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Titania ...
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...   Erstellt am 09.03.2008 - 15:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Blick Titanias verriet nicht, ob sie ihm glaubte oder nicht, einzig und allein das beinahe zärtliche Lächeln auf ihren Lippen, welches ihre Augen jedoch kaum erreichte, behielt sie sich.,,Klingt recht interessant.", meinte sie nach seiner Erzählung hin leise, nippte erneut an ihrem Wein und versank dabei mit ihrem Blick im dunklem rot. Er hatte etwas von einem Zigeuner erzählt, was unwillkürlich einige Erinnerungen in ihr hervorrief, aber sie riss sich von diesen los, ließ den Blick durch die Taverne schweifen.
,,Habt ihr denn etwas von dem Federvieh ergattern können?", ein amüsiertes, neckisches Schmunzeln umspielte ihre Mundwinkel, während sie ihn ansah. Die Arme hatte sie nun auf der Tischplatte verschränkt, wobei die zarten Finger auf ihrem Oberarm trommelten.


[Dieser Beitrag wurde am 09.03.2008 - 15:43 von Titania aktualisiert]





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Eine liebliche Stimme, sanft wie kühler Morgentau erhob sich und begann eine alte Melodie zu singen,
die schon in den Herzen der ersten Menschen geboren wurde und in den Pflanzen und Tieren weiterlebte.
Ein Lied das durch die Nebel der Zeit bestand und von einer unendlichen Sehnsucht erzählt.

Kyrian 

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...   Erstellt am 09.03.2008 - 22:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es war unglaublich wie wenig Worte zwischen ihnen fielen, aber wie viel die Gesten eigentlich sprachen.
"Mh, nein. Ich war gnädig. Der Zigeuner macht gerade auf dem Markt sein Geld damit."
Der Vogelmann hatte wirklich immer ein Auge auf seine gefiederten Freunde; Jedes Mal, wenn Kyrian einen Blick zu seiner 'Zwischenmahlzeit' geworfen hatte, folgte ein böser Blick seitens des Besitzers. Nun, aber so viele Gelegenheiten sich etwas zu schnappen hatten sich gar nicht geboten, nachdem sie diese komischen Wesen im Wald vertrieben hatten. Schade, dass Kyrian den Leanor aus den Augen verloren hatte, aber wenn er bei der kleinen Reisegruppe geblieben war, hielt er sich sicherlich auch irgendwo hier in der Stadt auf.
Komisch nur, dass er noch keine hysterischen Schreie gehört hatte.
Aber man beschäftigte sich gerade auch mit anderen Dingen; Dem Mord über dem Markt, dessen Kyrian Zeuge geworden war.
Ungewohnt viel Trubel im Gegensatz zu den recht langeweiligen Wochen zuvor.
So mochte er es.
"Und welchen Arbeiten geht Ihr in der Regel nach, wenn Ihr nicht gerade Zeuge eines Verbrechens werdet?"
Er spürte wieder die Unruhe in sich aufkommen. Reden gehörte eigentlich nicht zu seiner Stärke, jedenfalls nicht diese Art von Konversation, die man auch so gerne 'Plaudern' nannte. Aber er hatte nicht vor diese Frau so schnell aus den Augen zu verlieren, hatte er doch gerade Interesse an ihr gefunden. Ihm gefielen ihre grazilen Bewegungen, sicherlich ein angeborenes Talent. Da fragte man sich doch gleich, welche Art von Blut in ihren Adern pulsierte, denn reines Menschenblut war es sicherlich nicht.





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Titania ...
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...   Erstellt am 10.03.2008 - 16:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Mh, nein. Ich war gnädig. Der Zigeuner macht gerade auf dem Markt sein Geld damit.", Titania grinste leicht, wobei sich die Mundwinkel deutlich anhoben und freche Grübchen in ihnen saßen. Wenn sie so zurückdachte, war es schon ein paar Jahre her, seitdem sie ein solches Gespräch geführt hatte.
Denn bis auf die üblichen Leute, die sie täglich traf, waren selten wirklich interessante Personen dabei. Umso besser war es für sie, endlich wieder Kontakte zu knüpfen, hatte sie sich die letzten Monate immer mehr zurückgezogen und war nur ihrer Pflicht als Heilerin nachgegangen.
Natürlich kannte das Wechselbalg in dieser Stadt einige Menschen, die sie sogesehen als Freunde ansah, doch es ware eine stumpfe, leblose Freundschaft, ohne wirkliche Freude dahinter.

"Und welchen Arbeiten geht Ihr in der Regel nach, wenn Ihr nicht gerade Zeuge eines Verbrechens werdet?"
Titania fuhr sich mit einer kleinen Geste die Haare in den Nacken zurück, atmete leise auf. ,,Heilerin, Kräuterfrau, Musikerin und lediglich auch Geschichtenerzählerin, je nachdem. Aber ein bisschen was von allem.", der Halbelfe mochte man es auf den ersten Blick selten ansehen, dass sie Heilerin war, doch gegen den Duft nach Wald und kühlem Quellwasser, sowie die stechende Brise von süßlichen Kräutern konnte sie nichts unternehmen.





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die schon in den Herzen der ersten Menschen geboren wurde und in den Pflanzen und Tieren weiterlebte.
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Kyrian 

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...   Erstellt am 10.03.2008 - 19:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Heilerin? Ein weiterer Hinweis auf eine ungewöhnliche Herkunft, beziehungsweise Blutsverwandtschaft. Um sich nicht weiter darüber Gedanken machen zu müssen, fragte er nun direkt nach. "Seid Ihr eine Elfe? Eurer Schönheit nach zu urteilen, könnte ich mit meiner Vermutung sogar Recht haben."
Ein Grinsen seinerseits folgte, während die gelben Augen glitzerten.
Kräuterfrau, Geschichtenerzählerin, Musikerin. Sie war talentiert, aber dazu musste das alles gar nicht gewusst haben, das sah man ihr schon an. Ihre Schönheit und Eleganz ließ sich perfekt für die Musik verwenden.
Schon komisch wie vielen Elfen er in letzter Zeit alles so begegnete; Sylfan erst, dann Titania. In so kurzer Zeit eine ganze Menge, wenn man davon absah, dass er eigentlich selten auf dieses Volk traf. Seiner Meinung nach machten sie sich über das Leben viel zu viele Gedanken; Im krassen Gegensatz zu Kyrian, der noch nicht einmal hinterfragte, wieso jemand vom Dach gestoßen wurde. Er hatte Feinde, fertig.
Die wahre Natur lag in der Einfachheit - dem Chaos.





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Sylfan 

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...   Erstellt am 11.03.2008 - 14:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sylfan verharrte nicht lange zwischen den Büchern der gewaltigen Bibliothek. Freiwillig wäre er so schnell nicht gewichen, denn es gab hier einige Schriften, die ihm vollkommen unbekannt waren. Zudem gab es einige Gespräche, die er auf Grund seiner feinen Ohren gut belauschen konnte.
Normalerweise war es nicht seine Art, andere zu belauschen. Es ging ihn nichts an, was andere redeten und selten interessierte es ihn wirklich. Doch hier redete man nicht über Privates, hier wurde nur über das Geschehen in Norédôr diskutiert. Genau das, was er wissen wollte. Freilich lauschte er nicht zu auffällig und kaum kam das Gespräch vom Geschehen ab, wandte er sich bald wieder anderem zu.
So verbrachte er kaum eine halbe Stunde zwischen Worten, geschrieben und gesprochen, als ihm eine Gestalt ins Auge fiel.
Dies hier war die größte Bibliothek, die dieses Land wohl zu bieten hatte. Selbst die Schriften der Elfen im höchster aller Tempel konnten es mit der Vielzahl an Pergamenten hier nicht aufnehmen. Das bedeutete aber auch, dass hier allerhand Wesen herumliefen. Praktisch alles, das des Lesens mächtig war, hatte hier Zugang. Aber diese Gestalt fiel ihm auf.
Vielleicht darum, weil sie ein abgegriffenes Buch in einer der antiken Sprachen verkehrt herum in der Hand hielt. Vielleicht aber auch nur, weil sie sich so verdächtig umsah.
Der Silhouette nach war es eine hoch gewachsene Frau. Doch sie trug einen dunklen Umhang und eine Kapuze über dem Kopf, was es unmöglich machte, ihr Gesicht zu erkennen. Auch ihre Hände mit den langen Fingern erschienen ihm, so gut er es zwischen den Regalen hindurch sehen konnte, wie die einer Menschenfrau. Sie hatten einen dunklen Farbton, ein sattes Braun und schienen geschickt und schnell.
Immerzu schaute die Frau auf einen bestimmten Punkt. Was genau sie betrachtete, konnte der Elf nicht erkennen, denn die Bücherregale, die sie voneinander trennten, versperrten ihm die Sicht.
Er bemühte sich, sie nicht allzu auffällig zu mustern, denn sie erschien ihm zwar irgendwie verdächtig, aber das musste ja nichts heißen.
Dann aber drehte sie sich allzu schnell um und stieß mit jemandem zusammen. Das Buch fiel ihr aus der Hand zu Boden und als sie es aufhob, blitzte Metall an ihrem Gürtel auf; ein Messer. Keinen Augenblick dauerte es, da verschwand die Waffe wieder hinter dem schweren Umhang, aber das hatte Sylfan genügt.
Ein Messer war nicht eben eine Besonderheit. Zwar waren Waffen hier nicht gestattet, jedenfalls solche nicht, die man ablegen konnte, aber dieses Messer war kein gewöhnliches.

Im Moment der Erkenntnis aber trafen sich ihre Blicke unvermittelt und die Frau sah sich enttarnt. Unachtsam ließ sie das Buch fallen und eilte zwischen den Regalen hindurch Richtung Ausgang.
Sylfan folgte ihr, so gut es ging, doch er selbst musste mehr Regale hinter sich lasse, denn im Vergleich zu ihrem war sein Gang nicht in gerader Linie zum Hauptgang und damit zum Ausgang.
Als er endlich den Hauptgang entlang eilte, so lautlos wie es nur Elfen möglich war, erkannte er mit seinen scharfen Augen, dass die Frau schon beinahe in der Vorhalle angekommen war.
So schnell er konnte, folgte er ihr, aber als er aus dem Tor der Bibliothek trat, hatte er sie aus den Augen verloren. Auf der Straße vor ihm herrschte reges Treiben, ein ideales Versteck. Dann aber sah er sie, die dunkle Kapuze und drängte sich durch die Menge, um ihr zu folgen.

Ohne darauf zu achten, wohin er eigentlich lief, folgte er der Gestalt durch Gassen und Straßen und ließ sich nicht abhängen, bis sie schließlich über einen großen Marktplatz eilten. In seiner Hast fiel Sylfan nicht auf, dass es sich um jenen handelte, an dem er sich vor wenigen Stunden von den anderen verabschiedet hatte. In dem Gedränge, das nun allmählich weniger wurde, fiel er kaum mehr auf, als die Frau. Denn obgleich er lange nicht mehr seine Geschicke und Fähigkeiten als jener Jäger genutzt hatte, zu dem er in sehr jungen Jahren erzogen worden war, gab es doch gewisse Dinge, die man niemals vergaß. So war es kein Problem für ihn, den Menschen auszuweichen und dabei kaum ein Geräusch zu verursachen. Obgleich hier ständig gerempelt und geschrien wurde, sodass es kaum einen Unterschied gemacht hätte.
Eben noch so konnte er sehen, wie die Frau in ein Gasthaus verschwand und kurze Zeit später trat er ebenfalls ein. Außer Atem sah er sich um. Die Wirtsstube war nun zu Feierabend voller Menschen. Stehende Luft und grollender Lärm umfingen ihn sofort. Der Elf versuchte das zu ignorieren und sich auf den markanten Umhang zu konzentrieren, aber mit wenig Erfolg. Er fand sie nicht wieder, sie war verschwunden.
Nun kam jemand hinter ihm zur Tür herein und stieß ihn unsanft nach vorne, da er unvorteilhaft halb im Türrahmen gestanden hatte.
Dann entdeckte Sylfan ein anderes bekanntes Gesicht; Kyrian.

Er musste zugeben, dass er überrascht war, ihn gerade hier anzutreffen und noch überraschter war er, ihn in Gesellschaft einer Elfe zu sehen. Wie wohl alle Elfen hatte er ein Blick für sein Volk und erkannte auch auf die Entfernung die spitzen Ohren der Dame noch deutlich, obgleich sie offensichtlich nicht zu den Tawarwaith gehörte. Aber es war überhaupt selten, noch jemanden aus dem alten Volk außerhalb der Landesgrenzen zu finden und so war er wenig überrascht.
Ein wenig unschlüssig und noch immer nach seiner eigentlichen Verfolgten Ausschau haltend, überlegte er, ob er sich ihnen nähern sollte. Er wollte dieses augenscheinlich beharrliche Gespräch nicht unbedingt stören und näherte sich daher er unauffällig, sodass er –sollte er es sich anders entscheiden oder bemerken, dass er ungelegen kam- verschwinden konnte, ohne bemerkt zu werden. Außerdem hatte er noch immer die leise Hoffnung, die Frau aus der Bibliothek wieder zu finden und so sah er sich um und lauschte genau auf die Tür.





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Als die Menschen erfuhren, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel ist, waren sie noch nicht bereit für diese Erkenntnis. Der beste Beweis dafür ist die Tatsache, dass niemand fragte: "Warum?"

Titania ...
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...   Erstellt am 11.03.2008 - 21:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Seid Ihr eine Elfe? Eurer Schönheit nach zu urteilen, könnte ich mit meiner Vermutung sogar Recht haben."
Ein berechnendes, schwer deutbares Lächeln lag auf ihren Lippen. Ihre Pupillen verengten sich zu zarten Schlitzen, während das goldgelb in ihren Augen zu funkeln begann. Es war ziemlich gewagt, das Wechselbalg auf ihre Rasse anzusprechen, wo sie auf diese Frage immer unterschiedlich reagierte. Zu oft hatte sie erleben müssen, was Menschen und Elfen von ihrer Abstammung hielten. Nicht, dass es sie interessierte was andere über sie hielten, doch in gewisser Weise war es kränkend.
,,Leider muss ich euch enttäuschen, ich bin keine reinblütige Elfe aber ihr schmeichelt mir mit euren Worten, danke.", das Lächeln hatte sich etwas versteift, es war stumpf geworden und blickte man dazu in ihre Augen, regte sich kein Gefühl.
,,Aber möchtet ihr denn nichts über euch erzählen? Ich könnte mir vorstellen, dass es ansonsten recht eintönig werden könnte."





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Kyrian 

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...   Erstellt am 15.03.2008 - 10:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein Wechselbalg also, soso. Aber dennoch besaß sie mehr elfische als menschliche Eigenschaften, auch äußerlich glich sie viel mehr einer Elfe. Er wollte schon den Mund öffnen und ihre Frage beantworten, da fiel sein Blick auf eine Gestalt am Eingang des Wirtshauses; Sylfan.
War er neuerdings nur von Elfen umgeben?
Jahrelang -nein, Jahrhunderte lang- traf er so gut wie niemals auf dieses eigenbrötlerische Völkchen und auf einmal schwirrten sie um ihn herum, als sei er das Laternenlicht und sie die Motten.
Oder umgekehrt?
Ob Kyrian gerade begeistert war Sylfan hier anzutreffen, wusste er noch nicht. Aber anscheinend war er genauso überrascht über seine Anwesenheit wie Kyrian über die des Elfen. Allerdings schien er aber auch aus anderen Gründen hier zu sein, denn er sah sich suchend im Schankraum um. Hatte er etwa den Vogelmann oder die Feuermagierin verloren? Unwahrscheinlich, hatte sich der Elf doch schon früh von ihnen getrennt.
Schließlich lenkte er sein Augenmerk wieder auf Titania und antwortete ihr. "Eintönig? Nein. Aber damit ihr wisst, dass ich wirklich mit so einer kunterbunten Reisegruppe unterwegs war, wie ich erzählt hatte und nicht gelogen hatte... seht zur Tür, dort steht einer meiner ehemaligen Begleiter."
Mit einer Kopfbewegung deutete er Richtung Sylfan, schenkte ihm aber ansonsten auch keine weitere Beachtung mehr.
"Was weitere Informationen bezüglich meines Lebens angeht... Nun, ich gebe mich damit sehr bescheiden."
Man würde Kyrian sowieso nicht glauben, sollte er beginnen etwas über sich erzählen, sah er doch nicht so aus wie einige Hundert Jahre alt. Aber den Elfen sah man ihr Alter für gewöhnlich auch nicht an und da stellte es niemand in Frage. Gut, aber es gab eine Menge anderer Dinge, die er für sich behalten wollte. Nur so hatte er überhaupt so lange überleben können.





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Titania ...
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...   Erstellt am 22.03.2008 - 10:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mit einem flüchtigen Blick auf den Elfen, welcher sich anscheinend direkt auf Titania und Kyrian zu bewegte, fuhr sich das Wechselbalg die Strähnen aus dem Gesicht. Die goldfarbenen, hellen Augen hafteten sich neugierig an die edle Gestalt des Elfen und beobachteten ihn genaustens. Man hätte den Blick leicht mit einer Raubkatze verwechseln können, die ihre Beute fixierte, doch war deren Blick bestimmt nicht von Sanftheit umhüllt.
Lächelnd wandte sich das Wechselbalg nun wieder ihrem Gesprächspartner zu, welcher den Elfen ebenfalls mit weitender Überraschung anblickte, doch sich bald wieder Titania zuwandte.
,,Ehemaliger Begleiter? Habt ihr denn nicht vor euch weiterhin dieser Gruppe anzuschließen?", ganz nachvollziehen konnte es die Elfe nicht, hatte sie auch ganz andere Ansichten von solch einer Gruppe. Sie wusste, dass es sie selbst nach einem Abenteuer drängte, anders, als vor ein paar Jahren, wo sie sich nichts sehnlicher gewünscht hatte, als ein ruhiges Leben zu führen. Wie schnell man doch seine Meinung ändern konnte.
Titania ließ den Blick nun wieder zögerlich zu Kyrians ehemaligen Weggefährten schweifen, doch nur kurz, beinahe zu flüchtig um ihn richtig anzusehen.
Sie merkte, dass Kyrian dem Elfen keine Beachtung mehr schenkte, oder schenken wollte. Nun, sie sollte es nicht stören, doch gegen einen weiteren Gesprächspartner hätte sie soweit nichts einzuwenden gehabt.
Lächelnd quittierte sie Kyrians Antwort auf ihre Aufforderung und zog dabei leicht die zart geschwungenen Brauen hoch.
,,Bescheiden?", das aus ihrer Stimme Enttäuschung herausklang ärgerte Titania wohl selbst etwas. ,,Mmmh, schade. Aber wie ihr wollt."
Das Wechselbalg sah kurz in ihr Weinglas, hob es schließlich zu ihren Lippen an und trank erneut einen Schluck.





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Sylfan 

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...   Erstellt am 22.03.2008 - 16:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sylfan gab es nun endgültig auf. Die Frau war nicht wiederzufinden und wie ihm aufgefallen war, gab es zwei Türen, die hinaus in den Hinterhof führten und für praktisch jeden passierbar waren. Er ärgerte sich darüber, was sich auf seinem Gesicht aber höchstens als leichten Gräuel zeigte, wie bei einem Angler, dem eben ein Fisch den Köder vom Haken gefressen hatte und dann davon geschwommen war.
Aber ihr in dne Hinterhof zu folgen, war vermutlich sinnlos. Sie war längst über alle Berge und der Blick, den der Elf vom Wirt erntete, sagte ihm, dass die Frau mit diesem auf gutem Fuß stand. Er allerdings nicht.
So blieb ihm nur eines; aufgeben.

Und erneut hatte er die Wahl. Er konnte das Gasthaus verlassen, was er an sich begrüßte. Es war viel los hier und der Lärm, obgleich er sich daran längst gewöhnt hatte, war nicht eben angenehm. Es war stickig und düster und an sich kein einladender Ort, fand er.
Allerdings lohnte es sich wohl nicht mehr, in die Bibliothek zurückzukehren, zumal er selbst dort ja für ebenso viel Aufregung gesorgt hatte, wie die Unbekannte.
Andererseits wollte er sich nicht unbedingt schon wieder zu Besnik begeben, denn er hatte wohl gemerkt, dass dieser sich gut mit seinem alten Freund unterhielt. So etwas musste man nicht stören, nur weil man selbst nichts Besseres zu tun hatte.
Was nun Shiva anging, die würde er so schnell nicht finden und wenn sie wirklich dabei war, ihren Sold einzukassieren, wollte er sie auch gar nicht finden. Das war ihre Angelegenheit und ging ihn nichts an.

Die Alternative war, mit Kyrian und seinem schönen Gegenüber zu reden. An sich kannte er den Gestaltwandler als nicht sehr gesprächig und wunderte sich noch immer etwas darüber. Dem Anschein nach -denn Sylfan hatte Kyrians Blick durchaus bemerkt- war dieser auch nicht eben angetan, ihn zu sehen. Aber das konnte man nicht mit Bestimmtheit sagen, denn der Elfe nahm stark an, dass Kyrians Gesichtsausdruck bei jedem anderen mindestens ebenso begeistert ausgefallen wäre.

Die Elfe dagegen schien nicht ganz so ignorant und so beschloss er, das Risiko einzugehen und im Zweifelsfall störend und aufdringlich zu wirken.
Vielleicht reizte es ihn auch, mal wieder mit seinesgleichen zu reden, obwohl er natürlich wusste, dass sie nicht mit seinem Volk zu vergleichen war. Das war im Grunde kein Elf, der außerhalb des Eryn Ians herumlief, auch er nicht. Aber was tat das schon?

So begab er sich ruhig zu ihnen, nickte beiden zu und meinte: "Guten Tag, Kyrian. Wie ich sehe, seid Ihr in keiner schlechten Gesellschaft, was in diesem Wirtshaus wohl recht selten der Fall ist."

Er nickte der Elfe lächelnd zu und wartete dann auf Kyrians Reaktion oder auch auf ihre. Bekäme er den Eindruck, unerwünscht zu sein, ginge er eben. Das störte ihn nicht, aber zumindest den Versuch wollte er wagen. Aus diesem Grund setzte er sich auch nicht, um nicht den Eindruck zu erwecken, er habe nun vor zu bleiben.

"Seid gegrüßt", wandte er sich auch an die Elfe, um nicht einfach über ihren Kopf hinweg zu reden.
Das freundliche Lächeln verblich nicht, drückte Höflichkeit und auch ein wenig Heiterkeit aus und machte nicht der Eindruck, dass es unehrlich war.
Er beschloss, die Unbekannte aus der Bibliothek vorerst zu vergessen.





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Kyrian 

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...   Erstellt am 24.03.2008 - 15:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kyrian erkannte an Titanias Miene, dass sie sehr wohl interessiert war, weiteres über ihn zu erfahren und da Sylfan beinahe zur selben Zeit auf die Bildfläche trat, schenkte auch sie ihm ihre Aufmerksamkeit. Es schien ihr nichts auszumachen -jedenfalls nahm Kyrian es an, konnte es doch nicht mit Bestimmtheit sagen- noch mehr Gesellschaft zu genießen. Auf ihre Frage bezüglich seiner Reisegruppe sagte er nichts mehr, denn Sylfan nährte sich dem Tisch. Aus Kyrians Miene konnte man nicht schließen, ob er die Anwesenheit des Elfen als belästigtend empfand oder nicht, er blieb verschlossen.
Die Begrüßung erwiederte er kühl, aber nicht kühler als sonst. Da er sowieso immer ein wenig arrogant wirkte, waren seine Worte also keine Abweisung. "Ihr glaubt doch nicht, dass ich mich mit solcher Gesellschaft abgebe...?" Dabei machte er eine Kopfbewegung Richtung des Tresens, wo sich gerade eine Traube lärmender Männer aufhielt.
Ein knappes Lächeln huschte über seine schmalen Lippen und ein funkelnder Blick galt Titania, als betrachte er sie als ein Goldstück, dass er in einem Haufen Dreck -diesen Kneipengängern- gefunden hatte.
Ein Beweis dafür, dass er sich nicht mit jedem einließ.
Ein Beweis seiner unübertrefflichen Arroganz.
"Es sah so aus, als hättet Ihr etwas verloren, Sylfan."
Das er anscheinend doch dazu bereit war sich auf ein Gespräch mit dem Elfen einzulassen, war ein unausgesprochener Beweis dafür, dass er geduldet wurde. Er bekam die Erlaubnis Kyrians Revier zu betreten.





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