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Amber-Scully ...
Die Foren - Chefin
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...   Erstellt am 21.01.2007 - 16:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 22
08:02 Uhr


Als Dana Scully die Augen öffnete, brauchte sie einen Moment, um zu realisieren, wo sie sich befand. Erinnerungen der letzten Stunden kamen wieder zurück. Seit Mitternacht war so viel geschehen und Scully fürchtete erneut, die vor ihr liegenden Stunden.
Niemand wusste, wo sie war, nicht einmal sie selbst. Wie sollte man sie unter diesen Umständen finden können? Und würde ihr eine Flucht wirklich gelingen können? Immerhin war niemand hier, der ihr helfen konnte. Nicht einmal Mulder. Dabei hatte sie einen sehr aufmunternden Traum gehabt, in dem Mulder sie fest in den Arm genommen und ihr immer wieder versichert hatte, dass alles gut werden würde. Der Traum war so intensiv gewesen, dass Scully sich wünschte, ihn nie wieder zu vergessen und sie klammerte sich an die Erinnerung, wie an einen letzten, rettenden Anker.
Warum konnte der Traum nicht einfach wahr werden?
Doch bis dahin, würde es noch lange dauern, denn Nick hatte ihre Entführung detailliert geplant und würde ihr wahrscheinlich nur wenige Chancen zur Flucht ermöglichen. Also musste sie selber handeln! Doch wie erfolgreich sie sein würde, konnte sie sich jetzt nicht erahnen.

Scully stieg entmutigt aus ihrem neuen Bett - sie hatte eine erstaunlich gute Nacht darin verbracht, das musste sie zugeben – dann begab sie sich ins Bad, machte sich frisch und nahm eine kurze Dusche. Während das Wasser auf ihren Körper prasselte, betete sie still, dass Nick nicht hereinkommen würde. Nachdem sie sich in ein großes Handtuch gewickelt hatte, fühlte sie sich zumindest nicht mehr so schwach, wie vor einigen Stunden. Dann kam ihr plötzlich ein anderer Gedanke: Was sollte sie nun tragen? Ohne lange zu überlegen, ging sie zu dem Schrank im Schlafzimmer und öffnete ihn. Zuerst fielen ihr die Männerklamotten auf, doch dann entdeckte sie Blusen und andere Kleidungsstücke, die zweifellos ihr gehörten! Wie kamen diese Teile nur hier her? Und warum hatte Scully nicht bemerkt, dass fünfundzwanzig Prozent ihrer Kleidung verschwunden war? Kurz wühlte sie in den Fächern und musste feststellen, dass sie die meisten Sachen Monate nicht getragen hatte. Wahrscheinlich hatte Nick nur die hintersten Kleidungsstücke aus ihrem Schrank und Schubfächern entnommen, sodass ihr das Verschwinden der Blusen, Röcke, Pullover und Hosen nicht aufgefallen war.

Zwar war es keineswegs beruhigend zu wissen, dass Nick sie seit langem beschattete und auch an ihre privaten Sachen gegangen war, jedoch fühlte sie sich um einiges besser, nachdem sie sich umgezogen hatte. Scully hatte nun alle Kraft wieder gewonnen, die sie brauchte, um ihrem Entführer entgegenzutreten. Doch dann wurde ihr schlagartig bewusst, dass sie nicht mit diesem Kerl reden wollte - sie wollte kämpfen! Und noch mehr wünschte sie sich, endlich diesem Ort zu entfliehen, um wieder nach Hause zu fahren und sich in Mulders Arme werfen zu können.

Als ihr Blick auf ihrem Spiegelbild ruhte und sie sich an Mulder erinnerte, vernahm sie wenig später plötzlich Geräusche außerhalb der Tür, dann trat Nick mit einem siegessicheren Grinsen herein.
„Oh, ich sehe, du bist schon aufgestanden“ Er musterte sie von oben bis unten während er fortfuhr: „Das freut mich. Dann bitte ich dich jetzt, mit mir zu kommen.“

Selbstsicher und keine Verweigerung akzeptierend, streckte er ihr seine Hand entgegen.

Scully war es zuwider. Sie konnte diesen Kerl nicht ausstehen und verspürte keinerlei Drang, seiner Aufforderung nachzugehen, also versuchte sie es auf eine andere Weise. Mit kräftiger Stimme - seine Hand ignorierte sie stur - entgegnete sie:
„Hören Sie zu. Ich bin Bundesagentin und habe keinerlei Interesse, mich hier mit Ihnen abzugeben. Sie halten mich gegen meinen Willen hier fest, dazu kommt, dass sie gestern in meine Wohnung eingebrochen sind, mich betäubt haben und entführten! Und ich soll jetzt so tun, als ob mir das gefällt? Ich verrate Ihnen eines: Wenn ich vor Gericht ein gutes Wort für Sie einlege, bekommen sie eventuell ein Jahr weniger Haftstrafe abzusitzen.“

Nicks Ausdruck ließ im ersten Moment keinerlei Gefühlsregung zu, aber als er dann plötzlich tadelnd den Kopf schüttelte, zuckte Scully kurz zusammen.
„So nicht, meine Dame! Ich werde mir von dir nicht auf der Nase herumtanzen lassen, nur weil du vom FBI bist. Merk dir das gefälligst! Außerdem wird dir nichts anderes übrig bleiben, als mir zu gehorchen... Du gehörst mir!“

Seine Stimme ließ eine Drohung vermuten. Scully lief ein Gänsehautschauer über den Rücken. Was sollte sie nur gegen diesen irren Typen unternehmen? Nach wenigen Augenblicken entschied sie sich, ihm vorerst zu gehorchen und so zu tun, als würde sie sich seinem Willen hingeben.
„Habe ich mich deutlich genug ausgedrückt?“, fragte Nick mit wieder ruhiger Stimme und verdeutlichte so seine Aussage von eben. Langsam nickte Scully, jedoch wusste sie innerlich, dass sie sich schnell etwas ausdenken musste, um ihm zu entkommen.

„Gut. Dann komm jetzt mit mir.“ Es klang nun nicht mehr wie eine Bitte, sondern wie eine Aufforderung. Mit einem inneren Gefühl des Sträubens nahm sie seine Hand, die er ihr erneut entgegen hielt.
Nun verließen die beiden das Schlafzimmer und gingen Hand in Hand in Richtung Küche.
Als Scully die Eingangstür erblickte, drohte sie ein überwältigendes Gefühl von Gefangenheit zu überfallen. Sie wusste, dass sie keinerlei Chancen hatte zu entkommen, denn woher sollte sie wissen, wo er den Schlüssel versteckt hatte?
Zu ihrer Erleichterung ließ er ihre Hand los, als er den Tisch erreicht hatte. Sie folgte flüchtig seinen vor Stolz funkelnden Augen und glaubte einen kurzen Moment nicht, was sie dort sah.
Liebevoll waren Butter, Marmelade, Käse, Wurst, Honig, zwei Tassen Kaffee und frische Brötchen auf dem Tisch angerichtet. Eine Blumenvase gab dem Mahl seinen letzten Schliff.
Nick hatte wohl vor, sie zu verwöhnen, vermutete Scully,jedoch wusste sie mit Sicherheit, dass sie das nicht wollte. Doch konnte sie ihr Erstaunen nicht überspielen.

Nick fing ihre Reaktion prompt auf.
„Na, da staunst du was? Und das alles nur für uns.“

8:10 Uhr
Kapitel Ende


[Dieser Beitrag wurde am 18.12.2007 - 23:01 von Amber-Scully aktualisiert]





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Leider ist jennifer ( Amber ) am 17.9. verstorben an Krebs, wollte das nur mal bekannt geben..( die Mutter)

darkphoebe ...
*~M-F~* Azubi
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...   Erstellt am 23.01.2007 - 17:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ich finde es gut das scully versucht sich zu wehren hätte ich auch probiert, das nicht gleich klappt ist gut da der typ die ganze zeit profossinal wirkte und so schnell sicher nicht aufgibt.





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Phoebe: fahr zur hölle.
Cole: da komme ich gerade her.

Sei so wie du bist, denn du belügst dich sonst nur selber.


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