Bewohner
Registrieren
Login

Administratoren:
Shiva
Morderatoren:
Noch keine
Tales of Fantasy

Aufenthalt:
Berion-Wald
Tageszeit:
Nach Mitternacht
Wetter / Jahreszeit:
Kühl; Bewölkt, einige Sterne sind zu sehen / Ende Herbst



Neuer Thread ...
More : [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17]


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Titania ...
Anwärter


...

Status: Offline
Registriert seit: 07.01.2008
Beiträge: 21
Nachricht senden
...   Erstellt am 05.04.2008 - 12:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Wechselbalg begutachtete den nun neu hinzugetretenen mit Neugier, selbst, wenn man es aus ihrer Miene nicht herauslesen konnte. Die goldfarbenen Katzenaugen hafteten einige Zeit lang an dem Fremden, ehe sie, auf seine Begrüßung hin, die Lider niederschlug und sich anschließend wieder Kyrian zuwandte, wessen Blick sie noch allzugut bemerkte.
Titania wusste nicht, ob sie über solch einen Blick erfreut oder zutiefst gekränkt sein sollte, schließlich war sie keine Trophäe die es zu ergattern galt.
Sie verschränkte die Arme auf der Tischplatte, trommelte mit den zarten Fingern auf dem Holz und deutete Sylfan, so wie der Elf anscheinend hieß, mit einer flüchtigen Geste an, sich zu setzen, denn allem Anschein nach hatte auch Kyrian nichts dagegen, weitere Gesellschaft zu genießen.
"Es sah so aus, als hättet Ihr etwas verloren, Sylfan.", mit einem schwülen, kurzen Blick Richtung Sylfan, nippte sie erneut an ihrem Weinglas und sah dann kurz zum Tresen und den restlichen Gästen der Taverne.
Die Halbelfe bemerkte, wie ein paar Gäste bereits das Gebäude verließen. Entweder stockbetrunken umd taumelnd, oder stolpernd vor Müdigkeit.


[Dieser Beitrag wurde am 05.04.2008 - 12:50 von Titania aktualisiert]





Signatur
Eine liebliche Stimme, sanft wie kühler Morgentau erhob sich und begann eine alte Melodie zu singen,
die schon in den Herzen der ersten Menschen geboren wurde und in den Pflanzen und Tieren weiterlebte.
Ein Lied das durch die Nebel der Zeit bestand und von einer unendlichen Sehnsucht erzählt.

Sylfan 

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 11.07.2007
Beiträge: 394
Nachricht senden
...   Erstellt am 05.04.2008 - 13:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sylfan fühlte sich durch Kyrians Auftreten keinesfalls gekränkt. Vermutlich hatte der Gestaltwandler auch nicht die Absicht, ihn zu kränken, doch selbst wenn, der Elf hatte längst gelernt, über so etwas zu stehen.
Es machte ihm nichts aus und er schenkte der Sache keinerlei Beachtung, auch wenn er Kyrian zustimmen musste, die Leuten in diesem Gasthaus hätte er selbst wohl ebenfalls gemieden.

Dass er geduldet wurde, deutete er ebenfalls aus Kyrians Bemerkung, auch wenn er einen Moment missglückt -und auch eine Spur ärgerlich- lächelte. Oder eher sein ohnehin lächelndes Gesicht nahm für einen Moment solch einen Zug an.
Doch ehe er auf die Bemerkung einging, setzte er sich, wie es ihm die Elfe angeboten hatte, hin.

Kyrian hatte recht, er hatte tatsächlich etwas verloren und ärgerte sich dementsprechend, obgleich es für die Verhältnisse anderer vielleicht mehr nach Gleichgültigkeit aussah.
Aber der Elf war sich wohl bewusst, dass es vor allem an ihm gelegen hatte. Hätte er nicht gezögert und sich von der Umgebung hier irritieren lassen, hätte er sie vielleicht doch zu fassen bekommen. Aber das war nun vorbei.

Um aber nicht die Antwort schuldig zu bleiben, nickte er knapp auf Kyrians Bemerkung hin und erwiderte: "Ich habe in der Tat ... etwas verloren."
Sie konnten sich wohl beide denken, dass es sich dabei nicht um etwas, sondern vielmehr jemanden drehen mochte, aber der Elf griff lieber auf, was ihm angeboten wurde, denn er zögerte allzu freigiebig zu reden.
Zwar war er keine verbissen misstrauische Seele und genoss es, jemandem vertrauen zu können. Aber nur weil die Elfe dem selben Volk angehörte, hieß das nicht, dass man ihr vertrauen konnte. Die Tage der standhaften und ehrenvollen Elfen, die sich niemals zu Verrat hinreisen hätten lassen, waren vorbei, waren schon zu seiner Geburt alt gewesen.
Davon abgesehen wusste er auch aus Kyrian noch nicht allzu schlau zu werden und obgleich er keine Verbindung zwischen der Frau aus der Bibliothek und dem Gestaltwandler oder der Elfe sah, wog er doch sorgfältig ab, was zu sagen klug war.

"Nun, um ehrlich zu sein, ich bin einer mir sonderbar erscheinenden Gestalt von der Großen Bibliothek bis hierher gefolgt", erklärte er, nicht zögernd, aber doch ruhig und besonnen. "Und sie dann in diesem Gewirr verloren."

Seine Stimme klang mehr nach Bedauern und tatsächlich wich der Ärger doch ein Stück. Denn wie es nun einmal so schön hieß, nichts wurde so heiß gegessen, wie es gekocht worden war.
Letztendlich wusste er nicht mit Bestimmtheit zu sagen, ob an seinem Verdacht überhaupt etwas dran war, oder er sich das alles nur zusammengereimt hatte. Und obgleich er nicht glaubte, dass diese Sache bedeutungslos bleiben würde, war ihm doch klar, dass er sie nun vorerst ruhen lassen musste.





Signatur
Als die Menschen erfuhren, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel ist, waren sie noch nicht bereit für diese Erkenntnis. Der beste Beweis dafür ist die Tatsache, dass niemand fragte: "Warum?"

Kyrian 

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 28.06.2007
Beiträge: 94
Nachricht senden
...   Erstellt am 06.04.2008 - 14:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Titania blieb verschwiegen und nahm die Rolle der stillen Zuhörerin ein. Das empfand Kyrian durchaus schade, denn vielleicht hätte er bei einem Gespräch zwischen zwei Elfen mehr über diese Frau in Erfahrung bringen können. Schließlich nahm Sylfan Platz und Kyrian versuchte sich an einige Förmlichkeiten zu erinnern, die er irgendwann sicherlich mal gekannt hatte. Er hätte Titania nun vorstellen können, unterließ es aber, da sie von selbst auch keine Anstalten machte sich erkenntlich zu geben. Und Kyrian hatte sicherlich nicht vor ihr dazwischen zu pfuschen. Demzufolge glitt sein Blick von ihren trommelnden Fingern zu Sylfan, der soeben auch seine Vermutung bestätigt hatte.
Er hatte also etwas gesucht. Um was es sich dabei handelte, verschwieg er im ersten Moment. Vielleicht wog er ab, wie weit er ihnen trauen konnte?
Kluge Entscheidung, Kyrian hätte das Gleiche getan.
Das Einzige, was sie beiden nur verband, war der Kampf gegen diese Schattenkreaturen im Wald gewesen. Merkwürdige Viecher, tot aber lebendig genug um Schaden anzurichten. In jenem Moment hatte jeder der Reisenden seine Kräfte erkenntlich zeigen müssen. Theoretisch wären sie schon eine recht außergewöhnliche und vielleicht auch starke Gruppe gewesen, aber die einzelnen Gestalten waren einfach zu unterschiedlich.
Kyrians dauerhafte Wortkargheit und Arroganz war sicherlich eine der contraproduktiven Teamfähigkeit.
Schließlich erzählte der Elf doch, was -oder wem- er auf der Spur gewesen war.
"Seltsame Erscheinungen scheinen in dieser Stadt häufiger vorzukommen. Von fliegenden Menschen bis hin zu unsichtbaren Gestalten."
Das er sich nichts aus dem Mord am Marktplatz machte, war allzu deutlich herauszuhören. Wenn man noch einen Schritt weiterginge, könne man meinen, es amüsiere ihn.





Signatur

Sylfan 

...

...

Status: Offline
Registriert seit: 11.07.2007
Beiträge: 394
Nachricht senden
...   Erstellt am 17.07.2008 - 16:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sylfan beobachtete den Gestaltwandler genau. Es war weniger Misstrauen, als seine Art, die Welt nicht aus den Augen zu lassen. Es war besser, wenn man wusste, was um einen her geschah. Und davon abgesehen bestand darin Sylfans Lebensaufgabe. Er betrachtete die Welt, so wie sie war, unverändert, unvoreingenommen.
Etwas ohne Vorurteile ansehen zu können, das ist wohl eine seltene Gabe, die der Elf allerdings besaß. Er wirkte dadurch allzu oft wohl kühl und trocken, aber das störte ihn nicht.

Die Sache mit der Frau war noch nicht vergessen, er versuchte immer noch, einen Hinweis zu erhalten. Doch für jeden, der hier mit offenen Augen bestreiten wollte, war es schier unmöglich, nicht blind zu werden. Zu viele Sinneseindrücke gab es hier auf einmal, er wusste nicht, wohin er hören und sehen sollte.
So musste er sich auf sein Gegenüber beschränken.

Kyrian dagegen war für sich nicht uninteressant, im Gegenteil. Er war eines jener Geschöpfe, die Sylfan kaum je gesehen hatte und damit für sich schon wert, beobachtet zu werden.
Mehr noch aber schien diese Gestalt viel zu sehen und zu hören, ihrerseits aber wenig zu sprechen. Um es mit den Worten eines Mathematikers zu sagen: Eine unbekannte Konstante, derer man sich nicht sicher sein kann.
Und so war es auch hier.

Sylfans Blick nun verriet nichts dieser Gedanken, die keineswegs auf Feindseligkeit, aber auf Erfahrung zurückzuführen waren. Er misstraute Kyrian so viel, wie er jedem anderen der kleinen Gruppe misstraute. Es war eben so eine Art, dass die Welt einzig mit Misstrauen das Vertrauen erlangen kann, dass sie verdient.

Auf Kyrians Kommentar aber bemerkte er: "Das ist die Stadt Lumas."
Er kannte sie wohl und ihre Seltsamkeiten. Dass dies aber die Spitze eines gewaltigen Berges war, wolle er nicht Preis geben.
"Darum glaube ich, sollte man hier Vorsicht walten lassen."





Signatur
Als die Menschen erfuhren, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel ist, waren sie noch nicht bereit für diese Erkenntnis. Der beste Beweis dafür ist die Tatsache, dass niemand fragte: "Warum?"

More : [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17]

Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
[Kapitel 1] Corvus - Stadt der Raben Shiva 124 blackmirror
Neuer Thread ...



Neue Beiträge Keine neuen Beiträge

Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Samsung SGH-G600
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank