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kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
..................

...

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...   Erstellt am 08.09.2009 - 12:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 43 – Eine matschige Ankunft

„Mir ist kalt ...“, fröstelte Sayoko.
„Kein Wunder“, entgegnete Jumon ihr in einem sarkastischem Ton, „Es regnet ja auch schon über eine Stunde lang.“
„Hoffentlich kommen wir bald in die nächste Stadt. Meiner Meinung nach müssten wir doch schon bald in Enboku ankommen.“
Die Gruppe war seit einiger Zeit schon auf dem Weg von Ippo-City nach Enboku, der nächsten Etappe ihrer großen Reise.
Immer wieder haben sie sich untergestellt, denn es hatte einfach zu stark geregnet. Im Moment jedoch hat der Regen etwas nachgelassen.
'Was uns wohl noch erwartet ...', sprach Ginta zu sich in Gedanken, nicht achtend auf den Regen, oder die Pfütze in die er soeben hineingetreten ist, 'Ich ... Mhhhhhh'
„GINTA!“, rief Shiana aus.
Doch es war zu spät.
Ginta stolperte über einen Baumstamm der quer auf dem Weg lag und fiel mit dem Gesicht in den Schlamm.
„Oh ... nein ...“, gab er von sich, als er sich auf den Boden stütze und aufstehen wollte.
„Warte ich helfe dir“, meinte Jumon und reichte ihm eine Hand.
„Danke...“
„Mal wieder in Gedanken vertieft?“, wunderte sich Sayoko schon fast vorwerfend und drückte ihm ein Tuch ins Gesicht, „Hier, mach dich damit sauber... so weit es geht versteht sich.“
Sie lachte und Shiana lachte mit.
Ginta warf beiden einen bösen Blick zu.
„Entschuldige“, kicherte Shiana.
Auch Jumon musste plötzlich loslachen.
„Ach Leute ...“, seufzte Ginta auf und fing dann auch herzhaft an zu lachen.
„Aber sagt mal“, sprach er weiter, „Was ist das hier für ein Baumstamm?“
„Er kann umgeknickt sein, durch das Wetter“, meinte Sayoko, der klatschnasse Haarsträhnen an der Stirn klebten.
Jumon sah sich genauer um.
„Das war etwas anderes“, er drehte sich noch einmal und betrachtete den Boden, „Schaut euch das hier mal an.“
Er zeigte auf 4 große Kerben im Baumstamm und einigen Fußabdrücken im Boden.
„Wahrscheinlich ein Bär, er will dass wir sein Territorium nicht betreten.“
„Gut dann gehen wir halt einen Umweg!“, schlug Sayoko vor.
„Das würde ich auch raten.“
Ginta putzte sich den Schlamm aus dem Gesicht.
„Gehen wir weiter“, bat er.
So taten sie es auch.
Der Regen ließ allmählich nach und die Wolken lösten sich teils auf.
Es war nun viel angenehmer durch den Matsch zu laufen.
„Ich hoffe wir haben bekommen eine Gelegenheit, unsere Klamotten irgendwie reinigen zu lassen“, seufzte Sayoko.
„Das geht nicht nur dir so“, stimmte ihr Jumon zu.
„Shiana, ist alles okay mit dir?“, erkundigte sich Ginta.
Er hatte ihr, als es anfing zu regnen seine Jacke gegeben, doch die Beine waren trotzdem ungeschützter.
Sie nickte nur und lächelte leicht.
Sayoko starrte in den Himmel.
„Das einzige gute ist, dass es aufgehört hat zu regnen“, murmelte sie, „Wann kommen wir denn endlich an!?“
BUMMS!
Sie lief gegen das Ortsschild.
„Autsch!“, sie rieb sich ihren Kopf.
„Wir sind schon da, würde ich sagen ...“, lachte Jumon und fing sich einen bösen Blick ein.
„Ich warne dich!“, drohte sie ihm und ballte die Faust.
„Ironie des Schicksals würde ich sagen“, lachte er weiter und sprang einige Schritte weiter vor, denn genau jetzt bewarf Sayoko ihn mit Schlammbällen.
Einer traf ihn direkt am Hinterkopf.
„Hey! Das ist mies!“, brüllte er.
„Das war deine Gelächter auch“, verteidigte sie sich in einem höhnischen Ton.
„Wir sind nun da ...“, stellte Ginta fest, „Hoffentlich finden wir eine gute Unterkunft.“
So streiften sie durch die Straßen der Stadt Enboku, die ziemlich verdreckt aussah. Gut, es hatte auch erst geregnet, doch auch ohne den Regen hätte sich der erste Eindruck in dieser Stadt wohl kaum geändert.
Eine Frau stand am Fenster ihres Hauses und putzte ihre Fenster.
Sie sah Jumon, der voraus lief, aus angst von Sayoko noch eine Kopfnuss zu kassieren.
Sie nahm ihren Eimer mit warmen Wasser und schüttete ihn Jumon über den Kopf.
„Hier mein Bürschchen! So dreckig wie du bist hast du das verdient!“
Sie lachte los, nahm den leeren Eimer und ging in das Haus.
Jumon hingegen blieb stehen und starrte in die Leere.
„W ... was sollte das?“, fragte er sich verwundert.
Die Anderen hatten ihn schnell eingeholt, Sayoko ging an ihm vorbei, tätschelte ihn auf seine nassen Haare, lachte und ging weiter.
„Komm schon Jumon, wenn wir uns eine Unterkunft gesucht haben, dann kannst du dich abtrocknen“, schlug Ginta vor.
„Ja ...“
Die Stadt lebte. Hier und da sah man Frauen die miteinander sprachen, Kinder die sich jagten und in oder über Pfützen sprangen, Männer die lachten, Leute die in Läden gingen und alte Menschen die auf Bänken saßen und den Geruch der Umgebung, kurz nach dem Regen, genossen.
Bald kam die Gruppe an einer Gaststätte an.
Ginta öffnete die schwere Holztür und wurde sogleich von der Empfangsdame begrüßt.
„Kann ich euch helfen?“
„Ein Zimmer für 4 Personen bitte ...“
Sie drehte sich um und suchte einen Schlüssel.
Die Frau war dick. Sie trug etwas in schwarz-weiß und sah eigentlich sehr nett aus.
„Hier“, sagte sie und drückte Ginta den Schlüssel in die Hand, „Oben im ersten Stock, den rechten Gang das hinterste Zimmer.“
„Geht klar, vielen Dank“, bedankte sich Ginta.
„Ich zahle“, warf Sayoko ein.
Sie zahlte und sogleich begab sich die Gruppe hinauf ins Zimmer.
Es war ein großes Zimmer, mit je 4 Einzelbetten und einem kleinen Bad.
Jumon zog sich bis auf die Unterhose aus, warf seine Klamotten auf das Bett und wusch sich im Bad.
„Gebt mir eure schmutzigen Klamotten, ich wasche sie im Bad ...“, bat Sayoko die anderen, „Ist wohl die billigste Möglichkeit, das Zimmer war schon teuer genug. Shiana du kommst mit mir, dann kannst du dich im Bad umziehen.“
Jumon kam wieder heraus und drückte seine Kleidung in die Hand und saß sich auf sein Bett.
Shiana ging ins Bad, was Ginta gleich als Zeichen dafür sah, sich ausziehen zu können.
So tat er dies und gab Sayoko ebenfalls seine Klamotten.
„Heute werden wir wohl nichts mehr machen, oder?“, fragte er die anderen.
„Japp, sieht so aus“, antwortete Jumon.
Die Tür vom Bad fiel zu und man hörte wie das Schloss verriegelte.
„Morgen informieren wir uns dann, wie wir schnellstmöglich weiterkommen“
„Geht klar“, antwortete Ginta.





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