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Arthur

Status: Offline Registriert seit: 26.08.2004 Beiträge: 485 Nachricht senden | Erstellt am 22.12.2005 - 01:09 | |
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Zacharias gesellte sich zum Doc und zu Arthur und meinte:" So, da bin ich. Ich habe noch einige Dinge eingesteckt, die ich wohl drüben brauchen könnte. Wie ich sehe haben sie die Sonde, Doktor? Gut, und sie haben auch alles Mr. Koslovski?" Es war wohl mehr eine rethorische Frage, denn ohne auf die Antwort zu warten, sah er sich um und deutete auf Shuttle 5. "Wie wäre es, wen wir dieses Shuttle nehmen?", meinte er und ging darauf zu.
"Der Delta-Flyer ist startbereit, Sir" rief Arthur ihm nach. "Er ist außer Captains Shuttle das schnellste Runabout mit der grössten Reichweite an Bord und besser geeignet für einen ungewissen Außeneinsatz als Nr.5."
Dann verabschiedete er sich von Shen, zwinkerte April zu und meinte: "Wünschen Sie uns Glück".
"Stimmt, da haben sie recht. Dann nehmen wir den Delta-Flyer.", erwiderte Zacharias und stieg den Flyer. Dort angekommen setzte er sich an die Pilotenkonsole und startete die Startsequenzen. Ein automatischer Alarm forderte alle auf, die Rampe zu verlassen oder ins Shuttle einzusteigen. "Glück werden wir wohl brauchen", murmelte der erste Offizier und rief dann nach hinten:"sind alle Mann an Bord?"
Die Worte des ersten Offiziers verhallten ungehört. Arthur und der Doktor befanden sich noch in Reverends Shuttle. Arthur hatte Shen und April aus dem Hangar geschickt. Er sah ihnen kurz nach. Und für einen kurzen Moment dachte er daran, ob er wohl lebend von „drüben“ , wie der erste Offizier es nannte, zurückkommen würde. Er stellte fest, daß er nicht definierte unbekannte Gefahren haßte wie die Pest. Er wußte nicht, womit er es zu tun hatte, und das bereitete ihm großes Unbehagen. Dieser Außeneinsatz unterschied sich von allem bisher Bekannten
Nun wandte sich Arthur dem Doktor zu: „Was meinte der erste Offizier, mit: „Wie ich sehe haben sie die Sonde?“ „Hm,“ meinte der Arzt. „Ich weiss es auch nicht, was er sah –meine Arzttasche hier ist auf jeden Fall keine....“
Der Arzt tippte auf seinen Kommunikator:
„Mr. Omega, ich habe die DNS des Reverenden sequenzspezifisch stabilisiert. In was für eine Art von Sonde soll sie nun eingesetzt werden? Wünschen sie einen Lander, einen Orbiter, einen Hydrobot, Kryobot, Penetrator oder Rover?“
Arthur tippte inzwischen ebenfalls auf seinen Kommunikator und setzte sich mit dem Maschinenraum in Verbindung.
Er erhielt die erschütternde Nachricht, daß ein Shuttlestart im Moment nicht möglich war. „Ich kann das Notkraftfeld im Moment nicht abschalten“ meinte Maja“. „Die Hüllenbrüche sind noch nicht geschlossen, aber das Team arbeitet mit schwerem Gerät daran.“
Arthur seufzte, meinte: "machen Sie Druck, wir müssen raus!". Er beendete das Gespräch und erstattete dem ersten Offizier Bericht.
April ging mit Shen hinaus. Sie strahlte immer noch über ihr neues Haustier. Shen dagegen musterte die Schlange misstrauisch. "Entschuldigen sie die Frage, aber wie können sie sowas ANFASSEN?"
April grinste. "Ich war schon als Kind von Schlangen fasziniert. Ihre Haut fühlt sich wie Seide an, oder sogar noch besser... Wollen sie sie mal streicheln? Keine Angst, sie beißt nicht."
Zacharias bemerkte, dass er immer noch alleine im Shuttle war. Was dauerte da bloß so lange? Er hatte nicht viel Zeit, aber die anderen schienen gefallen daran zu finden, ihn hinzuhalten. Er arbeitete ein wenig an den Konsolen und hatte plötzlich einen Einfall. Als dann sein Kommunikator piepte und der Doc ihn nach der Sonde fragte erwiderte er:"Egal, Doc, man sollte sie in der Hand halten oder einstecken können, lassen sich sich etwas einfallen, aber schnell bitte, ich will in wenigen Minuten losfliegen." Auf Arthurs Bericht erwiderte er:"Ich weiß, ich habe damit schon gerechnet, aber ich habe das Shuttle ein wenig ummodifiziert und es kann sich nun ganz bequem dem Notkraftfeld anpassen und durchgleiten, ohne etwas zu beschädigen. Fast so wie ein Paddel-Jumper."
Signatur Arthur Koslovski | Sicherheitsoffizier | USS Galaxy II |
Arthur

Status: Offline Registriert seit: 26.08.2004 Beiträge: 485 Nachricht senden | Erstellt am 22.12.2005 - 01:16 | |
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April merkte, dass Shen wohl trotz der Aufforderung ihre Angst nicht überwinden konnte, das Tier zu berühren. April zuckte innerlich mit den Achseln und ging weiter, Shen neben sich. Als sie in ihrem Quartier ankam sah sie auf einem extra Tisch ein schön eingerichtetes Terrarium, dass wohl die von dem Doc beauftragten Techniker schon hier abgestellt hatten.
Vorsichtig ließ April die junge Königspython in ihr repariertes zuhause bringen. Sofort erklomm die Schlange einen kleinen Felsen, der zwar aussah, als wäre er echt, aber in Wirklichkeit aus einem unwirklich leichtem Material hergestellt worden war.
April schaute dem jungen Tier fasziniert zu. Dann beschloss sie, wieder auf die Brücke zu gehen...
"Gut, antwortete Arthur. "Dann hoffen wir das Beste. Wir kommen sofort an Bord"
Er ging mit dem Doc ins Sondenlager. Dort präparierten sie einen Penetrator mit der DNS der Reverenden.
Dann schleppten sie zusammen die Sonde in den Deltaflyer.
Arthurs Blick fiel auf seine Spielsachen, die er lose auf einen der hinteren Sitze gelegt hatte. Einer plötzlichen Eingebung folgend baute er in die Spitze der Sonde einen Sprengsatz ein, der sich ferngesteuert zünden ließ.
Dann "setzte" er die Sonde mit Hilfe des Doktors neben den ersten Offizier. Falls die Zeitagenten das Shuttle scannten, würden sie die richtige Postition des Reverenden erfassen.
Dann grinste er zufrieden vor sich hin, nahm hinter dem ersten Offizier Platz, und meinte:
"Ok. Sir. Wir sind soweit."
"In Ordnung", meinte Zacharias, "ich starte dann das Shuttle." Gesagt, getan. Der erste Offizier startete das Shuttle und flog es aus der Galaxy hinaus. Sie flogen dicht in das Meteroitenfeld. Auf den ersten Blick sah es so aus, als würde das Shuttle einen Kollisionskurs verfolgen, aber es stellte sich als direkter Weg heraus, um ins Zentrum zu gelangen. Wann immer das Shuttle zu einem Meoriten gelangte, verschwand er plötzlich und tauchte hinter ihnen wieder auf. Schließlich gelangten sie ins Zentrum und sahen ein riesiges Schiff, was Quantensingularitäten und Holotransmisionen ausstrahlte. Das Zeit-Matrix-Warpfeld war offenbar stabil und schien in 2 Zeitebenen zu existieren. Als sie eine Nachricht erreichte, öffnete Zacharias einen Kanal und schon hörten sie dieselbe Stimme von vorhin sagen:" Schön, dass sie meinen Anweisungen gefolgt sind. Wir registrieren den Reverend an Bord. Docken sie bei uns unverzüglich an. Wir werden sie an Bord begrüßen und zur Brücke bringen." Der Kanal war so schnell wieder geschlossen, wie er geöffnet war. Das Shuttle wurde mit einem Traktorstrahl erfasst und zu einer Andockrampe gebracht. "Sie wissen, was sie zu tun haben. Wir betäuben das Empfangskommitee, und sie kämpfen sich zum Maschinenraum durch, und lassen das Warpfeld mit der Zeitmatrix kolabieren. Das Schiff muss zerstört werden. Ich stärke ihnen auf der Brücke den Rücken. Wenn sie ihre Aufgabe erledigt haben beamen sie aufs Shuttle zurück und begeben sich zur Galaxy. Ich folge ihnen wenig später.", meinte Zacharias.
„Ok“ meinte Arthur. Er schickte einen Blick nach oben, grummelte „Himmelfahrtskommando“ vor sich hin und meinte dann zum Doktor und zum ersten Offizier: „ Na, dann wollen wir mal.“
Es blieb ihm nichts anderes übrig, als Vertrauen in die Pläne des ersten Offiziers zu haben. Darüber, wie unlogisch es war, zu glauben, daß die Zeitagenten aus der Zukunft nichts über ihre Absichten wussten, mochte er gar nicht nachdenken. Es fiel ihm unendlich schwer, sich zu fügen. Zu hoffen, alles würde gut gehen bei einem Gegner, der ihnen anscheinend technologisch weit überlegen war, zu hoffen, sie würden auf den Trick mit der DNS des Reverenden hereinfallen und zu hoffen, sie würden sich einfach mal eben so schnell übertölpeln lassen, war eine schwere Übung für einen Mann, der gerne alles unter Kontrolle hatte.
Warum letzten Endes alles klappte, wie von Omega vorhergesagt, konnte Arthur selbst nicht sagen, als er nach einem kurzen Feuergefecht im Maschinenraum das Warpfeld mit der Zeitmatrix kolabieren ließ. Er bekam einen leichten Streifschuß von einem Phaser an der Schulter ab, aber ansonsten verlief alles nach Plan.
Er tippte auf den Kommunikator, und meldete dem ersten Offizier: „ Befehle ausgeführt, ich gehe zurück zum Shuttle, und warte dort, um sie rauszubeamen, Sir“
Er raste los, traf unterwegs den Doktor, und warf mit seiner Hilfe die DNS-Sonde in den Hangar. Grimmig hielt Koslovski den Fernzünder in der Hand. Die Flucht mit dem Shuttle aus dem fremden Hanger erschien beinahe zu leicht. Wie die ganze Mission. Arthur blieb skeptisch.
„ Wie ist es bei euch gelaufen? Warum zum Teufel wollten Sie den Reverenden haben?? Warum zum Teufel lief das alles nur so glatt?“ fragte er den Doktor.
"Ich habe keine Ahnung warum die gerade den Reverend haben wollten, wahrscheinlich wissen sie, dass der Reverend ein großes Zahnrad im Getriebe der Konfederation ist... und warum alles so gut ging, tja ich würde sagen wir hatten mehr Glück als verstand."
Der Doc machte eine kurze Pause und betrachtete Arthur.
"Wie ich sehe sind sie verletzt worden, dass läßt sich schnell wieder in Ordnung bringen, oder wollen sie noch jemandem mit ihrer Verletzung imponieren?"
Der Doc lachte kurz und war gespannt darauf wie Arthur antworten würde.
"Moment noch," antwortete Arthur. Er nahm Kontakt zur Galaxy auf. "Erfassen Sie Omegas Signatur, halten Sie sich bereit zum beamen" befahl er dem Diensthabenden. Dann tippte er noch einmal auf den Kommunikator: "Omega, wie schaut es aus?? "
Für Zacharias lief nicht alles so glatt ab. Am Anfang dachte er, dies alles würde ein Kinderspiel werden. Er begegnete niemandem auf dem Weg zur Brücke. Irgendwie zog es ihn magisch dorthin und er wusste nicht wieso. Er kam sich vor, wie ferngesteuert. Er frage sich, warum ihm dieses Schiff so seltsam vertraut vorkam, obwohl er nie auf diesem Schiff gewesen ist, oder doch?
Die Brücke war nur noch ein Schritt von im enfernt. Er zog seinen Phaser und trat ein. "Ok, das Spiel ist aus. Weg von den Kosolen und keine...", Zacharias konnte den Satz nicht mehr zu Ende führen. Nicht, dass sein Eintreten so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte, eher im Gegenteil. Sie schienen ihn erwartet zu haben, beachteten ihn aber nicht. Stattdessen erweckte etwas anderes seine Aufmerksamkeit. Die Person in der Mitte des Raumes drehte sich um und Zacharias stockte der Atem. Er war es selbst, der dort stand und doch wieder nicht. Sein gegenüber sah genauso aus wie er, nur schwarz gekleidet und mit einem gefährlichen Funkeln in den Augen. "...Bewegung!", beendete sein Doppelgänger den Satz. Zacharias konnte sich nicht mehr rühren. "Ja, da staunst du nicht wahr? Mich wundert, dass du offensichtlich alles vergessen hast. Du bist der Anfang, ich bin das Ende, Du bist das Alpha, ich bin das Omega. Du bist das Gute und ich das Böse.", meinte der Doppelgänger. Ein Wnk mit seiner Hand und der Phaser fiel Zacharias aus der Hand. Der Doppelgänger streckte seine Hand aus und bildete eine Klaue. Energie schoss aus seiner Hand und umgab Zacharias, der in die Luft gehoben wurde. "Wie...kann das sein?", stöhnte Zacharias unter Schmerzen, "wie ist das passiert?" "Nun du", begann sein böses ich und setzte ein diabolisches Grinsen auf, "oh nein pardon, wir erfanden damals eine Möglichkeit uns in die Zukunft zu beamen. Dabei ging jedoch einiges schief und Zacharias Omega, der richtige Zacharias Omega, der erstarrt im Hauptquartíer der Sternenflotte steht, wurde in Gut und Böse aufgeteilt und durch die Zeit geschickt, mitten in einen temoralen Krieg. Du wurdest daraufhin mit dem Wissen um die Zukunft versorgt, um zu verhindern, dass es den Zeitkrieg berhaupt geben kann und zurückgeschickt, doch deine Leute wussten nicht, dass ich noch in der Zukunft war. Nur ich kann dich aufhalten, weder Asmodis, noch all die anderen Zeitagenten sind dazu in der Lage. Als meinen Leuten das bewusst wurde schickten sie mich, um dich aufzuhalten." "Was hast du vor? Willst du mich töten?", brachte der gute Zacharias mühsam hervor. "Nein, dann würde ich auch sterben. Und wenn wir beide vergehen, werden wir wieder in Zacharias Omega zurückgeschleudert, womöglich mit dem Wissen von uns beiden. Nein, du wirst meine Energiequelle sein und mitansehen, wie deine Welt sich stück für stück verändert. Welche Ironie nicht wahr? Der gute alte Zacharias hätte bei seinen Experimenten nicht gedacht, dass es einmal zum Kampf zwischen gut und Böse kommen würde und nun ist er ein Teil dieses Kampfes. Und weißt du was? Das Böse gwinnt doch.", meinte das Böse Ich. "Es war mir klar, dass ich hier mein Schicksal treffen würde. Ich habe Vorkehrungen getroffen. Wir werden dich aufhalten.", meinte der gute Zacharias, der nun wieder zu Kräften kam, "der Revernd ist nach wie vor auf der Galaxy und meine Freunde werden mich gleich rausbeamen." "Verdammt, du Wurm", meinte sein böses Gegenstück, das nun den Griff enger um Zacharias zog. Ihm wurde erst jetzt klar, das Zacharias ihn gelinkt hatte, aber eine Genugtung hatte er doch. "Aber du irrst dich, wenn du glaubst, dass deine Freunde dich beamen können, sie können deine must nicht mal empfangen. Es sind zu viele Turbulenzen um diesen Raum gelegt, Zeit und Raum verschwimmen hier und außerdem, vermischen sich unser beider Muster. Sie würden dich töten, wenn sie dich beamten und das würde auch den alten Zacharias töten.", meinte sein böses Gegenstück.
Als Arthur ihn rief, gestatte der böse Zacharias dem guten zu antworten. Doch der Gute hatte immer noch etwas in der Hinterhand. Niemand hatte die Überlastung im Antrieb bemerkt, wie auch, beide Zacharias zusammen lenkten die Sensoren so sehr ab, dass sie nichts anzeigten. Das Schiff konnte jeden Moment explodieren und Zeit und Raum wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen, das würde den temorären Krieg verhindern. Doch Zacharias musste sich dafür opfern. Beide würden sie vergehen, doch das würde die Rettung für den echten Zacharias bedeuten. "Ich habe alles im Griff", sprach Zacharias in seinen Kommunikator, "macht das ihr wegkommt, Arthur. Versucht nicht mich zu beamen, das wäre eine Katastrophe. Unternehmt nichts, um mich herauszuholen, das ist ein Befehl! Kehrt auf die Galaxy zurück und bringt sie außer Reichweite, sonst geht sie mit drauf. Verschwindet!" Er hoffte, dass Arthur seine Befehle befolgte, sonst wären sie alle verloren.
rgendwas lief ganz gewaltig schief, das spürte Mona, als sie gerade die Brücke betrat. Was war da bloß los?! Typisch, wenn Männer mal was allein machten, ging alles schief.. Aber ihr war das im Moment gerade total egal, denn sie hatte wirklich besseres und wichtigeres zu tun! Hm.. was denn? Na toll! Jetzt war ihr auch noch langweilig..
Signatur Arthur Koslovski | Sicherheitsoffizier | USS Galaxy II |
Arthur

Status: Offline Registriert seit: 26.08.2004 Beiträge: 485 Nachricht senden | Erstellt am 22.12.2005 - 01:21 | |
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Der Doc betrachtete noch einmal genauer die Wunde von Arthur, dann lächelte er und griff in seinen Koffer.
"Ein richtiger Krieger muss einfach mit solch einer Behandlung wiederkommen..."
er lächelte wieder und legte Arthur einen poppig gelben Verband an, Welchen er dann mit einem roten Mickey Mouse Pflaster fixierte.
"Wunderbar schaut das aus, endlich mal wieder etwas Farbe im Alltag"
Der Doc grinste Arthur an und freute sich insgeheim auf die Rückkehr auf die Galaxy.
Arthur versuchte tapfer zu sein. Er verzog keine Miene. Doch seine Hände krampften sich zusammen, als der Arzt die Wunde säuberte.
Immer noch hielt er den Fernzünder in der Hand. Später konnte kein Mensch mehr sagen, ob die gezündete Sonde oder der Zusammenbruch des Warpfeldes und der Zeitmatrix auf dem Schiff der Fremden aus der Zukunft die Ursache für die folgende gewaltige Explosion war....
"Wunderbar," meinte Arthur, als der Arzt fertig war. Etwas Farbe können wir gut gebrauchen..."
Arthur sah überwältigend schöne Farben auf dem Schirm auf sich zukommen. Er brüllte in seinen Kommunikator: "Miller!! Verschwindet!!!!" Dann wurde der Delta-Flyer von einer enormen Druckwelle erfasst und durch den Raum geschleudert.
Arthur wurde ein paar mal herumgewirbelt und blieb für einen Moment benommen am Boden liegen.
Dann rappelte er sich hoch, sah den Doc in einer anderen Ecke liegen und fragte:
"Doc?? Alles Ok??"
"Alles bestens bei mir" sagte der Doc lachend "das war die allerbeste Achterbahn die ich je gefahren bin, und selber?"
Er lächelte übers ganze Gesicht und putze in aller Ruhe seine Ausrüstung."
"Das müssen wir noch mal machen, war doch sehr spaßig, nur jetzt haben wir da kein Zeitpupsschiff mehr welches wir als Achterbahnmotor verwenden können, schade eigentlich."
Zacharias wusste in diesen letzten Minuten, dass er sich auf seine Freunde verlassen konnte. Es kam, wie es kommen musste, und nicht mal seine böse Hälfte konnte ihn jetzt noch stoppen. Er gewann wieder an krat zurück und schaffte es die lähmende Energie seines bösen Ichs zu schwächen. Als er zu Boden glitt und sein gegenüber mit ungläubigem Gesichtsausdruck zu Boden sank, meinte er: "Da staunst du nicht wahr? Ich habe alles geplant. In wenigen Sekunden wird das Schiff explodieren." "Was hast du getan? Du wirst...", begann sein böses ich, doch es konnte den Satz nicht mehr zu Ende sprechen. Das Zeifeld kolabierte und pulvarisierte sekundenschnell alles Leben an Bord. Eine gewaltige Explosion erschütterte Zeit und Raum sämtlicher Galaxien. Noch in den nächsten Quadranten konte man ein helles Licht sehen, und die Druckwelle war noch milliarden Lichtjahre weiter weg zu spüren. Die Expölosion würde auch auf die Zeitkriege in der Zukunft Einfluss nehmen. Wenig später war alles wieder an seinem Platz und nichts deutete darauf hin, dass ein mächtiges Zeitschiff eben noch sein Unwesen in der Galaxis trieb. Schneller als das Licht schoss eine blaue Lichtkugel der Erde entgegen und prallte mit voller Wucht ins das Labor, wo Zacharias Omega erstarrt herumstand. Niemand konnte später genau sagen, was passiert war, alle , die in der Nähe waren, wurden plötzölich bewusstlos. Jeder erinnerte sich nur noch etwas, as durchs Dach krachte und auf Zacharas zuschoss, dann gab ein helles Licht. Später Wurde Zacharias Omega bewusstlos aufgefunden. Er war wieder völlig normal und seine Lebenszeichen waren es ebenfalls, doch er lag im Koma. Endlich hatten die Ärzte mal wieder etwas richtiges zu tun, denn all die Jahre waren sie nur ratlos. Jetzt wo Zachairas nur noch in einem normalen Koma lag, konnten sie ihm vielleicht helfen.
Auf der Galaxy hatte Miller den Warnruf Arthurs gerade noch rechtzeitig gehört, und da sie sich auf der Brücke befand, um zu erklären, dass das Schiff nun wieder ziemlich gut funktionierte, brachte sie mit N`gala ein schnelles, aber dennoch wirksames Ausweichmanöver zustande. Trotz dieses Unternehmens wurde die Galaxy ein bisschen durchgerüttelt, was jedoch keinen erheblichen Schaden anrichtete.
Als alles vorbei war wurde April losgeschickt, um ein bisschen nach dem Rechten zu sehen. Als erstes ging sie auf die Krankenstation, fand dort jedoch niemanden vor, außer dem bewusstlosen Captain und dem Reverenden. (Wie auch, der Doc war ja mit Arthur und Zacharias unterwegs)
Als nächstes ging April in ihr Quartier um nachzusehen, ob dort alles in Ordnung sei. Als sich jedoch die Türe öffnete, erstarrte April. Das kleine Tischchen war samt Terrarium umgefallen, April durchsuchte die Glasscherben, konnte die kleine Königspython jedoch nicht finden.
Ápril durchsuchte ihr Quartier, fand jedoch nicht die geringste Spur der Schlange. Verwirrt lief April auf die Brücke. Das konnte doch nicht sein? Die Türe des Quartiers war bei der Explosion geschlossen gewesen, wie konnte die Schlange also einfach so verschwinden???
Auf der brücke berichtete April Miller, was geschehen war. Diese schaute sie unschlüssig an und meinte dann: "Am besten, wir holen erstmal den Delta-Flyer zurück an Bord, dann sehen wir weiter."
---San Francisco--- Admiral Boston betrat die provisorisch eingerichtete Krankenstation im Geheimlabor der Sternenflotte und trat an das Krankenbett, auf dem Zacharias Omega im Koma lag. "Bericht!", meinte er nur. Der Chefarzt trat an den Admiral heran und meinte:"Tut mir leid, Admiral. Zu gegenwärtigen Zeitpunkt können wir noch nichts genaueres sagen. Wir können ihn weder aufwecken, noch feststellen was ihm fehlt. Wir können nur warten." "Wir sollten der Galaxy bescheid sagen, was passiert ist.", meinte Boston. "Das haben wir bereits versucht, aber seit einer temporalen Explosion unbekannter Herkunft ist jeglicher Kontakt zur Galaxy unterbrochen worden. Wir versuchen weiter, mit ihnen Kontakt aufzunehmen.", erwiderte der Arzt. Boston nickt und sah zu Zacharias hinüber. "Halte durch, alter Freund! Das ist ein Befehl!", murmelte er und verließ den Raum wieder.
---auf der Brücke-- Medusa Miller war es als würde ein grauer Schleier sich heben. Sie stand auf der Brücke, vor ihrem Stuhl und nahm den Bericht eines Fähnrichs entgegen. Schlagartig gaben ihre Kniee nach, gaben ihr keinen Halt mehr. Sie konnte sich eben noch auf ihren Stuhl fallen lassen. Was war passiert? Sie konnte sich an nichts erinnern. Das letzte, was sie bewusst erinnerte war, dass sie mit Koslowski in der Bar pokerte.... doch wann war das? Gestern abend??? Sie tippte ein kurzes Kommando in die Konsole an ihrem Stuhl ein. "Ooh mein Gott... ", dachte Medusa Milller. Das war ja eine halbe Ewigkeit.... ein paar weitere Befehle auf der Konsole und ihr war klar, dass sie auch nur noch die Hälfte der Besatzung kannte. Koslowski war noch da. Das war gut. Miller musste versuchen mit ihm zu reden. Versuchen sich schnell ein Bild der Lage zu machen und sich dann untersuchen zu lassen. Doch eins nach dem andern... War Koslowski überhaupt an Bord? Eine kurze Nachricht an Koslowski mit höchster Dringlichkeit würde ihn veranlassen sich umgehend bei ihr zu melden, wenn er denn an Bord war. Anschliessend liess Medusa Miller sich - ebenfalls per manueller Eingabe - einen Bericht zusammenstellen, der die Lücken in ihrem Gedächtnis füllen sollte. ------ Shen lag in ihrem Bett als Mona in ihr Zimmer kam. "Tschuldigung das ich euch solche Probleme mache nur es scheint als habe ich mir irrgent eine Krankheit zugezogen. Und da scheint es mir so das ich deshalb die Schlange für ein Ungeheuer gehalten habe. So ne Schande dabei mag ich diese Tiere doch eigentlich ganz gerne." erzählte sie Mona. ------
Auf der Brücke war zurzeit geradedie Hölle los.. Mona hatte diese vielen Schreie und Gedanken nicht mehr ausgehalten und war zu Shen geflüchtetet. Als sie ihr erzählte, was passiert war, musste sie kurz lächeln. Eine Schlange..! Na so was..
"Tja, der Doc ist grad nicht da, aber wenn er wiederkommt, solltest du dich vielleicht besser untersuchen lassen..", meinte sie dann zu Shen und wieder huschte ein kleines Grinsen über ihr Gesicht.
"Mir gehts schlecht und du grinst wie ein Honigkuchenpferd. Bist ja sehr lieb zu mir." sagte Shen matt.
Signatur Arthur Koslovski | Sicherheitsoffizier | USS Galaxy II |
Arthur

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Mona grinste nur und wollte schon fast "Aber immer doch. Du kennst mich doch" sagen, doch das war ja schließlich Shens Spruch und Diebin war sie ja nun wirklich keine.
"Aaarme, aaarme Shen..", meinte sie stattdessen.
"Du tust mir ja sooo leid.. Im Ernst..", sagte sie, als sie Shens etwas verärgertes Gesicht sah.
"Aber wenn du willst, können wir ja auf die Krankenstation gehen, denn es gibt dort ja auch noch andere Ärzte..", fügte sie dann noch hinzu.
"Na gut, du bist ja meine Freundin aber wenn es nichts ist werde ich dir das immer unter die Nase reiben verstanden." meinte Shen ein wenig trotzig, denn sie mochte es nicht ans Bett gefesselt zu werden, wenn es etwas zutun gab. Aber sie sah auch ein das sie in ihrem jetzigen Zustand sicher niemandem eine Hilfe war.
Mona beachtete die letzten Worte gar nicht, sondern schob Shen aus dem Quartier auf den Gang hinaus.
Unterwegs zur Krankenstation begegneten ihnen nicht viele Menschen, aber die, die sie sahen, sahen alle ein wenig verwirrt aus. Woran das wohl lag?
Aber wenn Mona ehrlich war, wollte sie das gar nicht wissen...
Um Shen began sich allmählich alles zu drehen. Sie versuchte es zurück zudränngen aber es gelang ihr nicht alles um sie herum wurde schwarz.
"Shen!", schrie Mona, als Shen plötzlich in Ohnmacht fiel. Was zum Teufel war hier denn nur los? Und was sollte sie jetzt machen? Sie war Psychologin und Pilotin, aber keine Ärztin!
Behutsam hob Mona ihre freundin hoch und lief den Gang entlang bis zur Krankenstation. Doch vorihr hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet.. Anscheinend hatte sie recht gehabt.. Irgendetwas ging hier vor...
Plötzlich machte sie eine Bewegung aus. Shens Augen hatten sich geöffnet..
"Shen..", flüsterte Mona. "Was ist passiert?"
Shen hörte aus der Ferne Monas Stimme wie ein flüstern. Shen sah sich um ein grauer Schleier lag auf allem alles war plötzlich nur mehr schwarz weiß. "Was ist nur los?" murmelte sie immer wieder.
Arthur schaute irritiert auf das Mickymauspflaster und den Fernzünder in seiner Hand, den er immer noch festhielt, und vernahm die Worte des Doktors wie durch einen dicken Nebel.
Er setzte sich in den Pilotensitz und studierte die Anzeigen. „hhhhmmmmmmmm“ grummelte er vor sich hin. „Achterbahn....wir sind ganz schön vom Kurs abgekommen, die Druckwelle hat uns weit geschleudert, aber zum Glück nicht in einen von diesen fetten Brocken:“
„Wir müssen durch das Meteoriten-Feld, und das ohne Omega“, seufzte er. „Hoffentlich hat er überlebt.“
Er scannte mit den Langreichweiten-Sensoren die vor ihnen liegende Hürde.
„Seltsam“, meinte er zum Arzt. „Schauen Sie mal. Es scheint sich jetzt um einen ganz normalen Meteorenstrom zu handeln, keinerlei Anzeichen für irgend eine Art von fremder Waffee!“
Koslovski wurde ziemlich blass. „Kann es sein...ich meine, ist es möglich...???“ Er griff sich an die Stirn. Er wusste nichts über das Schiff der Zeitagenten. Weder woher sie kamen, noch was sie wollten, und fragte sich gerade, ob sie eventuell durch die Sprengung des fremden Schiffes eine erneute Zeitanomalie ausgelöst hätten.
Er spürte ein unglaubliches Gefühl der Erleichterung, als er Fähnrich N`galas Stimme aus dem Kommunikator vernahm. „Wir haben sie erfasst, Sir, und holen sie mit dem Traktorstrahl rein“. Kurz darauf ging ein Ruck durch den Delta-Flyer und Arthur und der Doc befanden sich wieder in der Shuttlerampe auf Deck 6 der USS Galaxy II.
Mit einem leisen „smmmmmmp“ öffnete sich das Schott des Shuttles und Arthur ließ dem Doktor den Vortritt. Hinter seinem Rücken riss er das Micky-Mouse-Pflaster ab und klebte es an die Einstiegsluke, der knallgelbe Verband war mehr als genug.....
Der Doc war insgeheim froh wieder an Bord zu sein, auch wenn die Achterbahnfahrt ihm sichtlich Spaß gemacht hatte, doch jeder wusste über die Lage und er war sich sicher, das er hier an Bord der USS Galaxy II gebraucht würde.
Direkt nach der Ankunft machte sich der Doc also auf den Weg zur Krankenstadion, um nach dem Gesundheitsstatus seiner Patienten zu schauen, welche er beim Holodoc in sicheren und guten Händen wägte.
Er erreichte die Krankenstadion und sein vorm Abflug eingerichtetes Begrüßungprogramm empfing ihn mit freundlicher Stimme und einem französischen Chanson. Der Doc lächelte darüber, vieles lag im argen, aber wenigstens wurde er noch freundlich Empfangen. Dann schaute er sich in der Krankenstadion um. Er sah T'lala regungslos auf einem Krankenbett liegen, und der Reverend lag in einem anderem Raum, welchen der Doc über eine Scheibe einsehen konnte, das einzige was fehlte waren der Holodoc und die Krankenschwester.
Der Doc ärgerte sich darüber das anscheinend keiner vom medizinischen Personal zugegen zu sein schien, doch jetzt hatten die Patienten vorrang und hier zuerst T'lala. Als der Doc ihr Krankenbett erreichte sah er die Bleiche in ihrem Gesicht und entdeckte das die Schlange von April auf ihrem Bett lag. Schnell griff der Doc nach seinem medizinischen Tricorder, doch selbst er konnte T'lala nicht mehr helfen, sie war schon eine viertel Stunde zuvor an einem Herzinfarkt gestorben.
Jetzt ärgerte der Doc sich noch mehr, denn die Log Dateien die sein automatisches Sicherheitsprogramm anlegte, zeigen eindeutig, das genau zu der Zeit des eintreten des Herzinfarktes zu T'lala gekrochen sein musste. Weiter stellte er fest, dass seit mehr als einer halben Stunde weder der Holodoc noch die Krankenschwester den Gesundheitszustand der Patienten überprüften. Er war jetzt richtig sauer, entschloss sich aber zuerst nach dem Rev zu schauen, dann der Bürokratie nachzukommen und erst dann sein Personal zu sich zu rufen.
Als der Doc bei seinem alten Freund dem Rev vorbeischaute war er sehr erfreut, dem Rev ging es wieder gut, und er konnte ihn ohne weiteres aus der Krankenstation entlassen.
Jetzt ging der Doc an seinen Schreibtisch er setzte sich in seinen Bürostuhl, atmete tief durch und sprach dann.
"Computer, Eintrag in Personaldatenbank und Datenbank der medizinischen Station: Captain T'lala ist Sternzeit 2468542.13357633 an den Folgen eines Herzinfarktes verstorben, eine Untersuchung zur Ursache des Todes wird hiermit eingeleitet"
Der Doc hörte wie der Computer seine Eingabe bestätigte, dann meldete er sich bei der Brücke:
"Doc an Brücke: Ich habe 2 gute und eine schlechte Nachricht. Ich konnte den Rev aus der Krankenstadion entlassen, er ist wieder vollkommen Genesen. April kann die Schlange bei mir abholen, sie hatte es sich bei T'lala gemütlich gemacht, leider hat T'lala in Folge des Anblickes der Schlange einen Herzinfarkt erlitten an welchem sie aufgrund von mangelnder Anwesenheit von medizinischen Personal verstarb, die Sternzeit des Todeszeitpunktes habe ich bereits in die medizinische Datenbank und die Personaldatenbank eingetragen. Aufgrund dieses tragischen Todes werde ich eine Untersuchung einleiten. --- Doc ende"
Jetzt wusste auch die Brücke bescheid und er konnte sich darum kümmern, zu beginnen aufzuklären was geschehen ist. Wütend tippte er an seinen Kommunikator.
"Holodoc und Krankenschwester, wo auch immer sie stecken ich befehle ihnen hiermit sofort auf der Krankenstadion zu erscheinen, ansonsten lasse ich sie vom Sicherheitsdienst vorführen!"
Der Doc vernahm eine kichernde Antwort vom Holodoc, der gleichzeitig angesäuert klang, gestört zu werden, kurz später trafen beide vorm Doc.
"Können sie mir mal bitte erklären wo sie sich die letzen 45 Minuten rumgetrieben haben? Es ist verdammt nochmal ihr Pflicht hier auf der Krankenstation ihren Dienst zu verrichten. Durch ihre Abwesenheit und dadurch mangelnde medizinische Versorgung ist höchst wahrscheinlich die Patientin T'lala verstorben. Ich werde daher zu diesem Fall eine Untersuchungskommision einrichten."
Er blickte jetzt die Krankenschwester an. "Sie sind bis auf weiteres vom Dienst auf der Krankenstation suspendiert, halten sie sich der Untersuchungskommision zur Verfügung."
Die Krankenschwester nickte nur bleich und blieb dann weiter wie angewurzelt stehen.
Dann holte der Doc wieder Luft. "Computer: Programm Holodoc beenden und Datenbestände sichern"
April erschrak. Sollte ihre Schlange jetzt auch noch einen Menschen sozusagen umgebracht haben??? Schnell sprang sie auf, holte sich die erlaubnis von der Brücke zu gehen (Hätte ja sein können, dass man sie dort dringend baraucht?) und rannte auf die Krankenstation.
Außer Atem kam sie dort an. Der Doc saß an seinem schreibtisch und tippte irgendwas an seinem Computer herum. Als er sie bemerte stand er auf und ging zu ihr.
"Hallo.", meinte der Doc. "Hallo. Schön dass sie wieder an Bord sind. Ähm... wo ist den die Schlange?" "Sie liegt immer noch neben der Leiche des Kaptain." Mit diesen Worten führte der Doc April zum Bett T`lalas wo sie auch gleich ichre kleine Königspython auf den Arm nahm.
"Es tut mir so leid, was die Schlange alles angerichtet hat!", sagte April nun ein wenig niedergeschlagen. "Zuerst dass mit Shen und nun ist der Kaptain tot!"
Der Doc sah April tröstend an und überlegte, ob er ihr wohl den Arm um die Schultern legen sollte, oder ob sie es doch nicht sooo schwer nahm.
Konfusion herrschte in Medusas Millers Kopf. Captain T'lala tot? Aber sie war doch Captain der USS Galaxy II... oder hatte sie da etwas ganz entscheidendes verpasst?? - Ein paar Kommandos in die konsole verschafften Ihr Klarheit... Nun gut, wenn der aktuelle Captain tot war, dann würde es nun wenigstens nicht zu einer Konfliktsituation kommen. Medusa Miller aktivierte das Interkom und das Computerlog: "Hier spricht Captain Medusa Miller. Der medizinische Offizier meldete eben den Tod von captain T'lala. Eine Untersuchung über die Vorgänge wurde sofort von ihm eingeleitet. Ich übernehme ab sofort wieder die Brücke und das Kommando über die USS Galaxy II bis wir Kontkat mit der Sternenflotte aufnehmen und eine Entscheidung von dort Erhalten. Captain Miller - Ende."
Nun würde es aber wirklich Zeit, dass ihr jemand alles erklärte. Die Berichte über die letzten 48 Stunden standen ihr nicht zur verfügung. Wie es aussieht hat hier ganz schön der Schlendrian geherrscht. Nochmal aktivierte Miller das Interkom - diesmal direkte Leitung zu den Führungsoffizieren: "Ich erwarte ihre vollständigen Berichte über den aktuellen Stand der Missionen und den Zustand des Schiffes in 45 Minuten. Miller - Ende!"
Medusa Miller vertiefte sich in das Computerlogbuch und bereitete sich auf die Konferenz vor.
Signatur Arthur Koslovski | Sicherheitsoffizier | USS Galaxy II |
Arthur

Status: Offline Registriert seit: 26.08.2004 Beiträge: 485 Nachricht senden | Erstellt am 22.12.2005 - 01:38 | |
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Der Doc hatte seinen Entschluß gefasst, er war der Ansicht, das die ganze Geschichte mit der Schlange April wirklich sehr nahe ging und nahm sie sanft in den Arm, wobei er tröstend ihre Schulter streichelte.
"Machen Sie sich keine Sorgen April, die Schlange hat zwar den Herzinfarkt ausgelöst, aber das hätte auch alles andere tun können, stellen Sie sich mal vor die arme T'Lala hätte den frisch gestylten und frisierten Holodoc als erstes erblickt."
Der Doc lächelte und merkte wie sich April beruhigte, langsam ließ er sie wieder los, und schaute in ihre Augen. Ja sie fühlte sich jetzt wieder besser.
"Was ist jetzt eigentlich mit dem Terrarium der Schlange, haben Sie noch immer interesse an dem umgebauten Super-Inkubator-Terrarium? Wir könnten uns abends treffen und dann erst im Three of a Kind etwas trinken und dann zusammen basteln, oder wir trinken beim basteln einen meiner leckeren Weine"
Insgeheim hoffte der Doc, dass April ihm die freundschaftliche Geste des Umarmens nicht übel nahm und dass sie zusagen würde.
"Gerne!", antwortete April und lächelte. "Ich wär für das Basteln und währenddessen Wein trinken? Ich müsste jetzt halt für den rest des Tages die Schlange halten..."
Dann schaute der Doc auf die Uhr und meinte: "Da lässt sich sicher was machen. Aber jetzt sollten wir langsam zum Captain gehen. In zehn Minuten ist die angekündigte besprechung..."
Der Sicherheitsoffizier hatte sich gleich nach der Ankunft im Shuttlehangar in sein Büro begeben. Er nickte und schaute auf die Uhr, als er Millers Aufforderung zur Besprechung vernahm und beeilte sich mit seinen Logbucheinträgen.
..... Sternzeit 125557.66171993912. Das Schiff der Zeitagenten wurde durch Überlastung des Warpfeldes und Zündung der P-Sonde zerstört. Über das Schicksal des ersten Offiziers Zacharias Omega ist nichts bekannt. Computer: Logbuch Ende.
Nachdenklich blieb er am Schreibtisch sitzen. War es eine glückliche Fügung gewesen, daß seine Finger sich um den Zünder krampften, als ihn der Doktor verarztete? Hatte die Crew inzwischen Nachricht von der Raumstation erhalten oder das vermisste Schiff gefunden oder wenigstens geortet?? Oder war es längst auf Arktur gestürzt?? Ein Schaudern durchfuhr ihn. Mitsamt dem Schiff in eine Sonne zu stürzen gehörte so ziemlich zu seinen Horrorvorstellungen. Er begann solidarisch zu schwitzen.
Entnervt betrachtete er den scheußlich – gelben Verband. Es juckte. Er riss ihn herunter.
In der Schreibtischschublade suchte er einen durchsichtigen Sprühverband und dann ging er in seine Kabine. Er stellte sich kurz unter die Schalldusche und zog anschließend eine neue Uniform an.
Dann machte er sich auf den Weg zum Besprechungsraum. Unterwegs staunte er nicht schlecht, als ihm der Reverend auf dem Gang begegnete. Der Mann war also wohlauf.
Arthur streckte ihm die Hand entgegen, und stellte sich vor. Seine brennende Fragen, was der Reverend denn auf der Raumstation Arktur II gewollt hatte, warum er wohl so wichtig für die Zeitagenten war und ob er irgend etwas über den Verbleib der USS Ophiuchus wusste, stellte er kurz zurück.
Er bat den Reverenden, ihn zur Berichterstattung zum Captain zu begleiten, und meinte mit einem Augenzwinkern: „ Dann müssen Sie auf unsere Fragen nicht zwei mal antworten“
Die beiden erreichten die Brücke und Arthur stellte fest, daß es ihm ausgesprochen wohl tat, Miller in Captains Sessel vorzufinden, so bedauerlich er den Tod von Captain T`lala auch fand. Er sprach Miller sein Bedauern aus und betrachtete sie aufmerksam.
Sie wirkte abgespannt.
„Läuft der Transwarpantrieb wieder?“ fragte er sie. „Sind wir wieder flott??“
---Auf der USS Ophiuchus----
Auf der USS Ophiuchus wurde es zunehmend wärmer. Dem Bordingenieur rann der Schweiss von der Stirn.
Harry Lopez schaute auf die Uhr. Wieviel Zeit würde ihnen noch bleiben, bis zum Tod? Er dachte an seine Frau und seine Kinder. Der letzte Urlaub lag ein halbes Jahr zurück. Er schloss die Augen.
Dann erstattete er Captain Kro Bericht. Sir, ich kann die Bahnparameter nicht verändern. Durch den Zusammenprall mit dem unbekannten Objekt und den Triebwerksproblemen, die sich nicht in der erforderlichen Zeit beseitigen lassen, ist es unmöglich, den Orbit zu stabilisieren. Wir stürzen ab. Eine Kursänderung ist zum gegebenen Zeitpunkt nicht möglich. Die Schutzschilde dürften noch für ca. eine halbe Stunden die ärgste Hitze abhalten, dann versagen auch sie. Lopez Ende.“
So war das also. Hier und jetzt würde er sterben. Demnächst. Es gab nichts mehr zu tun. Seine Hände glitten über der Konsole. Die Steuerung, der Antrieb, alles hatte nach einem eigenartigen Zusammenprall mit einem mysteriösen Meteoriten versagt, der eine enorme Zerstörungskraft gezeigt hatte, die keiner der Wissenschaftler erklären konnte. Der Zusammenprall war aus heiterem Himmel erfolgt. Plötzlich war das Ding dagewesen. Er wusste, daß auch auf der Brücke verzweifelt nach Lösungen gesucht wurde. Aber auf ihre Notrufe war keine Antwort erfolgt.
Er schloss die Augen. Bilder von einem blauen Himmel zogen an seinem inneren Auge vorbei. Und das Lachen seiner kleinen Töchter klang in seinen Ohren. Er schlug mit der Faust auf die Konsole und stützte dann den Kopf in seine Hände. Er wollte nicht sterben. Aber wer wollte das schon an Bord.....
---auf der Brücke der Galaxy---
April kam mit dem Doc auf die Brücke und setzte sich an ihren Platz. Sie hörte wie Arthur Miller etwas fragte und blickte dann auf die Konsole. In genau dem Moment leuchtete ein rotes Lämpchen auf und gab einen hohen Piepton von sich. "Captain, ich empfange einen Notruf!", sagte April.
„Sprechen Sie“, antwortete Miller auf Aprils Meldung.
„Es ist ein Notruf von der USS Ophiuchus. Sie droht auf Arktur abzustürzen. Sie sind navigationsunfähig und ihre Schilde halten noch für zirka ein halbe Stunden. Der Rest der Nachricht ist leider verstümmelt.“
Schon während April sprach hatte Arthur begonnen, die Umgebung zu scannen. Immer wieder tauchten vereinzelte Trümmer auf, doch der grösste und dichteste Teil des Meteorenstroms war wohl vorbeigezogen.
"Die Besprechung wird wohl noch ein bisschen warten müssen," meinte er zum Reverenden, der neben Arthur Platz genommen hatte.
Arthur sprang plötzlich auf. „Oh mein Gott,“ rief er und deutete auf den Schirm. „Zoomen Sie ran!!!“
---San Francisco----
In der Krankenstation im Geheimlabor der Sternenflotte war der Teufel los. Von jetzt auf eben begannen die Lebensfunktionen von Zacharias Omega auszufallen und die Ärzte kämpften um sein Leben. Admiral Boston betrat die Krankenstation und rief:"Bericht! Was ist passiert." Er trat an das Krankenbett heran und sah den Chefarzt, der um das Leben seines Patienten kämpfte. "Er hat einen anaphylaktischen Schock, selbst der Kortekaltransmiter ist machtlos.", rief der Arzt gestresst und verlangte nach einigen Medikamenten, die Zacharias wiederbeleben sollten, doch es half nichts. Schließlich war im ganzen Raum nur noch ein durchgezogener Pfeifton zu hören, der nur eines hieß: Zacharias Omega war tot. Der Arzt füllte mit der Schwester das Totenblatt aus und bereitete eine Autopsi vor, während Admiral Boston geknickt in sein Büro zurückging und eine Nachricht für die Galaxy vorbereitete. Er musste sie benachrichtigen, dass ihr erster Offizier soeben verstorben war. Admiral Boston wusste, dass so zwar die Geheimakte Omegas geschlossen würde, jedoch tausende Fragen zurückblieben. Und eine davon war:War es vorbei?
Admiral Boston saß vor seinen Computer und wusste nicht, was er der Galaxy schreiben sollte. Und noch immer hatte sich die Galaxy nicht beim Sternenflottenkommando gemeldet. "Sehr geehrte Crew der Galaxy II", begann er die Videoaufzeichnung, "ich habe die traurige Mitteilung zu machen, dass Zacharias Omega aus unerklärlichen Gründen aus seinem Versteinerungszustand aufgewacht ist, ins Koma fiel und dann gestorben ist. Wir konnten nichts mehr für ihn tun. Wir vermuten, dass die Quantenwelle, die von ihrer Position ausging dafür mitverantwortlich ist. Bitte nehmen sie umgehend Kontakt zum Hauptquartier auf und teilen sie uns mit, was passiert ist und was mit ihrem Zacharias Omega geschehen ist. Viele Grüße, Admiral Boston." Er ging die Nachricht nochmal durch und schickte sie an die Galaxy II, wo sie in diesem Moment im Computer der Galaxy ankam. Gleichzeitig wurde auf der Krankenstation eine holographische Nachricht ausgelöst, die Zacharias Omega ziemlich ähnlich sah.
Signatur Arthur Koslovski | Sicherheitsoffizier | USS Galaxy II |
Arthur

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---Krankenstation----
Die holographische Projektion von Zacharias Omega war so gelungen, dass man sie mit dem echten Zacharias Omega hätte verwechseln können, wäre da nicht die holographische Matrix. Die Projektion sah sich um, konnta aber niemanden sehen. "Zacharias Omega an Sicherheitschef Koslovski, bitte kommen sie umgehend auf die Krankenstation.", übermittelte die Projektion an den Kommunikator von Arthur. Sie ärgerte sich darüber, dass niemand da war, um sie anzuhören. Bei der Pogrammierung hätte man darauf achten sollen, dass man auf der Brücke materialisiert, statt auf der Krankenstation, wo auch nicht immer jemand zur Stelle war.
---Brücke---
Gespannt beobachtete die Crew, wie sich eine orange – rote Sonne auf dem Schirm vergrösserte.
Deutlich zeigten sich die Umrisse eines Schiffes, das kurz darauf wieder aus dem Blickfeld verschwand.
Die Langreichweitenscanner hatten die Signatur der USS Ophiuchus erfasst, und Arthur befahl N`gala, den Kurs zu berechnen.
Arthur hatte schnell seine Eingaben in den Zentralcomputer getippt und sagte nun: „Computer! Bericht!“
„Arcturus, Arktur Zentralgestirn im Bootes, auch Bärenhüter oder Rinderhirte genannt. Ein Roter Riese mit 30fachem Sonnendurchmesser. Spektralklasse K2. Seit 2440 unter Beobachtung der Raumstation Arktur Alpha.
Den Berechnungen zufolge hat der Meteorenstrom nichts mit den Quadrantiden, auch Bootiden genannt, zu tun. Sein Entstehungspunkt ist unbekannt.
„Computer, Ende“ sagte Arthur.
In diesem Moment ertönte die vertraute Stimme des ersten Offiziers aus Arthurs Kommunikator und forderte ihn auf, die Krankenstation zu besuchen.
„Was zur Hölle ist das denn?“ fragte Arthur irritiert in die Runde, und an Miller gewandt meinter er: „Bitte um Erlaubnis, die Brücke verlassen zu dürfen.“
"Sie können sich darauf verlassen, das Sie die Brücke verlassen dürfen.", sagte Medusa Miller zu ihrem Sicherheitsoffizier. Gerade als Arthur Koslowski sich umdrehen wollte setzte sich auch Medusa Miller in Bewegung. "Begleiten Sie mich", setzte Sie noch hinzu.
Noch bevor sie den Turbolift erreichte, aktivierte Medusa Miller ihren Kommunikator: "Lt. Teron, begeben Sie sich sofort auf die Brücke. Sie übernehmen sofort die Aufgaben des Wachoffiziers.". Dann blickte sie zu Fähnrich N'Gala: "Fähnrich, sie kennen das Schiff. Helfen Sie Lt. Teron."
Die türen des turbolifts öffneten sich und die Captain verliess mit ihrem Sicherheitsoffizier die Brücke. Zischend schlossen sich die Türen.
Wie immer im Turbolift mit Miller musste Arthur sich beherrschen. Demonstrativ guckte er nicht auf ihre hübschen Kurven sondern blickte ihr in die Augen.
"Bin gespannt, was uns da erwartet", meinte er, als sich auch schon wieder die Türen des Turbolifts öffneten.
Medusa Miller bemerkte, wie Arthur Koslowskis Blicke auf ihr entlang wanderten. Sie sah auch, wie er verzweifelt bemüht war, ihr nur in die Augen zu blicken... doch immer wieder schweiften seine Bicke ab.
Medusa Miller musste grinsen, als die Lifttüren sich öffneten. "Bin gespannt, was uns da erwartet...", hörte sie vom Sicherheitsoffizier, wie dieser losmarschierte.
"So schlecht sieht er aber auch gar nicht mehr aus, seitdem er regelmässig beim Step-Aerobic mitmacht", dachte Miller flüchtig. Er war sogar richtig gut in Form gekommen, da er auch regelmässig Gewichte stemmte, die das Gewicht eines Whiskyglases bei weitem übertrafen.
Neben ihm hereilend, gingen sie auf die Türen der Krankenstation zu, die sich vor ihnen öffneten.
Arthur zuckte zusammen, als er mit Miller die Krankenstation betrat. Da stand tatsächlich leibhaft der erste Offizier vor ihnen. Für einen Moment war Arthur sehr froh, in zu sehen, so in alter Frische. Dann bemerkte er, dass es eine holographische Projektion war. Fast unmerklich flimmerte der erste Offizier.
Er überbrachte die Nachricht seines eigenen Todes und endete mit der Bitte Admiral Bostons, ihm einen Bericht über die Ereignisse zukommen zu lassen.
Betroffen schaute Koslovski Miller an. "Er hat es also nicht geschafft, dabei war er sich so sicher, auf dem Zeitpupserschiff. Er wirkte so zuversichtlich." Für einen Moment nahm er Haltung an. "Möge er in Frieden ruhen."
Medusa Miller nahm den Bericht des Hologramms ohne eine Miene zu rühren zur Kenntnis. Zacharias Omega tot... Er war ein guter, wenn auch seltsamer Offizier gewesen. Bei ihm wusste man nie genau, ob seine Ansichten auf Vermutungen oder aus Erlebnissen aus einer möglichen Zukunft basierten.
Neben ihr nahm Arthur Koslovski automatisch Haltung an. Was das seine Art Trauerarbeit zu leisen? Medusa Miller räusperte sich kurz und machte eine Notiz auf ihrer mentalen ToDo Liste: Logbuch aktualisieren.
Captain Miller blickte nochmal kurz zu Arthur Koslovski, räusperte sich und sagte dann: "Computer, Hologrammdateien von Zacharias Omega archivieren, denn Speicher löschen und das letze Backup des MHN wiederherstellen. Authorisierung: alpha alpha Miller omega zwei!"
Zusammen sahen sie zu, wie das Hologramm von Zacharias Omega verblasste. Der Computer meldete "Backup wiederhergestellt" und vor ihnen blitzte das Hologramm des MHN auf und sagte, wie immer: "Bitte nennen Sie die Art des medizinischen Notfalls".
"Nichts, vielen Dank. Bitte deaktivieren Sie sich wieder!", sagte Medusa Miller zum MHN.
--Auf der USS Ophiuchus---
Harry Lopez, der Bordingenieur, hatte den Maschinenraum verlassen.
Er befand sich nun mit Kapitän Kor im kleinen Casino. Der größte Teil der Crew hatte sich dort eingefunden. Kor hatte schweren Herzens der Mannschaft mitgeteilt, daß ihr Schiff manövrierunfähig war. Die erforderlichen Außenarbeiten konnten nach einer Kollision mit einem meteorartigen Gebilde, das eine extreme Zerstörungskraft an den Tag gelegt hatte, nicht durchgeführt werden, da sich die Ophiuchus zu nahe bei Arktur befand, und eine Kurskorektur nicht mehr möglich war. Raumstation Arktur Alpha meldete sich nicht. Und ihre Notrufe waren ohne Antwort geblieben.
„......Wir werden in ungefähr einer halben Stunde verglühen. Verbringen Sie diese halbe Stunde nach eigenem Ermessen und tun sie, was sie für notwendig erachten. Gott mit uns.“
Das waren die letzten Worte des Kapitäns an die Crew gewesen. Nun prostete Kor Henry Lopez zu. Sollte er ihm jetzt kurz vor dem Tod noch sagen, wie sehr er seinen Bordingenieur schätzte? Er holte tief Luft, setzte zu ein paar Worten an, die er nicht fand, legte statt dessen seine große Pranke auf Lopez Schulter und sagte: „Prost“.
Kor kippte in einem Rutsch seinen Drink hinunter und bestellte sofort den zweiten. Hier und jetzt so zu enden, war mehr, als er sich in seinen schlimmsten Albträumen je vorgestellt hatte. Immer starb er kurz, schnell und schmerzlos, wenn er sich seinen Tod vorstellte. Er begann zu schwitzen. Sein Magen drehte sich irgendwie um. Die USS Ophiuchus, zu deutsch „Schlangenträger“ war dem Untergang geweiht.
Plötzlich bereute es Kor ganz ungemein, daß er sich vom Reverenden, den sie zur Raumstation Arktur Alpha bringen sollten, ihr Maskottchen hatte abschwatzen lassen. Seit mehr als 15 Jahren war die kleine Phyton, die niemals wachsen wollte, ihr Glücksbringer an Bord gewesen. Warum der Reverend so versessen darauf gewesen war, dieses Tier in seinen Besitz zu bringen, hatte er nicht herausgefunden, aber er hatte es ihm überlassen. Kor hielt sich nicht für abergläubisch und dennoch bedauerte er plötzlich, daß das Tier weg war. Als hätte ihr Unglück verhindert werden können, wäre die Schlange nur an Bord geblieben. Kor strich sich über die Stirn. Was wohl aus dem Mann geworden war? Er war kurz zuvor im Shuttle gestartet, um damit zur Raumstation Arktur Alpha zu fliegen, als die Ophiuchus getroffen wurde, den Kurs nicht halten konnte und nun – Kors Überlegungen wurden unterbrochen.
In einer anderen Ecke des Casinos brach ein Streit aus. Anscheinend hatten sich der Doktor und der und der erste Offizier entschieden, ihre unterschwelligen Differenzen ein für alle mal zu klären.
Lopez und Kor drehten sich in Richtung des Tumults. Soeben legte der Doktor der Nr. 1 eine schnelle Gerade aufs Auge. Die Sicherheitsleute, die eingreifen wollten, wurden plötzlich von den eben noch gegeneinander kämpfenden Kontrahenten als neuer Feind betrachtet. Fasziniert beobachtet Kor, wie die Schlägerei um sich griff. Er duckte sich, als eine Flasche in seine Richtung geflogen kam.
Inmitten dieses Riesenspektakels mußte Kor plötzlich grinsen. „Eigentlich habe ich mir unter einem ehrenvollen Tod im Kampf immer etwas anderes vorgestellt. Aber warum eigentlich nicht?“ fragte er Lopez neben sich.
„So hat die Crew an etwas anderes zu denken. Prost Kor!“ meinte Lopez. „Und lassen sie die Flasche da und trinken sie einen mit“, sagte er zum Chef des Casinos, der den beiden vollkommen ratlos nachschenkte. „Ihre Einrichtung ist sowieso gleich mal hinüber, machen Sie sich keine Sorgen.“
--auf der Galaxy---Counselor träumt---
„Wissen Sie was? Wenn Sie mir schon was andrehen wollen, wie wär’s dann mit dem Dolch dort drüben?“, fragte eine ein wenig jüngere Counselor den Ferengi an der Bar.
Sie trug die übliche blau-schwarze Uniform und die Rangzeichen, die sie als Lieutenant auswiesen. Vor ihr auf dem Tisch lag neben einem leeren Glas ein Pad, auf das sie einen kurzen Blick warf, als der Ferengi aber mit dem Dolch kam, der Waffe ihre volle Aufmerksamkeit widmete.
Sie war federleicht und wahrscheinlich aus Silber. Hätte sie einen Trikorder bei sich gehabt, hätte sie den Dolch scannen können. Aber eigentlich verabscheute sie diese Dinger ja.. Der Dolch war mit verschiedenen, für sie unbekannten, Zeichen verziert und war sehr spitz und gut geschliffen, wie sie feststellte, als sie mit der Spitze kurz über ihre Handinnenfläche fuhr.
„Wird meiner Mutter sicher gefallen.. Ich nehme ihn..“, meinte sie, mehr zu sich. „Ihrer Mutter?“, fragte der Ferengi etwas verwirrt. „Ja, Sie haben schon richtig gehört, meiner Mutter. Sie liebt solche antiken Dolche. Was glauben Sie, wie viele sie schon hat?“, sagte Mona kopfschüttelnd und leicht grinsend.
Sie steckte den Dolch ein und bahnte sich dann ihren Weg durch die Menge. Als sie wieder draußen auf dem Promenadendeck war, konnte sie eine Stimme hinter ihrem Rücken vernehmen. „Ist der wirklich für ihre Mutter?“
Mona drehte sich langsam um. Vor ihr stand ein großer, schlanker Mann, der eine rot-schwarze Uniform trug. Auch er hatte zwei goldene Rangpins am Kragen, die ihn als Lieutenant auswiesen. Die Hände in den Hüften antwortete Mona ihm angriffslustig: „Ja, der ist wirklich für meine Mutter, Lieutenant.“ Mit einer flinken Bewegung holte sie den Dolch heraus und hielt ihn dem Offizier entgegen. „Noch was, Lieutenant?“ Dieser hob abwehrend seine Hände und schüttelte lächelnd den Kopf.
Daraufhin steckte Mona den Dolch wieder ein und ging in Richtig Andockrampe, den Offizier neben sich. Er war sichtlich darum bemüht mit ihr Schritt zu halten und schnappte nach Luft, als sie die Sicherheitssperren der Rampe erreicht hatten. Vor einer geschlossenen Luke stand ein junger Mann, wahrscheinlich frisch von der Akademie, der eine gelb-schwarze Uniform trug.
Gelangweilt warf er einen Blick auf das Pad, das er in der Hand hielt und sagte dann: "Name und Dienstgrad..“ "Pannij, Mona. Lieutenant und Counselor der USS Egosphere..", Mona überreichte ihm die Datenkarte mit ihrer Versetzung. Wieder warf der Humanoide einen Blick auf sein Pad und winkte Mona dann weiter. „Name und Dienstgrad..“, wiederholte der Mensch, als der junge Mann, der neben Mona gegangen war, an die Reihe kam. "Cochrane, Spacy. Lieutenant und Navigator der USS Ergosphere", antwortete der Navigator und wurde ebenfalls vorbei gelassen.
Gemeinsam betraten die beiden die Ergosphere durch die Luke und auf dem Weg zur Brücke konnte Mona sich einfach nicht mehr zurückhalten. „Cochrane? Sind Sie etwa ein Nachfahre..“ „Ja, bin ich.“, meinte dieser etwas verärgert. „Na da lern ich ja mal eine richtige Berühmtheit kennen.“ „Berühmtheit.... na ja, wie Sie meinen.. Und was würden Sie dazu sagen, wenn diese Berühmtheit sie zu einem Abendessen einladen würde?“, fragte Cochrane Mona. „Ich würde mich sehr freuen.“, meinte Mona und ein kurzes Lächeln huschte über ihr Gesicht.
---- ---auf der Brücke----
Die Türen des Turboliftes öffneten sich und Mona Pannij, Counselor der USS Galaxy betrat die Brücke. Alle Blicke der Brückenbesatzung waren auf den Hauptbildschirm gerichtet. Doch Mona kümmerte sich nicht weiter drum und setzte sich stattdessen auf ihren Platz, neben dem Captain.
Signatur Arthur Koslovski | Sicherheitsoffizier | USS Galaxy II |
Arthur

Status: Offline Registriert seit: 26.08.2004 Beiträge: 485 Nachricht senden | Erstellt am 22.12.2005 - 01:56 | |
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Der Reverend sah lange zu April und der Python. Etwas Großes stand bevor, das war klar. Wie groß, konnte selbst Li Turg nur erahnen.
Sie war es, das war Li Turg klar, als er die kleine Schlange zum ersten Mal sah. Wenn ihr nun etwas geschehen würde... nicht auszudenken...
Ob April überhaupt ahnte, womit sie da so unbekümmert spielte? Der Reverend überlegte kurz, ob es wohl klug sei das Tier (Das Tier! Ha!) aus den Händen zu geben... und doch, sie fühlt sich ersichtlich wohl.
Ein Schauer überkam den Reverend, ein heiliger Schauer beinah - könnte es sein, dass April...? Nein! Sicher nicht... oder? Er verbannte sofort jeden weiteren Gedanken daran aus seinem Kopf. Blasphemie. Nichts anderes...
April bemerkte den leicht verwirrten Blick des Reverenden.
Sie schaute ihn kurz an und lächelte. Die Schlange kroch ihr währenddessen im linken Uniformsärmel herum, was wiederum dazu führte, das April ein bisschen anfing zu kichern.
Fast alle auf der Brücke schauten sie an. April murmelte eine Entschuldigung und bugsierte die Schlange vorsichtig aus ihrem Ärmel.
Sie bekam den Befehl, der USS Ophiuchus eine Nachricht zu senden, dass sie auf dem Weg zu ihr waren. April war sich ziehmlich sicher, dass niemand auf der Ophiuchus die Nachricht hören würde, aber versuchen konnte man es ja.
Als das getan war, streichelte April der jungen Königspython über den Körper und blickte sich angespannt auf der Brücke um.
Lieutenant R’Ana Teron betrat die Brücke der Galaxy mit einer Hand vor ihrem Mund, damit man ihr Gähnen nicht sehen konnte. Sie verharrte beim Turbolift und ließ ihren Blick über die anwesende Brückencrew schweifen. Vorne, saß eine junge Frau mit langen, braunen Haaren. Neben ihr, saß ein Mann, ein Zivilist der Kleidung nach zu urteilen. Ein wenig abseits stand eine kleine junge Frau mit schwarzen Haaren in einer blauen Uniform und vorne an der Ops saß eine weitere junge Frau mit sehr hellen Haaren, ebenfalls in blauer Uniform.
Ana hatte erst ein paar Akten gelesen, darunter die der Kommunikationsspezialistin, die des 1. Offiziers Zacharias Omega, der aber gerade nicht anwesend war, und die der stellvertretenden Sicherheitschefin Laila LaForge.
Mit einem Lächeln auf den Lippen trat sie auf Lewskowitz zu und streckte ihr ihre rechte Hand entgegen. „Commander?“, meinte sie, etwas zögerlich. April blickte auf in das lächelnde Gesicht Terons. Sie schüttelte ihr die Hand und erwiederte das Lächeln.
"Hallo! Ich bin April Lewskowitz. Übernehmen sie bitte die Navigation und bringen sie uns so schnell und so nah wie möglich an die USS Ophiuchus. Ich erhalte keine Antwort auf meine Rufe, aber ich werde es weiterversuchen..."
Dann tippte April auf ihren Kommunikator und sagte:
"Captain, wir haben Kurs auf die Ophiuchus genommen, lt. Teron ist nun auf der Brücke! Wir werden die Ophiuchus in ca. 10 Minuten erreichen, kommen sie bitte auf die Brücke!"
--auf der Ophiuchus---
Das Casino glich einem Schlachtfeld, die Streithähne hatten sich wieder beruhigt, und tranken nun friedlich einen Versöhnungstrunk miteinander.
Captain Kor begab sich mit dem Bordingenieur auf die Brücke. Die Stimmung an Bord war absolut hoffnungslos.
In manchen Kabinen hatten sich Crewmitglieder zum Gebet eingefunden. Andere saßen apathisch herum und warteten auf den Untergang. Ein junger Fähnrich kam vollkommen aufgelöst auf die Brücke, stürzte sich auf den Captain, packte ihn an der Uniform und schrie: „bringen sie uns weg, bringen sie uns weg, ich will nicht sterben“. Kor machte keinen Eintrag ins Logbuch mehr. Er drückte den jungen Mann in einen Sessel und sagte: „ Glauben Sie mir, daß ich nichts lieber als das täte.“
Dann wandte sich Kor an den Diensthabenden und fragte: „Irgend etwas Neues?“ „Nein, Sir, nichts Neues“ und die Stimme klang so verzweifelt, wie Kor sie selten von einem Mann gehört hatte.
Auf dem Schirm waberte groß und rot und unheilvoll Arktur. Protuberanzen schossen in die Höhe und die Ophiuchus konnte weder ausweichen noch den Kurs ändern. Kor schwitzte aus allen Poren. Sollte er die Selbstzerstörung einleiten??
---auf der Galaxy---
Arthur verabschiedete sich vom Captain, als Miller von April auf die Brücke gerufen wurde, begab sich in sein Büro und eine sendete eine schnelle Zusammenfassung der Ereignisse an General Boston. Dann eilte er auf die Brücke zurück.
Dort herrschte angespanntes emsiges Treiben. Miller gab präzise Anweisungen, und die Crew kämpfte mit den widrigen Umständen, doch bald war klar, daß die Ophiuchus nicht mehr gerettet werden konnte. Um sie mit dem Traktorstrahl zu erfassen hätte Miller die Galaxy selbst in eine kritische Distanz zu Arktur bringen müssen. Nun gab sie Anleitungen, die Mannschaft der Opiuchus zu erfassen und auf die Galaxy herüberzubeamen. Er würde eng werden, aber eine andere Lösung fiel auch Arthur nicht ein.
Bald war der Transporterraum mit Menschen und Angehörigen unterschiedlicher Spezies überfüllt und die Krankenstation platzte aus allen Nähten.
Auf der Brücke herrschte für einen Moment erschüttertes Schweigen, als das Schutzschild der Ophiuchus rot aufglühte und dann zusammenbrach. In diesem Moment begann auch schon das gesamte Schiff zu glühen. Irgendwie erschien der Eindruck, es würde grösser werden, doch im nächsten Moment brach es auseinander und explodierte.
Arthur ging in den Transporterraum, und nahm dort die Daten der Anwesenden auf, sofern sie ansprechbar und nicht verletzt waren.
Als die Verletzten versorgt waren und der Rest der geretteten Mannschaft ihre Unterkünfte zugewiesen bekommen hatte, begab sich Arthur auf die Brücke.
Nach diesem anstrengenden Tag mit all den Verletzten, welche jetzt die Krankenstadion füllten, wollte der Doc sich ein Glas guten Chianti bei einer leckeren Pizza gönnen, und so begab er sich zum Replikator um die Pizza zu bestellen.
Es dauerte keine Sekunde, da stand auch schon ein Teller mit einer Pizza vor dem Doc, doch als er die Pizza näher betrachtete musste er feststellen, dass die Pizza noch ganz kalt und roh war.
Verwunderte starrte der Doc auf die kalte Pizza und nahm diese dann aus dem Replikator, um zu sehen ob eine zweite Pizza auch kalt repliziert würde. Abermals gab er den Befehl eine Pizza zu replizieren, dieses Mal gab er jedoch auch an das die Teperatur der Pizza 73,6°C betragen sollte.
Der Replikator bestätigte die Eingabe mit einem freudigem piepen, aber wieder musste der doch eine kalte Pizza vorfinden.
Der Doc war amüsiert über diesen Vorfall, nahm auch die zweite Pizza aus dem Replikator und begab sich mit beiden Pizzen aufs Holodeck wo er sein Programm "Italienisches Restaurant" lud und die Pizzen in den Steinofen legte.
Kurz setzte er den Bordmechaniker über das Replikator-Problem in Kenntnis und tippte dann an seinen Kommunikator.
"April, hätten Sie zufällig Lust mit mir eine Pizza auf dem Holodeck zu verzehren? es gibt dazu einen Chianti aus meinem Weinkeller."
April hörte die Nachricht und bat Captain Miller die Brücke verlassen zu dürfen. Nachdem jemand andres ihren Platz übernommen hatte, machte sich April auf den Weg zum Holodeck.
Dort angekommen trat sie ein und sah auch schon den Doc inmitten vieler Tische, Stühle und einigen anderen Restaurantbesuchern sitzen und fröhlich winkend. April erwiederte das winken und ging zu ihm hin.
Signatur Arthur Koslovski | Sicherheitsoffizier | USS Galaxy II |
Arthur

Status: Offline Registriert seit: 26.08.2004 Beiträge: 485 Nachricht senden | Erstellt am 22.12.2005 - 02:02 | |
Seite 18
"Guten Abend, April. Ich freue mich das Sie kommen konnten. Nehmen Sie doch bitte Platz. Ich hatte auf der Krankenstation leichte Probleme mit meinem Replikator, und da kalte Pizza bekanntlich nicht schmeckt, kam mir die Idee meine <Italienisches Restaurant> Simulation zu verwenden, um die Pizzen stilvoll zu genießen."
Der Doc lächelte April freundlich an, und schenkte ihr dann ein Glas von seinem von der Erde mitgebrachten Chianti ein.
April setzte sich hin. Sie probierte den Chianti und sagte: "Mmmh. Lecker. Und wie geht es den ganzen >geretteten<?"
Der Doc lächelte April an:
"Ach die "geretteten" sind alle recht gut drauf, um die brauche ich mir im Prinzip keine Sorgen mehr zu amchen, reine Routine, aber möchten Sie vielleicht noch etwas Tiramisu zum Nachtisch? Wir sollten die Ruhe genießen, wer weiß wann es wieder einen solchen Moment geben wird."
Der Doc wartete eine Sekunde und gab dann dem Holodeck Anweisung 2 Tiramisu zu replizieren und stellte das eine vor April.
Leise piepte der elektronische Kalender vom Doc, dies war sein Zeichen, ein Ereignis, das in seiner Datenbank eingespeichert war, war eingetreten.
Er schenkte April noch einen Rotwein ein, und schaute ihr dann in die Augen.
"Ihr Geburtstag ist zwar schon ein paar Tage her, aber leider hatten wir ja eher keine Gelegenheit uns in entsprechendem Rahmen zu treffen."
Er gab dem Holodeck das Kommando "Teuf anniv totale" Und schon verwandelte sich das eben noch gemütliche Restaurant in eine riesige Konzerthalle. Alle Plätze waren besetzt die Menge war in Partystimmung doch April und der Doc saßen in einem gemütlichen VIP Balkon direkt an der Bühne, die Mikrofone waren nur 2 Meter von ihnen entfernt, und ein Catering-Agent las jeden wunsch von den Lippen ab.
"Ich hoffe das der Simulationswechsel sie nicht zu sehr erschreckt..."
Der Doc wurde vom Jubel der Menge übertont, die Zeit zu der die Band die Bühne betreten sollte war gekommen. Die Menge schrie "Ärzte, Ärzte Ärzte..." und da betraten sie auch schon die Bühne, doch bevor sie an die Instrumente und Mikros gingen, kam jeder einzelne hinüber zu April gratulierte ihr zum Geburtstag und überreichte ein kleines Geschenk, wovon jedes von allen signiert war.
Das Konzert begann, der Doc ließ sich ausnahmsweise ein kühles Bier seine Kehle hinuterlaufen.
"Genießen Sie es April..." schrie der Doc lächelnd in ihr Ohr.
"Das Werde ich!", schrie April begeistert zurück. Dann fügte sie noch hinzu: "Aber in einem Ärzte Konzert muss man stehen!" Und so räumte man ihnen die Stühle weg und April hüpfte herum vor Freude. Als Farin Urlaub, der Gittarist und Sänger der Band sie schließlich ansprach und sie fragte, was für ein Lied sie als nächstes spielen sollte, war April völlig von den Socken.
Fast 3 Stunden später, als das Konzert fertig war gingen April und der Doc erschöpft aus dem Holodeck. Aprils Frisur war vom vielen "headbangen" ganz zerzaust, und ihre Wangen waren gerötet.
"Das war vielleicht ein Konzert!", sagte sie lächelnd.
---auf der Brücke--
Der Reverend fühlte sich irgendwie mies. Wo immer er auch hineingeriet schienen die dinge sich zu verkomplizieren. Und dieses ver§$%§ Kopfweh! Wo nur der Doc wieder blieb... flirtete sicher wieder rum...
Arthur hatte die Logbucheinträge vervollständigt, und saß nun wie die anderen ziemlich erschöpft auf der Brücke. Ratlos schaute er der Schlange zu, die sich um seinen Arm schlängelte. April hatte sie ihm in die Hand gedrückt, als sie die Brücke verlassen hatte.
Kor bat um die Erlaubnis, sich zurückziehen zu dürfen, Miller nickte.
Arthur betrachtete den Reverenden, der sich über die Stirn strich.
"Wollen Sie mir dieses Viech abnehmen - vielleicht hat es Hunger? Ich habe keine Ahnung von Schlangen," fragte er ihn und hielt ihm die kleine Phyton hin, die aufgeregt zu sein schien und heftig züngelte.
Tatsächlich wusste der Reverend nicht, wie ihm geschah... er hatte es sich immer nders vorgestellt... feierlicher.
Ihm war klar, dass das kleine Schlänglein mehr war, als es aussah... mehr als jeder andere hier vielleicht ahnte... mehr als er selbst wissen konnte.
Der Reverend wusste, dass nun die Zeit gekommen war, den großen Auftrag zu erfüllen, doch... allein würde er nicht schaffen.
Zögernd nahm er die Schlange entgegen und sah Arthur lange an.
"Mister... Sir... Ltd. Cmdr... Arthur... erm... Ich fürchte, vor uns liegt eine lange Reise. Wenn Ihnen daran liegt, dass unser Universum existiert...?"
Schlagartig war Arthur hellwach. Waren es die Worte? Der Ton?? Der Reverend sprach nicht laut. Und dennoch, Arthur fröstelte plötzlich.
"Wie meinen Sie, Sir?" fragte er den Reverenden irritiert.
„Nun, wo soll ich anfangen?“ - der Reverend zögerte kurz... „Ja... Wurmlöcher! Sie wissen ja sicher Bescheid über die Wurmlöcher?“ Arthur sah LiTurg etwas indigniert an: „Aber natürlich!“ - „Gut, dann ist Ihnen ja auch bewusst, dass diese eigenartigen Gebilde immer noch nicht komplett verstanden sind? Wie sie Zeit und Raum durcheinnaderbringen? Ja? Gut... denn, Sie müssen wissen... eigentlich ist 'Wurmloch' der falsche Name.“ - „Kommen sie bitte zu Sache!“ - „Je nun... eigentlich müssten diese Raum-Zeit-Störungen 'Schlangenlöcher' heißen!“ sagte der Reverend und warf einen wissenden Blick auf die kleine Python, die ihn umschlang.
Arthur runzelte die Stirn... wie ein Irrer kam ihm der Reverend zwar nicht gerade vor... aber diese Sätze bedurften noch einer genaueren Erklärung.
LiTurg seufzte... „Ja, ich weiß, es klingt alles ziemlich wirr - aber können Sie mir glauben, dass dieses kleine Schlänglein ein Geschöpf eines fremden Universums ist? Es fand den Weg zu uns indem es Zeit und Raum verkrümmte, die Grenzen seines Universums aufbohrte und dadurch ein neues schuf: unseres!“ - „?“ - „Aber das schwierige ist nun, dass das alles erst geschehen muss... durch den Eintritt in unser Universum hat sich die Zeit sozusagen umgestülpt und wir müssen dieses Wesen nun in sein Universum bringen, damit es von dort in unseres kann, um es überhaupt zu erschaffen. Soweit verstanden?“
Signatur Arthur Koslovski | Sicherheitsoffizier | USS Galaxy II |