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kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
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Registriert seit: 17.03.2007
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...   Erstellt am 02.04.2007 - 18:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 5 – Der Fujiamo-Wald

„Vorsicht! In diesem Wald leben gefährliche Tiere und Monster! Betreten auf eigene Gefahr!“, stand auf dem Schild in der Nähe des Eingangs zum Wald.
Es war ein altes Holzschild und die Schrift war gerade noch zu erkennen.
Nun ging Ginta Richtung Eingang und warf noch einen letzten Blick nach Kueteika.
Die Sonne schien durch das dichte Laub und es war noch kühl und feucht im Schatten.
„Dieser Weg müsste mich durch den Wald durchführen. Doch auf dieser Karte ist er nicht eingezeichnet. Er muss wohl neu sein“, dachte sich Ginta und überlegte währenddessen, ob er dem Weg folgen wollte.
Doch heute fühlte er sich sehr spontan und lief doch den Weg entlang. Er wusste nicht wie lang er dafür brauchen würde, aber das war ihm in diesem Moment egal.
Vögel flogen hin und her, und er konnte auch das Geweih eines Hirsches auf einer Lichtung entdecken. Sonst traf er keine Tiere. Die Monster kommen nämlich nur nachts, wenn es dunkel ist, aus ihren Verstecken heraus.
Als die Mittagssonne herab schien, machte er eine kleine Pause und aß etwas. Danach ging es gleich weiter, immer den Weg entlang.
Als es dann doch Abend wurde, und Ginta es immer noch nicht geschafft hatte, den Wald zu verlassen, machte er sich auf die Suche nach einem guten Schlafplatz.
Während er suchend herumlief, sah er ein Licht, das sehr wahrscheinlich von einem Lagerfeuer stammen musste.
Langsam näherte er sich dem Licht und als er ankam, sah er ein Feuer, aber keinen Menschen.
Daneben stand ein Zelt. Dann setzte er sich neben das Feuer, um sich zu wärmen.
„Uahhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!“, schrie es plötzlich aus dem Wald heraus und ein merkwürdig gekleideter junger Mann sprang auf Ginta rauf und hielt ihn fest.
„Was soll das?! Geh runter von MIR!!!!“, schrie Ginta verzweifelt, dessen Gesicht schon fast eine Kuhle in den Boden drückte.
„Hey, ich soll runter von dir?? Ich weis ja noch nicht mal wer du bist? Stell dich erstmal vor, Fremder!“ erwiderte der Mann. „Okay, okay! Mein Name lautet Ginta Sabakaze! Ich bin 15 Jahre alt! So jetzt geh runter!“, erzählte Ginta mit aller Mühe.
„Geht doch“, sagte der Mann und setzte sich neben das Feuer.
Er trug einen Kimono und eine Sonnenbrille. Seine Haut war etwas dunkler, er musste wohl aus einem sonnigen Land kommen.
„Aua“, murmelte Ginta, „ und wer zum Teufel bist du?“
„Ich bin Ryoma Sakamoto! Ich bin 19 Jahre alt und auf einer Reise durchs Land!“, schoss es Ryoma aus dem Mund, als hätte er diese Frage schon erwartet, „was machst du hier allein im Wald, und wieso hast du versucht, mir meine Sachen zu klauen?!“
„Wieso klauen? Ich hab das Lagerfeuer entdeckt und wollte nur sehen, wer in der Nähe ist!“ Ginta war schon fast wütend.
„Ach so. Na gut, dann will ich dir mal verzeihen.“
„WAS verzeihen, das ist ja das Mindeste, was du tun kannst!!“
„Bleib ruhig.“
„Du hast gesagt, du bist auf einer Reise, wohin?“
„Nun ja, ich reise durch das Land, um neue Dinge kennen zu lernen. Ich komme von Osten her, und wollte durch diesen Wald, um in die nächstgrößte Stadt zu kommen.“
„Mhhh.“
„Und du wohin geht deine Reise?“
„Also ich wollte nach Funtaprolis. Das ist gleich die nächste Stadt nach Verlassen des Waldes.“
„Kann ich dich nicht begleiten?? Zu zweit reist es sich doch leichter!!“, fragte er Ginta mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
„Von mir a...!!“ Ginta konnte seinen Satz gar nicht beenden, ein haariges großes Monster griff die beiden aus dem Hinterhalt an!!!
„Zssshu!“ Ryoma zog ein Schwert aus seinem Zelt und erledigte das Monster mit einem Hieb. Ginta blieb keine einzige Sekunde um darüber nachzudenken.
„W-w-w-was war DAS??“
„Ehhhm, ein Monster!?! Du hast ja die Reflexe einer Schnecke!!“, lachte Ryoma, während er das Monster zerlegte.
„Das wird unser Abendessen! Uahhaaha!“
„Das... soll unser Abendessen werden??“
„Was willst du sonst futtern?“
„Na gut. Dann trau ich mich mal.“
Ryoma briet das Monster über der Flamme und danach schlangen die beiden das Fleisch hinunter und lachten herzhaft.
Nach diesem köstlichen Mahl schliefen sie ein. Am nächsten Morgen wuschen sie sich an einem Bach und zogen dann weiter durch den Wald Richtung Funtaprolis.

[Dieser Beitrag wurde am 20.05.2007 - 19:44 von kazenogaara aktualisiert]





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