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Amber-Scully ...
Die Foren - Chefin
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...   Erstellt am 21.01.2007 - 16:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 25
08:27 Uhr


„Wenn du nichts dagegen hast, würde ich jetzt gerne mit dir besprechen, wie es mit uns weitergehen soll“, Nick stand mit provozierendem Blick in der Tür und musterte Scully, die sich gerade auf das Bett niedergelassen hatte. Ihm gefiel es nicht, dass sie so ruhig gewesen war und wollte sie nun zu einem Gespräch überreden. Er befürchtete, dass ihr eigener Wille die Angst vor ihm betäuben würde, deshalb wollte er sie in ein Gespräch verwickeln, welches sie von dummen Fluchtplänen abhielt, jedoch gab sie ihm nicht die Antwort, die er sich gewünscht hatte.

„Mit uns?! Haben Sie es noch immer nicht verstanden?! Ich werde mich niemals ihrem Willen ergeben! Ich gehöre hier nicht her! Ich hab mein eigenes Leben! Schlagen Sie sich ihre Pläne wieder aus dem Kopf, denn ich werde nicht mitspielen!“
Zuerst zeigte Nick keine Emotionen und Scully glaubte, sie hätte es geschafft, ihn endlich zu überzeugen, doch dann fing er plötzlich verächtlich zu lachen an.
„Das hättest du wohl gerne! Wie oft muss ich dir das denn noch erklären? Du bist jetzt hier und gehörst nur noch mir allein. Was früher war, zählt nicht mehr! Also vergiss dein altes Leben und lass dich schnellstmöglich auf mich ein! Sonst steht dir keine sehr rosige Zukunft bevor, das kann ich dir versprechen!"

Scully konnte und wollte seine Worte nicht akzeptieren. Nur weil dieser Kerl von irgendwelchen Hirngespinsten besessen war, musste sie ihm kein Mitleid schenken. Sie hatte immerhin ihr eigenes Leben! Doch wie sollte sie aus ihrer misslingen Lage entkommen? Nein, Fluchtversuche waren momentan völlig aussichtslos. Sie musste ihm einfach sagen, was die Wahrheit war. Dann vergaß sie plötzlich all ihre Ängste, sprang wütend vom Bett auf und stellte sich ihrem Entführer entgegen.
„Sie haben ja einen Knall!“

Ehe die Agentin realisieren konnte, was sich anzubahnen drohte, hatte Nick seine Hand schon erhoben und feuerte sie ihr mitten ins Gesicht. Zwar wurde Nick bewusst, dass er just in diesem Moment falsch gehandelt hatte, denn so würde er nie ihre Zuneigung gewinnen, doch er durfte sich nicht auf der Nase herum tanzen lassen. Also zog er seine Hand rasch wieder zurück und sah, wie Scully sich wenige Sekunden später die Wange rieb. Als Nick ihren Schmerz sah, konnte er sich nicht mehr zurückhalten. Er grinste.
Anschließend fragte er sich, warum es ihm Freude bereitete, sie zu demütigen, doch im Prinzip war es ihm egal. Sie offenbarte ihm ihren Schmerz und irgendwas gefiel ihm daran. Die Gründe brauchte er jetzt noch nicht zu erfahren. Schließlich stand ihm alle Zeit der Welt zur Verfügung.

Nachdem Scully den ersten Schreck überwunden hatte und der Schmerz fast überwunden war, blickte sie anschließend in sein Gesicht und glaubte ihren Augen nicht – er grinste! Mit Furcht stellte sie fest, dass es ihm Spaß machte, sie zu verletzen. Aber durfte sie jetzt Schwäche zeigen? Sollte sie sich seinem Willen wirklich ergeben? Nein! Ohne Zögern hob sie die Arme, doch er packte die auf seine Brust trommelnden Handgelenke mit Leichtigkeit, beugte sich ein Stück vor und flüsterte ihr drohend ins Ohr.
„Hör gefälligst auf dich zu wehren! Oder soll ich noch gröber werden, hä?!“, doch zu seiner Enttäuschung befolgte sie seine Aufforderung nicht und versuchte, ihre Arme zu befreien. Nick verlor allmählich die Nerven. Anscheinend wollte sie seinen Geduldsfaden endgültig zum Reißen bringen.

Doch Scully begriff währenddessen, dass sie keine Chance gegen Nick hatte. Er war zu stark, ihre Handgelenke schmerzten und ihr Körper verlor allmählich alle Kräfte. Anscheinend blieb ihr nichts anderes übrig, als sich ihm zu fügen. Jedoch wurde sein Griff nicht lockerer, nachdem sie ihren Widerstand ruhen ließ. Plötzlich überflutete sie ein Gefühl der Angst und ihr wurde bewusst, dass das ganze kein Spiel mehr war. Nick meinte es todernst. Und sie war seinen Launen hilflos ausgeliefert.

Mitten in ihren Gedanken verharrend, starrte sie ihrem Entführer mit leerem Blick entgegen. Was auch immer als nächstes kommen würde, sie wusste, dass Nick bereits gewonnen hatte. Und es geschah, was sie befürchtet hatte. Nick packte sie grob an den Schultern und stieß sie auf das Bett. Vor Schreck raubte es Scully kurz die Luft zum Atmen. Doch ehe sie erahnen konnte, was nun folgen würde, hockte er sich mit Leichtigkeit über sie, beugte sich mit seinem Gesicht ganz nah an ihres heran und setzte zu einem unheimlichen Hauchen an.
„Ich habe dich gewarnt, aber du kannst mir ja nicht gehorchen! Jetzt wirst du dafür büßen!“

Kurzatmig stammelte Scully zurück, er solle doch einfach von ihr runter gehen, um die Sache in einem ruhigen Gespräch zu klären, doch Nick ignorierte ihre flehenden Worte. Nun musste er zeigen, wer die Stricke in der Hand hielt.
„Weißt du was?“, zischte er, diesmal etwas erregter. „Du solltest dich allmählich mit deiner bevor stehenden Zukunft anfreunden, denn was anderes bleibt dir nicht länger übrig. Und genau deshalb wirst du jetzt noch eine bedeutungsvolle Aufgabe erledigen." Nick war schon jetzt gespannt, wie sie darauf reagieren würde.

Scully lauschte den drohenden Worten und verstand erst nach einigen Sekunden, was er beabsichtigte. Verzweifelt strampelte sie mit den Beinen, schlug mit den Armen um sich, aber Nick war schneller, packte ihre Handgelenke und drückte sie mühelos in die unter ihr liegenden Kissen.
„Ich weiß, das wird dir nicht gefallen, aber tut mir leid. Nur so können wir eine zweisame Zukunft miteinander verbringen.“

Doch Scully wollte das keinesfalls zulassen.
„Nein! Gehen Sie sofort runter von mir! Ich bin FBI Agentin und kann Ihnen versichern, dass Sie für Vergewaltigungen für Jahre ins Gefängnis wandern!"
Für einen Moment erhaschte Scully einen verständnislosen Blick in seinen Augen.
„Hab ich dich gerade richtig verstanden? Meinst du das wirklich ernst? Glaubst du, ich würde dich vergewaltigen wollen?“
Plötzlich fing er an zu lachen und schüttelte wild den Kopf.
„Mädchen, du hast mich verdammt missverstanden.“

Immer noch prustend erhob er sich von der leicht zitternden Scully und grinste ihr belustigt entgegen.
„Hey, komm wieder runter! Ich tu dir schon nichts, solange du dich an meine Regeln hältst! Und damit wollte ich mir eh Zeit lassen."
Scully verstand nun gar nichts mehr. Zuerst schlug er sie und warf sie auf das Bett, aber scheinbar hatte er eine ganz andere Aufgabe für sie vorgesehen, als sie sexuell zu missbrauchen.
Nachdem er sich aufgerichtet hatte, setzte Scully sich leicht zitternd auf. Sie war zwar überaus glücklich, dass er sie vorerst verschonen würde, doch die Ahnungslosigkeit machte ihr noch immer Angst. Was hatte er nur vor?

„Und was willst du dann, Nick?“, spontan hatte sie sich dazu entschlossen, das ‚Sie‘ endgültig zu begraben. Einen kleinen Moment verharrten beide in ihren Bewegungen, bis er mit ernster Stimme erwiderte.
„Schnapp dir das Telefon und ruf deinen Agenten Freund an! Sag ihm, dass es aus zwischen euch ist. Und dass du ihn nie wieder sehen willst!"

Scully verschlug es den Atem. Sie sollte Mulder anrufen und ihm vorgaukeln, dass sie die Freundschaft zwischen ihnen beenden wollte, nur um den Verdacht um eine Entführung zu vertuschen? Das konnte doch nicht wahr sein! Aus Verzweiflung lief ihr eine Träne über die Wange.

08:38 Uhr
Kapitel Ende


[Dieser Beitrag wurde am 28.12.2007 - 14:46 von Amber-Scully aktualisiert]





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Leider ist jennifer ( Amber ) am 17.9. verstorben an Krebs, wollte das nur mal bekannt geben..( die Mutter)

darkphoebe ...
*~M-F~* Azubi
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...   Erstellt am 23.01.2007 - 17:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


gut nun zeigt er mehr was er will die arme scully muss ja schon fertig sein und sehnt sich nach mulder, aber das es aus ist, müsste sie ja nicht sagen, da sie nicht ein paar sind! weiß er das nur nicht.





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Phoebe: fahr zur hölle.
Cole: da komme ich gerade her.

Sei so wie du bist, denn du belügst dich sonst nur selber.

Leo ...
Frischling
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...   Erstellt am 16.07.2007 - 19:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ne andere Wahl hat sie leider nicht.
Wird sie es übers Herz dennoch springen,
Ihn die Lügegeschichte zu erzählen?
Es bleibt spannnend





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