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kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
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...   Erstellt am 19.03.2007 - 14:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kapitel 2 – Der alte Greis, der Markt und das Amulett

Kueteika, eine kleine Stadt in der Nähe des Fuchijamo-Waldes. Ginta läuft grübelnd die Marktstraße entlang und versucht sich an die Dinge zu erinnern die auf dem Einkaufszettel standen, den er aus Versehen weggeschmissen hatte.
Die Marktstraße war gepflastert und an den Seiten waren kleine Stände und Shops. Er kann sich noch erinnern, wie er immer mit seiner Mutter diese Straße entlang lief. Sie kaufte ihm immer Okunumiyaki, wenn er brav war. Aber das ist leider vorbei.
Nach dem Bücherladen kam der Fleischladen. Dort kauft er sich Hühnchen. Danach biegt er links ab und steht am Gemüsestand.
„Oh, Ginta! Ich habe dich ja schon lang nicht mehr gesehen! Du bist ja groß geworden“, sagt die nette alte Dame, die sehr mit seiner Mutter befreundet war, „Wie geht es dir denn so?“
„Vielen dank Onba-san! Mir geht es sehr gut.“
Sie tauschten noch ein paar Worte und dann ging Ginta mit vollen Taschen weiter.
Eigenartigerweise ging Ginta nicht den direkten Weg nach Hause. Es zog ihn in eine Nebengasse des Marktes, in der er noch nie gewesen war.
Keine Angst, noch nicht mal ein Bauchgrummeln, war in ihm.
Es war eine dunkle Gasse. Alte Kerzenhalter hingen an den Seitenwänden. Spinnenfäden versperrten ihm den Weg, die er mit einer einfachen Handbewegung entfernte.
Plötzlich fing wieder sein Muttermal an zu brennen. Ein ziemlich stechender Schmerz, der ihn aber nicht davon abhielt weiterzugehen.
Ein altes, sehr verrottetes Gebäude war vor ihm. Langsam und unsicher bewegte er seine rechte Hand zur Klinke.
„Ich habe dich erwartet, Ginta-sama. Komm herein“, kam es mit einer sehr krächzenden Stimme aus dem kleinen Gebäude, eher einem Zimmer, heraus.
Eine unbeschreibliche Kraft zog ihn herein.
„Schön dass du doch noch gekommen bist, Ginta-sama!“, wiederholte die krächzende Stimme und bei näherer Betrachtung erkannte Ginta, dass diese Stimme von einem alten Greis stammte. Ein alter Mann, der hinter einem Tisch saß, umhüllt von einem violetten Tuch. Das Zimmer war voll gestellt mit altem Krimskrams, welches ihn sehr an seine Großmutter erinnerte.
„Wer… wer sind sie??“, fragte Ginta, verwundert von all dem Zeugs, das ihm umgab.
„Du darfst mich Servant nennen. Du bist hier, weil du etwas abholst, das dir gehört“, erwähnte der Greis mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
Nun begann die Wunde stärker zu brennen und zu pochen.
„Wie etwas, das mir gehört?“, presste Ginta aus sich heraus, der vor Schmerzen schon nicht mehr richtig stehen konnte.
„Komm her und setz dich erstmal. Ich gebe dir etwas gegen den Schmerz.“
Woher konnte der Alte wissen, dass ich Schmerzen habe? , fragte sich Ginta, dessen Schmerzen nicht mehr aufhörten.
Mit einer weißen Flasche in der Hand bewegte sich Servant langsam zu Ginta, holte etwas Salbe heraus und schmierte es auf das Mal.
Die Schmerzen ließen nach.
Bevor Ginta eine weitere Frage aus sich herausholen konnte, fing der Greis an zu erzählen: „Du bist der Nachfahre des Großen Gaara. Er hat es damals zu jener Zeit geschafft, die Welt vom Bösen zu befreien. Er war ein großer Krieger und du bist sein Nachfahre, Ginta-sama. Man erzählt sich, dass er die Seele des Windes in sich beherbergt hatte. Mit einer letzten Attacke besiegte er den König der Finsternis und versiegelte seine Macht in einem Amulett. Dieses Amulett kann nur der direkte Nachfahre benutzen. Und das bist du. Und nun ist die Seele des Windes in dir erweckt worden. Bald kommt die Zeit indem du den König der Finsternis wieder besiegen musst, der durch böse Mächte wieder zum Leben erweckt wurde. Hier nimm das Amulett. Ich habe 200 Jahre auf deine Ankunft gewartet. Doch hüte dich vor den dunklen Mächten.“
Es war ein kleines Amulett in der Form einer Feder.
Ginta hängte es sich um den Hals, und versuchte, alles zu verstehen.
Der Greis nuschelte noch ein paar letzte Worte, dann verschwand er und das Amulett leuchtete leicht.
Das Haus löste sich auch auf und Ginta fand sich in einer Sackgasse wieder.
Sein Mal pochte leicht und er musste erst einmal alles verarbeiten.
Dann ging er in Richtung Sonnenuntergang nach Hause.


[Dieser Beitrag wurde am 07.08.2007 - 17:42 von kazenogaara aktualisiert]





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