ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
..................

...

Status: Offline
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 589
Nachricht senden
...   Erstellt am 24.08.2008 - 14:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 33 - Verkleide dich!

Der Zug fuhr langsam in den Bahnhof Mayimas ein. Es dampfte wieder aus allen Öffnungen der Lok und der Zug bremste vollkommen ab.
Diese Zugfahrt dauerte den gestrigen Tag und die darauf folgende Nacht. Mittlerweile war es Vormittag und unsere Helden verließen ihren Waggon und begrüßten die Morgensonne Mayimas.
Die letzte Nacht war zwar ein wenig ungemütlich gewesen – trotzdem immer noch gemütlicher als zu Fuß -, aber trotzdem waren alle recht gut ausgeschlafen.
Ginta und seine Freunde verließen den Bahnhof und machten sich auf den Weg, um sich ein Hotel zu suchen. Ja, für die nächsten zwei Tage wollten sich alle noch ein wenig ausruhen. Außerdem gab es in dem Hotel, das sie sich ausgesucht hatten, eine heiße Quelle, in der man super entspannen konnte.
„Entschuldigen Sie“, begrüßte Ginta die Rezeptionistin, „ich möchte bitte zwei Hotelzimmer buchen...“
„Das geht klar, wie viele Betten?“, entgegnete sie.
„Zweimal drei Betten“, gab Ginta zur Antwort.
„Da hätte ich nur noch eine Bitte, in unserer Stadt wird heute ein Fest gefeiert und jeder Bewohner, sowie jeder Tourist sollte sich verkleiden...“
„Ohje, was ist das für ein Fest?“, seufzte Sayoko.
„Jedes Jahr feiern die Bewohner der Stadt ein Fest zur Feier, dass es allen gut geht... Es ist eine Art Sommerfest, bei dem sich jeder verkleidet.“
„Ach so ist das“, lachte Oto. „Ich finde, das ist gar keine so schlechte Idee...“
„Ist doch sicherlich lustig, sich mal zu verkleiden, oder?“, meinte Ryoma.
„Wenn ihr meint...“ Sayoko war von dieser Idee nicht wirklich begeistert.
So kam es, dass die Rezeptionistin die Gruppe zu ihren Zimmern brachte, eines für die Jungs und eines für die Mädchen und sie danach zur Garderobe führte. Myu blieb in Gintas Zimmer und ruhte sich aus.
Die Garderobe wurde extra für Touristen und Gäste des Hotels von der Stadtregierung gestellt, es sollte ja jeder ein Kostüm bekommen.
Auch hier wurde strikt nach Geschlecht getrennt.
Zuerst bekamen die Jungs ihre Verkleidungen. Jumon schlüpfte in ein Eisbärenkostüm, denn es war das einzige, das ihm passte. Ryoma bekam ein Sakko und eine dazu passende Anzughose. Anscheinend ging er als edler Geschäftsmann. Ginta ging ganz in schwarz. Ein langer Schal hing seinen Rücken hinab, der einige Male um seinen Hals gewickelt wurde und zudem seinen Mund verdeckte. Sein Kostüm sollte einen Shinobi (einen japanischen Ninja) darstellen.
Die Jungs warteten auf die Mädchen. Zuerst kam Shiana aus der Umkleide. Sie trug einen langen, blauen Kimono, auf dem sich pink-weiß farbene Kirschblüten befanden. Ihre Haare wurden wie bei einer echten Prinzessin hochgesteckt.
Ginta wurde wieder etwas rot, als er sie so sah.
„Du schaust... wirklich hübsch aus...“, meinte Ginta und bot ihr einen Stuhl an.
„Vielen Dank...“, bedankte sie sich und setzte sich hin.
Im nächsten Moment kam auch schon Oto aus der Umkleide. Halt, war das wirklich Oto? In diesem Moment erkannte man nämlich nur eine Kuh mit einem riesigen Kopf.
Ryoma und Jumon fingen laut an zu lachen, Ginta verkneifte sich dieses.
Die Kuh nahm ihre Kapuze ab und es stellte sich heraus, dass es wirklich Oto war.
„Hey Jungs, das ist fies! Mein Kostüm ist doch gar nicht so schlimm! Wartet doch lieber erstmal, bis Sayoko kommt“, kicherte sie.
„Sayoko, was trägt die denn?“, fragte Jumon nach.
„Das werdet ihr noch sehen“, kicherte sie weiter. „Jumon, du siehst ja wirklich niedlich aus! Und Ryoma, ich wusste gar nicht, dass du im Anzug so toll aussiehst.“
„Danke Otochen, heißt das, wir gehen mal miteinander aus?“, erhoffte es sich Ryoma.
„Das überlege ich mir nochmal. Sayoko, kommst du nun?“
„NEIN!“, murrte sie.
„Jetzt komm doch, so schlimm ist es doch gar nicht“, bat Oto.
„Doch, ist es! Ich komm hier nicht raus, ihr könnt alleine gehen!“
„Sayokooo, komm doch jetzt... oder soll ich rein kommen?“
„Komm doch, wenn du dich traust...“
Oto ging zurück in die Umkleide und zerrte Sayoko mit nach draußen.
Die Jungs konnten ihren Augen kaum trauen, Sayoko steckte wirklich in einem Clownskostüm!
Ein großes Gelächter brach aus und es schossen bei Ryoma schon die Tränen in die Augen vor Lachen.
„Ich habe es euch doch gesagt...“, grummelte Sayoko.
„Dann machen wir uns auf in die Stadt, wenn es ein Fest geben sollte, oder?“, schlug Ryoma vor.
„Auf geht’s!“, meinte Jumon.
So gingen alle in die Stadt. Sayoko hatte Glück, sie wurde nicht ausgelacht, eher wurde sie total begeistert von den Stadtbewohnern aufgenommen. Je verrückter das Kostüm, desto angesehener war man anscheinend.
In der Stadt gab es alle möglichen Arten von Essenständen, von Minispielen und Aktionen von Läden und auch von Privatpersonen, an denen man teilnehmen und gewinnen konnte.
Ryoma schlug sich den Bauch mit verschiedenen Spezialitäten und Köstlichkeiten voll, während Jumon und Oto sich ganz den Minispielen, wie Ringe werfen oder mit Wasserpistolen Luftballons voll schießen, widmeten. Es war wirklich lustig, jeder hatte seinen Spaß daran.
Sayoko setzte sich an eine kleine Bar und kippte einen Saft nach dem anderen runter. Deprimiert sah sie den Barkeeper, der ebenfalls als Clown verkleidet war an und wurde so noch deprimierter. Sie beschloss zu verschwinden, als sich der Barkeeper an sie ran machen wollte, nein, das war zu viel für sie.
Ginta und Shiana liefen gemeinsam ein wenig umher und sahen sie die Stände an. Ab und zu kauften sie mal einen Anhänger als Souvenir.
Das blauhaarige Mädchen sprach nich viel und schritt still neben Ginta her. Und Ginta war so nervös, sie bei sich zu haben, dass er ebenfalls kein Wort rausbrachte. Was war nur mit ihm los?
Oto erwähnte mal ab und zu, wie niedlich doch Ginta und Shiana aussahen und nervte damit Jumon, der das alles ohne Murren mit anhörte.
Später am Abend gab es dann noch für alle ein faszinierendes Feuerwerk und gute Musik. Aber unsere Freunde gingen schon früh, um sich in den heißen Quellen zu entspannen.

Teil 2

Nach diesem aufregenden Tag gönnten sich unsere Freunde in den in Mayima befindlichen heißen Quellen ein Bad.
Es befanden sich mehrere Quellen dort, sodass Ginta und seine Freunde eine eigene Quelle ganz für sich allein hatten.
Natürlich waren die weiblichen Gruppenmitglieder von den männlichen getrennt. In der Quelle verlief eine große Wand aus Holz, direkt durch die Mitte und teilte es in zwei Hälften.
Auf der einen Seite befanden sich Oto, Sayoko und Shiana. Ginta, Ryoma und Jumon badeten auf der anderen Seite.
Myu schlief oben in Gintas Hotelzimmer, das er sich ebenfalls mit den zwei anderen Jungs teilen musste.
Ginta lief vorsichtig über die glitschigen Steine, legte sein Handtuch, das um seine Hüfte gewickelt war, auf einen der Steine und setzte den ersten Fuß ins Wasser. Das heiße Wasser ließ ihn erst zurückweichen, doch dann glitt er entgültig hinein. Ryoma, der sich schon im Wasser befand, grinste ihn an. Ginta seufzte auf und tauchte mit seinem nackten Körper tiefer ins Wasser. Das heiße Quellwasser tat ihm echt gut.
Nach kurzer Zeit kam auch Jumon hinzu und stand misstrauisch schauend vor dem dampfenden Nass. Zögerlich tauchte er seinen großen Zeh in das Wasser und testete, ob es warm genug war. Als er den Zeh wieder raus hob, blickte er nachdenklich Ginta und Ryoma an.
„Komm doch auch rein, Jumon“, lud Ginta ihn ein.
„Du hast doch nicht etwa Angst, dein Ding zu zeigen?“, fragte Ryoma nach und sprang aus dem Wasser. „Ich und Ginta sind doch auch nackt, wir schauen dir nichts weg.“
Im nächsten Moment landete ein großer Holzeimer auf Ryomas Kopf und man hörte Sayoko rufen: „Ab ins Wasser mit dir!“
Nachdem der Eimer Ryomas Kopf getroffen hatte, rutschte er aus und fiel ins Wasser. Ein riesiger Platscher spritzte Wasser in alle Richtungen und Jumon bekam eine riesige Welle ab.
Wie belämmert stand er da und starrte Ryoma an.
Genau jetzt rutschte Jumons Handtuch auf den Boden.
„Geht doch, war doch nicht so schwer“, sagte Ryoma zufrieden, während er sich seine Beule rieb.
„Komm doch jetzt rein, wo du doch schon nass bist“, bat Ginta, der immer noch über Ryoma lachte.
Jumons Gesicht färbte sich rot, was anscheinend nicht nur vom heißen Wasser kam. Ohne lang zu überlegen setzte er sich auch endlich zu Ryoma und Ginta ins Wasser. Auch er genoss es in allen Zügen und fing an sich vollkommen zu entspannen.
In der Zwischenzeit befanden sich schon längst Oto, die sehr stille Shiana und auch Sayoko im Wasser. Es war wirklich ein überaus anstrengender Tag gewesen und deshalb genossen alle drei die Stille der umliegenden Natur. Ab und zu waren ein paar Worte von der Jungsseite zu hören, ja, besonders Ryoma war sehr auffällig.
Nach einiger Zeit beschlossen Ryoma und Jumon aufs Zimmer zu gehen und sich ‚auszuruhen’. Sie wickelten sich ihre Handtücher um und verabschiedeten sich von Ginta. Dieser wollte noch ein wenig die Ruhe genießen und entspannen. In letzter Zeit geschahen schon viele merkwürdige Abenteuer. Was hatte er bisher alles durchgemacht, um seinem Ziel weiterzukommen? Seinem Ziel?
...
Was war sein Ziel? Wieso hatte er diese Reise begonnen? Seit er auf die anderen getroffen war, war so vieles passiert, so viel Schönes, aber auch genauso Schreckliches. Mittlerweile hatte Ginta sein Ziel aus den Augen verloren.
Ja genau, da waren die Shal. Sie hatten seine Eltern und seine Großmutter umgebracht.
Sein Mal schmerzte auf einmal. Er fuhr mit seiner Hand darüber, doch der Schmerz hörte nicht auf.
„Ginta... Ginta...“, hörte man eine Stimme.
Er tunkte seinen Kopf kurz ins Wasser und kam dann wieder zu Sinnen.
„Ginta“, hörte man die Stimme wiederholt sagen.
Endlich wachte Ginta aus seinen Gedanken auf.
„Ja? Was ist?“, fragte er.
„Oto und Sayoko sind aufs Zimmer gegangen...“
„Ach, du bist es, Shiana...“
Er lehnte sich an die Holzwand und hörte, was sie zu sagen hatte.
„Ich möchte nicht allein sein...“, meinte sie.
„Das... das kann ich verstehen...“, fing er an. „Ich möchte auch nicht mehr allein sein, das Gefühl ist schrecklich...“
„Ich war die ganze Zeit allein... Bis ich dich wieder gefunden habe...“
‚Wieder gefunden? Wir haben uns doch noch nie gesehen...’, dachte er sich und sagte: „Shiana, darf ich dich etwas fragen?“
„Ja“, murmelte sie.
„Woher kommst du?“ Mehr wollte er momentan noch nicht wissen.
Sie dachte kurz nach und antwortete dann: „Ich... Ich weiß es nicht mehr... Ich bin in diesem Käfig aufgewacht und seitdem rufe ich dich...“
„Wenn das so ist, hast du ja... ganz schön lange auf mich gewartet, stimmt’s?“
„Ja, das ist so...“
„Es tut mir Leid, dass du so lange auf mich warten musstest.“
„Das ist schon in Ordnung, jetzt bist du doch da...“
„Und warum hast du ausgerechnet mich ausgesucht?“
„Du musst... wir müssen etwas suchen... wir müssen es finden...“
„... und dann?“ Ginta kam das Ganze etwas komisch vor.
„... ich weiß es nicht, tut mir Leid.“
Shiana kam etwas bedrückt rüber und Ginta etwas nachdenklich.
„Na gut, Shiana, dann suchen wir es eben“, lächelte Ginta zuversichtlich.
„Vielen Dank, Ginta... Wenn es dir nichts ausmacht, dann gehe ich nun auch aufs Zimmer...“
„Nein, geh ruhig, nur zu... ich wünsche dir eine gute Nacht, schlaf gut.“
„Das wünsche ich dir auch, Ginta...“
Er hörte, wie Shiana aus dem Wasser stieg. Zugleich entdeckte er ein kleines Loch in der Wand. Ginta konnte seine Neugier nicht unterdrücken. Er traute sich, einen kleinen Blick durch das Loch zu wagen.
Was er erkannte überraschte ihn: Nebelschwaden verdeckten seine Sicht.
„Argh! Was mache ich da nur!?“, schimpfte er mit sich selber. „So was tut man einfach nicht!“
Zur Strafe versank er im Wasser und hielt so lange die Luft an, wie er nur konnte. Es war zwar etwas kindisch von ihm, aber etwas Besseres fiel ihm gerade nicht ein.
Kurz bevor ihm die Luft ausging, stieß er wieder nach oben und holte tief Luft.
Ginta blieb noch ein wenig in der Quelle, doch dann entschloss er sich, hinauf zu Jumon und Ryoma zu gehen.
Als er die Tür aufsperrte und diese öffnete, traute er seinen Augen nicht. Ryoma und Jumon lieferten sich wirklich eine Kissenschlacht... und zwar nackt.
Er wollte sofort die Tür wieder schließen und verschwinden, doch in diesem Moment bekam er ein großes Kissen ins Gesicht geworfen.
„Da bist du ja, Ginta“, begrüßte ihn Ryoma und zog ihn in das Zimmer.
„Ryoma und ich liefern uns gerade eine erbitterte Schlacht!“, lachte Jumon.
„Und das müsst ihr nackt machen?“, seufzte Ginta.
„Jumon hat sich, als wir das Zimmer betraten, dafür gerächt, was ich ihm an der Quelle angetan habe“, erklärte Ryoma, „und hat mir das Handtuch geklaut... Das habe ich dann wiederum bei ihm gemacht... und dann hat er angefangen mit Kissen zu schmeißen.“
„Dann macht doch bitte weiter, aber zieht euch was an“, schlug der errötete Ginta vor, der nun im Nebenzimmer verschwand, um sich schlafen zu legen.
„Ich weiß nicht, was er hat", wunderte sich Ryoma. „Was ist daran so schlimm, mal nackt zu sein?“
Jumon räusperte sich und Ryoma blickte ihn komisch an. Der Geisterjunge zeigte auf seinen Fuß und Ryoma sah nach unten. In diesem Moment ging Ryoma, der auf Myus Schwanz getreten war, zur Seite und die schwarze Katze sprang ihm ins Gesicht. Sie zerkratzte ihm die Visage.
Ginta zog sich noch schnell eine Unterhose an und legte sich dann in das gemütliche Hotelbett.
Da blieb einem nur eins zu sagen: Gute Nacht.





Signatur


Go Go Go Fina-chan!! Ihr Forum ;D


Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
+*~*+Weil es DICH gibt...+*~*+ NEUES KAPITEL TROTZ PAUSE (pausiert) eis 93 billgirly182
Cabrel -Ich liebte dich, ich liebe dich, ... /Je t'aimais, je t'aime et je t'aimerai esge 0 esge
Was hat dich heute geärgert oder macht dich traurig! admin 26 marsden
Wenn einer sagt: Ich mag dich, du; ich find dich ehrlich gut... DieRomi 0 focour
Mag Dich selbst, dann mögen dich auch andere prahl 2 prahl
Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------




Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: DeLonghi ESAM 4200
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
eisbärenkostüm mit kapuze
blank