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Amber-Scully ...
Die Foren - Chefin
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...   Erstellt am 21.01.2007 - 19:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 40
19:11 Uhr

Der saß! Nick ging stöhend zu Boden. Scully nutzte diesen Moment und holte nocheinmal aus. Diesmal traf sie direkt in seinen Bauch. ‚Das muss echt wehtun‘, doch eigentlich war es ihr egal. Das, was er ihr angetan hatte, war um einiges schlimmer. Sie konnte sich nicht auf Ewigkeiten gefangen halten lassen, also musste sie handeln. Während Nick vor Schmerzen stöhnte – das Gesicht verständnisslos und überrascht verzerrt – kam Scully die Situation zugute. Rasch begab sie sich hinter seinen Rücken, packte seine Arme und drehte sie ihm auf den Rücken. Es war ein gutes Gefühl, stellte sie sofort fest. Nun hatte sie die Fäden wieder in der Hand. Hoffentlich würde ihre Kraft ausreichen, ihn zu überwältigen. So viele Gedanken schossen ihr in den Kopf. Dies war wohlmöglich ihre einzige Chance, diesem Irren zu entfliehen, also griff sie rasch mit einer freien Hand in seine Hosentasche. Ja, Scully wusste was sie suchte. Und sie fand sie sofort.

Nick war noch immer auf den Knien, jammerte und machte keine Anstalten, sich zu wehren. Scully wunderte dies. Doch sie hatte keine Zeit zum nachdenken, sie musste handeln. Also ließ sie die Handschellen geschwind um seine Handgelenke einrasten. Nachdem sie ihn auf die Füße gezogen hatte, drehte sie ihn zu sich um. Ihr Atem ging rasselnd, ihr Herz klopfte doch sie hatte es endlich geschafft! Nick war nun in ihrer Gewalt.
„Haben Sie irgendetwas zu sagen, Mr. Turner?“, allmählich begriff die Agentin, was ihr soeben gelungen war. Und sie war glücklich... nach langen und endlosen, verzweifelten Stunden hatte sie nun endlich wieder Hoffnung. Hoffnung Mulder bald wiederzusehen... aus dieser Hütte hinauszukommen. Sie war grenzenlos glücklich und erleichtert. Nun wartete sie auf eine Antwort, doch Nick blieb stumm. „Auch gut.“ Sie schob ihn hinaus aus Bad und Schlafzimmer. Dann fuhr sie mit kräftiger Stimme fort. „Ich bin absofort der Chef hier. Also Bewegung. Zum Rohr dort.“ Scully hatte einen Plan und hoffte, er würde gelingen. Doch Nick hatte seine Kräfte zurückgewonnen und began, sich zu sträuben und sich ihrem Griff zu entziehen. ‚Was soll das?!‘, gereizt und panisch zugleich verstärkte Scully den Druck auf seine Arme und Schultern. „Sofort aufhören! Ich warne dich nur einmal...“, mit Mühe hatte sie an ein Heizungsrohr geschleppt und drückte ihn nun zu Boden. Nick wehrte sich mit voller Kraft. Seine Schmerzen schienen verflogen.

„Was hast du vor mit mir, hä?! Los, sag schon!“, er klang erregt, böse erregt. Er war wieder ganz der Alte, das wusste Scully. Doch er konnte ihr nichts antun, solange er die Handschellen trug. Scully war heilfroh, dass sie ihre Chance genutzt hatte. „Sei still!“, schrie sie zurück und schaffte es wenig später, ihn am Boden zu halten. Nun kam nocheinmal ein schwerer Teil. Sie musste eine Handschellenseite öffnen, um ihn an eines der Rohre ketten zu können. ‚Bitte Gott, steh mir bei...‘, flehte sie im Stillen. Doch zuvor kam ihr ein anderer Gedanke. ‚Wo ist der Schlüssel?‘, angespannt blickte Scully um sich. „Nick, wo hast du den Schlüssel für die Handschellen?“, sie schaute nun direkt in sein Gesicht, welches vor Ärger errötet war. „Fahr zur Hölle du kleine Schlampe!“, er schrie. Die Agentin zuckte zusammen. Nun bahnte die Angst sich wieder an. Würde sie es schaffen, Nick unter Kontrolle zu halten? Anstatt ihm zu antworten, griff sie nocheinmal in seine Hosentasche und fand dort zu ihrer Erleichterung den Schlüssel. ‚Ich muss so verdammt aufpassen..‘, mit schnellen Fingern öffnete sie die eine Seite, hielt dabei seinen Arm widerstandlos fest. Sie durfte ihm keinen Moment geben, die Macht an sich zu reißen. Zittrig jedoch geschwind hatte sie die Handschelle um das Rohr, dann um seinen freien Arm gelegt. Erleichtert stand Scully auf und trat ein paar Schritte zurück. Nick brodelte vor Wut und warf ihr sämtliche Schimpfworte entgegen. „Du Flittchen! Du Schlampe! Mach mich los, sofort oder du wirst es jahrelang bereuen!“, er zerrte an seinen Fesseln, doch sie hielten stand. Nick hatte keine Möglichkeit, zu entkommen.

Scully atmete tief durch, legte den Schlüssel auf den Esstisch und ignorierte Nick´s wütendes Geschrei. ‚Beleidige mich, wie du willst. Ich lasse nicht mehr zu, dass du mich angreifst, mir etwas antust..‘ Ihr Herzschlag beruhigte sich langsam. Der Schock schien überwunden. Die Freude über ihren gelungenen Triumph stieg. ‚Ich habe es geschafft. Nun ist er mein Gefangener. Oh Gott. Ich muss Mulder anrufen und ihm genau sagen, wo ich bin und was mir gelungen ist.‘ Sie warf Nick einen desinteressierenden Blick zu und drehte sich dann auf den Fersen um. Das Handy lag noch immer zwischen den Handtüchern im Bad, und genau dort wollte sie jetzt auch hin. Wenig später betrat sie den Wohnraum. Nick war allmählich verstummt und warf ihr nur noch einen vernichtenden Blick zu, als sie sich ihm näherte.

„Ich werde jetzt Mulder anrufen. Dann wird er in wenigen Stunden hier sein und mich hier rausholen.“ Erklärte sie ihm siegessicher und wählte die Nummer. Nach ein, zwei tuten wurde ihr Anruf entgegengenommen.
„Mulder, ich bin´s.“
„Scully!? Was ist passiert? Was ist mit Nick?“, er freute sich, sie nocheinmal zu hören, war jedoch ängstlich, was sie ihm jetzt gleich erzählen würde.
„Es ist alles okay. Ich konnte ihn überwältigen. Er hängt jetzt mit Handschellen an einem Heizungsrohr. Und getan hat er mir auch nichts.“ Scully war froh, diese Worte in den Mund nehmen zu können. Beinahe glaubte sie selber nicht, was sie da sagte.
„Das ist fantastisch. Dann werde ich mich sofort auf den Weg machen und Sie dort rausholen. Wo sind Sie genau?“, wollte er nun wissen. Das er aufeinmal wieder das ‚Sie‘ verwendete, wunderte Scully ein wenig, doch sie fand es nicht schlimm. Es war einfach gewohnter.
„Ich weiß es nicht genau. Am besten quetsch ich mal...“ sie stoppte abrupt. Das Handy in ihrer Hand begann zu piepsen. Erschrocken blickte sie auf die Anzeige.
Akku fast leer...
‚Nein, das darf nicht wahr sein!‘, Scully seufzte tief.
„Mulder. Mein Handy.. der Akku wird gleich den Geist aufgeben... und ich werde dann keine Gelegenheit mehr bekommen, sie anzurufen..“
Mulder stockte der Atem. Das durfte nicht wahr sein. „Fragen Sie Nick, und zwar schnell. Ich kann Sie nicht holen, wenn ich nicht Ihren Standort weiß...“ seine Stimme versackte. Scully antwortete nicht mehr. Schnell wandte sie sich an Nick.
„WO SIND WIR HIER? SAG ES MIR!“, ihre Verzweiflung brachte sie zum schreien. Doch Nick reagierte kaum darauf. Er zuckte nur desinteressiert mit den Schultern. „Ach was solls.“ Scully brodelte. Sie lief ein paar Schritte an ihn heran, ging auf die Knie und blickte mit eisernen Augen in die seine.
„Sag es mir, du mieses Schwein!“, urplötzliches schnellte ihre Hand davor, packte seine Kehle und begann ihn zu würgen. Das Handy verweilte dabei an ihrem Ohr. Während Nick zu röcheln begann, horchte die Agentin auf Mulder´s Atmen. „Sag es mir...“ Nocheinmal verstärkte sie ihren Griff. Doch Nick gab nur verzweifelte Töne von sich und jappste mühevoll nach Luft.
Mulder begriff nun, was dort vor sich ging. Über das Piepen des Telefon´s fragte er:
„Scully.. Was machen Sie da? Tot bringt er Ihnen nichts...“
„Ich weiß.. aber, ich kann nicht anders,“ antwortete Scully nun mit erstaunlich starker Stimme. Ihre Augen ruhten noch immer auf Nick. Rache... alles an was sie denken konnte war Rache. Doch dann wurde ihr plötzlich bewusst, was sie da tat. Von sich selbst erschrocken ließ sie ihre Hand sinken. Nick hustete sofort wie wild.
„Mulder... helfen Sie mir.“ Eine Träne kullerte über ihre Wange.
„Es ist alles okay. Wir werden es schon noch aus ihm...“, plötzlich war Schweigen am anderen Ende. Scully wartete kurz, dann schaute sie erschrocken auf die Anzeige. Sie war tot und somit der Akku des Telefon´s.

19:27 Uhr
Kapitel Ende





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Leider ist jennifer ( Amber ) am 17.9. verstorben an Krebs, wollte das nur mal bekannt geben..( die Mutter)

darkphoebe ...
*~M-F~* Azubi
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...   Erstellt am 25.01.2007 - 15:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


gut sie hat ihn überwalitig doch ihr akku ist leer,gut idee jetzt bang man ob mulder sie trotzdem findet. aber er schafft es sicher...





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Phoebe: fahr zur hölle.
Cole: da komme ich gerade her.

Sei so wie du bist, denn du belügst dich sonst nur selber.

Amber-Scully ...
Die Foren - Chefin
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...   Erstellt am 25.01.2007 - 15:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


spannend oder? *gg* und bald hast du den ersten teil geschafft ^^ (-44)





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Leo ...
Frischling
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...   Erstellt am 17.07.2007 - 12:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So nun hat sie ihn überwältig.
Aber würd sie ihn so lange bewältigen können,
bis Muder sie gefunden hat?
Es bleibt spannend.





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