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Amber-Scully ...
Die Foren - Chefin
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...   Erstellt am 21.01.2007 - 17:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 29
11:15 Uhr


Ein herzzerreißendes Stöhnen durchfuhr die Stille.
Scully lag wehrlos unter dem muskulösen Unbekannten und strampelte um ihr Leben. Seine Hand wanderten auf und ab, seine Berührungen waren grob und ein Grinsen huschte über sein Gesicht, als sie flehte, dass er von ihr runtergehen solle. Auch wenn sein Gesicht von einem schwarzen Schatten verborgen war, wusste Scully, dass der Unbekannte Nick war. Er war zurückgekommen, auf sie gesprungen und versuchte nun, sie zu vergewaltigen. Warum hatte sie es sich auch erlaubt, zu schlafen? Sie hätte wachsam sein müssen! Während er schadenfroh auflachte, betete Scully, dass jemand kommen würde, um ihn aufzuhalten, doch ein Blick zur Tür zeigte ihr, dass sie völlig auf sich allein gestellt war. Sie musste alleine mit Nick klarkommen.
Ihr Körper zitterte, sie hatte die Augen fest geschlossen, um ihn nicht mehr ansehen zu müssen. Als er seinen Griff verstärkte, um sie mit einer Hand unter Kontrolle zu halten, wusste Scully, dass er ihr die Kleider vom Leib reißen wollte, sobald er seine andere Hand frei haben würde. Von Panik erfasst öffnete sie die angsterfüllten Augen und versuchte, sich zu befreien, doch er war zu stark. Sie hatte einfach keine Chance gegen ihn. Seine freie Hand ruhte gerade auf ihrer Brust, da legte sich plötzlich der Schatten von seinem Gesicht. Scully schnappte erschrocken nach Luft und traute ihren Augen nicht. Doch es war eindeutig er!
„Mulder?!“, Fassungslosigkeit und Panik schwang in ihrer Stimme mit, als sie den Namen ihres Partners rief. Doch der Mann über sie warf nur den Kopf in den Nacken und lachte triumphierend.
„Warum...?“, Scullys Worte blieben in ihrer Kehle stecken. Das konnte nicht die Realität sein!

Dann öffnete sie abrupt die Augen. Panisch blickte sie um sich und begriff erst einige Sekunden später, wo sie sich befand. Zu ihrer Erleichterung sah sie keinen Nick im Zimmer stehen. Sie war vollkommen allein. Es war alles nur ein Traum gewesen. Doch als ihre Augen zu den Bettpfosten wanderten und sie die Handschellen sah, mit denen er sie an das Bett gekettet hatte, wurde ihr bewusst, dass nicht alles ein Traum gewesen war.
Sie zerrte einen Moment verzweifelt daran, doch das Metall gab nicht nach. Ohne Schlüssel würde sie keine Chance haben, sich von diesen Teil zu befreien. Ihr blieb nichts anderes übrig, als auf Nick zu warten und zu hoffen, dass er sie bald befreien würde. Doch sie glaubte, dass dies nicht allzu bald sein würde. Wahrscheinlich würde er sie schmoren lassen, vielleicht sogar bis zum Abend, ehe er sich wieder bei ihr blicken ließ.
Scully war hin und her gerissen. Sollte sie darauf hoffen, dass er bald kam oder sich lieber wünschen, in Ruhe gelassen zu werden? In ihrer jetzigen Situation schien nichts angenehm zu sein. Nick würde dafür sorgen, dass sie leidet, daran bestand kein Zweifel.
Als sie mutlos einen Blick durch das Zimmer schweifen ließ, stellte sie fest, dass es bereit Mittag war, denn die Sonne schien hoch oben am Himmel. Wenigstens hatte sie diesen kleinen Spalt, um nach draußen zu sehen. Der Himmel war blau und ein paar Wolken wurden von einem sanften Wind vorwärts getrieben. Es war ein schöner Tag. Doch für sie würde es kein schöner Tag werden.

‚Ich will hier raus. Ich will zu Mulder. Oh nein. Was wird er jetzt nur von mir denken? Wird er verstehen, dass ich entführt worden bin? Wird er versuchen, mich zu finden oder wird er sich damit abfinden, dass ich verschwunden bin?‘, Scully war verzweifelt. Als sie sich zurück in die Kissen fallen ließ, seufzte sie tief. Sie musste jetzt ruhig bleiben und warten, wann Nick wieder kommen würde. Apropos Nick. Sie lauschte angestrengt, doch durch die verschlossene Tür konnte sie keine Geräusche vernehmen.
Es dauerte nicht lange, da verlor sie sich erneut in ihren Gedanken.
‚Was Nick jetzt wohl macht? Bereit er bereit alles für seinen nächsten Tagespunkt vor?‘, sie konnte nur raten, denn er hatte ihr seine Pläne nicht anvertraut. Doch eine Vermutung übertrumpfte alle anderen.
‚Er will mein Herz erobern. Er will, dass ich mich in ihn verliebe.‘ Wahrscheinlich hatte er vor, die nächsten Jahre mit ihr zu verbringen. Doch für Scully war diese Vorstellung völlig absurd. Niemals würde sie sich für ihn und gegen Mulder entscheiden. Wenn er sie wirklich für sich gewinnen wollte, musste er sich andere Dinge einfallen lassen, als sie zu schlagen oder mit Handschellen ans Bett zu fesseln. Und mit seinen liebevollen Dekorationen würde er ab sofort auch keine Pluspunkte mehr machen können. Nein, sie würde sich nicht mehr von seinen Bemühungen blenden lassen, genauso wenig, wie sie sich jemals für ihn entscheiden würde.
Dann schloss Dana Scully die Augen. Mulders Gesicht tauchte sofort vor ihrem geistigen Auge auf. Sie kämpfte mit den Tränen. Würde er hinter das Geheimnis kommen und sie retten, so, wie er es schon viele Male getan hatte? Oder musste sie für immer in den Fängen von Nick Turner bleiben?
Erneut durchfuhr ein Schluchzer die Stille.

11:25 Uhr
Kapitel Ende


[Dieser Beitrag wurde am 01.01.2008 - 04:14 von Amber-Scully aktualisiert]





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Leider ist jennifer ( Amber ) am 17.9. verstorben an Krebs, wollte das nur mal bekannt geben..( die Mutter)

darkphoebe ...
*~M-F~* Azubi
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Registriert seit: 11.03.2006
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...   Erstellt am 23.01.2007 - 17:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


klar das sie nun schnell weg muss, ich würde in dieser situation um hielfe flehen aber weg zu träumen ist auch gut.





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Phoebe: fahr zur hölle.
Cole: da komme ich gerade her.

Sei so wie du bist, denn du belügst dich sonst nur selber.


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