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Amber-Scully ...
Die Foren - Chefin
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...   Erstellt am 21.01.2007 - 16:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 27
08:48 Uhr


Die Zeit schien stillzustehen, als Nick den Höhrer langsam in seine Tasche gleiten ließ. Jetzt hatte sie ihn wirklich wütend gemacht. Doch wie sollte er sie bestrafen? Was musste er tun, damit sie genügend eingeschüchtert war, um sich nicht mehr gegen ihn stellen zu wollen? Noch wusste er es nicht. Während er sich bedrohlich über Scully aufbaute, verwunderte es ihn noch immer, dass sie ihrem Partner dieses Geständnis gemacht hatte. Nick hatte ihr diese Stärke nicht zugetraut, denn er war der festen Überzeugung gewesen, dass er sie unter Kontrolle gehabt hatte, doch es war anders gekommen und nun blieb ihm nichts anderes übrig, als zu warten, welche Schlüsse dieser Mulder ziehen würde.
Während er auf Scully hinunter starrte - die sich nicht wieder aufgerichtet hatte - begriff Nick, dass er sie unterschätzt hatte. Seine Einschüchterungstaktik hatte nicht ausgereicht, um sie völlig willenlos zu machen. Nun musste er ihr erneut zeigen, wie viel Macht er bereits über sie besaß.
In der einen Hand hielt er das Messer, seine andere Hand packte ihren Arm, als er sich langsam zu ihr hinunter beugte. Nun konnte er seine Wut nicht mehr unter Kontrolle halten. Er wusste jetzt, wie er sie bestrafen musste. Und er freute sich schon jetzt auf die Angst, die in ihrem Gesicht zu lesen sein würde.

„Ich brauch dir sicher nicht sagen, dass mir nicht gefällt, was du deinem Liebhaber gestanden hast. Doch wenn wir einen Moment an das Gespräch zurückdenken, kannst du dir sicher die Worte „Abstand“ und „Zeit“ in Erinnerung rufen, die du deinem Macker genannt hast. Und weißt du, warum mir gerade diese Worte so gefallen?“, er grinste triumphierend, als er merkte, wie sie zitterte und als er dicht an ihr Gesicht fuhr und mit der Klinge sanft ihre Wange streifte, wurde sein Grinsen breiter. Es wunderte ihn noch immer, dass es ihm Spaß machte, sie zu quälen, aber sie hatte es zum jetzigen Zeitpunkt nicht anders verdient.
Die kalte Klinge setzte ein Gefühl in Scully frei, welches sie nicht ignorieren konnte – Angst. Um ihre aufsteigende Panik in den Griff zu bekommen, schloss sie die Augen und betete still, dass er das Messer wegziehen würde, ohne sie zu verletzten.
Als sie ihm nicht antwortete, fuhr Nick ungehindert fort. Ein leichtes Lächeln umspielte noch immer seine Lippen.
„Also wenn ich dieser Mulder wäre, würde ich denken, dass du um Abstand und Zeit gebeten hast, weil du dich in mich verliebt hast.“

Mit Schrecken stellte Scully fest, dass Nick recht hatte. Was, wenn Mulder ihre Aussage wirklich so verstand, wie Nick es gerade interpretiert hatte? Dann wäre sie verloren, denn woher sollte Mulder erfahren, dass sie entführt worden war? Jedoch wollte Scully nicht so lange in den Fängen diesen Wahnsinnigen bleiben, um herauszufinden, wie lange ihr Partner brauchen würde, um die Wahrheit herauszufinden. Und wenn vorerst niemand kommen würde, um sie zu retten, dann musste sie selber handeln und sich aus ihrer misslingen Lage befreien. Die Frage war nur... wie?
Als sie langsam die Augen öffnete, starrte Nick ihr mit glasigen Blick entgegen. Das höhnische Grinsen war verschwunden. Wahrscheinlich hatte seine Wut die Schadenfreude besiegt und nun suchte er erneut einen Weg, um sie zu demütigen.

„Du sagst ja gar nichts. Hat es dir die Sprache verschlagen?“, wollte Nick nun wissen und ließ die Klinge auf ihrer Haut wandern. Es schien ein Spiel für ihn zu sein, doch Scully hatte Angst, weil sie nicht wusste, zu welchen Taten Nick fähig war. Gerade fragte sie sich, wie weit er gehen würde, da ließ er das Messer sinken und steckte es zurück in seine Tasche. Er hatte genug gespielt. Der Höhepunkt würde eh noch kommen. Mit einem Satz war er auf den Beinen und schrie sie an – Zorn stand in seinem Gesicht geschrieben.
„Steh auf! Sofort!“, doch so schnell, wie sie seiner Aufforderung nachgehen wollte, konnte ihr Körper ihrem Befehl zum Aufstehen nicht gehorchen. Kurz bevor sie erneut zu stürzen drohte, erkannte Nick, dass sie es aus eigener Kraft nicht schaffte, also zog sie ohne Umschweife auf die Füße und ließ sie anschließend wieder los, um weitere peinliche Momente zu umgehen. Sollte sie ruhig glauben, er würde sie verschonen. Dann würde der Schock umso größer sein, wenn er seinen Plan in die Tat umsetzte. Und was er sich da ausgedacht hatte, war wirklich eine schöne Sache – zumindest für ihn. Doch nun würde erst einmal das Vorspiel kommen.

Für Sekunden, die wie die Ewigkeit schienen, bewegte sich keiner der beiden. Scully hatte Angst, etwas falsches zu sagen und Nick wartete, ob sie es erneut versuchen würde, ihn zu Vernunft zu bringen. Nur, dass ihr Flehen von nun an auf taube Ohren stoßen würde. Er hatte sich soeben vorgenommen, nicht mehr auf ihre Gefühlsausbrüche zu achten. Entweder, sie machte, was er verlangte, oder sie würde bestraft werden. Irgendwann, auch wenn es lange dauern würde, musste sie doch begreifen, dass ihr Widerstand nichts als Ärger einbrachte.
„Was denkst du gerade?“, Nick erhob als erster das Wort, nachdem er all seine Gedanken beiseite geschoben hatte und seine Aufmerksamkeit ganz auf Scully gerichtet hatte. Die FBI Agentin zögerte. Was wollte er von ihr hören? Welche Antwort würde seine Wut nicht erneut entfachen? Auch, wenn sie es nicht zugeben wollte, sie hatte Angst - Angst, dass er völlig den Verstand verlieren würde. Derweil er sie noch immer anstarrte und scheinbar auf eine Antwort wartete, versuchte sie seinen Augen zu entkommen und suchte verzweifelt einen Punkt, der weit hinter ihm lag, den sie fixieren konnte. Sie wollte ihn einfach nicht mehr anschauen müssen. Auch nachdem Nick bemerkt hatte, dass sie seinem Blick auszuweichen versuchte, zeigte er keine Regung. Sie gab ihm nur einen weiteren Grund, das zu tun, was er tun wollte.
Er atmete tief ein, dann aus. Und dann hatte Nick seine rechte Hand plötzlich erhoben und feuerte ihr diese ohne Vorwarnung ins Gesicht.
„Ich habe dir eine Frage gestellt! Und wenn du glaubst, mir nicht antworten zu brauchen, hast du dich getäuscht!“

Scullys Augen hatten sich vor Schreck geweitet und der Schmerz ließ nur langsam nach. Sie hatte es also mal wieder geschafft, ihn wütend zu machen – diesmal schweigend. Doch sollte sie ihm wirklich gehorchen, nur um sich selber vor Schlägen zu schützen? Würde er wirklich sanft sein wie ein Reh, wenn sie seinen Aufforderungen nachging und immer seine Fragen beantwortete? Sie wusste es nicht. Und sie konnte nicht ahnen, zu welchen Taten Nick noch fähig war. Doch egal, wie oft er sie noch schlagen und welche Gemeinheiten er ihr antun würde, sie wollte sich ihm nicht kampflos ergeben. Plötzlich erinnerte sie sich an Mulders Worte. Er hatte gesagt, dass sie eine Kämpferin sei und genau das musste sie ihm und auch Nick beweisen.

Als Nick sah, wie Angst nach und nach aus ihrem Gesicht wich und Entschlossenheit in ihre Augen zurückkehrte, wunderte er sich. Welche Gedanken spukten wohl in ihrem Dickschädel herum? Wenig später setzte sie plötzlich zu einer Frage an.
„Ich würde gerne wissen, was du für den restlichen Tag geplant hast, Nick. Was hast du mit mir vor?“ Zwar war ihre Stimme leise und zögernd, doch überraschte sie Nick mit diesem Mut. Anscheinend schlummerte noch immer Widerstand in ihr, den er endgültig brechen musste. Doch irgendwie gefiel ihm auch, dass sie Interesse zeigte. Das bewies, dass sie sich bereits Gedanken über die nächsten Stunden mit ihm machte. Stunden in trauter Zweisamkeit.
„Das du mich das fragst, erstaunt mich ehrlich gesagt. Aber leider muss ich dich enttäuschen. Du wirst dich gedulden müssen, denn ich werde dir nichts im Vorfeld verraten.“ Wieder grinste er schelmisch.

Solch eine Antwort hatte Scully erwartet. Irgendwie war ihr klar gewesen, dass Nick seine Planungen nicht im Voraus verriet. Doch sie wollte nicht länger im Unwissenden bleiben! Sie musste wissen, was ihr bevor stand!
Also sammelte sie erneut allen Mut zusammen und entgegnete diesmal mit stärkerer Stimme.
„Dann schlag dir aus dem Kopf, dass ich bei deinen verrückten Plänen mitspielen werde!“
Diese Antwort gefiel ihm gar nicht.
„Ich warne dich. Ich habe die Fäden in der Hand! Du wirst dich mir fügen, oder...“, just in diesem Moment wurde Nick bewusst, dass Worte nicht mehr ausreichten, um sie in Angst zu versetzen. Er musste die Idee, die ihm kürzlich gekommen war, ausführen. Vielleicht würde sie dann endlich spuren!

Ohne Vorwarnung packte er sie am Handgelenk und zog sie mit einem Ruck zu sich. Mit einer leichten Bewegung hatte er sie um hundertachtzig Grad gedreht, ihren Arm hielt er hinter ihrem Rücken umklammert und drehte ihn nun ein Stück aufwärts, sodass sie sich vor Schmerzen schrie und sich nach vorne krümmte.
„Ahh! Lass mich los! Biiitte!“, bat sie unter Schmerzen, doch Nick ließ nicht locker. Er musste ihr endlich beweisen, dass er mehr als nur Befehle geben konnte.
Scully versuchte sich mit allen Kräften zu befreien, doch der Schmerz raubte ihr die Kraft, um sich aus seiner Umklammerung zu befreien. Als er ihren Arm ein weiteres Stück nach oben schob, befürchtete sie, dass er ihr die Schulter brechen würde.
„Nick...bitte“, flehte sie mit keuchendem Atem. Ihr Herz pochte abermals wie wild.
Doch Nick zeigte keine Gnade, sondern fuhr mit seinem Mund nah an ihr Ohr. Seine Stimme war ein bedrohliches Zischen.
„Gibst du auf?“
Da er ihr keine andere Wahl ließ, keuchte sie unter Tränen ein kurzes ‚Ja‘. Nick grinste erfreut.
„Dann sag mir, dass ich gewonnen habe!“

Gewonnen? War das ganze etwa nur ein Spiel für ihn? Doch Scully musste tun, was er verlangte, denn er hatte seinen Griff noch immer nicht gelockert.
„Ja, du hast gewonnen und nun lass mich endlich los!“, flehte sie schluchzend.
Endlich! Ohne sie weiter zu quälen, stieß er sie von sich und Scully landete tonlos auf dem Bett. Nachdem sie wieder zu Atem gekommen war, wandte sie sich zu ihm um. Nick sah sofort ihre Tränen und blutunterlaufenen Augen. Kurz fragte er sich, ob er zu weit gegangen war, doch dann drängte er seine Zweifel beiseite und näherte sich langsam dem Bett. Seine Bestrafung war noch lange nicht beendet.
Nachdem er sie erreicht hatte, beugte er sich ein Stück zu ihr hinunter.
„Ich gebe dir noch eine Chance. Doch wenn du dich mir noch ein einziges Mal widersetzt, dann kann ich dir nicht versprechen, dass ich mich noch beherrschen kann.“

In Scully flammte Hoffnung auf. Würde er sie jetzt fürs Erste laufen lassen? Hatte er etwa eingesehen, dass er zu weit gegangen war? Während sie sich ihre Tränen fortwischte, griff Nick in seine Hosentasche.
„Leg dich hin! Hände über den Kopf!“, verlangte er drohend und zwei Sekunden später offenbarte er ihr, was er eben aus seiner Tasche gekramt hatte. Ihr Paar Handschellen!
Erschrocken weiteten sich ihre Augen. Das war doch nicht sein Ernst!
Als sie sich nicht rührte, erhob Nick wieder seine Stimme.
„Mach oder du wirst mich kennen lernen!“
Scully zitterte vor Angst und war völlig verzweifelt. Nun hatte er sie, wo er sie wollte und ihr blieb nichts anderes übrig, als zu tun, was er verlangte. Also lehnte sie sich resignierend zurück und nahm anschließend die Hände über den Kopf. Dann überwältigte sie aus heiterem Himmel Angst – Angst vor dem, was jetzt folgen würde. Um nicht die Nerven zu verlieren, atmete sie gleichmäßig aus und ein. Sie musste die Ruhe bewahren.

Nick lächelte. Er konnte deutlich sehen, dass sie versuchte, ruhig zu bleiben. Doch so leicht würde er ihr es nicht machen.
„Es geht doch. Und jetzt die Arme um die Bettpfosten!“, befahl er und Scully tat auch dies ohne Widerspruch.
Anschließend kniete sich Nick neben das Bett, nahm zuerst die eine, dann die andere Hand und ließ die Handschellen klickend um ihre Handgelenke einrasten. Derweil ruhte ein zufriedener Ausdruck auf seinem Gesicht.
Scully war ihm nun hilflos ausgeliefert, jedoch versuchte sie, diese Kleinigkeit zu verdrängen und fixierte stur das Fenster, welches auf der anderen Seite des Zimmers lag. Sie hatte keine Kraft mehr, um Nick weiter entgegen zu blicken.
Nachdem Nick sie an die Bettpfosten gekettet hatte, stand er auf und blickte triumphierend auf Scully hinunter.
„Ich bin stolz auf dich. Zum ersten Mal hast du auf mich gehört, ohne dich mir zu wiedersetzen.“
Scully achtete nicht auf ihn, sondern starrte noch immer in die entgegengesetzte Richtung und bewegte sich keinen Zentimeter. Sie betete, dass er jetzt einfach den Raum verlassen würde. Um die aufsteigende Angst zu verdrängen, zog sie geräuschlos ihre Beine an sich.
Und zu ihrem Erstaunen stand Nick auf, betrachtete noch einmal ihren zitternden Körper und verließ dann schweigend den Raum.

09:00 Uhr
Kapitel Ende


[Dieser Beitrag wurde am 29.12.2007 - 15:55 von Amber-Scully aktualisiert]

[Dieser Beitrag wurde am 29.12.2007 - 17:11 von Amber-Scully aktualisiert]





Signatur
Leider ist jennifer ( Amber ) am 17.9. verstorben an Krebs, wollte das nur mal bekannt geben..( die Mutter)

darkphoebe ...
*~M-F~* Azubi
...

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Registriert seit: 11.03.2006
Beiträge: 155
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...   Erstellt am 23.01.2007 - 17:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


oh man der verliert ja wirklich die nerven, ich hätte jetzt voll angst an ihrer stelle!!





Signatur
Phoebe: fahr zur hölle.
Cole: da komme ich gerade her.

Sei so wie du bist, denn du belügst dich sonst nur selber.

Leo ...
Frischling
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Beiträge: 5
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...   Erstellt am 16.07.2007 - 19:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Jetzt steck sie wirklich in der Klemme,!
Was wird weiter geschehen??





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