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Amber-Scully ...
Die Foren - Chefin
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...   Erstellt am 21.01.2007 - 17:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 28
08:49 Uhr


Als Mulder den Hörer auf die Gabel legte, war ein großes Fragezeichen in seinem Gesicht zu lesen. Was hatte das nur zu bedeuten? Um was seine Partnerin gebeten hatte – nämlich Zeit und Abstand – und ihr letzter Satz passten einfach nicht zusammen. Doch nicht nur ihr Verhalten war sehr verwunderlich, sondern auch, dass das Gespräch so abrupt beendet worden war. Hatte sie vielleicht doch unter Zwang gehandelt? Hatten sie jemand gezwungen, genau diese Worte auszusprechen? Oder war sie so durcheinander gewesen, weil ihr vor kurzem bewusst geworden war, dass sie ihn... liebte? Aber warum um Gottes Willen war sie aus ihrer Wohnung verschwunden? Nur, um ihm Stunden später ihre Liebe zu gestehen? Irgendwie passte das alles nicht zusammen. Sie hatte ihn immerhin Fox genannt, was sie normalerweise nur in extremen Situationen machte. Und warum das ‚du‘? Nein, Scully hatte sich keinesfalls aus eigenen Beweggründen so verhalten. Irgendetwas war passiert und vielleicht versuchte sie ihm versteckte Hinweise zu geben, indem sie seinen Vornamen genannt und ihn geduzt hatte. Damit wollte sie ihm andeuten, dass etwas – hingegen ihrer Aussage - gar nicht in Ordnung war. Also musste er wohl doch eine Entführung in Betracht ziehen.

Als sein Blick gedankenverloren durch das Zimmer schweifte, erinnerte er sich an Versprechen, welches er Skinner gegeben hatte, kurz bevor er Scullys Anruf entgegen genommen hatte. Er musste ihn zurückrufen. Er brauchte dringend seinen Rat. Immerhin war Skinner außer Margaret der Einzigste, der von Scullys Verschwinden Bescheid wusste. Binnen weniger Sekunden war das Telefon wieder in seinen Händen und anschließend an seinem Ohr. Dann wartete Mulder ungeduldig, bis sich die Stimme seines Chefes am anderen Ende meldete. Hoffentlich hatte Skinner eine plausible Antwort für ihn parat. Als das Freizeichen von einem „Ja?“ erlöst wurde, seufzte Mulder erleichtert auf.

„Skinner, sie hat sich gemeldet! Sie...“, doch Skinner fuhr ihm dazwischen.
„Das ist gut. Aber erzählen Sie mal lieber von Anfang an. Wo ist sie? Wie geht es ihr?“, Skinner spürte, wie aufgeregt Mulder war und wusste, dass er ihn ein wenig bremsen musste.
„Sie... sie hat mir nicht gesagt, wo sie ist. Ich weiß nur, dass es ihr gut geht“, der Agent zögerte und wusste plötzlich nicht mehr, welche Informationen er seinem Chef geben wollte und welche Fakten rund um das Gespräch mit Scully wirklich wichtig waren.
„Das ist doch schon mal was. Wissen Sie denn auch, wo Agent Scully die letzte Nacht verbracht hat?“
„Nein“, erwiderte Mulder sofort. „Ich weiß nicht, wo sie war oder jetzt ist. Aber eines weiß ich sicher. Sie hat sich seltsam verhalten. Sie meinte, sie wolle Abstand von mir... und Zeit, jedoch passt diese Äußerung nicht mit dem letzten Satz, den sie mir sagte, zusammen.“ Mulder hielt inne. Sollte er Skinner wirklich von dem Geständnis erzählen?
„Und der wäre?“
Mulder hatte diese Frage erwartet. Und obwohl es ihm ein Stück peinlich vor Skinner war, musste er ihm die Wahrheit sagen. Er räusperte sich, um seine nächsten Worte zurecht zu legen, dann beantwortete er die ihm gestellte Frage.
„Sie sagte, dass sie mich liebt.“
Für einen kurzen Moment blieb Skinner stumm. In Gedanken stellte er fest, dass das, was Mulder ihm bisher berichtet hatte, nicht zusammenpasste.
‚Das ergibt keinen Sinn. Sie liebt ihn, verlangt jedoch Abstand? Oder braucht sie diesen, da sie jetzt ihre Gefühle für Mulder entdeckt hat? Auf jeden Fall ist kein anderer Mann im Spiel. Und eine Entführung – kommt die jetzt noch in Frage?‘, auch Skinner war verwirrt.
„Mulder. Glauben Sie, dass man sie zu diesen Worten gezwungen hat?“, fragte Skinner nach einem Moment des Schweigens.
Mulder hatte auch mit dieser Frage gerechnet.
„Ich bin mir nicht sicher, aber das würde ihr Verhalten erklären. Sie klang so verängstigt. Ihre Stimme zitterte ein wenig und ihr Atem ging schnell, fast, als wäre sie kurz zuvor einen Marathon gelaufen. Außerdem wurde das Gespräch abrupt beendet. Vielleicht gefiel Mr. Unbekannt ihr Geständnis nicht“, spekulierte er.
„Das hört sich nicht gut an.“
Mulder blieb stumm.
„Haben Sie eine Idee, wie wir weiter vorgehen sollten?“
Mulder zuckte ahnungslos mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Und da ich keinen Anhaltspunkt habe, ob sie nun wirklich entführt worden oder nur untergetaucht ist, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als zu warten. Vielleicht meldet sie sich nochmal.“
„Ich bin fast ein Stück überrascht von Ihnen, Agent Mulder. Ich hätte erwartet, dass sie... Lassen wir das. Sie haben ja Recht. Wir wissen nicht, wo wir anfangen sollen.“
Doch Mulder hörte nur mit einem Ohr zu. Ihm war plötzlich eine Idee gekommen. Ohne auf eine Aufforderung von Skinner zu warten, schilderte er ihm seinen Einfall.
„Wir haben das Tuch vergessen! Am besten bringe ich es gleich persönlich ins Labor und lasse es untersuchen. Vielleicht gibt es uns irgendwelche Hinweise auf das, was vor dem Haus geschehen ist.“
Skinners Miene hellte sich am anderen Ende ein wenig auf.
„Das klingt gut. Aber die Sache hat einen Haken. Die Labortechniker sind erst ab Zwölf Uhr am Werke. Sie müssen sich also noch ein wenig gedulden.“
„Aber...“, Skinner unterbrach ihn bestimmt.
„Kein aber. Sie haben, so wie ich sie kenne, nur wenig Schlaf gefunden. Also legen Sie sich noch ein, zwei Stunden aufs Ohr und bringen Sie das Tuch dann gegen Zwölf ins Labor. Und das ist kein Vorschlag, sondern ein Befehl!“
„Und was ist, wenn Scully wirklich ent...?“, Mulder zögerte, das Wort erneut auszusprechen. Er hatte Angst, dass es Wirklichkeit werden würde, sobald er anfing, diese Möglichkeit wirklich in Betracht zu ziehen. Bisher hatte er gehofft, dass sich die Angelegenheit ohne große Zwischenfälle lösen würde.
„Erinnern Sie sich an das Gespräch zurück und stellen Sie sich selbst die Frage, ob sie in Lebensgefahr steckt!“, erwiderte Skinner kalt. Mulder antwortete nicht. Warum war Skinner auf einmal so abweisend? Machte er sich denn keine Sorgen um Scully?
„Agent Mulder. Ich weiß jetzt auch keinen Rat mehr. Tun Sie, was ich Ihnen geraten habe und haben Sie Geduld. Vielleicht meldet Agent Scully sich in den nächsten Stunden nochmal bei Ihnen.“
„Ich hoffe es.“

Dann beendeten die beiden das Gespräch mit kurzen Worten und Mulder legte auf. Sollte er jetzt tun, was Skinner ihm geraten hatte? Es blieb ihm wohl nichts Besseres übrig. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass es mittlerweile Viertel nach Neun war. Er hatte länger telefoniert, als er gedacht hatte. Doch bis Mittag waren es noch fast drei Stunden. Was sollte er jetzt machen, außer sich nochmal etwas hinzulegen? Apettit empfand Mulder keinen, denn seine Sorgen um Scully waren zu groß. Wo steckte sie nur? Was war wirklich passiert? Und, liebte sie ihn wirklich?
Entmutigt ließ er sich auf seine Couch fallen und starrte an die Decke. Was konnte er jetzt nur mit so wenigen Anhaltspunkten unternehmen? Wie würde er seine Partnerin finden können? Mulder wusste es nicht. Er schloss die Augen und erinnerte sich an Scullys Stimme zurück. Wenn sie ihn wirklich liebte, dann musste er sich eigentlich fragen, erwiderte er ihre Gefühle? Die Antwort war ohne Zweifel ja! Scully war ihm die wichtigste Person in seinem kleinen, bescheidenen Leben. Und er musste sie wiederfinden! Er musste und er würde sie finden! Das stand außer Frage.
Nach einigen Minuten überfiel ihm die Müdigkeit mit einem langen Gähner und es dauerte nicht lange, bis er eingeschlafen war.

09:21 Uhr
Kapitel Ende


[Dieser Beitrag wurde am 31.12.2007 - 17:08 von Amber-Scully aktualisiert]





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Leider ist jennifer ( Amber ) am 17.9. verstorben an Krebs, wollte das nur mal bekannt geben..( die Mutter)

darkphoebe ...
*~M-F~* Azubi
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...   Erstellt am 23.01.2007 - 17:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


echt witzig wie er versucht die worte auszeit und ich liebe dich zu interprinieren.
das er dann skinner anruft war mir klar, aber er ist wirklich agressiv, macht er sich keine sorgen????





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Phoebe: fahr zur hölle.
Cole: da komme ich gerade her.

Sei so wie du bist, denn du belügst dich sonst nur selber.

Jaguar4 ...
Kampfgeistmember
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...   Erstellt am 16.07.2007 - 21:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja,noch gefällt mir Skimmers verhalten gar net(kennt man von ihm eigentlich net
Scullys Mutter passt schon Scully selber auch und Mulder ja sowieso,nuja wird schon seine Gründe haben alles





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