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Amber-Scully ...
Die Foren - Chefin
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...   Erstellt am 21.01.2007 - 17:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 30
11:45 Uhr


„Nein! Bitte lassen Sie mich los!“, rief Scully panisch. Doch seine Antwort war nur ein gehässiges Lachen. Dann umklammerte seine Hand ihre Kehle und drückte ohne zögern zu. Ein schlechtes Gewissen oder Angst vor den Folgen hatte er nicht - die Gewissheit, dass er sie töten könnte, schien ihm zu gefallen. Ja, er wollte sie quälen. Nach wenigen Sekunden weiteten sich ihre Augen vor Angst. Hilflos trommelte sie mit ihren Händen auf seine Brust, anschließend auf seinen Rücken, doch ihre Versuche sich aus seinem Griff zu befreien schlugen fehl. Mit Schrecken stellte sie fest, dass er nicht beeindruckt war. Ihre Bemühungen nahm er kaum war. Und er dachte auch nicht daran, sie loszulassen, sondern genoss ihr Leiden mit einem fiesen Grinsen, welches sich in ein erneutes Lachen entwickelte, welches seiner Kehle entwich. Scully schnappte panisch nach Luft. Sie würde sterben, wenn er sie nicht endlich loslassen würde. Doch das schien er zu wollen. Er wollte sie umbringen und niemand würde ihr zur Hilfe kommen.

„Neeeeiiin!“, Mulder schreckte abrupt von seiner Couch auf. Seine Augen waren weit aufgerissen, sein Herz pochte wie wild und Schweiß rann ihm von der Stirn, während er sich ängstlich umblickte und erleichtert feststellte, dass er die Bilder von dem Unbekannten und Scully, die allmählich verblassten, nur geträumt hatte. Binnen einer Sekunde wurde ihm bewusst, dass er nur Scullys Gesicht gesehen hatte. Der Fremde war von einem Schatten verborgen gewesen. Seine Miene verfinsterte sich stetig und Mulder betete, dass sein Traum nicht die Wirklichkeit gezeigt hatte, zeigte oder zeigen würde. Hoffentlich ging es Scully gut.
Nachdem er aufgestanden war, warf er einen Blick auf seine Uhr. Es war schon Viertel vor Zwölf. Nachdem Mulder realisierte, dass er eingeschlafen war, überwältigte ihn ein Schuldgefühl. Während er seinen Schlaf nachgeholt hatte, befand sich Scully vermutlich in der Gewalt ihres Entführers und musste sich alleine gegen ihn zu Wehr setzen. Und er war nicht für sie da. Er ließ sie im Stich. Doch das musste er ändern!

Nachdem er mit wenigen Schritten sein Bad erreicht hatte, betrachtete er sich missmutig im Spiegel und musste anerkennen, dass er furchtbar aussah. Sein Haar war feucht vom Schweiß und hatte jegliches System verloren. Seine Augen waren von großen Tränensäcken umrandet, seine Pupillen klein. Er sah furchtbar aus. Der Schreck stand ihm noch immer im Gesicht geschrieben, ebenso der Schlaf. Aber auch nachdem er sich frisch gemacht, seine Haar mit wenigen Zügen gekämmt und sich ein frisches Hemd und Hose angezogen hatte, fühlte er sich keineswegs besser. Seine Angst um Scully überwog alle andere Gefühle und er wollte sich nun unbedingt Gewissheit verschaffen, indem er das Tuch analysieren lassen würde.
Um 11:52 Uhr verließ Mulder seine Wohnung. Zum Glück würde er nicht lange bis zum FBI Hauptquartier brauchen.

Um 12:02 Uhr öffnete sich die Eingangstür und Mulder trat hinein. Dem Portier schenkte er einen kurzen Gruß, dann machte er sich mit großen Schritten auf ins Labor. Verwirrte Blicke verfolgten ihn, als er nicht den Fahrstuhl zu seinem Büro nahm. Er musste zuerst den möglichen Spuren des Tuches nachgehen. Wer hatte es als letzten in den Händen gehalten? Klebte wirklich Chloroform an ihm? Und hatte es wirklich etwas mit Scullys Verschwinden zu tun?
Während er nervös im Fahrstuhl stand und wartete, bis er den fünften Stock erreichte, dachte Mulder sich eine Geschichte für den Laboranten aus. Allein aus Hilfsbereitschaft würde man ihm nicht den Gefallen tun. Er brauchte also einen triftigen Grund. Mulder grübelte, während die Vier auf der Anzeige vorbeiscrollte. Sollte er etwa von seiner Befürchtung erzählen? Nein, Skinner hatte ihm geraten, vorerst keine Pferde scheu zu machen. Er benötigte also eine andere Begründung.

Doch nachdem er den fünften Stock erreicht, den Flur entlang gegangen und das Labor betreten hatte, verlief es viel einfacher, als er angenommen hatte. Ohne große Fragen nahm der Laborant das Tuch und steckte es in eine Tüte, um es anschließend an seine Kollegen weiterzugeben. Unbefriedigt starrte Agent Fox Mulder dem Assistenten hinterher, nachdem er ihm seinen Namen genannt hatte. Wie lange es jetzt wohl dauern würde, bis Mulder die ersten Anhaltspunkte erfahren würde? Ein weiterer Mann beteuerte, dass es nicht länger als Zwölf Stunden dauern würde.
„Zwölf Stunden? Das soll doch wohl..“, doch er verkniff sich die Worte ‚ein Witz sein‘, denn er befürchtete eine Zurechtweisung, wenn er sich über die Arbeit der Laboranten lustig machte. Immerhin hatten die Leute noch hunderte andere Fälle, die es zu bearbeiten gab.
‚Wenn Scully hier wäre, würde es nicht mal eine Stunde dauern.‘ Doch dann beschlich ihn ein anderer Gedanke. Konnte seine Partnerin solche Analysen auch alleine durchführen? Bisher hatte sie ja immer einen Assistent an ihrer Seite gehabt. Doch im Prinzip spielte es keine Rolle, denn Scully war nicht hier.
Als auch der andere Laborant aus Mulders Blickweite verschwunden war, seufzte der Agent laut auf. Immerhin war nun der erste Schritt getan, aber trotzdem fühlte er, dass noch eine Menge Arbeit vor ihm lag.

12:05 Uhr
Kapitel Ende


[Dieser Beitrag wurde am 02.01.2008 - 20:01 von Amber-Scully aktualisiert]





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Leider ist jennifer ( Amber ) am 17.9. verstorben an Krebs, wollte das nur mal bekannt geben..( die Mutter)

darkphoebe ...
*~M-F~* Azubi
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...   Erstellt am 23.01.2007 - 17:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ja, er komibiniert wie er immer in der serie tat





Signatur
Phoebe: fahr zur hölle.
Cole: da komme ich gerade her.

Sei so wie du bist, denn du belügst dich sonst nur selber.


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