13.02.2009 - 22:30 von HausMaranatha aktualisiert]
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