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...   Erstellt am 17.08.2005 - 14:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


KAPITEL 6


Die Prophezeiung des Landes des Neuen Glücks, von den Thoronnim kaum mehr als Prophezeiung sondern vielmehr als ein Teil ihrer eigenen Geschichte verstanden, ist so alt, dass der originale Wortlaut verloren ging- nur für eine Strophe ist er noch erhalten. Das Gedicht wurde vermutlich von einem der ersten thoron geprägt und ist keine direkte Überlieferung sondern vielmehr ein Reim, der aus den Worten des `Sternenkönigs´ Elessar / Aragorn abgeleitet wurde.

„Ihr werdet Euer eigener Herr sein, Derlois. Das Land welches dunkel war, wird sprießen und bald werden schwarze Hänge aus Stein voller Leben sein. Es steht euch frei, Derlois, zu nehmen, was nun Euer sein soll auf immerdar. Das Land, in dem ihr Sklaven wart soll nun von euch beherrscht werden, Derlois, von Euch und Eurem Volke. Bleibet am Meer, wenn ihr es wünscht oder ziehet in den Osten oder den Norden. Das Land ist groß, Derlois.“


Um ihn und das Volk seiner Königin zu ehren wurde die Prophezeiung in zwei Sprachen verfasst. Der der Thoronnim, vermutlich die allgemein in Mittelerde zu jener Zeit gesprochene Sprache, und in Sindarin.

„Einst wart ihr die Sklaven der Schatten,
doch nun sollt ihr leben im Licht.
Und wacht ihr mit wachsamen Augen
soll schrecken euch Dunkelheit nicht.

Das Land, welches dunkel war, sprieße
und grün werden Hänge aus Stein.
Als Land Neuen Glücks seis euch Heimat
und möge es immerdar sein.“

Einzig die dritte Strophe existiert noch in beiden Fassungen:

Doch wird euch der Wächter genommen,
drum Menschen der Adler habt wacht
soll mit ihm auch schwinden all Friede,
und Licht bald soll weichen der Nacht.“


„Dan ir gen sennui mabathar aen i dirn
firiath i theryn tirio
goden gwannatha i hîdh.
Ir i dirn gwannen i galad aen i dhû. “



Silwyraine:
Sicher ein ungewöhnlicher Name für eine Thoronnim. Abgeleitet von dem elbischen Wort silivren = glitzern, silbern glänzen


Gwillion:
Kaum jemand nennt Viljo so, auch wenn dies sein voller Name ist. Vielleicht wissen die Thoronnim es nicht mehr, da dieser Name in den letzten Jahrhunderten öfter verwendet wurde, doch auch dieser Name stammt aus der Sprache der Elben und setzt sich zusammen aus:

Gwillith = Wind
Und der männlichen Endung –ion, der in elbischen Namen oft als „Sohn des..“ übersetzt wird. In diesem Fall ist die Namensgebung allerdings etwas allgemeiner zu verstehen, Gwillion bedeutet somit „Kind des Windes“


Myriel:
Sicher ein Name, der von den Thoronnim mündlich aufgeschnappt und weitergegeben würde, ebenfalls von den Elben stammend, die allerdings eher die Version „Miriel“ kannten






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