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kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
..................

...

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Registriert seit: 17.03.2007
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...   Erstellt am 19.04.2009 - 18:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 40 – Im Einklang mit der Natur

Es verging schon ein Tag, seit dem Ginta und die anderen das Med-Dorf verlassen hatten und sich auf einen wunderschönen Pfad Richtung Nord-Westen begaben. Ginta hatte seine Trauer so gut es geht verarbeitet und mit Hilfe der anderen erkannt, dass er doch auf die schönen Momente blicken sollte und sich freuen sollte, dass er sie mit Oto und Ama erleben durfte. Es fiel ihm zwar nicht leicht, aber er schaffte es so gut es ging und konzentrierte sich wieder auf sein Ziel: das Hauptquartier der Shal.
Sie befanden sich auf einem Weg, über eine hügelige Landschaft, die weder von der Großstadt noch von der Technik berührt war. Die Bäume hatten riesige Blätterkronen und die Blumen und Pflanzen sprossen zwischen den Bäumen und auf den Feldern aus der Erde.
Es war ein wunderschönes Wetter, die Vögel zwitscherten und nur selten zogen Wolken über den Himmel.
Es war still, niemand sagte etwas, bis es aus Shiana herausbrach: „Ist das nicht herrlich?“
Jumon sah sich um.
„Ja, du hast recht, einfach wunderschön!“
„Wir waren ja auch einen ganzen Monat in der Stadt, kein wunder dass ihr die Natur so schön findet“, warf Sayoko ein, die sich wieder mal beschweren musste, „Wir sind hier lang genug gewandert, ich will eine Pause machen...“
„Gegen ein Picknick in dieser schönen Umgebung hätte ich auch nichts einzuwenden...“, schlug Jumon vor.
„Wir sollten sparsam mit unserem Vorrat umgehen“, sagte Ginta, „Wer weiß wann wir wieder zum einkaufen kommen.“
„Wo er recht hat...“, stimmte die rosa-haarige zu.
„Dort!“, meinte Shiana und zeigt mit ihrem Finger auf eine Rauchwolke hinter einer Baumgruppe, „Da steigt Rauch auf... Gehen wir doch dahin.“
„Wer weiß was uns dort erwartet“, murmelte Jumon.
„Ein Haus, ein Haus! Das erste was ich mache, ist ein Nickerchen!“, freute sich Sayoko und drängte die anderen dort hinzugehen.
„Schaden kann's ja nicht“, meinte Ginta und führte die Gruppe an.
Nachdem sie diese dichte Baumgruppe durchquerten, blieben alle fasziniert stehen.
Die Hügel waren plötzlich fiel größer und bildeten ein kleines Tal. Auf den meisten Hügeln waren riesige Felder. Es handelte sich um Getreide und Reisfelder, auch Salat wurde anscheinend angebaut.
Die Sonne schien kräftig nicht weit von der Baumgruppe entfernt stand ein einzelnes Haus, aus dem der Rauch aufstieg.
Sie wollten geradewegs auf das Haus zugehen, als eine brüllende Stimme sie davon abhielt.
„WAS MACHT IHR DENN DA!? SEID IHR BLIND!?“
Schon kam ein Junger Mann auf sie zugerannt.
„Ihr könnt doch nicht die Setzlinge zertrampeln!“, beschwerte er sich und stellte sich schimpfend vor die Gruppe.
Es war ein junger Mann, Mitte 30, mit schwarzen stachligen Haaren, die nach hinten gekämmt waren. Er trug anscheinend selbst gemachte Kleidung, so sah es zumindest aus.
„Was für Setzlinge?“, wunderte sich Ginta und sah zu Boden.
Tatsächlich hatten sie einige junge Bäume kaputt getrampelt.
„Ich wollte hier doch neue Bäume pflanzen, und ihr... ihr!! Das werdet ihr mir bezahlen! Kommt mit und trampelt ja nicht noch etwas kaputt!“
Seufzend versuchten Ginta, Shiana, Jumon und Sayoko keine weiteren Bäume durch ihre Schritte zu zerstören und folgten dem Mann in sein Haus.
Das Haus war komplett aus Holz und Stroh erbaut. Es gab eigentlich nur einen großen Raum, in dem der Mann wohl schlief, kochte und im Grunde genommen alles tat.
In der Mitte befand sich eine kleine Feuerstelle über der ein Topf hing, in dem eine Suppe kochte.
„Ihr seid wohl Reisende...“, fing er an und setzte sich vor die Feuerstelle und rührte in seiner Suppe.
„Ja“, antwortete Ginta.
„Ihr kommt aus Yofu-Shiti, hab ich Recht?“
„Ja“, antwortete wieder Ginta.
„Die meisten Reisenden waren vorher in dieser Stadt. Was habt ihr hier verloren?“
„Wir sahen den Rauch aufsteigen und dachten uns, dass wir einmal vorbei schauen...“, erklärte Ginta.
„Wir wandern schon mehr als einen Tag, meine Füße tun weh und da wollten wir eben mal eine Pause machen, ist das so falsch!?“, beschwerte sich Sayoko und musterte den Kerl finster drein blickend.
„Ihr hättet auch auf dem Pfad bleiben können... Jetzt muss ich neue Setzlinge einpflanzen...“, tadelte er die Gruppe, „Das kostet euch 100.000 Kane!“
„Was so viel!? Das ist Wucher!!“, brüllte Sayoko.
„Beruhig dich...“, meinte Jumon und sah sie fordernd an.
„Ich muss nun wieder in die Stadt gehen und Samen kaufen.... außerdem sind ein paar neue Unterhosen nicht schlecht...“
„Unterhosen!?“, brüllte Sayoko noch lauter.
„Ja, Unterhosen... Ihr wisst nicht wie es kratzt wenn man die sich selber machen muss!“
„Wieso selber machen?“, wunderte sich Jumon.
„Ach wisst ihr...“, in diesem Moment klang er wie ein richtig alter Mann, „Gedo Hensetsu mein Name. Ich wohne hier allein und hatte schon lang keinen Besuch mehr...“
Gedo heulte theatralisch und kaute auf einem Taschentuch herum.
Ginta kratzte sich am Hinterkopf.
„Wieso wohnen sie denn alleine?“, fragte Ginta.
„Kein Grund mich zu Sietzen, nennt mich einfach Gedo!“
„Also, Gedo, warum lebst du hier allein?“, wiederholte Ginta.
Gedo sah die Vier misstrauisch an.
„Wisst ihr, ich war einmal Mitglied einer echt blöden Organisation... ich hatte keinen Bock und da habe ich mich hier niedergelassen. Ich konnte mich auch sonst nie richtig mit der Zivilisation anfreunden, geh nur in die Stadt um mir selten einmal Unterhosen zu kaufen. Das mit den Samen ist übrigens auch gelogen. Ich kann weitere Samen von dem Bäumen pflücken und sie wieder einsetzen.“
Sayoko stand auf und verpasste Gedo eine Kopfnuss.
„Und uns dafür blechen lassen!? Kein wunder wenn man einsam ist wenn man so ungehobelt und unhöflich ist!!!“, brüllte sie wieder und saß sich wieder auf ihren Platz.
„Es, tut mir ja Leid!“
„Dann gehören dir die Felder wohl auch, oder?“, hakte Jumon nach.
„Ja, ich baue mein Essen selber an, beziehungsweise lasse ich es von der Natur anbauen.“
„Wie ist das gemeint?“
Kommt mit, ich zeige es euch!
Er stand auf und führte Ginta und die anderen zu seinen Feldern.
„Hier ist ein Reisfeld“, erklärte er, „Wie ihr seht, schwimmen im Wasser viele Insekten.“
Sayoko grummelte.
„Die Menschen in der Stadt würden das niemals essen. Sie sind gewohnt an Nahrungsmittel die „perfekt“ sind, wenn ihr versteht. Die Menschen in der Stadt haben das Auge für die Natur verloren...“
„Das kann ich nur bezeugen“, warf Jumon ein, „Ich wuchs auch mehr oder weniger in der Natur auf und aß oft Dinge die ich im Wald fand. Es schmeckte ganz anders was mir Sabî immer mitbrachte.“
„Ein Naturbursche, wie ich sehe“, lachte Gedo, „Was ist daran so falsch, der Natur ihren freien Lauf zu lassen? Ich esse das, was mir die Natur gibt und im Gegensatz helfe ich der Natur weiter zu wachsen, in dem ich neue Bäume und Blumen Pflanze und die sämtliche Vegetation dafür vor Zerstörung zu schützen.“
„Das ist richtig tugendhaft...“, lobte ihn Ginta.
Shiana die neben Ginta stand, nickte zustimmend.
„Wenn ihr wollt, lade ich euch gerne zum Essen ein... Essen... AHHHH!!!!“, brüllte Gedo und rannte zurück zum Haus.
„Ja gerne!“, rief ihm Ginta noch hinterher.
„Ginta...“
„Was ist Sayoko?“
„Dieser Kerl ist komisch, wir sollten uns vor ihm in Acht nehmen... Er hat irgendwie eine komische Aura.“
„Sagst du das nicht bei allen Männern die so drauf sind wie der?“, lachte Jumon und kassierte dafür eine Kopfnuss.
„Autsch“, sagte Jumon, „Nun ja, die Geister in dieser Gegend wirken nicht gerade beängstigt noch durch irgendetwas gestört...“
„Also ich finde... Gedo wirkt auf mich einfach nicht böse, wenn du darauf hinaus willst. Myu ist auch nicht unruhig, sie schläft wieder mal in meiner Tasche...“
„Ich finde auch nichts merkwürdig“, meldete sich auch Shiana zu Wort.
„Trotzdem, ich werde ein Auge auf ihn haben...“
So gingen sie wieder zurück zum Haus, in dem Gedo schon das Essen austeilte.
„Hier, nimmt etwas Reis und diese köstliche Suppe!“
Jeder nahm sich zwei Schüsseln, eine mit Reis, die andere mit Suppe.
„Mhhhhhhh“, konnte man von allen hören.
„Köstlich!“, meinte Jumon.
„Wirklich lecker“, grinste Shiana.
„Seht ihr, das schmeckt doch viel besser als alles in der Stadt, oder?“
Ginta nickte.
„Sagt mal“, fing Gedo an, schluckte hinunter und fragte weiter, „Was führt euch denn herum? Seid ihr Touristen die das Land erkunden wollen oder... was ist euer Ziel?“
Ginta sah Sayoko fragend an, die nur nickte.
„Du hast es hier wirklich gut, Gedo... so weit von der Zivilisation entfernt wirst du wahrscheinlich nie auf sie treffen...“
„Auf wen?“, nuschelte er mit vollem Mund.
„Auf die Shal...“, erwähnte Ginta und schob sich einen kleinen Haufen Reis in den Mund.
Gedo riss seine Augen auf.
„Ich habe es Leid, dass sie Menschen umbringen und ihnen Leid zufügen...“, erklärte Ginta weiter, „Ich will die Shal ein für alle mal vernichten. Und diese drei hier begleiten mich auf meinem Weg.“
„Harte Worte, harte Worte. Für so einen jungen Kerl wie dich, wie alt bist du?“
„15...“
„Jungchen... Vergiss es, das schaffst du nie...“
„Woher willst du das wissen, Gedo?“, erkundigte sich Sayoko, die ihre schlechte Vermutung noch immer in sich trug.
„Ich werde es schaffen!!“, behauptete Ginta mit einer recht lauten Stimme.
„Und riskieren dass ihr alle drauf geht? Willst du etwa dass deine Freunde krepieren?“
Ginta fehlten die Worte. Still ließ er die Schüsseln zu Boden sinken.
„Ich sehe es in deinen Augen... Ginta richtig?“
„Woher weißt du...“
„Unterschätze nicht meine Ohren...“, unterbrach Gedo ihn.
Gedo hatte, als er ins Haus rannte, anscheinend das Gespräch verfolgt.
„Wie gesagt, ich sehe es in deinen Augen, diese Gefühle, die dich dazu bringen alles dafür zu tun um die Shal ein für alle mal aus der Welt zu schaffen, nicht wahr? Ich kann nichts dagegen tun, also werde ich euch wohl unterstützen müssen...“
„Unterstützen?“, murmelte Sayoko mehr zu sich selbst.
„Ich gehörte früher selbst zu den Shal...“
„WAS!?“, riefen alle fast gleichzeitig.
„Aber keine Sorgen, keine Sorge! Ich bin ausgetreten, nein, sagen wir eher geflüchtet... ihr braucht keine Angst haben.“
Gintas Herz pochte.
Sie saßen einem Ex-Shal gegenüber.
„Beruhigt euch! Ich verstehe euren Groll gegenüber dieser Organisation! Und ich bin bereit euch alles zu verraten, was für euch von Bedeutung sein könnte...“
„Hab ich es doch gewusst“, sagte Sayoko in einem überheblichen Ton, „Das war es, was mich so an dir störte...“
„Ich bitte euch nun mir zuzuhören. Diese Informationen bekommt ihr wahrscheinlich nie wieder zu hören und prägt sie euch gut ein.“
Gedo schlürfte noch hastig seine Suppe zu Ende, stellte die Schüssel wieder ab und fing an, ihnen die Geschichte zu erzählen.
„Es fing alles damit an, als ich nicht älter als du war, Ginta. Meine Familie lebte in einem kleinen Dorf, weit weg von hier. Mein Vater war Bauer und lehrte mich schon früh ein. Eines Tages kamen merkwürdige Menschen mit riesigen Maschinen in unser Dorf und brannten es nieder. Meine Eltern starben. Ein Mann mit langen weißen Haaren fragte mich einige Tage danach, ob ich nicht in ihrer Obhut wollte. Ich hatte alles verloren. Ich hatte nichts mehr und auch nichts mehr an was ich glauben konnte. Er redete mir ein, dass die aufkommende Zivilisation die Natur mehr und mehr zerstören würde und dass sie Ritter im Kampfe für die Natur seien. Ich glaubte ihnen und schloss mich ihnen an. Der Hunger zwang mich dazu und der falsche Glauben genauso. Damals war vieles für mich sehr verwirrend. Ich kann mich kaum noch an die Dinge erinnern... oder sagen wir lieber ich will mich nicht mehr daran erinnern...
Also kam ich in diese Organisation, es war alles neu für mich... Anfangs trainierte man mich im Kampf und irgendwann setzte man mir einen kleinen Stein in meine Rechte Hand. Unser damaliger Leiter brachte uns dann Zaubersprüche bei. Hier ich zeig euch einen...“
Er streckte seine Hand in Richtung Feuer.
„Vilid!“
Ein kleiner Windhauch fachte das Feuer stärker an.
„Ein Windzauber. Wenn ihr gegen die Shal schon einmal gekämpft habt, dann müsstet ihr diese Attacken kennen.“
„Ja, so was habe ich schon einmal gesehen“, meinte Ginta.
„Vilid ist ein Windzauber. Insgesamt gibt es sieben dieser 'Zaubersprüche'. Burkam, Quarion, Vilid, Exnor, Sorka, Pecubir und Negistra. All ihnen wird ein Element zugeschrieben:
Feuer, Wasser, Wind, Eis, Donner, Erde und Finsternis, in der selben Reihenfolge wie ich sie aufgezählt habe. An diesem Zauber erkennt ihr, ob jemand ein richtiger Shal ist oder nicht. Aber ich wende diese Zauber nur ungern an, sie sind wie ein Fluch für mich...“
Symbolisch ballte er seine rechte Hand zur Faust zusammen.
„Was ist das Ziel der Shal?“, fragte Sayoko.
„Eines nach dem anderen... Mit der Zeit in der in der Organisation war, stieg ich sozusagen eine Karriereleiter hinauf und erreichte irgendwann, eine Position, bei der man an Informationen gelangt. Wisst ihr, die Untersten Mitglieder bekommen nur die Befehle zum ausführen die einem von dem Monarchen gegeben werden...“
„Die Monarchen... Davon haben wir auch schon einige getroffen!“, erzählte Ginta.
„Die Monarchen stehen direkt unter dem Boss. Der Boss kommuniziert nur mit den Monarchen und nur die Monarchen mit dem Boss. Ich war eine Position unter den Monarchen und bekam so einiges mit.“
„Was ist nun das Ziel der Shal!?“, drängte Sayoko, die nervös auf ihrer Unterlippe herum kaute.
„Gut, wenn ihr so ungeduldig seid. Wenn ihr denkt, dass Morde, Raub und Zerstörung die einzigen Dinge sind, die diese schreckliche Organisation betreibt, täuscht ihr euch. Dahinter steckt ein viel höheres Ziel.“
Alle hörten gespannt zu. Ginta kochte vor Wut, doch er musste sich konzentrieren.
„Das Ziel der Shal ist, durch das Sammeln von Wertvollen Mondsteinen und anderen Edelkristallen, eine Maschine zu betreiben, die die Mondkraft damit verwendet, den Mond und die Erde wieder zu vereinen.“
„Wieder zu vereinen? Ist das nicht weit hergeholt?“, grübelte Sayoko.
„Mehr darüber weiß ich auch nicht. Es klang auf jeden Fall so, als wären Mond und Erde vor uralter Zeit einmal Eins gewesen. Doch sicher kann ich euch das nicht sagen. Sie wollen die Erde vernichten, das ist das Wesentliche.“
„Die Erde zerstören...“, Ginta schluckte.
Sayoko nickte, Jumon und Shiana sahen sich bedrückt an.
In diesem Augenblick sprang Myu aus Gintas Tasche und saß sich auf seinen Schoß. Er streichelte ihr über den Rücken.
„Ginta, wenn ihr sie wirklich aufhalten wollt, dann reicht es nicht sie einfach kaputt zu schlagen! Ihr müsst verhindern, dass sie weiteres Mondmaterial sammeln um damit diese Maschine zu betreiben, sonst werden all die Menschen auf der Welt sterben.“
Gintas Herz pochte wie wild.
Nun war es nicht mehr die Rache für seine Eltern und all die Menschen die umgebracht wurden, sondern auch der Versuch die Shal von ihren Plänen abzuhalten. Wenn er wirklich Gaaras Nachfahre war, und falls Gaara die Shal damals wirklich aufhalten konnte... müsse er das nun auch machen?
Er musste.
Für das Wohl seiner Freunde und der Menschen auf der ganzen Welt.
Shiana lag ihre Hand auf seine Schultern und Ginta wachte aus seinen Gedanken auf.
„Ginta... wir schaffen das schon, gemeinsam...“
„Ja, gemeinsam packen wir das auf alle Fälle, wir sind nicht allein...“, grinste Jumon ihn an.
„Wir werden diese Shal ein für alle mal davon abhalten!!“, brüllte Sayoko und ballte ihr Faust.
„Danke... Freunde... das macht es mir um einiges leichter“, bedankte er sich und rieb sich den Hinterkopf.
„Besser kann ich euch leider nicht helfen... Aber bitte, nehmt euch in Acht. Es ist reine Glückssache, dass ihr bisher so glimpflich davongekommen seid. Es liegen viel, viel stärkere Gegner vor euch... Aber... halt...“
Gedo stand auf und ging aus dem Haus. Kurze Zeit später kam er wieder.
„Hier ich habe etwas für dich, Ginta....“
Ginta stand auf.
Gedo überreichte ihm ein Schwert, dessen Scheide schön verziert war.
„Zur Selbstverteidigung, man kann ja nie wissen was alles passieren kann.“
„D... Danke Gedo... aber ich...“
„Du kennst dich damit nicht aus? Kein Problem, das wirst du schon falls es soweit kommt.“
„Nochmals danke für alles...“
Ginta band die Scheide mit einem Tuch an seiner Hüfte fest.
„Bitte, bitte, mach ich gern. Wie geht eure Reise weiter?“
„Wir werden wahrscheinlich weiter durchs Land ziehen“, meinte Sayoko.
„Wisst ihr überhaupt wohin ihr müsst?“
Ginta schüttelte den Kopf.
„Die Halbinsel Batân, dort liegt das Hauptquartier der Shal. Wenn ihr weiter Nord-östlich geht, solltet ihr einen Sumpf durchqueren, einige Kilometer weiter kommt eine riesige Wüste, die das Festland von der Halbinsel trennt. Die müsst ihr leider auch durchqueren. Danach wird es euch ein leichtes sein, das Quartier zu finden... Und findest du mich immer noch komisch, Sayoko?“
Gedo lachte.
Sayoko sah ihn an, zog eine Augenbraue nach oben und sagte nur: „Ja!“
Jetzt lachten alle gemeinsam.
„Keine Chance, gegen dich komm ich nicht an...“, sagte Gedo, „Wollt ihr nicht noch diese Nacht bleiben? Ich habe doch so selten Besuch und kennen gelernt habe ich euch noch kaum!“
Ginta willigte ein.
An diesem Abend erzählten sie Gedo all ihre Geschichten, die sie bisher erlebt hatten, Ginta erzählte ihnen von Ryoma und von Oto, von all den Gegnern und ihren Abenteuern, dass er Shiana befreite und vieles mehr. Gedo wiederum erzählte ihnen ebenso viele Geschichten von sich und warnte sie immer und immer wieder vor den starken Gegnern und dass sie auf sich aufpassen sollten.
Es war ein schöner Abend.
Die Nacht war angenehm und kühl. Ginta schlief seit langem wieder einmal tief und fest, genau wie die anderen, die von zwei harten Tagen total erschöpft waren.
Am nächsten Tag gab Gedo ihnen noch einige Vorräte mit und sie gingen weiter auf ihre Reise. Die Reise zur Halbinsel Batân.



[Dieser Beitrag wurde am 21.04.2009 - 14:19 von kazenogaara aktualisiert]





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