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Amber-Scully ...
Die Foren - Chefin
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...   Erstellt am 02.01.2007 - 20:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 5
0:45 Uhr
Wo bin ich?


Nach zwanzig Minuten Fahrt war Nick schon ziemlich weit gekommen. Er hatte soeben den Rand von Washington D.C. erreicht. Nun brauchte er noch an die vierzig Minuten, dann würde das Ziel erreicht sein. Beim Lenken des Wagens schaute Nick immer wieder abwechselnd von der Straße auf Scully. Er wusste nicht, wie oft er das eigentlich schon gedacht hatte, aber er fand sie einfach wunderschön in ihrem Nachthemd.

Ihr Kopf ruhte, die ganze Zeit über, auf ihrer Brust, die Augen waren geschlossen. Als er dann abermals einen Blick auf sie warf, bemerkte er, dass sie sich langsam regte. Sie hob den Kopf leicht an und ihre Augen öffneten sich. Verwirrt und noch unwissend, wo sie sich befand, schaute sie sich in ihrer unbekannten Umgebung um. Erst nach einiger Zeit schien Scully bewusst zu werden, was geschehen war.

"Na, endlich wach?", fragte Nick, den Blick jetzt wieder auf die Straße gerichtet, "Hat ja auch lang genug gedauert. Ich dachte schon, du wachst überhaupt nicht mehr auf, dabei habe ich dir doch gar keine starke Dosis verabreicht."
Scully brauchte einen Moment, um sich zu erinnern. Wer war dieser Mann und warum saß sie mit ihm zusammen in einem Auto? „Wer sind sie?", fragte sie zögernd, jedoch auch fordernd. Sie schaute mit einer schnellen Kopfbewegung um sich, die sie jedoch schnell wieder bereute, denn heftige Kopfschmerzen und leichte Schwindelsymtome übermannten sie schlagartig. 'Das muss durch die Betäubung kommen', dachte Scully.
Allmählich wurde ihr ihre Lage klar.
Man hatte sie entführt!

Nachdem sie die Straße und Landschaft ergebnislos auf Erkennungsmerkmale suchend betrachtet hatte, konnte sie nur feststellen, dass es sich um eine Landstraße handelte. Sie waren nicht mehr in Washington. Sie fragte sich, wie lange sie schon bewusstlos gewesen war. Dieser Fremde war schon erstaunlich weit gekommen.
Dann schoss ihr auf einmal ein stechender und quälender Schmerz durch die Arme. Sie schaute an sich herab und sah, dass ihre Hände in Handschellen lagen. Das war das einzige, was sie bisher nicht bemerkt hatte.

"Was soll das? Wohin bringen Sie mich?", fragte Scully, jetzt schon etwas bestimmter und schaute zum ersten mal ihren Fahrer an. "Keine Angst, meine Liebe. Dir wird nichts geschehen", antwortete er gelassen. Er entgegnete ihrem Blick und sah, dass sie ihn verunsichert musterte. 'Ach, was für ein schönes Gesicht sie doch hat', Nick schmolz fast dahin, gewann aber schnell die Fassung wieder. Es war zu früh, um sich irgendwelche Gefühle einzugestehen.

Scully erkannte im Dunkeln der Nacht einen Ende 20jährigen Mann, wie sie vermutete. Er hatte braune, kurze Haare und blaue Augen. Er wirkte auf sie ziemlich selbstsicher, indem was er tat. Er musste ihre Entführung genau geplant haben und war sich dessen bewusst, wohin die Reise ging. Schweigend fuhren sie weiter. Nur selten konnte Scully ein Auto auf der Gegenfahrbahn ausmachen. Dann wurde ihr kalt. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie nur ihr Nachthemd trug und die Heizung im Wagen nicht angeschaltet war. Leicht begann sie zu zittern.

In ihrem Kopf flogen viele Fragen auf: Wer war der Fremde? Was wollte er mit ihr anstellen? Wo lag sein Ziel? Und wie spät war es mittlerweile? Sie hatte Angst. Sie konnte sich im besten Willen nicht vorstellen, was ihr Entführer vorhatte. Sie beschloss, erst einmal herauszufinden, wie gesprächig er war. Vielleicht würde sie irgendetwas aus ihm heraus bekommen (können)...

Nick konzentrierte sich mittlerweile vollends auf die Straße. Er überlegte, in was für einer Ungewissheit seine arme FBI-Agentin wohl steckte. Vielleicht sollte er ihr ein wenig die Situation erklären...
Gerade als Scully zu einer Frage ansetzen wollte, funkte ihr der Fahrer dazwischen: "Ich heiße Nick. Und du brauchst keine Angst zu haben. Wie ich dir schon sagte, ich werde dir nichts tun." Mit einem kurzen sanften Ausdruck in seinem Gesicht trafen sich die Blicke der beiden.

Scully wusste nicht, was sie von diesen Augen und dieser Antwort halten sollte. So viele Fragen blieben unbeantwortet. Hatte sie überhaupt eine Chance, aus diesem Auto heil herauszukommen? Was hatte er nur mit ihr vor? Sie bekam eine Gänsehaut, als grausame Bilder von Entführungsopfern vor ihren Augen auftauchten. Würde sie genauso qualvoll enden müssen?

Nick schaute noch einmal auf Scully. Sie beantwortete seinen Blick diesmal nicht. Ganz klein hatte sie sich in ihrem Sitz gemacht. Wenig später sah er ihre Gänsehaut auf den Armen. 'Es wird ihr jetzt wohl doch kalt', fuhr ihm der Gedanke wie ein Geistesblitz durch den Kopf. Er schaltete die Klimaanlage an. Als er auf einmal mit seiner rechten Hand nach vorne schnellte, zog sich Scully, unwissend was er vor hatte, noch mehr in ihrem Sitz zusammen.
'Was hatte dieser Typ namens Nick nur vor?', diese Frage stellte sie sich nun zum hundertsten mal. Immer noch hatte sie darauf keine Antwort erhalten.

00:52 Uhr
Kapitel Ende


[Dieser Beitrag wurde am 08.12.2007 - 11:00 von Amber-Scully aktualisiert]





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Leider ist jennifer ( Amber ) am 17.9. verstorben an Krebs, wollte das nur mal bekannt geben..( die Mutter)

darkphoebe ...
*~M-F~* Azubi
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...   Erstellt am 21.01.2007 - 14:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


gut, jetzt ist scully wohl wach und stellt sich fragen die sich der leser auch stellt, gut ich lese dann mal weiter





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Phoebe: fahr zur hölle.
Cole: da komme ich gerade her.

Sei so wie du bist, denn du belügst dich sonst nur selber.

Leo ...
Frischling
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...   Erstellt am 15.07.2007 - 18:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hmm.
Er scheint nicht böeses In Schilde zuführen^^,
Mir erschéint fast so als würden sie sich irgewann in einander verlieben?
Ist einfach so ein gefühl.
Aber ich lass mich überraschen..





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