ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
..................

...

Status: Offline
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 653
Nachricht senden
...   Erstellt am 30.04.2011 - 14:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 84 – Der Traum

Es war kühl. Eine sanfte Brise strich über seine Arme. Plötzlich merkte er, wie etwas weiches auf seinem Arm landete. Verschlafen öffnete er seine Augen und entdeckte, dass ein Blütenblatt durch das Fenster auf ihm gelandet war.
Doch er war so müde. Also schloss er wieder seine Augen um etwas zu dösen, so müde war er.
„Was machst du denn da, Ginta!?“, riss ihn plötzlich eine laute Stimme aus dem Schlaf.
Er erschrak und schnallte nach oben. Verschlafen sah er seine Lehrerin an.
„Im Unterricht schläft man nicht... Du wirst erst einmal nach dem Unterricht das Klassenzimmer säubern! So, wer kann mir die Frage beantworten...“
Ginta hörte seiner Lehrerin nicht weiter zu.
War er eingeschlafen im Unterricht? Und was war das für ein komischer Traum, den er hatte? Er konnte sich nur kaum an die Einzelheiten erinnern.
„Soll ich nach dem Unterricht etwas bleiben und dir helfen?“, sprach plötzlich ein Mädchen zu ihm. Als er rechts neben sich sah, saß dort Sora, seine Freundin seit Kindertagen.
„Mh... ja...“, brachte er nur aus sich heraus. Irgendwie fühlte sich Ginta gerade komisch.
„Gut, aber vergiss nicht, dass du noch einkaufen solltest, weil ihr heute Besuch bekommt...“, meinte Sora, wurde dann jedoch von der Lehrerin erwischt, als sie sich unterhielt und musste dann als Strafe ebenfalls nach dem Unterricht das Klassenzimmer säubern.
Traf sich ja gut.

Als der Unterricht dann vorbei war, blieben Ginta und Sora noch, um das Klassenzimmer zu säubern.
„Du hast gesagt, ich kriege heute Besuch?“, wunderte sich Ginta.
„Ja, du hast mir doch heute Morgen erzählt, dass deine Großmutter und du heute Besuch von Freunden bekommt und du deswegen noch einkaufen solltest“, erklärte Sora, während sie den Boden fegte.
„Ach stimmt...“, gab Ginta nur von sich. Er erinnerte sich wieder. Seine Großmutter hatte heute zwei Freunde zu ihnen eingeladen und er sollte noch etwas fürs Abendessen besorgen.
Er hielt kurz inne und legte den Schwamm, mit dem er gerade die Tafel säuberte, beiseite. Dann griff er in seine Hosentasche und nahm einen Zettel daraus heraus und las sich kurz die Dinge durch, die er noch besorgen sollte.

Nachdem Ginta und Sora das Klassenzimmer gesäubert hatten, konnten sie endlich gehen. Sie spazierten in Richtung Stadtmitte, trennten sich dann aber bei einer Kreuzung. Als Sora sich von ihm verabschiedete, kam in Ginta plötzlich ein so komisches Gefühl hoch.
Doch er kümmerte sich nicht weiter darüber, nahm noch einmal den Zettel heraus und machte sich dann auf um die Sachen, die er brauchte, in der Marktstraße Kueteikas einzukaufen.
Es war alles wie gewohnt. Einige Leute, die ihn kannten, begrüßten ihn, sprachen kurz mit ihm, erkundigten wie es seiner Großmutter ginge und gingen dann wieder.
Seine Großmutter. Stimmt... Er sollte sich lieber beeilen, bevor er noch Ärger von ihr bekam.

Als er endlich alles hatte und sich auf den Heimweg machen konnte, blieb er doch noch kurz stehen und sah der untergehenden Sonne zu. Es war so schön wie das Licht den Himmel in ein knalliges Rot und ein dunkles Lila tauchte.
Er atmete tief ein und aus. Er genoss die kühle Luft und den Wind.
Dann ging er los und spazierte die Marktstraße entlang, in die Richtung, in der sein Zuhause lag. Bevor er jedoch der Hauptstraße folgte, hielt ihn etwas auf. Hatte er etwas vergessen?
Ginta sah sich um und entdeckte plötzlich eine kleine Gasse, die er noch nie zuvor gesehen hatte.
Es war eine kleine, dreckige Gasse zwischen zwei Häusern, in die nicht wirklich Licht hinein drang. Komisch, so eine merkwürdige Gasse hätte ihm doch vorher schon einmal auffallen sollen.
Er folgte ihr eine Weile, bis er dann an einer Wand angekommen war. Eine Sackgasse also. Er sah sich um. Außer ein paar Mülltonnen war hier nichts. Er drehte sich um und wollte wieder zurückgehen, als er plötzlich eine Kette auf dem Boden sah. Er kniete sich hin und hob die Kette auf. Ein schmutziger Anhänger hing daran.
Er wischte den Dreck an seiner Hose ab und sah sich die Kette genauer an. Ein schöner, türkisfarbener Stein hing daran.
Er steckte die Kette ein, vielleicht konnte man sie ja noch besser säubern und behalten.

So ging Ginta also weiter auf den Weg nach Hause und lief der fast verschwundenen Sonne entgegen.
Bald kam er an die Straße, in der er wohnte. Eine kleine Auffahrt brachte ihn nach oben. Der Hof war gefegt. Seine Großmutter hatte heute Nachmittag wohl gearbeitet.
Er warf einen Blick zum Tempel, neben dem er wohnte. Kein Licht brannte, also war seine Großmutter wohl Zuhause. Er sperrte auf und ging in die Küche.
„Da bist du ja endlich, wo warst du denn so lange?“, begrüßte ihn seine Großmutter.
„Hallo. Ich... ich hatte noch etwas in der Schule zu erledigen und das Einkaufen hat halt etwas länger gebraucht... Tschuldige“, erklärte Ginta und stellte die Einkäufe auf den Tisch.
Er sah sich um. Alles war wie gewohnt. Die Töpfe waren in den Schränken, benutzte Tücher hingen unter der Spüle und seine Großmutter hatte natürlich mal wieder eine Kerze angezündet.
Doch irgendetwas war anders als sonst. Es fühlte sich komisch an, vor seiner Großmutter zu stehen, die gerade dabei war, die Einkäufe auszupacken.
„Du könntest mir ruhig helfen“, beschwerte sie sich.
„Oh, ja...“, meinte Ginta nur und machte sich dann daran, die Einkäufe in den Kühlschrank zu packen.
„Wie war denn dein Tag?“, erkundigte sich seine Großmutter.
„Ach, ganz normal eigentlich“, sprach Ginta und merkte dann jedoch wie eigenartig seine Worte klangen. „Ich bin heute nur etwas müde...“
„Müde? Ach Junge, dann setzt dich doch auf das Sofa, unsere Gäste sind auch schon da...“
„Sie sind schon da? Oh... dann werde ich ihnen gleich Hallo sagen.“
Ginta packte das letzte, was er in der Hand hatte, noch in den Schrank und dann ging er ins Wohnzimmer. Er sah zwei Personen auf dem Sofa sitzen, vor dem Tisch. Sie tranken Tee oder so etwas ähnliches.
Er ging an ihnen vorbei ohne sie gleich anzusehen und setzte sich gegenüber von ihnen auf das andere Sofa.
„Guten Tag...“, begrüßte er die Zwei während er sich hinsetzte und seinen Blick dann langsam zu ihnen schweifen ließ.
„Wir wünschen dir auch einen schönen Tag, Ginta“, begrüßte ihn eine Frau, deren langes, rotes Haar im Licht der Kerze die auf dem Tisch stand, leuchtete.
„Schön dich mal wieder zu sehen“, grüßte ihn ein Herr mit weißen Haaren. Er hatte kleine, graue Bartstoppeln. Hatte sich heute wohl nicht rasiert.
Ein eigenartiges Gefühl machte sich zwischen Magen und Brust in Ginta breit. Er kniff die Augen einmal zu. Obwohl das Zimmer hell beleuchtet war, war es schwer, die Personen gleich zu erkennen.
Dann schluckte er.
„Mom... Dad...? Seid ihr das?“, erkannte er und stotterte. Plötzlich wurde sein Atem schneller und sein Herz schlug lauter.
„Wir haben uns so lange nicht mehr gesehen“, lächelte seine Mutter. Es fühlte sich so warm an, sie so zu sehen.
„Du bist groß geworden“, meinte sein Vater stolz.
„Ihr seid gar nicht tot?“, wunderte Ginta sich.
Seine Großmutter kam nun ins Wohnzimmer und setzte eine weitere Tasse Tee auf den Tisch.
„Großmutter, du lebst auch...“, wurde ihm langsam klar.
Dann fuhren plötzlich tausend Bilder durch den Kopf.
Er sah einen Schwertkämpfer, ein blondes Mädchen, einen Jungen der mit Geistern sprach, eine schwarze Katze, eine Frau, mit langen rosa Haaren. Dann sah er, wie ein kleines Mädchen mit grünen Haaren auf die Schultern eines Monsters stieg und wie eine Frau mit schwarzen Haaren ihn brummig ansah. Er sah einen Typen, der immerzu lächelte und einen anderen Kerl, der das blonde Mädchen in den Arm nahm. Zuletzt sah er ein Mädchen, mit blauen Haaren, die im Mondschein auf einer Wiese saß. Er sah sich selbst, wie er mit dem Mädchen redete.
„Shiana“, stammelte er vor sich hin.
„Wir sind so stolz auf dich, Ginta“, meinte seine Mutter.
„Aber ich glaube, es ist Zeit für dich zu gehen“, sagte sein Vater streng.
„Das hier...“, fing seine Großmutter an, „Ist nicht der richtige Ort für dich...“
„Aber... aber was ist... was ist hier los!?“, verwundert stand Ginta auf.
Nun sah er plötzlich noch mehr Bilder vor seinem inneren Auge.
Langsam löste sich seine Umgebung auf, wie es auch die drei Personen taten, die vor ihm saßen.
„Wir haben dich lieb....“, war das letzte, was er hörte, dann verschwand alles um ihn herum.

„Shiana...“, stammelte er wieder vor sich hin. Er sah immer mehr Bilder, bis er sich erinnerte, was alles geschehen war.
„Ich muss zurück!“, brüllte er in die weiße Leere hinaus, die ihn umgab. „Ich muss zurück zu meinen Freunden und sie vor den Shal beschützen! Ich muss zurück!“
Je mehr er sich an seine Freunde erinnerte, desto mehr vergaß er, was er gerade erlebte. Die Stimmen seiner Eltern verblassten immer mehr.
„Ich muss zurück zu Shiana...“, flüsterte er, dann schlief er auf einmal ein und trieb durch die weiße Leere.

„Shiana!“, rief Ginta laut und schnallte noch einmal nach oben.
Sein Herz schlug so laut, dass er seinen schweren Atem kaum spürte. Sein Blick war zunächst unscharf, doch dann konnte er erkennen wo er sich befand.
Anscheinend lang er unter einem blauen, wolkenlosen Himmel. Über ihn beugten sich einige Personen.
„Endlich ist er wieder wach!“, freute sich eine weibliche Stimme.
„Ich dachte schon, er macht es gar nicht mehr“, sorgte sich eine andere Stimme.
„Aber unser Ginta überlebt doch alles“, lachte jemand anderes.
Die Stimmen kamen ihm so bekannt vor.
Dann erkannte er die Leute um sich herum. Oto, Ama, Ryoma, Jumon, Sayoko, Tsuru, Kûosa, Matra und Denji saßen neben ihm und lachten und weinten zugleich, als sie bemerkten, dass er wieder bei bewusst sein war.
Stürmisch umarmte ihn Oto und darauf folgte Tsuru, Sayoko und Denji. Ryoma und Ama klopften ihn nur auf die Schulter, während ihn Jumon, Kûosa und Matra nur liebevoll anlächelten.
„Es ist vorbei, mein Freund“, verkündete Ryoma stolz.
„Die Welt ist gerettet“, versuchte es Oto zu sagen, ohne zu weinen, doch die Tränen kullerten schon über ihr Gesicht.
„Wir... haben es geschafft?“, stöhnte Ginta leise.
Die Sonnenstrahlen kitzelten seine Wange. Die Wärme seiner Freunde gab ihm Kraft. Anscheinend war alles vorbei.
„Was ist passiert...“, wunderte er sich.
„Das wissen wir nicht genau“, meinte Jumon. „Aber anscheinend habt ihr die Welt gerettet.
„Was meinst du mit wir?“, fragte Ginta und überlegte ein wenig. Dann fiel es ihm ein. „Wo ist Shiana?“
Er richtete sich weiter auf und erkannte, dass sie nicht mehr auf dem Dach waren. Doch Shiana konnte er nirgends entdecken.
„Ist sie einen Spaziergang machen?“, wunderte er sich.
Seine Freunde sahen bedrückt zu Boden oder zur Seite.
„Sagt mir doch, wo ist sie?“, wiederholte Ginta.
„Ginta... es ist so...“, erklärte Sayoko, deren Trauer man durch ihre Stimme leicht heraushören konnte. „Anscheinend hat sie den Kampf nicht ganz überlebt...“
„Ich habe gesehen“, fuhr Matra fort, „Wie sie plötzlich leuchtete. Was dann passiert ist, kann ich dir nicht genau sagen, aber es schien so, als würde der Mond sich langsam wieder von der Erde wegbewegen... Dann bin ich leider ohnmächtig geworden...“
„Was... Aber... Das kann nicht sein! Shiana war doch so stark und hat mir geholfen... und... das kann nicht sein!“, seine Stimme wurde immer lauter, wurde dann jedoch vom ersten Schwall seiner Tränen verschluckt.
Ginta stand auf und sah verwirrt um sich.
„Das ist doch nur ein Scherz! Sie ist hier irgendwo, richtig!?“
„Ginta...“, sagte Sayoko und fing dann auch zu weinen an.
„Setz dich...“, sprach Ryoma und zog ihn wieder zu sich auf den Boden.
Ginta ließ sich auf seine Knie fallen.
Keiner der Freunde vermochte noch etwas zu sagen. Still saßen sie eine Weile da, um zu trauern.

„Miau,“ machte es, als eine schwarze Katze aus dem Busch sprang.
„Myu...“, Ginta sah auf und sah die Katze der Gruppe näher kommen.
Er stand auf um Myu in Empfang zu nehmen. Doch die Katze wich zurück, als er näher kam.
„Myu, was ist denn mit dir los?“
„Miau“, mauzte sie.
„Kennst du mich gar nicht mehr?“, fragte Ginta und hockte sich auf den Boden, dann streckte er eine Hand aus, sodass Myu an der Hand schnuppern konnte.
„Myu...“, murmelte Jumon leise und konzentrierte sich. Was war mit Gaaras Seele passiert?
Anscheinend sah er in der Katze keinen anderen Geist als den einer Katze. Komisch. War Gaara verschwunden?
Das Gebüsch raschelte wieder und auf einmal kam Sora, in ihrer Schuluniform heraus und stand verwundert da, als sie Ginta sah.
„Ginta, was machst du denn hier?“, begrüßte sie ihn verwundert.
„Sora!“, stieß es aus ihm heraus und er stand auf um sie zu begrüßen. „Anscheinend ist dir nichts passiert!“
Doch im selben Moment, als er dies sagte, schweiften seine Gedanken wieder zu Shiana.
„Wo bin ich hier eigentlich?“, wunderte sich Sora. „Ich war doch erst Zuhause und habe überlegt, dich suchen zu gehen und jetzt habe ich dich schon gefunden?“
„Oh, das ist wohl eine lange Geschichte, die ich dir lieber ein andermal erzählen werde...“, meinte Ginta nur und sah Myu zu, wie sich langsam zur Gruppe bewegte.

Vorsichtig tappste Myu an allen vorbei und benahm sich so, als würde sie keinen der Freunde wieder erkennen.
'Dann bist du wohl wieder eine normale Katze', dachte sich Jumon und sprach dann zu den anderen: „Anscheinend hat sie uns vergessen. Vielleicht hatte sie den Kampf nicht ohne Schäden überstanden. Körperlich scheint es ihr ja gut zu gehen. Es ist wohl besser, wir lassen sie laufen.“
„Scheint wirklich so“, wunderte sich Oto, als sie versuchte Myu zu streicheln, sie jedoch ängstlich zurückwich.
„Komische Katze...“, meinte Ryoma nur und lachte dabei. Doch in dem Augenblick sprang Myu auf Ryomas Gesicht und fuhr ihre Krallen aus. Dann kratzte sie wild darauf los. Ryoma hatte wild damit zu kämpfen, die Katze aus seinem Gesicht zu bekommen. Er schaffte es dann jedoch die Katze zu packen und von sich wegzustoßen. Sie rannte hinaus in die Wildnis.
„Autsch...“, brummte Ryoma nur, der in dem Moment froh war, dass die Katze endlich weg war.
Die Freunde lachten und verabschiedeten sich in Gedanken von der kleinen Katze.

„Dann können wir uns endlich auf den Weg nach Hause machen“, erkannte Matra und stand auf. Sie klopfte noch den Dreck von ihrer Hose.
„Nach Hause“, murmelte Ginta.
Die anderen wurden kurz still. Sie dachten alle über das bisher geschehene nach. Welche Abenteuer sie doch zusammen erlebt hatten. Jetzt war alles vorbei?
„Was war denn jetzt mit Uwanari?“, fragte Ginta neugierig.
„Sie und ich waren die ersten, die aufgewacht sind“, erklärte Matra. „Wir haben geredet und... Sie hat sich schon auf den Weg nach Hause gemacht, zusammen mit unserem Heiligtum. Ich sollte mich beeilen, wenn ich sie einholen möchte.“
„Ihr versteht euch wieder?“
Matra nickte.
„Das ist toll“, freute sich Ginta. „Und was wurde denn aus Riven Kire und den Vastus Antishal?“
„Wir haben sie seither nicht mehr gesehen“, antwortete Ryoma. „Vielleicht sind sie nun auch auf dem Heimweg.“
„Wird wohl so sein...“

Es dauerte nicht lange, da machten sich alle zusammen auf den Weg nach Hause. Es verging einige Zeit, bis jeder nach Hause kam. Aber genau die Zeit, nutzten die Freunde um noch etwas beisammen zu sein.

Zuerst verabschiedeten sich die Freunde von Denji, der wieder zurück in seine Heimatstadt ging. Er war ziemlich glücklich darüber, so ein tolles Abenteuer erleben zu dürfen, doch für den Moment reichte es dem abenteuerlustigen Denji mit den Kämpfen und all dem Kram.
Als nächste verabschiedete sich Matra von den Freunden und so kehrte sie zufrieden zurück in ihr Dorf, in dem Uwanari und das Heiligtum auf sie warteten.
Bald auch verabschiedeten sich Oto und Ama von den Freunden. Sie wollten unbedingt wieder zurück ins Med-Dorf gehen, damit Oto dort ihren größten Wunsch erfüllen konnte. Ama war glücklich gewesen, seine neue Familie in Oto gefunden zu haben.
Dann ging auch Sayoko, die die kleine Tsuru mit sich nahm, was Ginta sehr verwunderte. Sie wollte Tsuru unbedingt ein neues Zuhause suchen, doch Ginta hatte mehr das Gefühl, dass sich am Ende Sayoko selbst um sie kümmern würde. Was wohl aus Kûosa wurde? Dieser Kauz würde sich wohl nie verändern, da war Ginta sich sicher.
Darauf folgte Jumon, der sich verabschiedete um zurück in sein verschneites Dorf zu gelangen. Er freute sich so sehr, Sabî und Ogata wieder zu treffen. Außerdem erzählte er Ginta und den anderen davon, dass er über die Abenteuer schreiben wollte. Ein toller Gedanke, den ständig lesenden Jumon auch einmal als Schreiberling zu sehen.
Nun waren nur noch Ryoma und Sora übrig, die Ginta bis nach Hause begleiteten. Ryoma fasste es nicht, Ginta nun „Auf Wiedersehen“ sagen zu müssen. Doch er tat es, denn sein Ziel war es immer noch, seinen Vater zu finden.
Ginta wünschte ihm viel Erfolg dabei.

Nun blieben noch Ginta und Sora, die natürlich zurück nach Kueteika gingen. Ihr leben normalisierte sich mit der Zeit und Ginta ließ keinen Tag verstreichen, an dem er nicht an seine Abenteuer und an seine Freunde dachte.

Doch eines Tages, nachdem er seine Freunde für lange Zeit nicht mehr gesehen hatte, passierte plötzlich etwas merkwürdiges. Als er seine alte Tasche, mit den Dingen die er damals dabei hatte, fand und sie ausleerte, entdeckte er ein Buch.
Ein Buch mit einem tiefblauen Einband.
Neugierig wie er war, schlug er es auf und las darin.

Was ist das hier für ein Buch? Ein Tagebuch? Ich kann mich an nichts erinnern, woher ich komme und was ich tue... Ich bin gefangen in einer Art Zelle. Komische Leute passen auf mich auf... Was passiert hier? Ich habe das Gefühl, dass dieses Buch der einzige Weg ist, mich zu befreien, also Schreibe ich hinein... Fortan sollst du mein Tagebuch sein...


Ginta blätterte auf die nächste Seite.

Heute Nacht habe ich von einem Jungen geträumt. Einem Jungen der so warm war wie ein Sonnenstrahl. Mir war so kalt und ich wollte, dass er mich befreit.
Ich habe nach ihm gerufen. Immer und immer wieder seinen Namen wiederholt.
Ginta... Wann kommt Ginta und befreit mich? Ich habe Angst.
Ich hoffe, dass ich in der nächsten Nacht wieder von ihm träume. Vielleicht hört er mich dann besser...


„Shiana...“, murmelte Ginta vor sich hin, und las weiter. „Sie ist noch dort draußen, ich spüre es....“





Signatur


Go Go Go Fina-chan!! Ihr Forum ;D


Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Kapitel 72 - Shianas Traum kazenogaara 0 kazenogaara
Aiko kehrt zurück - Kapitel 1 - Ein geheimnisvoller Traum SweetCoron -1 matt343
Kapitel 3: Die Fahrtkarte bitte! - Kapitel 4: Dubiose Gespräche rinal 2 brunnstein
nur ein traum? vera 0 gabri
Ein Traum ellbell 0 ellbell
Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------




Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank